Speicher deaktiviert und das Ersatzmodul wird aktiv geschaltet (vorausgesetzt
es wurde im BIOS entsprechend konfiguriert; siehe BIOS Setup). Das
deaktivierte Speichermodul wird nicht mehr verwendet und das fehlerhafte
Speichermodul kann bei der nächsten Gelegenheit ausgetauscht werden. Das
Spare-Rank-Modul muss über dieselbe oder mehr Speicherkapazität verfügen
als alle anderen Ranks auf demselben Kanal.
Speichermodule können durch Spiegelung (Memory-Mirroring) gegen Ausfall
gesichert werden. Memory-Mirroring ist annähernd vergleichbar mit dem RAID-
Level 1 bei Festplatten-Arrays.
I
Weitere Informationen zur Speichermodul-Bestückung finden Sie im
"PRIMERGY RX300 S8 Server Upgrade und Maintenance Manual".
ASR&R (Automatic Server Reconfiguration and Restart) startet im Fehlerfall
das System neu und blendet dabei automatisch die fehlerhaften
Systemkomponenten aus.
Die Prefailure Detection and Analysing-Technologie (PDA) von Fujitsu
analysiert und überwacht alle für die Systemzuverlässigkeit wichtigen
Komponenten.
Durch die RAID-Funktionalität des SAS-RAID-Controllers wird die
Verfügbarkeit des Systems erhöht.
Zusätzliche Verfügbarkeit bieten die Hot-Plug-Festplattenmodule.
iRMCS4 mit integriertem Management-LAN-Anschluss
Der iRMC S4 (integrated Remote-Management-Controller) ist ein Baseboard
Management Controller (BMC) mit integriertem Management-LAN-Anschluss
und erweiterter Funktionalität, die bisher nur durch zusätzliche Einsteckkarten
angeboten wurde. Auf diese Weise ermöglicht der iRMC S4 die umfassende
Kontrolle von PRIMERGY Servern, unabhängig vom Systemstatus,
insbesondere also auch die Kontrolle von PRIMERGY Servern, die sich im "out-
of-Band"-Systemstatus befinden.
Der iRMC S4 unterstützt unter anderem folgende wesentliche Funktionen:
Browser-Zugang über iRMC S4-eigenen Web-Server
●
sichere Kommunikation (SSH, SSL)
●
Power Management für den verwalteten Server (unabhängig von dessen
●
Systemzustand)
Power Consumption Management
●
RX300 S8
Betriebsanleitung
Funktionsübersicht
21