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Hitachi RAS-3.0UFESNH1 Installations- Und Wartungshandbuch Seite 9

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SICHERHEITSVORKEHRUNGEN
• Dies muss Schäden an Kabeln, eine übermäßige Anzahl an Anschlüssen, Klemmen, die nicht entsprechend der
Originalspezifikation hergestellt wurden, Schäden an Dichtungen, fehlerhafte Montage der Kabeldurchführungen etc.
einschließen.
• Stellen Sie sicher, dass die Einrichtung sicher montiert ist.
• Stellen Sie sicher, dass Dichtungen oder Dichtungsmaterialien nicht so stark abgenutzt sind, dass sie nicht länger ihren
Zweck dienen, den Eintritt von entzündbaren Atmosphären zu verhindern.
• Ersatzteile müssen in Übereinstimmung mit den Herstellerspezifikationen sein.
HINWEIS:
D ie Verwendung eines Silikondichtstoffs kann die Wirksamkeit von einigen Leckanzeigeeinrichtungen beeinträchtigen.
Eigensichere Komponenten müssen nicht getrennt werden, bevor an diesen gearbeitet wird.
8 Reparieren von eigensicheren Komponenten
• Keine permanente induktive oder kapazitive Last auf den Kreislauf anwenden, ohne sich vorher zu vergewissern, dass
diese nicht die zulässige Spannung und Stromstärke für die verwendete Ausrüstung überschreitet.
• Eigensichere Komponenten sind die einzigen Komponenten, an denen gearbeitet werden darf, obwohl sie in einer
entzündbaren Atmosphäre Spannung führen. Das Prüfgerät muss richtig ausgelegt sein und die geeignete Spannung
haben.
• Komponenten nur mit von Hersteller spezifizierten Teilen austauschen.
• Andere Teile können eine Entzündung des Kältemittels in der Atmosphäre durch ein Leck verursachen.
9 Kabel
• Überprüfen, ob die Kabel nicht Verschleiß, Korrosion, zu hohen Druck, Vibration, scharfe Kanten oder andere für die
Umwelt schädliche Wirkungen unterliegen.
• Die Prüfung muss auch die Auswirkungen des Alterungsprozesses oder die ständige Vibration von Quellen, wie
Kompressoren oder Lüfter, berücksichtigen.
10 Erkennung von entzündbaren Kältemittel
• Unter keinen Umständen dürfen potenzielle Zündquellen zum Aufsuchen oder zur Anzeige von Kältemittellecks
verwendet werden.
• Eine Halogendampflampe (oder ein anderer Detektor, der eine offene Flamme nutzt) darf nicht benutzt werden.
11 Leckerkennungsmethoden
Die folgenden Leckerkennungsmethoden werden als akzeptabel für Systeme angesehen, die entzündbare Kältemittel enthalten:
• Elektronische Leckdetektoren müssen verwendet werden, um entzündbare Kältemittel zu erkennen, aber die
Empfindlichkeit kann nicht geeignet sein oder muss vielleicht neu kalibriert werden. (Erkennungsausrüstung muss in
einem Kältemittel-freien Bereich kalibriert werden.)
• Es muss sichergestellt sein, dass der Detektor keine potenzielle Zündquelle ist, wobei er für das verwendete Kältemittel
geeignet ist.
• Die Leckanzeigeeinrichtung muss auf einen Prozentanteil des LFL des Kältemittels eingestellt werden und muss auf das
verwendete Kältemittel und den entsprechenden zu bestätigenden Prozentanteil von Gas (25 % Maximum) kalibriert
werden.
• Die Verwendung von Leckanzeigeflüssigkeiten sind für die Nutzung mit den meisten Kältemittel geeignet, aber der
Gebrauch von Reinigungsmitteln, die Chlor enthalten, muss vermieden werden, da Chlor mit dem Kältemittel reagieren
und die Kupferleitung korrodieren kann.
• Wenn ein Leck vermutet wird, müssen alle offene Flammen gelöscht werden.
• Wenn ein Kältemittelleck gefunden wird, das Lötarbeiten erfordert, muss das gesamte Kältemittel aus dem System
entfernt oder in einem Teil der Anlage fernab des Lecks isoliert (durch Absperrventile) werden.
• Sauerstofffreier Stickstoff muss dann durch das System gespült werden, vor und nach dem Lötvorgang.
12 Entfernung und Entleerung
• Wenn in den Kühlkreislauf eingegriffen wird, um Reparaturen durchzuführen - oder für einen anderen Zweck - müssen
herkömmliche Verfahren verwendet werden.
• Jedoch ist es wichtig, dass bewährte Praktiken angewendet werden, da die Entzündbarkeit berücksichtigt werden muss.
• Das folgende Verfahren muss bei nachfolgenden Vorgängen beachtet werden:
Kältemittel entfernen;
-
-
Den Kreislauf mit inertem Gas spülen;
-
Entleeren;
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HO2019292HA
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