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FSV430, FSV450, FSS430, FSS450 WIRBEL- UND DRALL-DURCHFLUSSMESSER | SM/FSV/FSS/430/450/SIL-DE REV. C
2 Akronyme und Abkürzungen
Abkürzung
Kennzeichnung
HFT
Hardware Fault Tolerance
MTBF
Mean Time Between Failures
MTTR
Mean Time To Restoration
PFD
Probability of Dangerous Failure on Demand
PFDAVG
Average Probability of Dangerous Failure on Demand Mittlere Wahrscheinlichkeit gefahrbringender Ausfälle einer Sicherheitsfunktion
SIL
Safety Integrity Level
SFF
Safe Failure Fraction
Low Demand Mode
Low Demand Mode of operation
DCS
Distributed Control System
HMI
Human Machine Interface
DTM
Device Type Manager
LRV
Gerätekonfiguration
URV
Gerätekonfiguration
Multidrop
Multidrop Mode
Beschreibung
Hardware Fehlertoleranz des Gerätes.
Fähigkeit einer Funktionseinheit, eine geforderte Funktion bei Bestehen von
Fehlern oder Abweichungen weiter auszuführen.
Mittlere Zeitdauer zwischen zwei Ausfällen.
Mittlere Zeitdauer zwischen dem Auftreten eines Fehlers in einem Gerät oder in
einem System und der Reparatur.
Wahrscheinlichkeit gefahrbringender Ausfälle einer Sicherheitsfunktion im
Anforderungsfall.
im Anforderungsfall.
Die internationale Norm IEC 61508 definiert vier diskrete, so genannte Safety
Integrity Levels (SIL 1 bis SIL 4). Jeder Level entspricht einem
Wahrscheinlichkeitsbereich für das Versagen einer Sicherheitsfunktion. Je höher
der Safety Integrity Level der sicherheitsbezogenen Systeme ist, umso geringer
ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie die geforderten Sicherheitsfunktionen nicht
ausführen.
Anteil ungefährlicher Ausfälle, d. h. der Anteil von Ausfällen ohne Potenzial,
das sicherheitsbezogene System in einen gefährlichen oder unzulässigen
Funktionszustand zu versetzen.
Messart mit niedriger Anforderungsrate. Messart, bei der die Anforderungsrate
für das sicherheitsbezogene System nicht mehr als einmal pro Jahr beträgt und
nicht größer als die doppelte Frequenz der Wiederholungsprüfung ist.
Steuerungssystem, das in industriellen Anwendungen zur Überwachung und
Steuerung von dezentralen Geräten eingesetzt wird.
In diesem Fall ist das HMI ein kombiniertes Modul bestehend aus einer LCD-
Anzeige mit oder ohne lokale Tastatur.
Ein DTM ist ein Softwaremodul, das bestimmte Funktionen für den Zugriff auf
Geräteparameter, die Konfiguration und Bedienung der Geräte sowie für die
Diagnose von Problemen bereitstellt. Der DTM selbst ist keine ausführbare
Software. Erst in einem so genannten FDT-Container-Programm wird er aktiv.
Messanfang, unterer Wert des Messbereichs
Messende, oberer Wert des Messbereichs
Im Multidrop-Modus werden bis zu 15 Feldgeräte parallel an ein einziges
Leitungspaar angeschlossen. Das analoge Stromsignal dient lediglich dazu, die
Geräte in Zweileitertechnik mit einem festen Strom von ≤ 4 mA zu versorgen.