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Endress+Hauser RMS 621 Betriebsanleitung

Endress+Hauser RMS 621 Betriebsanleitung

Wärmemengenrechner
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Inhaltsverzeichnis

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Betriebsanleitung
RMS 621
Wärmemengenrechner
BA127R/09/de/07.04
510 04707
Software
Version 2.0

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Inhaltszusammenfassung für Endress+Hauser RMS 621

  • Seite 1 Betriebsanleitung RMS 621 Wärmemengenrechner BA127R/09/de/07.04 510 04707 Software Version 2.0...
  • Seite 2: Einstellung Einer Messung - Programmierbeispiele

    RMS 621 Kurzübersicht Für die schnelle und einfache Inbetriebnahme: Seite 8 Sicherheitshinweise ⇓ Seite 11 Montage ⇓ Seite 13 Verdrahtung ⇓ Seite 22 Anzeige- und Bedienelemente ⇓ Seite 28 Inbetriebnahme Quick SET UP - Schnelleinstieg in die Gerätekonfiguration für den standard- mäßigen Betrieb.
  • Seite 3: Beispiel 2: Flüssigkeit Wärmedifferenz

    RMS 621 Klemme: A110 auswählen und Cerabar T an Klemme: A110(-)/A83(+) anschließen (passives Signal) Typ: Absolut(-druckmessung) oder Relativ(-druckmessung) wählen Start- und Endwert des Drucktransmitters einstellen Temperatureingänge (Temp. 1.1) Signalart: Pt100 Sensortyp: 3- oder 4-Leiter Anschlussklemme E1-6 wählen und Pt100 anschließen Pos.
  • Seite 4: Basiseinstellungen Der Anwendungen

    RMS 621 Anschlussklemme E1-6 wählen und TST90 (Temp. 1.1) anschließen Anschlussklemme E3-8 wählen und TST90 (Temp. 1.2) anschließen Pos. 1: 4-Leiter-Eingang Pos. 2: 3-Leiter-Eingang Pos. 3: 3-Leiter-Eingang. z. B. optionale Erweiterungskarte Temp. (Slot B I) Abb. 2: Anschluss Temperatursensor, z. B. am Eingang 1 (Slot E I) Anwendungen Anwendung 1: Wasser Wärmedifferenz...
  • Seite 5 RMS 621 Durchfluss Impuls/PFM (z. B. ProWirl) Analog (z. B. Promag) Differenzdruck (z. B. Blende) k-Faktor Start/Endwert (m Start/Endwert (mbar) Druck Signalart und Anschlussklemme wählen und Sensor anschließen (siehe Beispiel). Typ: Relativ- oder Absolutdruck? Start- und Endwert eingeben. Temperatur Signalart wählen und Sensor(en) anschließen (siehe Beispiel). Für Wärmedifferenzmessungen sind 2 Temperatursensoren notwendig.
  • Seite 6 RMS 621 Endress+Hauser...
  • Seite 7: Inhaltsverzeichnis

    RMS 621 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Sicherheitshinweise ....8 Technische Daten ....56 Bestimmungsgemäße Verwendung .
  • Seite 8: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise RMS 621 Sicherheitshinweise Ein sicherer und gefahrloser Betrieb des Energierechners ist nur sichergestellt, wenn diese Betriebsanleitung gelesen und die Sicherheitshinweise darin beachtet werden. Bestimmungsgemäße Verwendung Der Energierechner ist ein Gerät zur Erfassung von Energie- und Stoffströmen in Wasser und Dampfanwendungen, welches sowohl in Heiz- als auch in Kühlsystemen eingesetzt werden kann.
  • Seite 9 RMS 621 Sicherheitshinweise " Achtung! Dieses Symbol deutet auf Aktivitäten oder Vorgänge hin, die - wenn sie nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden - zu fehlerhaftem Betrieb oder zur Zerstörung des Gerätes führen können. Warnung! Dieses Symbol deutet auf Aktivitäten oder Vorgänge hin, die - wenn sie nicht ordnungsgemäß...
  • Seite 10: Identifizierung

    Identifizierung RMS 621 Identifizierung Gerätebezeichnung 2.1.1 Typenschild Vergleichen Sie das Typenschild am Gerät mit der folgenden Abbildung: ENDRESS+HAUSER ENDRESS+HAUSER RMS 621 RMS 621 Ordercode: xxxxxxxxxxxxxxx Ordercode: xxxxxxxxxxxxxxx Ser. No. : xxxxxxxxx Ser. No. : xxxxxxxxx 90-250 V AC 50/60 Hz...
  • Seite 11: Montage

    RMS 621 Montage Montage Einbaubedingungen Die zulässige Umgebungstemperatur (siehe Kap. "Technische Daten") ist bei Einbau und Betrieb einzuhalten. Das Gerät ist vor Wärmeeinwirkung zu schützen. 3.1.1 Einbaumaße Beachten Sie die Einbaulänge des Gerätes von 135 mm (entspricht 8TE). Weitere Abmessungen fin- den Sie in Kap.
  • Seite 12: Einbau Von Erweiterungskarten

    Montage RMS 621 3.2.1 Einbau von Erweiterungskarten Sie können das Gerät mit unterschiedlichen Erweiterungskarten bestücken. Es stehen hierzu maxi- mal drei Steckplätze im Gerät zur Verfügung. Die Steckplätze für die Erweiterungskarten sind am Gerät mit B, C und D (→ Abb. 5) bezeichnet.
  • Seite 13: Verdrahtung

    RMS 621 Verdrahtung Verdrahtung Verdrahtung auf einen Blick Abb. 6: Slot-Belegung des Energierechners (Grundgerät) Klemmenbelegung Klemme (Pos.-Nr.) Klemmenbelegung Slot Ein- und Ausgang 24 V Sensorversorgung 1 A oben vorn (A I) Strom/PFM/Impuls-Eingang 1 Masse Sensorversorgung 1 + 0/4 bis 20 mA/PFM/Impuls-Eingang 1 Signalmasse für 0/4 bis 20 mA/PFM/Impuls-Eingang...
  • Seite 14: Anschluss Der Messeinheit

    Verdrahtung RMS 621 Klemme (Pos.-Nr.) Klemmenbelegung Slot Ein- und Ausgang + 0/4 bis 20 mA/Impuls-Ausgang 1 E unten hinten (E IV) Strom/Impuls-Ausgang 1 - 0/4 bis 20 mA/Impuls-Ausgang 1 + 0/4 bis 20 mA/Impuls-Ausgang 2 Strom/Impuls-Ausgang 2 - 0/4 bis 20 mA/Impuls-Ausgang 2...
  • Seite 15: Anschluss Hilfsenergie

    RMS 621 Verdrahtung 4.2.1 Anschluss Hilfsenergie " Achtung! • Vergleichen Sie vor der Verdrahtung des Gerätes die Übereinstimmung der Versorgungsspannung mit den Angaben auf dem Typenschild. • Bei Ausführung 90 bis 250 V AC (Netzanschluss) muss in der Zuleitung in der Nähe des Gerätes (leicht erreichbar) ein als Trennvorrichtung gekennzeichneter Schalter, sowie ein Überstrom-...
  • Seite 16 Verdrahtung RMS 621 Passive Sensoren Anschlussweise für Sensoren, die über die im Gerät integrierte Sensorversorgung gespeisst werden. Abb. 9: Anschluss eines passiven Sensors, z.B. am Eingang 1 (Slot A I). Pos. 1: Impulssignal Pos. 2: PFM-Signal Pos. 3: 2-Leiter-Transmitter (4-20 mA) Pos.
  • Seite 17 RMS 621 Verdrahtung Durchflusssensor mit Open-Collector-Ausgang Hinweis! Wählen Sie einen entsprechenden Vorwiderstand R, so dass = 20 mA nicht überschritten wird. max. Durchflusssensor mit passivem Stromausgang (4 bis 20 Durchflusssensor mit aktivem Stromausgang (0/4 bis 20 mA) Durchflusssensor mit aktivem Stromausgang und passi-...
  • Seite 18: Anschluss Ausgänge

    Verdrahtung RMS 621 4.2.3 Anschluss Ausgänge Das Gerät verfügt über zwei galvanisch getrennte Ausgänge, die sich als Analogausgang oder akti- ver/passiver Impulsausgang konfigurieren lassen. Ferner steht ein Ausgang zum Anschluss eines Relais und eine Messumformerspeisung zur Verfügung. Bei eingebauten Erweiterungskarten erhöht sich dementsprechend die Anzahl der Ausgänge.
  • Seite 19: Anschluss Erweiterungskarten

    RMS 621 Verdrahtung 4.2.4 Anschluss Erweiterungskarten Abb. 13: Erweiterungskarte mit Klemmen Klemmenbelegung Erweiterungskarte Universal (RMS621A-UA) Klemme (Pos.-Nr.) Klemmenbelegung Slot Ein- und Ausgang 24 V Sensorversorgung 1 B, C, D oben vorn (B I, C Strom/PFM/Impuls-Eingang 1 I, D I) Masse Sensorversorgung 1 + 0/4 bis 20 mA/PFM/Impuls-Eingang 1 Signalmasse für 0/4 bis 20 mA/PFM/Impuls-Eingang...
  • Seite 20: Anschluss Abgesetzte Anzeige-/Bedieneinheit

    Verdrahtung RMS 621 Klemme (Pos.-Nr.) Klemmenbelegung Slot Ein- und Ausgang + RTD Versorgung 2 B, C, D oben hinten (B II, RTD-Eingang 2 C II, D II) + RTD Sensor 2 - RTD Sensor 2 - RTD Versorgung 2 Relais 1 Common (COM)
  • Seite 21 RMS 621 Verdrahtung Halten Sie das Gerät waagrecht und schieben Sie den Befestigungsrahmen über die Gehäuse- rückseite mit gleichmäßigen Druck gegen die Schalttafel bis die Haltespangen einrasten. Kon- trollieren Sie den symmetrischen Sitz des Befestigungsrahmens. Abb. 14: Schalttafeleinbau Verdrahtung Abb. 15: Klemmenplan abgesetzte Anzeige-/Bedieneinheit Die abgesetzte Anzeige-/Bedieneinheit wird mit dem beigelegten Kabel direkt an das Grundgerät...
  • Seite 22: Anschlusskontrolle

    Bedienung RMS 621 Anschlusskontrolle Führen Sie nach der elektrischen Installation des Gerätes folgende Kontrollen durch: Gerätezustand und -spezifikationen Hinweise Sind Gerät oder Kabel beschädigt (Sichtkontrolle)? Elektrischer Anschluss Hinweise Stimmt die Versorgungsspannung mit den Angaben auf dem Typenschild überein? 90 bis 250 V AC (50/60 Hz)
  • Seite 23 RMS 621 Bedienung 5.1.2 Matrix Quick-Setup Endress+Hauser...
  • Seite 24: Anzeige- Und Bedienelemente

    Bedienung RMS 621 Anzeige- und Bedienelemente Abb. 17: Anzeige- und Bedienelemente Pos. 1: Betriebsanzeige: LED grün, leuchtet bei anliegender Versorgungsspannung. Pos. 2: Störmeldeanzeige: LED rot, Betriebszustände nach NAMUR NE 44 Pos. 3: Anschluss serielle Schnittstelle : Klinkenbuchse für PC-Verbindung zur Geräteparametrierung und Messwertausle- sung mit der PC-Software Pos.
  • Seite 25: Tastensymbole

    RMS 621 Bedienung 5.2.2 Tastensymbole Hinweis! Die Tastenfunktionen im Quick Setup und Setup unterscheiden sich. Im Quick Setup gelangen Sie durch Betätigung der Doppelpfeile ins nächste Menü bzw. zurück. Durch Betätigen der E-Taste gelangen Sie in die einzelnen Bedienpositionen. Im Setup wechseln Sie ins Untermenü mit der E-Taste und mit der ESC-Taste zurück. Im Setup gibt es keine Doppelpfeile.
  • Seite 26: Parametrierung Sperren

    Bedienung RMS 621 Mit IJ/ij und ½ Taste Tastenfeld mit Groß-/Kleinbuchstaben oder Zahlen wählen. (s. Abb. 19, Bild 2) Mit Pfeiltasten gewünschte Taste auswählen und mit dem Haken bestätigen. Falls Sie Text löschen wollen Taste ganz rechts oben wählen. (s. Abb. 19, Bild 2) Weitere Zeichen auf diese Weise editieren, bis gewünschter Text eingeben ist.
  • Seite 27: Kommunikation

    RMS 621 Bedienung • Prozessfehler: Diese Gruppe umfasst alle Applikationsfehler, z.B. “Bereichsüberschreitung”, ein- schließlich Grenzwertalarmen, usw. Für Prozessfehler lässt sich per Einstellung definieren, wie das Gerät im Fehlerfall reagiert, z.B. Alarmmeldung, Farbumschaltung, etc. Der Farbumschlag wird definiert in der Bedienposition Setup →...
  • Seite 28: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme RMS 621 Inbetriebnahme Installationskontrolle Vergewissern Sie sich, dass alle Abschlusskontrollen durchgeführt wurden, bevor Sie Ihr Gerät in Betrieb nehmen: • Siehe Kap. 3.3 ’Einbaukontrolle’ • Checkliste Kap. 4.3 ’Anschlusskontrolle’ Messgerät einschalten 6.2.1 Grundgerät Nach Anlegen der Betriebsspannung leuchtet die grüne LED, wenn keine Störung vorliegt.
  • Seite 29: Gerätekonfiguration

    RMS 621 Inbetriebnahme Fehlermeldungen Erscheint nach dem Einschalten oder im laufenden Betrieb in der abgesetzen Anzeige-/Bedienein- heit die Fehlermeldung "Communication problem", kontrollieren Sie bitte die Verdrahtung zum Grundgerät und stellen Sie sicher, dass die Baudrate und die Geräteadresse mit dem Grundgerät übereinstimmen.
  • Seite 30: Hauptmenü - Quick Setup

    Inbetriebnahme RMS 621 Funktion (Menüposi- Parametereinstellung Beschreibung tion) Ereignisspeicher Auflistung aller protokollierten Ereignisse wie Grenzwertver- letzungen, Sensorausfall oder Parameteränderungen. Klemmenbelegung Kurzübersicht aller am Gerät vorhandener Klemmen und ihrer Belegung. Mit Drücken der Taste ’i’ wird der momentane physikalische Wert (z. B. 10 mA) des Eingangsignals angezeigt.
  • Seite 31: Hauptmenü - Setup

    RMS 621 Inbetriebnahme Sind alle relevanten Positionen durchlaufen worden, ist die Konfiguration der Anwendung abgeschlossen und vom Gerät erfolgt die Abfrage "Weitere Anwendungen parametrie- ren". Nachdem die gewünschten Anwendungen konfiguriert wurden, gelangen Sie ins Menü Aus- gänge. Dort erfolgt die Abfrage, ob Ausgänge parametriert werden sollen. Bestätigen Sie die Abfrage mit OK, konfigurieren Sie die Ausgänge wie in den Aufzählungspunkten 1 bis 3...
  • Seite 32 Inbetriebnahme RMS 621 Funktion (Menüposition) Parametereinstellung Beschreibung Texteingabe Standard Auswahl der Texteingabeart: Palm • Standard: Pro Parameterposition wird Zeichenreihe auf- oder abstei- gend durchlaufen bis gewünschtes Zeichen erscheint. • Palm: Aus visuellem Tastenfeld kann mit Pfeiltasten das gesuchte Zeichen ausgewählt werden.
  • Seite 33 RMS 621 Inbetriebnahme Funktion (Menüposi- Parametereinstellung Beschreibung tion) Differenzdruckgeber Staudruck Bauart des Differenzdruckgebers Blende Eckentnahme Hinweis! Blende D2 Bei Verwendung von Staudrucksonden muss ein Korrekturfak- Blende Flanschentn. tor eingegeben werden (siehe Anhang 11.2.1) ISA 1932 Düse Landradiusdüse Die Angaben in Klammern bezeichnen den Typ des Venturi- Venturidüse...
  • Seite 34 Inbetriebnahme RMS 621 Funktion (Menüposi- Parametereinstellung Beschreibung tion) K-Faktor 0,001 bis 9999,9 Eingabe der Impulswertigkeit des Vortex-Sensors. Sie finden diesen Wert auf Ihrem Druchflusssensor. Hinweis! Nur für die Signalart PFM wählbar. Bei Vortex-Sensoren mit Impulssignal wird der Kehrwert des K-Faktors (in Impuls/dm ) als Impulswertigkeit eingegeben.
  • Seite 35 RMS 621 Inbetriebnahme Funktion (Menüposi- Parametereinstellung Beschreibung tion) Splitting range Splitting Range bzw. automatische Messbereichsumschaltung für Differenzdurckmessgeräte. Hinweis! Nur für Differenzdruckmessungen wählbar. Details siehe ’Splitting Range’ im Anhang. Kl. Bereich 1 A-10; A-110; B-112; Klemme zum Anschluss des Differenzdrucktransmitter mit B-113;...
  • Seite 36 Inbetriebnahme RMS 621 Funktion (Menüposi- Parametereinstellung Beschreibung tion) Signaldämpfung 0 bis 99 s Zeitkonstante eines Tiefpasses 1. Ordnung für das Eingangssig- nal. Diese Funktion dient zur Verminderung von Anzeige- schwankungen bei stark schwankenden Signalen. Hinweis! Nur für die Signalart 0/4 bis 20 mA wählbar.
  • Seite 37 RMS 621 Inbetriebnahme Setup → → → → Temperatureingänge Je nach Ausbaustufe des Gerätes können zwischen ein bis sechs unterschiedliche Temperatursen- soren (RTD, TC) angeschlossen werden. Es kann auch ein Sensor mehrmals in unterschiedlichen Anwendungen verwendet werden, siehe hierzu Position ’Klemme’ in der nachfolgenden Tabelle.
  • Seite 38 Inbetriebnahme RMS 621 Setup → → → → Anwendung Der Energierechner stellt die Anwendungen Dampfmasse, Dampfwärmemenge, Dampfnet- towärmemenge, Dampf Wärmedifferenz, Wasser Wärmemenge und Wasser Wärmediffe- renz zur Verfügung. Es können bis zu drei unterschiedliche Anwendungen gleichzeitig betrieben werden. Die Konfiguration einer Anwendung ist ohne Einschränkung der bisher vorhandenen Anwendun- gen im Betriebszustand möglich.
  • Seite 39 RMS 621 Inbetriebnahme Funktion (Menüposi- Parametereinstellung Beschreibung tion) Einbauort Durchfluss warm Einstellung, an welchem ’thermischen’ Einbauort sich der kalt Druchflusssensor in ihrer Anwendung befindet (nur bei Was- ser-/Wärmedifferenz aktiv). Bei Dampf-/Wärmedifferenz ist der Einbauort wie folgt vorge- geben: Heizen: Warm (d.h. Dampfdurchfluss) Dampferzeugung: Kalt (d.h.
  • Seite 40 Inbetriebnahme RMS 621 Einheiten Das Gerät ist in der Lage, jede Anwendung mit unterschiedlichen Systemeinheiten zu bearbeiten. Die für die jeweilige Anwendung geltenden Einheiten werden im Untermenü Setup (alle Parame- ter) Anwendung Anwendung ... Einheiten eingestellt. Folgende Einstellungen sind möglich: Hinweis! Die Auswahl der Einheiten für Durchfluss (Volumen), Druck und Temperatur erfolgt im Rahmen...
  • Seite 41 RMS 621 Inbetriebnahme Summen (Zähler) Für jede Anwendung stehen zwei Summenzähler für Masse und Wärmemenge zur Verfügung. Nur einer hiervon kann gesetzt bzw. rückgesetzt werden. Der nicht rücksetzbare Zähler wird als Gesamtsummenzähler bezeichnet. Dieser ist in der Auswahlliste der Anzeigeelemente mit "Σ"...
  • Seite 42: Untermenü Setup (Alle Parameter)

    Inbetriebnahme RMS 621 Funktion (Menüposi- Parametereinstellung Beschreibung tion) Anzeigemaske 1 Wert bis 8 Werte Stellen Sie hier die Anzahl an Prozesswerten ein, die in einem bitte wählen Fenster (als Gruppe) nebeneinander im Display dargestellt wer- den sollen. Die Größe der Darstellung ist abhängig von der Anzahl an gewählten Werten.
  • Seite 43 RMS 621 Inbetriebnahme Funktion (Menüposi- Parametereinstellung Beschreibung tion) Signalquelle Dichte 1 Einstellung, welche berechnete bzw. gemessene Größe am Enthalpie 1 Analogausgang ausgegeben werden soll. Die Anzahl der Signal- Durchfluss 1 quellen ist von der Zahl der parametrierten Anwendungen und Massefluss 1 Eingängen abhängig.
  • Seite 44 Inbetriebnahme RMS 621 Funktion (Menüposi- Parametereinstellung Beschreibung tion) Betriebsart Max+Alarm, Definition des Ereignisses, das den Grenzwert aktivieren soll. Grad.+Alarm, Alarm, Min, • Min+Alarm Max, Gradient, Nass- Minimumsicherheit, Ereignismeldung bei Unterschreitung dampf, Gerätefehler des Grenzwertes mit gleichzeitiger Überwachung der Sig- Min+Alarm nalquelle nach NAMUR NE43 •...
  • Seite 45: Impulsausgänge

    RMS 621 Inbetriebnahme Impulsausgänge Die Impulsausgangsfunktion kann mittels aktivem, passivem Ausgang oder Relais eingestellt wer- den. Je nach Ausbaustufe stehen 2 bis 8 Impulsausgänge zur Verfügung. Funktion (Menüposi- Parametereinstellung Beschreibung tion) Bezeichnung Impuls 1 bis 8 Zur besseren Übersicht kann dem jeweiligen Impulsausgang eine Bezeichnung vergeben werden (max.
  • Seite 46 Inbetriebnahme RMS 621 Funktion (Menüposi- Parametereinstellung Beschreibung tion) negativ Ermöglicht die Ausgabe der Impulse in positiver oder negativer positiv Richtung (z. B. für externe elektronische Summenzähler): • AKTIV: Die geräteinterne Hilfsenergie wird benutzt (+24 V) • PASSIV: Externe Hilfsenergie notwendig •...
  • Seite 47 RMS 621 Inbetriebnahme Funktion (Menüposi- Parametereinstellung Beschreibung tion) Simulation 0,0 Hz - 0,1 Hz - 1,0 Hz - Die Funktion des Impulsausganges wird mit dieser Einstellung 5,0 Hz - 10 Hz - 50 Hz - simuliert. Die Simulation ist aktiv, wenn die Einstellung 100 Hz - 200 Hz - 500 Hz ungleich "aus"...
  • Seite 48 Inbetriebnahme RMS 621 Setup → → → → Sonstiges Einstellung allgemeiner Gerätedaten, wie z. B. Softwareversion Untermenü Setup (alle Parameter) Sonstiges. Funktion (Menüposi- Parametereinstellung Beschreibung tion) Prog.-name Name, der zusammen mit sämtlichen Einstellungen in der PC- Bediensoftware abgespeichert wird. SW-Version Softwareversion Ihres Gerätes.
  • Seite 49: Benutzerspezifische Anwendungen

    RMS 621 Wartung Benutzerspezifische Anwendungen 6.5.1 Anwendungsbeispiel Dampfmasse Die Menge an überhitztem Dampf im Zuleitungsrohr einer Anlage (Nennlast 20 t/h, ca. 25 bar) soll ermittelt werden. Die Anlage darf nicht mit weniger als 15 t/h Dampf beschickt werden, was durch ein Relais (mit Alarmmeldung) im Energierechner abgesichert werden soll.
  • Seite 50: Zubehör

    Zubehör RMS 621 Zubehör Bezeichnung Bestell-Code ® RS232 Schnittstellenkabel 3,5 mm Klinke, mit PC-Software ReadWin 2000, zum Ver- RMS621A-VK binden mit PC Abgesetztes Display für Schalttafeleinbau 144 x 72 mm RMS621A-AA Gehäuse Feld 52010132 Profibus-DP Slave Modul RMS621A-P1 Fixierschieber Gehäuse RMS621X-HC Störungsbehebung...
  • Seite 51: Prozessfehlermeldungen

    RMS 621 Störungsbehebung Anzeige im Display Ursache Behebung Meldungen bei Softwarefehlern: Fehler im Programm Benachrichtigen Sie Ihre E+H Ser- viceorganisation • Fehler bei Auslesen der akt. Lese- Position • Fehler bei Auslesen der akt. Schreib-Position • Fehler bei Auslesen des akt. ältes- ten Wertes •...
  • Seite 52 Störungsbehebung RMS 621 Anzeige im Display Ursache Behebung Dampf: Kondensattemperatur Gemessene oder errechnete Tempe- • Applikation, Messgeräte und ratur entspricht Kondensattempera- angeschlossene Sensoren über- tur des Sattdampf prüfen. • Maßnahmen zur Prozesssteue- rung: Temperatur erhöhen, Druck verringern. • Möglicherweise ungenaue Tem- peratur- bzw.
  • Seite 53: Ersatzteile

    RMS 621 Störungsbehebung Ersatzteile Abb. 24: Ersatzteile des Energierechners Pos.-Nr. Bestellnummer Ersatzteil RMS621X-HA Frontabdeckung Version ohne Display RMS621X-HB Frontabdeckung Version mit Display RMS621X-HC Gehäuse komplett ohne Front inkl. drei Blindeinschüben und drei Leiterkartenträgern RMS621X-BA Busplatine RMS621X-NA Netzteil 90 bis 250 V AC...
  • Seite 54 Störungsbehebung RMS 621 Pos.-Nr. Bestellnummer Ersatzteil 51004064 Analogklemme 2 (PFM/Impuls/Analog/MUS) 51004067 Temperaturklemme 1 (Pt100/Pt500/Pt1000) 51004068 Temperaturklemme 2 (Pt100/Pt500/Pt1000) 51004065 Klemme RS485 51004066 Ausgangsklemme (Analog/Impuls) 51004912 Relaisklemme (Erweiterungskarte) 51004066 Erweiterungskarte: Klemme Ausgang (4 bis 20 mA/Impuls) 51004911 Erweiterungskarte: Klemme Ausgang Open-Collector...
  • Seite 55: Rücksendung

    RMS 621 Störungsbehebung Rücksendung Für eine Rücksendung, z. B. im Reparaturfall, ist das Gerät geschützt zu verpacken. Optimalen Schutz bietet die Originalverpackung. Reparaturen dürfen nur durch die Serviceorganisation Ihres Lieferanten durchgeführt werden. Eine Übersicht über das Servicenetz finden Sie auf der Adress- seite dieser Betriebsanleitung.
  • Seite 56: Technische Daten

    Technische Daten RMS 621 Technische Daten 10.0.1 Eingangskenngrößen Messgröße Strom, PFM, Impuls, Temperatur Messbereich Messgröße Eingangskenngrößen Strom • 0/4 bis 20 mA +10% Überbereich • max. Eingangsstrom 150 mA • Eingangswiderstand < 10 Ω • Genauigkeit 0,1% vom Endwert • Temperaturdrift 0,04% / K Umgebungstemperatur •...
  • Seite 57: Ausgangskenngrößen

    RMS 621 Technische Daten 10.0.2 Ausgangskenngrößen Ausgangssignal Strom, Impuls, Messumformerspeisung und Schaltausgang Galvanische Trennung Grundgerät: Anschluss mit Ver- Eingang 1/2 Eingang 1/ Tempera- Ausgang 1/2 Schnitt- Klemmenbe- sor- 0/4 bis 20 2 MUS tureingang 0 bis 20 mA/ stelle extern...
  • Seite 58 Technische Daten RMS 621 Anzahl Anzahl: • 2 x 0/4 bis 20 mA/Impuls (im Grundgerät) max. Anzahl: • 8 x 0/4 bis 20 mA/Impuls (abhängig von der Anzahl der Erweiterungskarten) • 6 x Digital passiv (abhängig von der Anzahl der Erweiterungskarten) Signalquellen Alle vorhandenen Multifunktionseingänge (Strom-, PFM- bzw.
  • Seite 59: Messgenauigkeit

    RMS 621 Technische Daten • zusätzliche Versorgung (z. B. externes Display), Anschlussklemmen 91/92: Versorgungsspannung 24 V DC ± 5% Strom max. 80 mA, kurzschlussfest Anzahl 1 Quellenwiderstand < 10 Ω 10.0.3 Hilfsenergie Versorgungsspannung • Niederspannungsnetzteil: 90 bis 250 V AC, 50/60 Hz •...
  • Seite 60: Umgebungsbedingungen

    Technische Daten RMS 621 Einbaulage keine Einschränkungen 10.0.6 Umgebungsbedingungen Umgebungstemperatur -20 bis 60 °C Lagertemperatur -30 bis 70 °C Klimaklasse nach IEC 60 654-1 Class B2 / EN 1434 Klasse ’C’ Elektr. Sicherheit nach EN 61010-1: Umgebung < 2000 m Höhe über N.N.
  • Seite 61: Anzeige Und Bedienoberfläche

    (Maße B = 144 x H = 72 x T = 43 mm) angeschlossen werden. Der Anschluss erfolgt mittels, im Zubehörset enthaltenem, Anschlusskabel (l = 3 m) an der integrierten RS485-Schnitt- stelle. Ein Parallelbetrieb der Bedien-Anzeige-Einheit mit geräteinternem Display im RMS 621 ist möglich.
  • Seite 62: Ergänzende Dokumentation

    • EN ISO 5167 Durchflussmessung von Fluiden mit Drosselgeräten 10.0.10 Ergänzende Dokumentation Produktgruppe ’Energiemanager’ (PG 006R/09/de) Technische Information ’System-Komponenten für Hutschienengeräte’ (TI 367F/00/de) Technische Information ’Wirbeldurchfluss Messsystem PROline Prowirl 72’ (TI 062D/06/de) Technische Information ’Wärmemengenrechner RMS 621’ (TI 092R/09/de) Endress+Hauser...
  • Seite 63: Anhang

    RMS 621 Anhang Anhang 11.1 Definition wichtiger System-Einheiten Volumen 1 barrel, Definition siehe ’Setup → Anwendung’ 1 US-Gallon, entspricht 3,7854 Liter igal Imperial Gallon, entspricht 4,5609 Liter 1 Liter = 1 dm 1 Hektoliter = 100 Liter m³ entspricht 1000 Litern ft³...
  • Seite 64 Anhang RMS 621 Traditionelles Differenzdruckverfahren Verbessertes Differenzdruckverfahren Nur im Auslegezustand (Druck, Temperatur, Durchfluss) In jedem Betriebspunkt genau durch voll kompensierte genau Durchflussberechnung Signal des DP-Transmitters ist radiziert, d.h. skaliert auf Kennlinie des DP-Transmitter Signals ist linear, d.h. skaliert Betriebsvolumen oder Masse...
  • Seite 65 RMS 621 Anhang Hinweise zur Konfiguration: • Durchfluss Durchfluss 1; Differenzdruck Staudruck; Signalart 4...20 mA; Korrektur Ja; Rohrdaten Innendurchmesser 350 mm; Korrekturtabelle Stützstelle 1: Durchfluss 0 m Faktor 0,634; Korrekturtabelle Stützstelle 2: Durchfluss 15000 m /h; Faktor 0,634. Hinweise zur Differenzdruckmessung Sind alle Daten der Differenzdruckmessstelle (Rohrinnendruchmesser, ß...
  • Seite 66 Anhang RMS 621 Splitting Range (Messbereichserweiterung) Der Messbereich eines Differenzdrucktransmitters liegt im Bereich von 1:3 bis 1:7. Diese Funktion bietet die Möglichkeit, den Messbereich der Durchflussmessung durch Einsatz von bis zu drei Dif- ferenzdrucktransmittern pro Durchflussmessstelle auf 1:20 und mehr zu erweitern.
  • Seite 67: Applikationen

    RMS 621 Anhang Tabelle mit bis zu 15 Wertepaaren (Frequenz/k-Faktor bzw. Frequenz/Impulswertigkeit, abhän- gig von der Signalart • Differenzdruck unradiziert/radiziert Tabelle mit bis zu 10 Wertepaaren (Durchfluss/Faktor ƒ) Hinweis! Bei Verwendung einer Staudrucksonde kann der sogenannte Wiederstandsbeiwert ζ (Blockagefak- tor) durch den Korrekturfaktor ƒ abgebildet werden. Falls der Wiederstandsbeiwert ein konstanter Wert ist, genügt es, zwei Stützstellen Durchfluss/(Korrektur-)Faktor zu definieren.
  • Seite 68: Index

    Applikationen Wasser/Wärme(menge) Einsatzbereiche Berechnung der Wärmemenge in einem Wasserstrom, z.B. zur Ermittlung der Restwärme im Rücklauf eines Wärmetauschers. Messgrößen Messung von Betriebsvolumen und Temperatur in einer Wasserleitung. Gleichzeitig kann ein Druckmessumformer angeschlossen werden, um den Druck in der Leitung anzuzeigen. Diese Druckmessung hat keinen direkten Einfluss auf die Berechnung (siehe Eingangsgrößen).
  • Seite 69: Anzahl Der Messstellen

    Applikationen Anzahl der Messstellen Die Anzahl der möglichen Messstellen variiert je nach Ausbaustufe des Geräts und Applikation. Genaueres können Sie dem Tabellenblatt für Applikationen/Messstellen entnehmen. Grundsätzlich sind folgende Messungen möglich: Bis zu 3 Messstellen mit den Eingangsgrößen (Messgrößen) q, T. 2 Messstellen werden durch das Grundgerät abgedeckt, für weitere Messstellen werden Zu- satzkarten benötigt.
  • Seite 70 Applikationen Wasser/Wärmedifferenz (Heizen/Kühlen) Einsatzbereiche Berechnung der Wärmemenge, welche von einem Wasserstrom in einem Wärmetauscher abge- geben oder aufgenommen wird. Typische Anwendung zur Energiemessung in Heiz- oder Kühl- kreisläufen Messgrößen Messung des Betriebsvolumens in einer Wasserleitung sowie Messung der Wassertemperatur unmittelbar vor und nach einem Wärmetauscher (im Vorlauf bzw. Rücklauf). Gleichzeitig kann ein Druckmessumformer angeschlossen werden, um den Druck in der Lei- tung anzuzeigen.
  • Seite 71 Applikationen Anzahl der Messstellen Die Anzahl der möglichen Messstellen variiert je nach Ausbaustufe des Geräts und Applikation. Genaueres können Sie dem Tabellenblatt für Applikationen/Messstellen entnehmen. Grundsätzlich sind folgende Messungen möglich: Bis zu 3 Messstellen mit den Eingangsgrößen (Messgrößen) q, T, T, 1 Messstelle wird durch das Grundgerät abgedeckt, für weitere Messstellen werden Zusatzkar- ten benötigt.
  • Seite 72 Applikationen Wasser/Wärmedifferenz (Bidirektional) Einsatzbereiche Berechnung der Wärmemenge, welche von einem Wasserstrom in einem Wärmetauscher abge- geben und aufgenommen wird. Typische Anwendung ist das Messen der Energieströme beim Laden/ Entladen eines Wärmespeichers. Der bidirektionale Betrieb kann in einer Durchfluss- richtung oder in wechselnder Durchflussrichtung realisiert werden Messgrößen Messung des Betriebsvolumens in einer Wasserleitung sowie Messung der Wassertemperatur unmittelbar vor und nach einem Wärmetauscher (im Vorlauf bzw.
  • Seite 73 Applikationen Ausgänge Alle Ausgabegrößen können über die Ausgänge ausgegeben werden, d.h. sowohl unveränderte Eingangsgrößen als auch berechnete Größen. Beachten Sie jedoch, dass die Anzahl der Aus- gänge von der Ausbaustufe des Geräts abhängt. Anzahl der Messstellen Die Anzahl der möglichen Messstellen variiert je nach Ausbaustufe des Geräts und Applikation. Genaueres können Sie dem Tabellenblatt für Applikationen/Messstellen entnehmen.
  • Seite 74 Applikationen Temperatur im Vorlauf Temperatur im Rücklauf Mittlerer Betriebsdruck Spezifische Enthalpie von Wasser bei Temperatur 1 Spezifische Enthalpie von Wasser bei Temperatur 2...
  • Seite 75 Applikationen Dampf/Wärme(menge) Einsatzbereiche Berechnung des Massestroms (Massefluss) und der darin enthaltenen Wärmemenge am Aus- gang eines Dampferzeugers oder bei einzelnen Verbrauchern Messgrößen Messung von Betriebsvolumen, Temperatur und Druck in einer Dampfleitung. Eingangsgrößen • Überhitzter Dampf: Durchfluss (q), Druck (p), Temperatur (T) •...
  • Seite 76 Applikationen Anzahl der Messstellen Die Anzahl der möglichen Messstellen variiert je nach Ausbaustufe des Geräts und Applikation. Genaueres können Sie dem Tabellenblatt für Applikationen/Messstellen entnehmen. Grundsätzlich sind folgende Messungen möglich: a) überhitzter Dampf: Bis zu 3 Messstellen mit den Eingangsgrößen (Messgrößen) q, p, T. 1 Messstelle wird durch das Grundgerät abgedeckt, für weitere Messstellen werden Zu- satzkarten benötigt.
  • Seite 77 Applikationen Dampf/Masse Einsatzbereiche Berechnung des Massestroms (Massedurchfluss) in einer Dampfleitung am Ausgang eines Dampf- erzeugers oder bei einzelnen Verbrauchern. Messgrößen Messung von Betriebsvolumen, Temperatur und Druck in einer Dampfleitung. Eingangsgrößen • Überhitzter Dampf: Durchfluss (q), Druck (p), Temperatur (T) • Sattdampf: Durchfluss (q), Druck (p) oder Durchfluss (q), Temperatur (T)
  • Seite 78 Applikationen Anzahl der Messstellen Die Anzahl der möglichen Messstellen variiert je nach Ausbaustufe des Geräts und Applikation. Genaueres können Sie dem Tabellenblatt für Applikationen/Messstellen entnehmen. Grundsätzlich sind folgende Messungen möglich: a) überhitzter Dampf: Bis zu 3 Messstellen mit den Eingangsgrößen (Messgrößen) q, p, T. 1 Messstelle wird durch das Grundgerät abgedeckt, für weitere Messstellen werden Zusatz- karten benötigt.
  • Seite 79 Applikationen Dampf/Wärmedifferenz (Heizen) Einsatzbereiche Berechnung des Dampfmassestroms (Massefluss) und der darin enthaltenen Wärmemenge, die an einen Wärmetauscher abgegeben wird. Dabei wird die im Kondensat enthaltene Wärmeenergie berücksichtigt, d.h. genutzte Wärmeenergie = Wärmeenergie bis zur Kondensation des Dampfs plus Wärmeenergie die dem Kondensat beim Abkühlen entzogen wird. Messgrößen Messung von Betriebsvolumen, Druck und Temperatur in einer Dampfleitung unmittelbar vor einem Wärmetauscher (im Vorlauf), sowie Messung der Temperatur des Kondensats unmittelbar...
  • Seite 80 Applikationen Anzahl der Messstellen Die Anzahl der möglichen Messstellen variiert je nach Ausbaustufe des Geräts und Applikation. Genaueres können Sie dem Tabellenblatt für Applikationen/Messstellen entnehmen. Grundsätzlich sind folgende Messungen möglich: Bis zu 2 Messstellen mit den Eingangsgrößen (Messgrößen) q, p, T, T, bei Verwendung von Satt- dampf bis zu 3 Messstellen mit den Eingangsgrößen q, p/T, T.
  • Seite 81 Applikationen Dampf/Wärmedifferenz (Dampferzeugung) Einsatzbereiche Berechnung der Wärmemenge (Energie), die zur Dampferzeugung aufgewendet wird, sowie Be- rechnung des Dampfmassestroms und der darin enthaltenen Wärmemenge. Dabei wird die im Speisewasser enthaltene Wärmeenergie berücksichtigt Messgrößen Messung von Betriebsvolumen und Temperatur in der Speisewasserleitung, sowie Messung von Druck und Temperatur unmittelbar nach einem Dampferzeuger.
  • Seite 82 Applikationen Anzahl der Messstellen Die Anzahl der möglichen Messstellen variiert je nach Ausbaustufe des Geräts und Applikation. Genaueres können Sie dem Tabellenblatt für Applikationen/Messstellen entnehmen. Grundsätzlich sind folgende Messungen möglich: Bis zu 2 Messstellen mit den Eingangsgrößen (Messgrößen) q, p, T, T, bei Verwendung von Satt- dampf bis zu 3 Messstellen mit den Eingangsgrößen q, p/T, T.
  • Seite 83 Applikationen Dampf/Nettowärme(menge) Einsatzbereiche Berechnung des Massestroms (Massefluss) und der darin enthaltenen Wärmemenge, welche von einem Wärmetauscher entnommen werden kann. Dabei wird vorausgesetzt, dass nur die im Dampf enthaltene Wärmemenge bis zur Kondensation des Dampfs entzogen bzw. genutzt wird. Die im Kondensat enthaltene Wärmeenergie bleibt ungenutzt Messgrößen Messung von Betriebsvolumen, Temperatur und Druck in einer Dampfleitung unmittelbar vor einem Wärmetauscher.
  • Seite 84 Applikationen Anzahl der Messstellen Die Anzahl der möglichen Messstellen variiert je nach Ausbaustufe des Geräts und Applikation. Genaueres können Sie dem Tabellenblatt für Applikationen/Messstellen entnehmen. Grundsätzlich sind folgende Messungen möglich: a) überhitzter Dampf: Bis zu 3 Messstellen mit den Eingangsgrößen (Messgrößen) q, p, T. 1 Messstelle wird durch das Grundgerät abgedeckt, für weitere Messstellen werden Zu- satzkarten benötigt.
  • Seite 85 Hauptmenü - Setup ......31 Hauptmenü RMS 621......22...
  • Seite 86 Konfigurationsbogen Kunde Erweiterungskarten Bestellcode Steckplatz (Slot) Gerätenr. Universal Bearbeiter Tempatur Anwendung Messstoff Anwendungsart Durchfluss Siganalart Startwert Endwert Imp.-wertigkeit Einheit Druck Signalart Startwert Endwert Einheit Temperatur Signalart Startwert Endwert Einheit Ausgänge Signalquelle Signalart Startwert Endwert Imp.-wertigkeit Einheit Klemmenanschlussplan siehe nächste Seite...
  • Seite 87 Klemmenplan B II C II D II A II E II A II B II C II D II E II p p l y 2 l o o p S u o u n d p p l y G r l o o p S u u l s e FM / I m p...
  • Seite 88 Setup Gräte- Geräte- TAG-Nummer Datum Uhrzeit Texteingabe Code Sommerzeit- einstellun e bezeichnun Palm/Stand. umschaltun Benutzercode Umschaltung Grenzw.code NZ/SZ-Region Datum NZ->SZ Zeit NZ->SZ Datum SZ->NZ Zeit SZ->NZ Durchfluss- Durchfluss 1...3 Bezeichnung Durchfluss- Signalart Klemme Kennlinie * Zeitbasis Einheit Format Signal- Eingabe Einheit Impuls- Einheit...
  • Seite 90 www.endress.com/worldwide BA127r/09/de/07.04 510 04707 FM+SGML6.0 ProMoDo...

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