Netzteileinheiten mit der gleichen Nennleistung) aus früheren Generationen von Precision Workstation wird nicht
unterstützt. Dies führt zu einer Netzteil-Nichtübereinstimmung oder zu einem Fehler bei Einschaltung des Systems.
ANMERKUNG:
Wenn zwei identische Netzteile installiert sind, dann wird die Netzteilredundanz (1+1 – mit Redundanz oder 2+0 –
ohne Redundanz) im System-BIOS konfiguriert. In der redundanten Betriebsart wird das System gleichermaßen von beiden Netzteilen
mit Strom versorgt, wenn Hotspare deaktiviert ist. Wenn Hotspare aktiviert ist, dann wird eines der Netzteile bei geringer
Systemauslastung in den Ruhezustand versetzt, um die Effizienz zu maximieren.
ANMERKUNG:
Wenn zwei Netzteile eingesetzt werden, müssen sie die gleiche maximale Ausgangsleistung haben.
Hot-Spare-Funktion
Das System unterstützt die Hot-Spare-Funktion, die den mit der Netzteilredundanz verbundenen Strom-Overhead erheblich reduziert.
Wenn die Hot-Spare-Funktion aktiviert ist, wird eines der redundanten Netzteile in den Ruhezustand geschaltet. Das aktive Netzteil
unterstützt 100 % der Systemlast und arbeitet daher mit höherer Effizienz. Das Netzteil im Ruhezustand überwacht die
Ausgangsspannung des aktiven Netzteils. Wenn die Ausgangsspannung des aktiven Netzteils abfällt, kehrt das Netzteil im Ruhezustand in
einen aktiven Zustand mit Leistungsabgabe zurück.
Wenn ein Zustand, in dem beide Netzteile aktiv sind, effizienter ist als ein sich Ruhezustand befindliches Netzteil, kann das aktive Netzteil
auch ein sich im Ruhezustand befindliches Netzteil aktivieren.
Die Standard-Netzteileinstellungen lauten wie folgt:
● Wenn die Last am aktiven Netzteil über 50 % der Nennleistung des Netzteils beträgt, wird das redundante Netzteil in den aktiven
Zustand geschaltet.
● Wenn die Last am aktiven Netzteil unter 20 % die Nennleistung des Netzteils fällt, wird das redundante Netzteil in den Ruhezustand
geschaltet.
Die Hot-Spare-Funktion kann über die iDRAC-Einstellungen konfiguriert werden. Lesen Sie für weitere Informationen das iDRAC-
Benutzerhandbuch, das auf Dell.com/idracmanuals zur Verfügung steht.
Modul Vertrauenswürdige Plattform
Das Modul Vertrauenswürdige Plattform (Trusted Platform Module, TPM) dient zum Generieren und Speichern von Schlüsseln, zum
Schützen und Authentifizieren von Kennwörtern sowie zum Erstellen und Speichern von digitalen Zertifikaten. Die TXT-Funktionalität
(Trusted Execution-Technologie) von Intel wird zusammen mit der Funktion „Platform Assurance" von Microsoft im Windows-
Betriebssystem unterstützt. TPM kann auch verwendet werden, um im Windows-Betriebssystem die Bit Locker-Verschlüsselungsfunktion
für Festplatten zu aktivieren.
Der TPM-Chip befindet sich auf dem Plug-in-Modul (PIM) und ist nur an ein einzige Systemplatine gebunden.
Die Systemplatine verfügt über einen Anschluss für das Plug-In-Modul, das werkseitig installiert wird.
Abbildung 35. Modul Vertrauenswürdige Plattform
Es gibt vier Arten von TPM-Chip-Optionen:
● Ohne TPM
● TPM 1.2 Nuvoton FIPS-CC-TCG
Technologie und Komponenten
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