23. glossar
ci (common interface)
Viele Satelliten-Receiver haben einen Steckplatz, das
Common Interface. Dort passt ein Entschlüsselungsmodul
für die geschützten Programme von Pay TV-Sendern hinein.
In das Entschlüsselungsmodul kommt die Abokarte des
gebuchten Programmanbieters.
FBas – Video
Mit FBAS – Video (Composite) bezeichnet man den
Videoanschluss, bei dem das Bild über nur eine Leitung
übertragen wird.
Free to air (= Fta)
Ist eine Set-Top-Box ausschließlich für frei empfangbare (also
unverschlüsselt übertragene) und kostenlose Programme
konzipiert, spricht man von einem FTA-Receiver. -> Pay TV
hDD
Bei Hard Disc Drives (HDD) handelt es sich um Festplatten,
die bereits in einem Gerät eingebaut sind oder auch extern
angeschlossen werden können. Darauf lassen sich dann
Sendungen direkt oder auch zeitversetzt aufnehmen. Es gibt
verschiedene Festplatten-Standards wie z. B. SATA oder IDE.
Externe Festplatten lassen sich per USB oder über spezielle
eSATA-Schnittstellen betreiben.
hDtV
High Definition Television (HDTV) ist ein weltweiter TV-
Standard für hochauflösendes Fernsehen und bietet eine
deutlich bessere Bildqualität als das bisherige PAL-Verfahren.
Neben einer Erhöhung der Bildauflösung (Zeilen und Linien)
ist auch das Breitbildformat 16:9 vorgegeben.
Es gibt verschiedene HDTV-Standards mit unterschiedlichen
Auflösungen, Bildfrequenzen und Bilddarstellungen.
Mindestvorgaben für eine „HD Ready"-Darstellung sind:
HDTV Standard 720p
720p (p = „progressives" Vollbildverfahren): 720 Zeilen x
1.280 Linien; 50/60 Hz = 921.600 Bildpunkte
HDTV Standard 1080i
1.080i (i = „interlaced" Halbbildverfahren): 1.080 Zeilen x
1.920 Linien; 50/60 Hz = über 2 Millionen Bildpunkte
HDTV Standard 1080p
1.080p (p = „progressives" Vollbildverfahren): 1.080 Zeilen
x 1920 Linien; 50/60 Hz = über 2 Millionen Bildpunkte
Koaxial
Koaxialkabel bestehen aus einem isolierten Innenleiter, der
von einem rohrförmigen Außenleiter umhüllt wird. Sie werden
für die Übertragung von Bild- und Tonsignalen genutzt.
Legacy modul (hD+ über ci)
Diese Module sollen künftig den Empfang von HD+ in allen
hochwertigen Geräten mit CI-Schnittstelle ermöglichen, die
noch nicht für CI+ geeignet sind. Zum Erscheinungstermin
dieses Kataloges gibt es allerdings noch keine konkreten
Angaben zu Verfügbarkeiten und Preisen der Legacy Module.
Bedienung des Gerätes
LnB / Lnc
Beim Low Noise Block Converter handelt es sich um das
Empfangsteil einer Satellitenantenne. Es ist im Brennpunkt
des Satellitenspiegels montiert und verstärkt bzw. konvertiert
die Signale, die anschließend von der Set-Top Box
weiterverarbeitet werden.
LNBs gibt es in unterschiedlichen Ausführungen für den
Anschluss von einem (Single-LNB) oder mehreren Receivern
bzw. Multischaltern (Twin-LNB, Quattro-LNB, Quad-LNB).
megabyte (mB)
1 Megabyte sind ca. 1 Million Bytes. Ein drei Minuten langer
Musiktitel, der im platzsparenden MP3–Format abgespeichert
wird, ist etwa 3 Megabyte groß.
mP3
MP3 steht für das Audioformat MPEG–1 Audio Layer
3. Es ist besonders im Internet verbreitet. MP3 Pro ist eine
Weiterentwicklung, die bei niedrigen Datenraten noch
akzeptablen Klang erreichen soll.
mPEg (moving Picture Expert group)
Standard zum platzsparenden digitalen Speichern
(Komprimieren) von Audio–und Videodateien. MPEG
wird beispielsweise auf DVDs (MPEG–2) und Video–CDs
(MPEG–1) sowie bei Dateien fürs Internet und Programmen
für das neue hochauflösende Fernsehen ➔ HDTV (MPEG–4)
eingesetzt.
multischalter
Ein Multischalter wird zum gleichzeitigen Betrieb mehrerer
Set-Top Boxen benötigt und empfängt seine Signale vom
LNB. ➔ LNB
on screen-Display (osD)
Zur einfachen und schnellen Bedienung des Receivers lassen
sich alle Grundeinstellungen und Bedienungsschritte über das
OSD direkt auf dem Bildschirm („on screen") vornehmen.
optisch
Digitale Signale können elektrisch per ➔ Koaxialkabel oder
optisch per Lichtleiter übertragen werden. Bei der optischen
Übertragung setzt eine Leuchtdiode die Signale in Lichtblitze
um, die im Kabel mit Lichtleitenden Fasern verschickt werden.
Die verbreitetste Variante nennt sich Toslink (auch S/PDIF).
ota (over-the-air)
Die Software der meisten Set-Top Boxen wird ständig
weiterentwickelt und die jeweils aktuellen Versionen lassen
sich direkt am Gerät aufspielen. Viele Geräte verfügen auch
über eine praktische OTA-Aktualisierung und können Updates
so direkt „over-the-air", also über Satellit bzw. Antenne,
empfangen. ➔ Software-Update
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