Druck-Menü. Bitte beachten Sie die Kapitel 6.3 Was sind SL1-Dateien? und 6.4 PrusaSlicer für
weitere Informationen.
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http://www.prusaprinters.org
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http://www.thingiverse.com/
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http://www.myminifactory.com
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https://pinshape.com/
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https://www.youmagine.com/
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http://www.shapeways.com/
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http://www.gambody.com
6.2 Entwurf Ihrer eigenen Modelle
Um ein 3D-Modell zu erstellen, benötigen Sie ein spezielles Programm - einen 3D-Editor. Es gibt
eine Reihe von verschiedenen 3D-Programmen und Ihre Wahl hängt in der Regel davon ab, welche
Art von Modell Sie erstellen möchten.
Der leichteste Ort zum Starten ist TinkerCad (www.tinkercad.com) - es ist ein Online-Editor,
der im Fenster Ihres Browsers läuft, so dass keine Installation erforderlich ist. Er ist kostenlos,
einfach zu navigieren und Sie werden viele Tutorials online finden. TinkerCad konzentriert sich
jedoch hauptsächlich darauf, weniger detaillierte und größere (z.B. mechanische) Teile zu
erstellen, oft ideal für den FFF/FDM-Druck. Ein weiteres beliebtes Tool ist Autodesk Fusion
360 (www.autodesk.com/products/fusion-360) für PC, Mac und iPad. Die Website bietet eine
Kurzanleitung zusammen mit detaillierten Video-Tutorials, so dass sie eine ideale Wahl sowohl für
Anfänger als auch für Profis ist.
Um die Präzision des SL1 voll auszuschöpfen, sollten Sie sich auf Programme wie Blender,
Zbrush, Maya, SculptGL, MakeHuman, SketchUp, Clara.io, Moment of Inspiration oder
3D Studio Max konzentrieren. Diese Anwendungen eignen sich besser für die Erstellung
organischer Formen (z.B. Charaktere oder Charakterteile), aber nur wenige von ihnen sind
kostenlos.
6.3 Was sind SL1 Dateien?
Bevor Sie ein heruntergeladenes oder erstelltes Modell in 3D drucken können, müssen Sie es
zunächst in eine SL1-Datei konvertieren. Dies geschieht typischerweise durch einen Prozess
namens "Slicing", der eine spezielle Software erfordert - den PrusaSlicer.
Im Wesentlichen nimmt der Slicer ein 3D-Modell und schneidet es in dünne Schichten. Jede
Ebene wird als separate PNG-Datei gespeichert. Diese Dateien werden zusammen mit einer
Konfigurations-INI-Datei in einer komprimierten ZIP-Datei gespeichert, die automatisch in SL1
umbenannt wird. Wenn Sie SL1 wieder in ZIP umbenennen, können Sie den Inhalt der Datei sehen.
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