B0059000 / Rev. 2.2
10
Wartung und Instandhaltung
Pos: 109 /Schweis snah t/Gerä te/SN D40/1 0 Wa rtun g/Au swertege rät @ 0\mod_1 147 428 2948 59_ 6.docx @ 208 1 @ 2 @ 1
10.1
Auswertegerät SND40
Um einen eventuellen Gerätetausch zu erleichtern ist eine regelmäßige Datensicherung über
Netzwerk (siehe "Datensicherung über Netzwerk" im Kapitel "Technische Unterlagen") oder auf
USB-Stick (siehe "SND40 Store") notwendig.
Werden nur selten Programme angelegt, ist eine Datensicherung zu diesem Zeitpunkt
ausreichend.
Pos: 110 /Schweis snah t/Gerä te/SN D40/1 0 Wa rtun g/Rundkörper/ Senso ren @ 0\mod_1 1474 287 241 87_6. docx @ 2 085 @ 2 @ 1
10.2
Sensoren
Bei längerer Betriebsdauer kann es zu Verschleiß und Beschädigungen an Lagern und Polschuhen
des Sensors kommen. Regelmäßige Kontrolle trägt dazu bei, die Sensorfunktion langfristig zu
erhalten. Eine vierteljährliche Durchführung der folgenden Punkte reicht im Allgemeinen aus.
1. Kontrolle der Kugellager: Diese haben im Originalzustand einen Durchmesser von 22
oder 24 mm. Unterschreitet der Durchmesser 21,8 bzw. 23,8 mm, sollte das Lager ersetzt
werden. Es ist darauf zu achten, dass die Durchmesser der Lager untereinander nicht
mehr als ±0,1mm abweichen. Gegebenenfalls sind alle Lager zu ersetzen.
Hinweis: Ungleichmäßiger Verschleiß an den Lagern deutet auf einen Montagefehler
oder lose Befestigung hin. Dabei kommt es dann zu ungleichmäßiger Belastung.
Ausgeschlagene Lager sind in jedem Fall auszutauschen.
2. Kontrolle der Polschuhe: Diese werden normalerweise vom Rohr nicht berührt. Trotzdem
kann es zu Berührungen kommen. Gründe dafür können verschlissene Lager, schlechte
Montage oder unebene Schweißnähte sein. Zeigen die Polschuhe sichtbare Spuren von
Verschleiß, kann der Luftspalt zwischen Rohroberfläche und Polschuhen unzulässig groß
werden. Es ist zu kontrollieren, dass dieser Luftspalt innerhalb des zulässigen
Wertebereichs liegt. Größere Spalte reduzieren den magnetischen Fluss und können das
Detektionsvermögen des Sensors drastisch beschränken. Die Polschuhe sind dann
Instand zu setzen. Die Wertebereiche für die Luftspalte sind den technischen Daten des
Sensors zu entnehmen.
3. Kontrolle des Sensorelements: Dieses wird normalerweise vom Rohr nicht berührt. Zeigt
das Sensorelement Spuren von Verschleiß, ist zu kontrollieren ob der Luftspalt zwischen
Sensorelement und Rohroberfläche innerhalb des zulässigen Wertebereichs liegt.
Außerdem darf die Sensoroberfläche nicht so tief eingekerbt sein, dass die Elektronik
freigelegt ist. In einem solchen Fall ist das Sensorelement (nur vom Hersteller ausführbar)
zu ersetzen.
Die Wertebereiche für die Luftspalte sind den technischen Daten des Sensors zu
entnehmen.
4. Kontrolle der Befestigungen: Sofern Gummipuffer zur elastischen Aufnahme des
Sensors eingebaut sind, sind diese auf Risse oder Bruch zu kontrollieren. Manchmal kann
ein Bruch schon an der Schiefstellung des Sensors erkannt werden. Beschädigte
Gummipuffer in jedem Fall austauschen. Außerdem alle Schrauben auf festen Sitz
kontrollieren und ggf. festziehen.
5. Kontrolle der elektrischen Teile: Kabel, Stecker und Erdungsleitung auf
Beschädigungen, korrekte Verlegung und festen Sitz (bei Stecker und
Schraubanschlüssen) untersuchen. Lose Kabel werden leicht eingeklemmt oder
durchgescheuert. Beschädigte oder durchgescheuerte Kabel immer ersetzen.
6. Reinigung der beweglichen Teile: Bedingt durch den Elektromagneten im Sensor können
sich Späne und Metallstaub ansammeln. In diesem Fall mit Druckluft reinigen.
Pos: 111 /Schweis snah t/Gerä te/SN D40/1 0 Wa rtun g/Rundkörper/ Lufts palte u nd Ve rs chlei ßgre nzen de r Se nso ren @ 1\mo d_11 926 882 5460 9_6. docx @ 5 072 @ 3 @ 1
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Schweißnahterkennungssystem R4000 SND40
für Rohre, Dosen und Fässer
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Wartung und Instandhaltung
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