B0059000 / Rev. 2.2
2.4.2
Biegedorne im Rohrinnern
Magnetisches Material wie Biegedorne im Innern können die Messung nachhaltig stören, so dass
die Schweißnahterkennung verhindert wird. In Sonderfällen ist ein Biegedorn möglich. Dies ist aber
im Vorfeld bei der Konzeption einer Station zur Schweißnahterkennung mit dem Applikationslabor
abzuklären.
2.4.3
Anstellvorrichtung für den Sensor
Die Entscheidung, an welcher Stelle auf der Längsachse des Rohrs der Sensor messen soll, ist
sorgfältig zu treffen. Vor allem bei Rohren mit Längen größer als 500mm kann sich der Drall der
Schweißnaht deutlich auswirken. Bei Rohren mit kleinen Durchmesser / Wanddicke- Verhältnis
können auf 1m Länge Winkelfehler von mehr als 10° beobachtet werden. In solchen Fällen ist es
sinnvoll den Sensor entweder in die Mitte oder an die Stelle zu platzieren, an der die Positionierung
am Wichtigsten ist.
Wichtig:
Bei der Sensorplatzierung den Drall der Schweißnaht berücksichtigen!
Weitere Anforderungen sind:
•
Stabil, gute Reproduzierbarkeit der Anstellung
•
Wegausgleich bei unterschiedlichen Rohrdurchmessern
•
Weiches, schlag- und stoßfreies Aufsetzen auf Rohroberfläche
•
Ausgleich von Montagetoleranzen und Rohrgeometrie vorhanden
•
Achse für Querverschiebung vorhanden
•
Freie Sicht auf Sensor möglich
Abb. 4: NS9S Anwendung
Unter stabiler Anstellvorrichtung wird eine Vorrichtung verstanden, die den Sensor wiederholt gut
an das Rohr anstellen kann.
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Schweißnahterkennungssystem R4000 SND40
für Rohre, Dosen und Fässer
Handbuch
NS9S, mit Gummipuffern, in einer
Rohrdrehvorrichtung montiert.
Systembeschreibung
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