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Kessel Aqualift S Compact Originalbetriebsanleitung

Kessel Aqualift S Compact Originalbetriebsanleitung

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  • DEUTSCH, seite 1
04/2019
Aqualift S Compact
D
Originalbetriebsanleitung
GB
Original operation manual
F
Notice d´utilisation d´origine
I
Istruzioni per l´uso originali
NL
Originele gebruiksaanwijzing
PL
Oryginalna instrukcja eksplatacji
016-059
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Kessel Aqualift S Compact

  • Seite 1 Aqualift S Compact Originalbetriebsanleitung Original operation manual Notice d´utilisation d´origine Istruzioni per l´uso originali Originele gebruiksaanwijzing Oryginalna instrukcja eksplatacji 04/2019 016-059...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Einbau und Bedienungsanleitung Hebeanlage Aqualift S Compact zur Unterflurinstallation Liebe Kundin, lieber Kunde, Inhalt als Premiumhersteller von innovativen Produkten für die Entwässerungs- Hinweise zu dieser Anleitung technik bietet KESSEL ganzheitliche Systemlösungen und kundenorientierten 2. Sicherheit Service. Dabei stellen wir höchste Qualitätsstandards und setzen konsequent 3.
  • Seite 4: Hinweise Zu Dieser Anleitung

    1. Hinweise zu dieser Anleitung 2. Sicherheit Folgende Darstellungskonventionen erleichtern die Orientierung: Folgende Symbole werden verwendet: Darstellung Erläuterung Zeichen Bedeutung siehe Abbildung 1 Gerät freischalten! Positionsnummer 5 von nebenstehender Abbildung Handlungsschritt in Abbildung ➊➋➌➍➎➏➐➑➒➓ Gebrauchsanweisung beachten 1 Prüfen, ob Handsteuerung Handlungsvoraussetzung aktiviert wurde.
  • Seite 5 Betreiber der Anlage ist dazu verpflichtet ▶ eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen, ▶ entsprechende Gefährdungszonen zu ermitteln und auszuweisen, ▶ Sicherheitsunterweisungen durchzuführen, ▶ gegen die Benutzung durch Unbefugte zu sichern. Person1 freigegebene Tätigkeiten an KESSEL-Anlagen Betreiber Sichtprüfung, Inspektion, Batterietausch Sachkundiger, Entleerung, Reinigung (kennt, versteht Betriebsanweisung)
  • Seite 6: Allgemeine Sicherheitshinweise

    Allgemeine Sicherheitshinweise Es ist sicherzustellen, dass sich die Elektrokabel sowie alle anderen elektri- schen Anlagenteile in einem ein wandfreien Zustand befinden. Bei Beschä- Die Anleitungen der Anlage und Anlagenbestandteile sowie die Wartungs- und digung darf die Anlage auf keinen Fall in Betrieb genommen werden bzw. ist Übergabeprotokolle sind an der Anlage verfügbar zu halten.
  • Seite 7 Abb. [1] 016-059 Einbau- und Betriebsanleitung...
  • Seite 8: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Bestimmungsgemäße Verwendung Die Anlage darf nur zum Abpumpen von haushaltsüblichem, fäkalienfrei- em Abwasser, nicht jedoch von brennbaren bzw. explosiven Flüssigkeiten oder Lösungsmitteln verwendet werden. Die Anlage ist zur Entsorgung von Schmutzwasser unterhalb der Rückstauebene geeignet. Die Anlagenvariante Resistant ist überdies geeignet für eine Kombination aus Abwässern und salzhaltigen Medien sowie für Kondensat aus Brennwertge- räten.
  • Seite 9: Technische Daten

    3. Technische Daten GTF 500 GTF 1200 GTF 500 resistant Pumpe Mono/Duo Mono/Duo Gewicht (Anlage) 19,9 / 22,8 kg 24,9 / 35,7 kg Leistung P1 / P2 500 / 360 W 1400 / 840 W Drehzahl 2800 min-1 2650 min-1 230V / 50 Hz 230V / 50 Hz Betriebsspannung...
  • Seite 10 Technische Zeichnung Ø Ø 580 Abb. [3] Einbau- und Betriebsanleitung 016-059...
  • Seite 11 PosNr. Baugruppen- und Funktionseinheiten „Abb. [4]“ Pumpenbehälter Schutzrohr für Alarmsonde (nur Tronic Variante) Alarmsonde (nur Tronic Variante) Drucksensor (nur Tronic Variante) Schaltgerät (nur Tronic Variante) Aufsatzstück Klappengehäuse mit Rückflussverhinderer Pumpe(n) Anschlussstutzen (Kabelleerrohr) Abb. [4] 016-059 Einbau- und Betriebsanleitung...
  • Seite 12: Montage

    4. Montage Montage Armaturen ▶ Dichtungen am Klappengehäuse und Rückflussverhinderer bei Bedarf fetten. ▶ Klappengehäuse anklipsen. ➊ (Darauf achten, dass beide Klips gleichzeitig in die Verriegelung einrasten). ▶ Prüfen, ob Drehverschluss arretiert ist. ➋ ▶ Schnellverschluss hochklappen. ➌ Abb. [5] Einbau- und Betriebsanleitung 016-059...
  • Seite 13: Anlage Platzieren

    Anlage platzieren ▶ Der Behälter ist auf einer Sauberkeitsschicht waagrecht auszurichten. Alternativ kann der Behälter auch mit Gewindestangen (max. M10), welche in die Ösen am Behälterrand eingeführt werden, fixiert werden. ▶ Die Profil-Lippendichtung ist in die Aufnahmenut des Behälters einzulegen. ▶...
  • Seite 14: Vertiefter Einbau Und Abdichtung

    Vertiefter Einbau und Abdichtung Zum vertieften Einbau in die Bodenplatte muss ein zusätzliches Verlängerungs- stück (Art.Nr. 83070) zwischen Aufsatzstück und Grundkörper eingesetzt werden (Abbildung A). Für den Verbau in der Bodenplatte ist eine maximale Einbautiefe von 650 mm bis zur Oberkante der Funktionseinheit (z. B. Pumpe) auszuführen. So sind im Wartungs- und Servicefall die notwendigen Teile erreichbar.
  • Seite 15: Einbaubeispiel Schwarze Wanne

    Einbaubeispiel Schwarze Wanne PosNr. Einbaubeispiel Abb. [8] Schwarze Wanne Aqualift F BWS* Dichtungsset Art.Nr. 83073: Verlängerungsstück mit Flansch und Gegenflansch Verlängerungsstück Art.Nr. 83070 Fliesen Estrich Dämmung Betonboden Abdichtung Schutzbeton Schaltgerät Druckleitung Bemessungswasserstand BWS* Abb. [8] 016-059 Einbau- und Betriebsanleitung...
  • Seite 16: Einbaubeispiel Weiße Wanne

    Einbaubeispiel Weiße Wanne PosNr. Einbaubeispiel Abb. [8] Weiße Wanne Aqualift F Verlängerungsset mit mittigem BWS* Flansch Art.Nr. 83075 Fliesen Abdichtung Estrich Betonboden Dämmung Dämmung Sauberkeitsschicht Schaltgerät Druckleitung Bemessungswasserstand BWS* Abb. [9] Einbau- und Betriebsanleitung 016-059...
  • Seite 17: Zulauf Und Kabelleerrohr Montieren

    Zulauf und Kabelleerrohr montieren Anschlussstutzen Kabelleerrohr (DN50): L Das Kabelleerrohr ist mit maximal 45°-Bögen auszuführen. ▶ Prüfen, ob Dichtung im Stutzen liegt. ➊ ▶ Gegenstück des Stutzens von innen in die vorgebohrte Öffnung einführen. ➋ ▶ Stutzen auf Gegenstück handfest aufdrehen, sodass Dichtheit gewährleistet ist. ➌...
  • Seite 18 Ggf. Zusätzliche Leitungen montieren (max. DN100) L Zusätzliche Anschlüsse (zusätzlicher Zulauf, Entlüftungsleitung) müssen mindestens auf Höhe der vorgebohrten Zuläufe ausgeführt werden. Es dürfen nur gekennzeichnete Flächen angebohrt werden. 1 Findet keine Entlüftung durch die Abdeckplatte statt, muss eine separate Entlüftungsleitung (über Dach) geführt werden. ▶...
  • Seite 19: Elektrische Komponenten Installieren

    Elektrische Komponenten installieren Zusätzliche Anleitungen und Sicherheitshinweise beachten! ▶ Die Tronic Varianten verfügen über eine separate Anleitung für das Schaltgerät. Pumpe(n) montieren ▶ Pumpe(n) in Einhang einschieben. ➊ ▶ Pumpe(n) an Druckanschluss anschließen. ➋ ▶ Schnellverschluss arretieren.  ▶ Pumpenkabel durch Kabelleerrohr ziehen. ▶...
  • Seite 20: Niveauerfassung Montieren (Nur Tronic Varianten)

    Niveauerfassung montieren (nur Tronic Varianten) ▶ ggf. Tauchrohr an Befestigung (Kabelleerrohr-Seite) anklipsen.  ▶ Sicherungsklip einrasten.  Alarmsonde montieren (nur Tronic Varianten) ▶ Optische Sonde in Schutzrohr einstecken und mit zwei Schrauben fixieren.  ▶ Schutzrohr an Befestigung (zulaufseitig) anklipsen. ➍ ▶...
  • Seite 21: Aufsatzstück Anpassen/Montieren

    Aufsatzstück anpassen/montieren ▶ Verbleibenden Höhenunterschied zwischen Fußbodenoberkante und Grundkörper nochmals überprüfen. Höhe des evtl. vorgesehenen Bodenbe- lags berücksichtigen. Beim Einbringen des Estrichs sollte darauf geachtet werden, dass ein Gefälle in Richtung Ablauf ausgeführt wird. ▶ Aufsatzstück so kürzen, dass der ermittelte Höhenunterschied + Min- destüberdeckung (47 mm) gewährleistet wird.
  • Seite 22: Abdeckplatte Montieren

    Abdeckplatte montieren ▶ Dichtung ggf. einfetten. ➊ ▶ Ggf. Schlüssel einführen und Lock & Lift durch Linksdrehung entriegeln. ▶ Abdeckplatte wie abgebildet hineinführen. ➋ ▶ Abdeckplatte durch Rechtsdrehung des Schlüssels verriegeln. ➌ ✓ Abdeckplatte ist montiert. Abb. [17] Einbau- und Betriebsanleitung 016-059...
  • Seite 23: Dichtheitsprüfung

    Dichtheitsprüfung 1 Sicherstellen, dass Anlage stromlos ist. ▶ Dem Behälter klares Wasser zuführen, bis die Oberkante des Behälters (nicht des Aufsatzstückes) erreicht ist. ▶ Prüfen, ob an Zuläufen, Kabelleerrohr und ggf. Entlüftungsleitung die Dichtheit gegeben ist. ▶ Wasser abpumpen. ✓ Ggf. Schaltgerät montieren (separate, beiliegende Anleitung beachten). ✓...
  • Seite 24: Inbetriebnahme

    5. Inbetriebnahme ▶ Prüfen, ob die im Kapitel Montage erläuterten Schritte ordnungsgemäß ausgeführt wurden. ▶ Behälter ggf. von Bauschutt befreien. ▶ Stromversorgung der Anlage herstellen. Ggf. durch Heben des Schwimmer- schalters prüfen, ob die Tauchpumpe selbsttätig anläuft. ✓ Mit dem Anschließen der Anschlussleitung(en) an die Stromversorgung ist die Anlage betriebsbereit.
  • Seite 25: Vorbereitung Der Wartung

    6. Wartung Anlage freischalten! Sicherstellen, dass Leitungen und elektrische Komponenten während der Arbeiten von der Spannungsversorgung getrennt sind. Wartungsintervall Zeitraum Anwendungsfall 1 Jahr bei Einfamilienhäusern 1/2 Jahr bei Mehrfamilienhäusern 1/4 Jahr bei gewerblichen Objekten Vorbereitung der Wartung ▶ Lock & Lift System durch Linksdrehung des Schlüssels entriegeln. ➊ ✓...
  • Seite 26: Wartung Pumpe

    Wartung Pumpe Freistromrad reinigen/warten (GTF500): ▶ Freigängigkeit beweglicher Teile prüfen.  ▶ Beweglichkeit des Schwimmerschalters prüfen. ▶ Ansaugkorb demontieren. ▶ Spiralgehäuse demontieren. ▶ Freistromrad auf Verformungen und Leichtläufigkeit überprüfen. ▶ Entlüftungsöffnung freimachen. ➋ ▶ Reinigung beweglicher Komponenten.  ▶ Freigelegtes Freistromrad mittels Wasserbad reinigen. ▶...
  • Seite 27 Freistromrad reinigen/warten (GTF1200): ▶ Analog zur GTF 500 vorgehen (siehe oben). Abb. [21] 016-059 Einbau- und Betriebsanleitung...
  • Seite 28: Wartung Sensorik

    Wartung Sensorik ▶ Sicherungsklips abziehen.  ▶ Alarmsonde und Niveauerfassung aus den Halterungen herausnehmen.  ▶ Schrauben lösen, um Alarmsonde aus dem Schutzrohr herauszunehmen.  ▶ Alle Teile zur Reinigung in Wasserbad eintauchen, danach feucht abwi- schen. ➍ ▶ Komponenten in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammenbauen. Abb.
  • Seite 29: Wartung Weiterer Anlagenkomponenten

    Wartung weiterer Anlagenkomponenten ▶ Drehverschluss am Klappengehäuses aufdrehen. ➊ ▶ Pumpenverbinder und Rückflussverhinderer abziehen. ➋ ▶ Rückflussverhinderer und Pumpenverbinder in Wasserbad tauchen. Ggf. nachträglich feucht abwischen. ➌ ▶ Behälter mit Nasssauger aussaugen, dann Behälter (innen) mit feuchtem Lappen reinigen. ▶ Komponenten in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammenbauen. ▶...
  • Seite 30: Hilfe Bei Störung

    7. Hilfe bei Störung Fehler Ursache Abhilfemaßnahmen • Keine Netzspannung vorhanden • Netzspannung prüfen • Hausstrom-Sicherung hat ausgelöst • Sicherung austauschen • Anschlussleitung beschädigt • Reparatur nur durch Elektrofachkräfte/Servicepartner Pumpe läuft nicht • Schwimmerschalter defekt • Kundendienst kontaktieren • Tauchpumpe schaltet sich nach Temperaturrückgang •...
  • Seite 172 Registrieren Sie Ihr Produkt online, um von einer schnelleren Hilfe zu profitieren! http://www.kessel.de/service/produktregistrierung.html KESSEL AG, Bahnhofstr. 31, 85101 Lenting, Deutschland...

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