1.3
Messprinzip
Der Durchflussmesser wurde entwickelt um die Strömungsgeschwindigkeit von Flüssigkeiten in
Rohrleitungen zu messen. Die Signalwandler / Sensoren arbeiten berührungslos, Sie werden auf
die Leitungen ausgesetzt und unterliegen so keinerlei Verschleiß.
Das PCE-TDS 100H/HS arbeitet mit zwei Signalwandlern (kurz: Sensoren), die sowohl als
Ultraschallsender als auch -empfänger arbeiten. Die Sensoren werden unter einem definierten
Abstand untereinander von außen an der Rohrwandung angebracht.
Die Sensoren können im V (V-Methode) montiert werden, in diesem Fall geht der Ultraschall
zweimal durch das Rohr. Wenn die Sensoren in der W-Methode befestigt werden, geht der Schall
viermal durch das Rohr. Bei der Z-Methode werden die Sensoren auf gegenüberliegenden Seiten
befestigt, Der Schall geht schräg durch das Rohr bzw. die Flüssigkeit im Rohr. Die richtige
Auswahl der Methode hängt vom Rohr und von der Eigenschaft des Mediums ab.
Das Messgerät arbeitet mit den beiden Sensoren abwechselnd als Sender und Empfänger. Als
Sender geben Sie die Schallenergie in die Rohleitung, der Empfänger nimmt Sie auf und misst
die Laufzeit. Der Unterschied der gemessenen Zeit gibt genaue Rückschlüsse auf die
Strömungsgeschwindigkeit in der Rohrleitung, wie in Abbildung 1 dargestellt.
Wobei:
ᶿ
Winkel zur Strömungsrichtung
M
die Zeit
D
Durchmesser vom Rohr
T
die Zeit für den Schallverlauf vom vorderen Sensor zum hinteren Sensor
up
T
die Zeit vom hinteren zum vorderen Sensor
down
– T
DeltaT
T
up
BETRIEBSANLEITUNG
down
6
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