2.8
Sensorinstallation (Wandler)
Die Sensoren des PCE-TDS 100H/HS sind piezoelektrische Sensoren sowohl zum Senden als
auch zum Empfangen der Ultraschallwellen. Die Dauer der Ultraschallwellen durch die
Rohrwand-ungen und durch die Flüssigkeit gibt Rückschlüsse auf die Strömungsgeschwindigkeit.
Da die Laufzeit der Ultraschallimpulse sehr klein ist, sind die Abstände und die Ausrichtung der
Sensoren so exakt wie möglich vorzunehmen um so die Genauigkeit des Systems zu erreichen.
Folgend sehen Sie die Schritte die Sensoren zu installieren:
(1) Suchen Sie eine optimale Position in Ihrem Rohrleitungssystem, also eine gerade Strecke mit
möglichst neuen sauberen Rohren
(2) Sauberkeit hat eine hohe Priorität, schleifen oder polieren Sie die Stellen für die Sensoren
blank.
(3) Zwischen den Sensoren und der Rohroberflächen darf kein Luftspalt sein. Setzen Sie die
Sensoren mit genügend Koppelpaste ein.
Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass sich kein Staub oder Sand zwischen Rohre und Sensor
befindet. Um zu vermeiden, dass Luftblasen in der Flüssigkeit zu Messfehlern führen, bringen Sie
die Sensoren seitlich an der Rohrleitung an.
2.8.1 Aufnehmerabstand
Den Abstand zwischen dem vorderen und dem hinteren Sensor können Sie dem Fenster
unter M25 entnehmen. Er bezieht sich auf den inneren Abstand der beiden Sensoren und
sollte so genau wie möglich eingehalten werden.
2.8.2 V-Methode
Die V-Methode ist die am weitesten verbreitete Methode für die tägliche Arbeit. Sie ist ideal
für Rohrinnendurchmesser von 20 bis 300 Millimeter. Sie wird auch als reflektierende
Methode bezeichnet.
Sicht von oben auf die Rohrleitung
2.8.3 Z-Methode
Die Z-Methode empfiehlt sich bei Rohrdurchmessern von 300 bis 500 Millimeter.
Sicht von oben auf die Rohrleitung
BETRIEBSANLEITUNG
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