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Vari VRC-2W Bedienungsanleitung Seite 5

Für regenwasser-nutzungsanlagen
Zunächst müssen Sie bestimmen, wie hoch der Sensor befestigt wird.
a.
Das Gerät ist von Werk aus für die kleinste Schalthysterese eingestellt (minimale
Trinkwassernachfüllung). Es erlaubt der Förderpumpe einen minimal notwendigen Nachlauf,
wenn der Wasserpegel den Minimalwert unterschreitet. Gleichzeitig wird die
Trinkwassernachspeisung gestartet. Wenn der Minimalwert überschritten wird (d.h. die
Restwasserhöhe vom nachgespeisten Trinkwasser wieder erreicht wurde), bleibt das
Nachfüllventil noch 1 Minute lang angesteuert (d.h. es fließen höchstens ca. 25 l Trinkwasser
nach).
Falls Sie eine Bewässerungsanlage betreiben, lassen Sie die zwei, mit "J1" bezeichneten
Stifte mit der Kurzschlussbrücke von Ihrem Installateur kurzschließen (Sie befinden sich
innerhalb des Gerätes auf der oberen Platine). Dadurch erhöht sich die Nachlaufzeit der Pumpe
auf 10 Minuten und die Nachspeisungszeit auf 2 Minuten.
b.
Vorgehensweise beim Festlegen der Höhe zur Befestigung des Sensors in der Zisterne:
Aus der auf dem Typenschild oder der in der Bedienungsanleitung der Pumpe angegebenen
Förderleistung, bei bekannter Nachlaufzeit, errechnet sich die benötigte Nachlaufmenge in Litern
Wasser.
Beispiel:
Förderleistung der Pumpe
Nachlaufzeit der Pumpe
Berechnete Nachlaufmenge
Füllen Sie soviel Wasser in den Behälter, bis der Saugkorb mindestens 5 cm unter Wasser steht.
Lesen Sie im Handbuch Ihrer Förderpumpe nach, wie groß die maximale Fördermenge pro Minute
ist. Füllen Sie diese Menge Wasser zusätzlich in den Behälter. Falls Sie eine Bewässerungsanlage
betreiben, füllen Sie die 20-fache Menge ein. Der Sensor muss nun so befestigt werden, dass die
Elektrodenenden die Wasseroberfläche berühren.
Der Sensor soll möglichst frei hängend installiert werden. Achten Sie darauf, dass beim Sensor
das dazugehörige Gewicht vom Sensorkabel und nicht vom Sensorkopf getragen wird! (s.
Abbildung). Es besteht die Gefahr, dass die vergossene Anschlussstelle undicht wird. Abstand
zwischen Gewicht und Sensorkopf ca. 50 mm. Das Gewicht hat eine Stufenbohrung. Der größere
Durchmessen soll nach unten zeigen. Ziehen Sie die Kabelkreuzung in das Loch hinein. Dadurch
wird der Sensorkopf senkrecht nach unten gerichtet.
Sie können auch den Sensor mit Kabelbindern an einer stabilen Halterung befestigen (z.B.: am
fest installiertem Saugrohr, bei "beruhigtem Zulauf" am Zulaufrohr).
Rollen Sie das überflüssige Kabel zusammen und verstauen Sie es in
der Zisterne oder neben dem Gerät. Der Sensor wird über einen
fünfpoligen DIN-Stecker an das Steuergerät angeschlossen und mit
dem Arretierungsring gesichert.
c.
Mit Hilfe eines Zusatzsensors kann Kanalrückstau oder
Kellerauslauf erkannt und die gesamte Anlage bis zur Behebung des
Fehlers ausgeschaltet werden. (J2 nicht gebrückt)
d.
Es
ist
auch
zeitunabhängige Nachfüllhysterese zu definieren (J2 ist gebrückt). In
diesem Fall wird die Nachspeisung (wie immer) vom Hauptsensor
gesteuert, die Förderpumpe wird jedoch vom Zusatzsensor gesperrt
und vom Hauptsensor freigegeben. Auf dieser Weise läßt sich beliebige Restwassermenge in der
Zisterne einstellen, die besonder beim Einsatz von Bewässerungsanlagen erforderlich seien kann.
Die Fürderpumpe wird in diesem Fall ohne Zeitverzögerung gesperrt bzw. freigegeben. Für die
Nachspeisung gelten die von J1 abhängige Nachlaufzeiten. Wenn nicht sichergestellt werden
kann, dass der Wasserpegel den obere Sensor innerhalb von 1 Stunde bedeckt, es ist sinnvoll die
Zeitüberwachung mit J1 zu deaktivieren.
Achtung! Der Hauptsensor muss! oberhalb des Zusatzsensors installiert sein, sonst wird mit rot-
grünem Blinksignal Plausibilitätsfeheler gemeldet.
Dateiname: VRC-2W- BedD.doc
möglich,
mit
Hilfe
Stand: Juni 2011
3600 l/h (=60 l/min)
30 sec
30 l
des
Zusatzsensors
Anschluss Zusatzsensor
(Option)
Anschluss
Steuergerät
Verwendung
- Rückstaumeldung
- 2-Punkt Steuerung
etc.
Zusatzsensor
Kupplung
Anschluss
Hauptsensor
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