Installationsanleitung
Bitte informieren Sie sich vor Installationsbeginn bei Ihrer Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung
oder Ihrem Installationsbetrieb über Vorschriften zur Trinkwasserverordnung!
1.
Installation des Steuergerätes
Das Gerät wird in einem Wandgehäuse geliefert. Das Wandgehäuse muss auf eine senkrechte
Fläche direkt über den Befestigungslöchern im Gehäuseunterteil, oder mit Hilfe von Wandlaschen
befestigt werden. Eine Bohrschablone befindet auf dem Deckblatt.
(Bei der Vervielfältigung dieser Anleitung ist eine ungewollte Veränderung des Maßstabes
möglich. Legen Sie das Gerät vor der Bohrung auf die Bohrschablone und vergewissern Sie sich,
dass sie mit den tatsächlichen Bohrungen übereinstimmt.)
Die Sensoren sind steckbar ausgeführt. Das Nachfüllventil ist fest an Klemmen angeschlossen.
Die Förderpumpe kann entweder über den Anschluss-Zwischenstecker oder in feuchter
Umgebung unmittelbar an Klemmen angeschlossen werden. Die Klemmenbelegung befindet sich
im Anhang
2.
Installation des Sensors.
An das Gerät können zwei Sensoren angeschlossen werden: Hauptsensor und Zusatzsensor. Der
Hauptsensor steuert die Trinkwassernachspeisung und den Trockenlaufschutz der Förderpumpe.
Der Zusatzsensor erfüllt Sonderfunktionen.
Die richtige Installation des Sensors, ist für die Funktionssicherheit der gesamten Anlage von
grundlegender Bedeutung. Überlegen Sie genau, wie Sie am besten das Sensorkabel führen,
befestigen und vor Beschädigungen schützen. Das Kabel soll ohne mechanische Spannung verlegt
werden. Vermeiden Sie unbedingt Knicke oder Knoten. Für die Kabelführung bietet sich das Rohr
der Trinkwassernachspeisung an. Es verbindet die Zisterne mit dem Raum, in dem
möglicherweise das Steuergerät montiert ist. Das Kabel kann durch die Öffnung des
Nachfülltrichters in das Rohr eingeführt werden.
Auch ein Regenwasser-Zulaufrohr ist für die Verlegung geeignet, allerdings erst hinter dem Filter
(weil sich die Verschmutzung an dem im Rohr liegenden Kabel fangen und zur Verstopfung
führen kann).
Von einer direkten Verlegung unter der Erde wird ausdrücklich abgeraten!
Vor der Installation müssen Sie entscheiden, wie viel Restwasser Sie im Behälter haben möchten.
(Unter Restwasser ist der Wasserstand zu verstehen, der nach der Trinkwassernachspeisung
immer im Behälter vorhanden ist. Nach unterschreiten dieser Höhe durch Entnahme, startet die
Trinkwassernachspeisung automatisch und füllt auf diese Höhe wieder nach. Es ist zu bemerken,
dass dieses Volumen für die Speicherung von Regenwasser verloren geht. Die Restwasserhöhe
darf nicht zu eng bemessen werden, weil z.B. durch Wirbelbildung am Saugkorb die Pumpe Luft
ansaugen kann!) Dies hängt von zwei wesentlichen Voraussetzungen ab:
a. Ist der Regenwasserzulauf gut gefiltert?
Schlechte Filterung kann zu Verschlammung führen und das Restwasser wird mit der Zeit von den
Sedimenten verdrängt. Das Restwasser wird während des Pumpennachlaufs vollständig abgesaugt
und die Pumpe kann Luft ansaugen. (Die Förderpumpe wird nach Unterschreiten des Sensors
nicht abrupt, sondern, um z.B. eine angefangene Spülkastenfüllung zu beenden, erst nach einer
Nachlaufzeit abgeschaltet. Die Nachlaufzeit hängt von der Anwendung ab und kann mit
geräteinternen Kodierstiften gewählt werden. Es ist deshalb notwendig, weil nicht sichergestellt
werden kann, dass immer mindestens so viel Trinkwasser nachgespeist werden kann, wie die
Pumpe entnimmt.)
b. Ist eine Bewässerungsanlage angeschlossen?
Gartenbewässerungsanlagen verbrauchen nach dem Einschalten mehrere hundert Liter Wasser.
Diese Wassermenge sollte im Behälter als Restwasser vorhanden sein, damit die Pumpe auch dann
länger laufen kann, wenn weniger Trinkwasser nachgespeist als entnommen wird.
Befestigung des Sensors in der Zisterne.
Dateiname: VRC-2W- BedD.doc
Stand: Juni 2011
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