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SICK RFU62x Kurzanleitung Seite 4

Pin
Signal
Funktion
6
PoE–
Versorgungsspannung–
7
PoE+
Versorgungsspannung+
8
PoE+
Versorgungsspannung+
Die 8-polige M12-Dose über passende Leitung (z. B. Nr. 6049728, 2 m) mit
b
dem PoE-Switch verbinden.
Allgemein für alle Varianten
1.
Nur RFU620-101xx und RFU620-104xx: Ggf. Trigger-Sensor für Lesetakt wie
z. B. eine Lichtschranke am Schalteingang „Sens" des CDB620 anschließen,
siehe Kapitel „Elektroinstallation" Technische Information RFID-Schreib-/
Lesegerät RFU62x (UHF), (Nr. 8015929).
2.
Das RFU620 mit Spannung versorgen.
°
RFU620-101xx: DC 10 V ... 30 V
Bei Einsatz von –25 °C bis –40 °C: DC 20 V ... 30 V
°
RFU620-104xx: DC 10 V ... 30 V
°
RFU620-105xx: DC 48 V/57 V gemäß PoE-Technologie.
Nach der erfolgreichen Initialisierung leuchtet die LED „Device Ready" grün.
3.
PC einschalten und Windows starten.
Blockschaltbild aller Schnittstellen des RFU62x-101xx zusammen mit dem optio‐
nalen Anschlussmodul:
A
HINWEIS
Übersicht aller Schnittstellen und Anschlussoptionen für RFU620-104xx und
RFU620-105xx siehe Technische Information RFID-Schreib-/Lesegerät
RFU62x (UHF), (Nr. 8015929).
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Inbetriebnahme und Konfiguration mit PC (Windows)
Die Anpassung der Parameter des Geräts an die Anwendung sowie die Diagnose
im Fehlerfall erfolgen standardmäßig mit der Konfigurationssoftware SOPAS ET.
5.1 Konfigurationssoftware installieren und starten
1.
Neuesten Stand der Konfigurationssoftware SOPAS ET sowie aktuelle Gerä‐
tebeschreibungsdateien (*.sdd) herunterladen und installieren:
www.sick.com/SOPAS_ET. Hierbei die Option „vollständig" wählen wie vom
Installer vorgeschlagen. Ggf. sind für die Installation der Software Adminis‐
trationsrechte auf dem PC erforderlich.
2.
Nach Abschluss der Installation die Programmoption „SOPAS ET" starten.
Pfad: Start > Programme > SICK > SOPAS ET Engineering Tool > SOPAS.
3.
Verbindung zwischen SOPAS ET und Gerät über den bereits automatisch
geöffneten Assistenten herstellen. Hierzu unter den verfügbaren Geräten je
nach angeschlossener Kommunikationsschnittstelle z. B. im Ethernet das
RFU620 wählen (Grundeinstellung Ethernet-Adresse: IP-Adresse:
192.168.0.1, Subnetzmaske: 255.255.255.0). SOPAS ET nimmt die Kom‐
munikation mit dem Gerät auf und lädt die zugehörige Gerätebeschreibungs‐
datei. Die Registerkarte Quickstart öffnet sich.
5.2 Transponder im Quickstart-Modus detektieren
1.
Ein oder mehrere standardkompatible UHF-Transponder in den Arbeitsbe‐
reich der internen Antenne des Geräts einbringen. Damit mehrere Transpon‐
der detektiert werden können, müssen sich die UII/EPC der einzelnen Trans‐
ponder unterscheiden.
2.
In SOPAS ET auf der Registerkarte Quickstart die Schaltfläche Start klicken.
SOPAS ET generiert einen automatischen Lesetakt und listet die detektier‐
ten Transponder untereinander im Fenster des Quickstarts auf.
Abbildung 10: SOPAS ET: Anzeige von detektierten Transpondern im Fenster
Quickstart
Rückmeldung über Transponder-Erkennung im UHF-Feld
Im Quickstart-Modus melden die Process-Feedback-LEDs durch ihr Leuchtverhal‐
ten in der Grundeinstellung, ob ein UHF-Feld vorhanden ist und Transponder
erkannt werden. Die Process-Feedback-LEDs 5 befinden sich in den vier Ecken
der Antennenhaube und leuchten in diesem Fall blau.
Process-Feedback-LEDs
PF-LEDs
Zustand
Mit halber Leuchtstärke
Leuchten
EIN
Mit voller Leuchtstärke
Blinken
Blinken langsam
(f = 1,25 Hz)
8015927/ZTM1/2018-03-02/de
PF-LEDs
Blinken
Blinken
HINWEIS
Die automatische Triggerung im Quickstart-Modus dient der (Erst-)Inbetrieb‐
nahme und nicht der dauerhaften Nutzung im Realbetrieb des Geräts.
5.3 Auf die Daten eines Transponders zugreifen
1.
2.
3.
Abbildung 11: SOPAS ET: Anzeigefenster Transponder-Zugriff
HINWEIS
Die TID (Tag Identifier) des Transponders kann nicht beschrieben werden.
5.4 Konfiguration fortführen
1.
2.
Status
UHF-Feld vorhanden
1 Transponder im Feld
3.
Zustand
Blinken schnell (f = 2,5 Hz)
Blinken schneller (f = 5 Hz)
Um auf den Speicherbereich eines Transponders zu zugreifen, im Quickstart
die Schaltfläche Stop klicken.
Den gewünschten Transponder markieren (Mausklick).
Die Schaltfläche Transponder-Zugriff klicken. Die Registerkarte Transponder-
Zugriff zeigt den Inhalt des ausgewählten Transponders an.
In SOPAS ET im Navigationsbaum links mit Hilfe der weiteren Einträge unter
Parameter die erforderlichen Registerkarten für die Anwendung bearbeiten.
Hierzu zählen u. a. Antennenkonfiguration, Performance-Optimierung, Data
Preprocessing, Transponder Processing, Objekttriggersteuerung (z. B. über
Schalteingang „Sensor 1"), Datenverarbeitung- und -ausgabe, Datenausga‐
beschnittstelle(n), Funktion der Schaltein- und -ausgänge sowie ggf. Verwen‐
dung einer optionalen MicroSD-Speicherkarte.
Auf der Registerkarte Antennenkonfiguration die Sendeleistung der internen
Antenne mit Schiebereglern einstellen.
°
Regionsabhängig zulässige Werte für Antenne,
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7.
°
Grundeinstellung Sendeleistung RFU620: 15 dBm (30 mW)
Abbildung 12: SOPAS ET: Beispiel für Einstellung der internen Antenne
Die gemachten Einstellungen im Realbetrieb der Anlage testen und ggf.
modifizieren.
Status
2 Transponder im Feld
Mehr als 2 Transponder im
Feld
siehe Geräteübersicht,
RFU62x | SICK
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