VORSICHT!
Warnung vor umher spritzendem Dosiermedium
PTFE-Dichtungen, die schon einmal gebraucht / verpresst
wurden, können eine hydraulische Verbindung nicht mehr
zuverlässig abdichten.
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Immer nur neue, ungebrauchte PTFE-Dichtungen ver‐
wenden.
VORSICHT!
Ansaugprobleme möglich
Bei Dosiermedien mit Partikeln größer als 0,3 mm können
die Ventile nicht mehr richtig schließen.
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Einen passenden Filter in die Saugleitung installieren.
VORSICHT!
Warnung vor Platzen der Druckleitung
Bei geschlossener Druckleitung (z. B. durch Zusetzen der
Druckleitung oder durch Schließen eines Ventils) kann der
Druck, den die Dosierpumpe erzeugt, das Mehrfache des
zulässigen Druckes der Anlage bzw. der Dosierpumpe errei‐
chen.Dadurch können Leitung platzen mit gefährlichen
Folgen bei aggressiven oder giftigen Dosiermedien.
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Ein Überströmventil installieren, das den Druck von der
Pumpe auf den maximal zulässigen Betriebsdruck der
Anlage begrenzt.
VORSICHT!
Unkontrolliert fließendes Dosiermedium
Bei Gegendruck kann Dosiermedium durch die gestoppte
Dosierpumpe drücken.
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Ein Dosierventil oder einen Rückflussverhinderer ver‐
wenden.
VORSICHT!
Unkontrolliert fließendes Dosiermedium
Bei zu großem Vordruck auf der Saugseite der Dosierpumpe
kann das Dosiermedium unkontrolliert durch die Dosier‐
pumpe drücken.
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Der maximal zulässige Vordruck der Dosierpumpe darf
nicht überschritten werden oder
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Die Installation fachgerecht dafür einrichten.
VORSICHT!
Warnung vor Rückfluss
Eine Fördereinheit, ein Fußventil, ein Druckhalteventil, ein
Überströmventil oder ein federbelastetes Dosierventil sind
keine absolut dicht schließenden Absperrelemente.
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Dazu eine Absperrarmatur, ein Magnetventil oder einen
Rückflussverhinderer verwenden.
Installieren
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