Die obere Lüftungsöffnung sollte über dem Kondensor
und so hoch wie möglich angebracht sein, damit eine
gute Be-und Entlüftung gewährleistet ist.
Dachentlüftung
Die Be-und Entlüftung des Kühlschranks kann auch
über eine Frischluftzufuhr im unteren und ein Abluft-
austritt im oberen Bereich (fig. 3 b).
Die Frischluft tritt durch die untere Öffnung ein, und die
Warmluft tritt durch die Dachentlüftung aus.
Lüftungsgitter
Tabelle 1 zeigt die möglichen Lüftungsgitterkombinationen
in qualitativer Abstufung A.- C. der Be- und Entlüftung.
Die optimale Lüftung A. wird durch die Kombination von
zwei Electrolux Lüftungsgittern L500 oder ein Lüftungs-
gitter L500 zuzammen mit einer Electrolux Dachentlüf-
tung R500 erreicht.
Die Electrolux-Lüftungsgitter L500 ermöglichen die
Durchführung von Wartungs- und kleineren Reparatur-
arbeiten ohne daß der Kühlschrank aus der Einbaunische
entfernt werden muß.
Ableitung von Verbrennungsgasen
Der Raum, der sich zwischen Wohnwagenwand und
Kühlschrank bildet (Fig. 3a/b/c), muß gegenüber dem
Wohnbereich abgedichtet sein. Dadurch kann kein Durch-
zug entstehen (Wintercamping) und es können keine
Abgase in den Wohnbereich eindringen. Die Abgase
entweichen durch das obere Gitter oder das Dachventil
ins Freie.
Die Seitenwände des Schachtes sollten wärmegedämmt
sein, damit sich Kondensations- und Zugerscheinungen
vermeiden lassen.
GASINSTALLATION
Das Gerät ist ausschließlich für einen Betrieb mit
Flüssiggas (Propan) vorgesehen, auf keinen Fall etwa
für Stadtgas oder Naturgas. Ein fest eingestellter Druck-
regler (Druckminderer), der den Flaschendruck auf den
am Typenschild angegebenen Betriebsdruck herab-
setzt, muß vorhanden sein. Dieser entspricht dem
Normdruck des Bestimmungslandes
Der Gasanschluß zum Kühlschrank muß starr erfolgen
(Schlauchanschluß ist unzulässig). Er darf nur von
einem zugelassenen Fachmann ausgeführt werden.
Der Anschuß erfolgt mittels einer Schneidring-(Ermeto-)
Verschraubung L8, DIN 2353-St nach dem Arbeitsblatt
G 607 des DVGW. Bordseitig ist ein Geräteabsperrventil
leicht zugänglich anzuordnen.
Nach fachgerechter Installation ist eine Dichtheits-
prüfung und eine Flammprobe gemäß vorgenannten
Arbeitsblattes vom zugelassenen Fachmann durch-
zuführen.
Achtung: Die TRF-Sicherheitsvorschriften verbieten
zwingend, Gasgeräteanschlüsse und -Installationen
jeder Art mit offener Flamme auf Undichtigkeiten abzu-
leuchten. Die Vorschrift empfiehlt ein Bestreichen mit
schaumbildenden Mitteln (Handspülmittel, Flüssigseife
u.ä.) vorzunehmen. Die Dichtigkeit aller gasführenden
Teile, insbesondere Verschraubungen, sollte in der
beschriebenen Weise kontrolliert werden.
ELEKTRISCHE INSTALLATION
230 V Anschluß
Die 230 V Stromversorgung muß an eine vorschrifts-
mäßig geerdete Steckdose oder einen geerdeten
Festanschluß erfolgen. Es empfiehlt sich die Zuleitung
über einen fahrzeugseitigen Sicherungsautomaten
vorzuziehen.
Das Kabel (sowie das 12 V Anschlußkabel) muß
so verlegt sein, daß es mit heißen Teilen des
Aggregates/Brenners oder mit scharfen Kanten
nicht in Berührung kommt.
12 V und "D+" Anschluß
Der 12 V Anschluß des Gerätes ist in fig. 4 gezeigt.
Der (+12V) und (-) Anschluß müssen direkt an die Fahrzeug-
batterie angeschlossen werden. Es ist nicht gestattet,
die Minusleitung über das Chassis zu führen. In die
Zuleitung darf kein zusätzlicher Spannungswächter
eingeschleift sein. Die 12 V Verbindung muß eine Dauer-
plusverbindung sein, sie darf nicht über das Zünd-
schloß geschaltet sein.
Alle Verbindungen sollten geschraubt oder gelötet sein,
um den Spannungsabfall an den Verbindungsstellen zu
minimeren. Die (+) Zuleitung muß mit 20 A abgesichert
werden.
Die Klemme D+ muß mit der entsprechenden
Klemme des Fahrzeuges verbunden werden.
D
12V DC
FIG. 4
Kabelquerschnitte
Über die D+ Verbindung fließt kein hoher Strom, deshalb
muß für diese Verbindung kein besonders hoher
Querschnitt eingesetzt werden, (1-1,5 mm
Die 12 V Verbindung (+) und (-) sollte mit 10 mm
ausgeführt werden, um eine einwandfreie Funktion des
Gerätes zu garantieren.
Bitte ziehen Sie einen Fachmann zu Rate, falls
Sie mit dem elektrischen System Ihres Fahrzeu-
ges nicht vertraut sind !
2
).
2
Litzen
9