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Gasinstallation; Elektrische Installation - Dometic Rm 7501 Gebrauchs- Und Einbauanweisung

Inhaltsverzeichnis
Seitliche Belüftung
Die Belüftung des Kühlaggregates erfolgt durch zwei
Öffnungen in der Wohnwagenwand (Fig. 3a).
Frischluft tritt unten ein und strömt erwärmt durch die
obere Öffnung ab.
Die untere Öffnung muß sich in Bodenhöhe befinden
(damit eventuelle Leckgase nach draußen gelangen
können).
Die obere Lüftungsöffnung sollte über dem Kondensor
und so hoch wie möglich angebracht sein, damit eine
gute Be-und Entlüftung gewährleistet ist.
Dachentlüftung
Die Be-und Entlüftung des Kühlschranks kann auch über
eine Frischluftzufuhr im unteren und ein Abluftaustritt im
oberen Bereich (fig. 3 b).
Die Frischluft tritt durch die untere Öffnung ein, und die
Warmluft tritt durch die Dachentlüftung aus.
Lüftungsgitter
Tabelle 1 zeigt die möglichen Lüftungsgitter-
kombinationen in qualitativer Abstufung A.- C. der Be-
und Entlüftung.
Die optimale Lüftung A. wird durch die Kombination von
zwei Lüftungsgittern L500 oder ein Lüftungsgitter L500
zusammen mit einer Dachentlüftung R500 erreicht.
Die Lüftungsgitter L500 ermöglichen die Durchführung
von Wartungs- und kleineren Reparaturarbeiten ohne
daß der Kühlschrank aus der Einbaunische entfernt
werden muß.
Ableitung von Verbrennungsgasen
Der Raum, der sich zwischen Wohnwagenwand und
Kühlschrank bildet (Fig. 3a/b/c), muß gegenüber dem
Wohnbereich abgedichtet sein. Dadurch kann kein
Durchzug entstehen (Wintercamping) und es können
keine Abgase in den Wohnbereich eindringen. Die
Abgase entweichen durch das obere Gitter oder das
Dachventil ins Freie.
Die Seitenwände des Schachtes sollten wärmegedämmt
sein, damit sich Kondensations- und Zugerscheinungen
vermeiden lassen.

GASINSTALLATION

Das Gerät ist ausschließlich für einen Betrieb mit Flüs-
siggas (Propan) vorgesehen, auf keinen Fall etwa für
Stadtgas oder Naturgas. Ein fest eingestellter Druck-
regler, der den Flaschendruck auf den am Typenschild
angegebenen Betriebsdruck herabsetzt, muß vorhanden
sein. Dieser entspricht dem Normdruck des Bestim-
mungslandes.
Der Gasanschluß zum Kühlschrank muß starr erfolgen
(Schlauchanschluß ist unzulässig). Er darf nur von ei-
nem zugelassenen Fachmann ausgeführt werden. Der
Anschuß erfolgt mittels einer Schneidring-(Ermeto-) Ver-
schraubung L8, DIN 2353-St nach dem Arbeitsblatt G
607 des DVGW bzw. EN 1949.
Bordseitig ist ein Geräteabsperrventil leicht zugänglich
anzuordnen.
Nach fachgerechter Installation ist eine Dichtheitsprüfung
und eine Flammprobe gemäß vorgenannten Arbeits-
blattes vom zugelassenen Fachmann durchzuführen.
Achtung: Die TRF-Sicherheitsvorschriften verbieten
zwingend, Gasgeräteanschlüsse und -Installationen je-
der Art mit offener Flamme auf Undichtigkeiten abzu-
leuchten. Die Vorschrift empfiehlt ein Bestreichen mit
schaumbildenden Mitteln (Handspülmittel, Flüssigseife
u.ä.) vorzunehmen. Die Dichtigkeit aller gasführenden
Teile, insbesondere Verschraubungen, sollte in der be-
schriebenen Weise kontrolliert werden.

ELEKTRISCHE INSTALLATION

230 V Anschluß
Die 230 V Stromversorgung muß an eine vorschriftsmä-
ßig geerdete Steckdose oder einen geerdeten Festan-
schluß erfolgen. Es empfiehlt sich, die Zuleitung über
einen bordseitigen Sicherungsautomaten zu verlegen.
Das Kabel (sowie das 12 V Anschlußkabel) muß
so verlegt sein, daß es mit heißen Teilen des
Aggregates/Brenners oder mit scharfen Kanten
nicht in Berührung kommt.
12 V Anschluß
Der 12 V Anschluß des Gerätes ist in fig. 4 gezeigt.
Das bordseitige 12 V Anschlußkabel wird an eine 2-polige
Klemmleiste am Kühlschrank (polrichtig!) angeschlos-
sen (Fig. 4 "Heater"). Die Verkabelung sollte mit einer
direkten, möglichst kurzen Verbindung an die Batterie
bzw. Lichtmaschine erfolgen (Leitungsquerschnitt 10
2
mm
). Bordseitig ist der 12 V Stromkreis mit einer 20 A
Sicherung abzusichern.
Damit Sie beim Abstellen des Fahrzeugmotors nicht ver-
gessen, den 12 V-Betrieb auszuschalten (was die Batte-
rie in wenigen Stunden entladen würde), empfiehlt es
sich, die Stromversorgung so auszuführen, daß sie beim
Umdrehen des Zündschlüssels unterbrochen wird.
Fig. 4
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