• Zum Schneiden von schwalbenschwanzförmigen
Zinken und Zapfen oder von Keilen den Sägetisch
jeweils in die Plus- und Minusposition schwenken.
Auf sichere Werkstückführung achten.
• Bei bogenförmigen und unregelmäßigen Schnitten
des Werkstück mit beiden Händen, bei geschlos-
senen Fingern gleichmäßig vorschieben. Mit den
Händen im sicheren Bereich das Werkstück fest-
halten.
• Für wiederholtes Ausführen von bogenförmigen,
unregelmäßigen Schnitten eine Hilfsschablone
verwenden.
• Beim Schneiden von Rundhölzern das Werkstück
gegen Verdrehen sichern.
• Für sicheres Arbeiten bei Querschnitten das Son-
derzubehör Querschneidlehre einsetzen.
10.1 Parallelanschlag (Abb. 7)
Der Parallelanschlag dient zur Führung bei Längs-
schnitten.
• Längsanschlag (5) durch Drücken des Klemmhe-
bels (M) in der gewünschten Position festklemmen.
10.2 Schrägschnitte (Abb. 1, 5, 6, 14)
• Um Schrägschnitte parallel zum Sägeband (Abb.
14) ausführen zu können, ist es möglich den Säge-
tisch (6) von 0° - 45° nach vorne zu neigen.
• Klemmhebel (F) (Abb. 5 + 6) lockern.
• Sägetisch (6), nach vorne neigen, bis das ge-
wünschte Winkelmaß auf der Gradskala eingestellt
ist. (Abb. 5 + 6)
• Klemmhebel (F) (Abb.5 + 6) wieder festziehen.
• Achtung: Bei geneigtem Sägetisch (6) ist der
Längsanschlag (5), in Arbeitsrichtung rechts vom
Sägeband (Abb. 14) auf der abwärts gerichteten
Seite anzubringen (sofern die Werkstückbreite dies
erlaubt), um das Werkstück gegen Abrutschen zu
sichern.
Achtung! Nach jeder neuen Einstellung empfehlen
wir einen Probeschnitt, um die eingestellten Maße
zu überprüfen.
• Bei allen Schnittvorgängen ist die obere Bandfüh-
rung (4) so nahe wie möglich an das Werkstück he-
ranzustellen.
• Das Werkstück ist stets mit beiden Händen zu füh-
ren und flach auf den Bandsägetisch (6) zu halten,
um ein Verklemmen des Sägebandes zu vermei-
den.
• Der Vorschub soll stets mit gleichmäßigem Druck
erfolgen, der gerade ausreicht, damit das Säge-
band problemlos durch das Material schneidet,
aber nicht blockiert.
• Stets den Längsanschlag (5) für alle Schnittvorgän-
ge benutzen, für die er eingesetzt werden kann.
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• Es ist besser einen Schnitt in einem Arbeitsgang
durchzuführen, als in mehreren Abschnitten, die
möglicherweise ein Zurückziehen des Werkstü-
ckes erfordern. Ist ein Zurückziehen trotzdem nicht
zu vermeiden, so ist die Bandsäge vorher auszu-
schalten und das Werkstück erst zurückzuziehen,
nachdem das Sägeband zum Stillstand gekommen
ist.
• Beim Sägen muss das Werkstück immer mit seiner
längsten Seite geführt werden.
Achtung! Beim Bearbeiten schmaler Werkstücke
muss unbedingt ein Schiebestock verwendet wer-
den. Der Schiebestock (L) ist immer griffbereit am
dafür vorgesehenen Haken an der Seite der Säge
aufzubewahren (Abb. 6.1).
10.3 Ausführung von Längsschnitten (Abb. 15)
Hierbei wird ein Werkstück in seiner Längsrichtung
durchschnitten.
• Längsanschlag (5) auf der linken Seite (sofern
möglich) des Sägebandes (Abb. 15) entsprechend
der gewünschten Breite einstellen.
• Sägebandführung (4) auf das Werkstück absenken.
• Säge einschalten.
• Eine Kante des Werkstücks, mit der rechten Hand,
gegen den Längsanschlag (5) drücken, während
die flache Seite auf dem Sägetisch (6) aufliegt.
• Werkstück mit gleichmäßigem Vorschub entlang
des Längsanschlages (5) in das Sägeband (Abb.
15) schieben.
• Wichtig: Lange Werkstücke müssen gegen Abkip-
pen am Ende des Schneidvorganges gesichert
werden (z.B. mit Abrollständer etc.)
10.4 Ausführung von Schrägschnitten (Abb. 13)
• Sägetisch auf gewünschten Winkel einstellen (sie-
he „Schrägschnitte".
• Schnitt wie unter „Ausführung von Längsschnitten"
beschrieben durchführen.
10.5 Freihandschnitte (Abb. 16)
Eine der wichtigsten Merkmale einer Bandsäge ist
das problemlose Schneiden von Kurven und Radien.
• Sägebandführung (4) auf Werkstück absenken.
• Säge einschalten.
• Werkstück fest auf den Sägetisch (6) drücken und
langsam in das Sägeband schieben.
• In vielen Fällen ist es hilfreich, Kurven und Ecken
ungefähr 6 mm entfernt von der Linie grob auszu-
sägen.
Sollten Sie Kurven sägen müssen, die für das ver-
wendete Sägeband zu eng sind, müssen Hilfsschnit-
te bis zur Vorderseite der Kurve gesägt werden, so
dass diese als Holzabfälle anfallen, wenn der end-
gültige Radius ausgesägt wird.
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