Sicherheit
2.9.9
Einsatzhinweise und Sicherheitsvorkehrungen
Die Betriebsanleitung muss korrekt aufbewahrt werden und für den Bediener leicht zu erreichen sein. In regelmäßigen
Abständen prüfen, ob die Arbeiten in sicherheitsbewusster Weise durchgeführt werden. Die für regelmäßige
Wartungsmaßnahmen und Tests vorgegebenen Intervalle einhalten. Berichte im Protokollbuch des Produkts erfassen.
Korrekte Umsetzung von Sicherheitsvorschriften und Unfallverhütungsrichtlinien sicherstellen.
Hebezeuge und Fahrwerke in Ex-Ausführung sind für maximale Einsatzbestimmungen in den Folgende maximale,
ununterbrochene Einsatzzeiten der Hebezeuge sind zu beachten:
Bei den Stirnradflaschenzügen handelt es sich um Handhebezeuge, welche nicht für den Dauerbetrieb beim
Senkvorvorgang geeignet sind. Um unzulässig hohe Temperaturen der Bremsscheiben zu vermeiden, dürfen max.
ununterbrochene Einsatzzeiten für den Einsatz im Ex-Bereich nicht überschritten werden: ausgehend von einer max.
Umgebungstemperatur von bis zu + 40° Celsius.
Beim Senken darf eine max. Einsatzweg von ca. 3 m ununterbrochener Senkweg nicht überschritten werden, da die
Bremse sich beim Senken stark aufheizt. Nach diesem 3 m Arbeitsweg (Senken) ist eine ca. 20 Minuten Pause zur
Abkühlung für die Hebezeug-Bremse einzuhalten. Entzündliche Staubablagerungen auf den Hebezeugen sind zu
vermeiden. Befreien Sie täglich vor Arbeitsbeginn das Hebezeug von Staubablagerungen und sorgen Sie dafür, dass
sich kein Staub zwischen die beweglichen Teile ablagern kann.
Reparaturarbeiten sollten nur außerhalb des explosionsgefährdeten Bereiches ausgeführt werden.
Schützen Sie das Hebezeug vor Schlag, Reibung, raue Behandlung und Feuchte. Bei der Bedienung mit einem
Hebezeug ist darauf zu achten, dass der Bediener leitfähige Kleidung (Schuhe, Handschuhe) trägt. Handschuhe sollen
hier einen Ableitwiderstand von < 10 hoch 8 Ohm haben. Das Ausziehen von Kleidung kann zu zündfähigen Entladungen
führen und ist deshalb nicht gestattet.
Elektrostatisch bedingte Gefahren der Entflammung können durch sicheres Erden verhindert werden. In der Zone 1 ist
ein Erden von Hebezeugen erforderlich! Dies muss über den Lasthaken oder die Lastöse erfolgen, wenn das Hebezeug
mit den entsprechend geerdeten Teilen verbunden ist. Bei Laufkatzen dürfen die Oberflächen der Laufrollen und der
Laufschiene nie lackiert werden, da dies zu unzulässig hohen Erdschlusswiderstandswerten führen kann. Lasten
müssen während des Transports geerdet sein; es ist eine getrennte Erde erforderlich, beispielsweise bei Verwendung
von nichtleitenden Anschlagmitteln.
Um zu verhindern, dass es in Zone 1 aber auch in Zone 2 für Gase der Gruppe IIC, Hydrogensulfid und Ethylenoxid- zu
mechanischer Funkenbildung kommt, müssen die Kette und die Last stets so bewegt werden, dass der Gleit- und/ oder
Reibungskontakt mit anderen Anlagen oder Bauteilen ausgeschlossen ist. Um den erforderlichen Erdungsgrad zu
gewährleisten, dürfen rostige Ketten in Zone 1 und 2 nicht mehr verwendet werden, Je nach Korrosionsgrad kann die
Erdschlussverlustleistung der Kette in inakzeptablem Maße beeinträchtigt sein. Das Arbeitsumfeld muss sicher und frei
von Hindernissen sein. Das Risiko potenzieller Explosionsgefahren muss minimiert werden.
Das Arbeitsumfeld muss sicher und frei von Hindernissen sein. Das Risiko potenzieller Explosionsgefahren muss
minimiert werden. Die Betriebsanleitung muss korrekt aufbewahrt werden und für den Bediener leicht zu erreichen sein.
In regelmäßigen Abständen prüfen, ob die Arbeiten in sicherheitsbewusster Weise durchgeführt werden. Die für
regelmäßige Wartungsmaßnahmen und Tests vorgegebenen Intervalle einhalten. Berichte im Protokollbuch des
Produkts erfassen. Korrekte Umsetzung von Sicherheitsvorschriften und Unfallverhütungsrichtlinien sicherstellen.
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