2.7
Gefahren gemäß DIN EN ISO 12100
Im Umgang mit dem Gerät können folgende Gefährdungen auftreten.
Bitte beachten Sie, dass die folgenden Gefährdungsarten und genannten Beispiele im Umgang mit dem Gerät nur
Auszüge sind und nicht vollständig alle möglichen Szenarien abdecken. Sie dienen lediglich als Orientierungshilfe, um
Ihnen einen Überblick über potenzielle Risiken zu geben. Es ist wichtig zu betonen, dass die Verantwortung für die
sichere Verwendung der o.g. Geräte beim Anwender bzw. Betreiber liegt.
2.7.1
Mechanische Gefährdungen
Beim Umgang mit stationär verbauten Einschienenfahrwerken können verschiedene mechanische Gefahren auftreten.
Hier sind einige Beispiele:
Absturzgefahr: Wenn das Einschienenfahrwerk nicht richtig montiert ist oder überlastet wird, kann die Gefahr
•
bestehen, dass sich das Einschienenfahrwerk vom Träger löst und herunterfällt, was zu Verletzungen führen kann.
Stolper-, Rutsch und Quetschgefahr: Wenn die angeschlagene Last nicht über eine „Drückbewegung" ausgeführt
•
wird, kann es passieren, dass der Anwender über herumliegende Gegenstände stolpert oder stürzt. Bewegt sich
der Anwender dabei auch noch Rückert so kann es passieren, dass der Anwender von der Last entweder überrollt
wird oder eingeklemmt wird.
Überlastungsgefahr: Wenn ein Einschienenfahrwerk über seine maximale Tragkraft hinaus belastet wird, besteht
•
die Gefahr eines Bruchs oder einer Beschädigung des Geräts, was zu Unfällen führen kann.
Unkontrollierte Bewegungen: Wenn das Gerät nicht richtig gesteuert wird oder technische Defekte auftreten, kann
•
es zu unkontrollierten Bewegungen kommen, die zu Unfällen führen können.
Kippgefahr: Wenn die Last nicht gleichmäßig verteilt ist oder das Einschienenfahrwerk unsachgemäß bedient wird,
•
kann sie kippen und Personen in der Nähe gefährden.
Elektrische Gefährdungen: Bei elektrisch betriebenen Einschienenfahrwerken besteht die Gefahr von
•
Stromschlägen oder Kurzschlüssen, insbesondere wenn die Geräte nicht ordnungsgemäß gewartet werden.
Fehlende Wartung: Wenn Einschienenfahrwerke nicht regelmäßig gewartet und überprüft werden, können
•
Verschleißerscheinungen auftreten, die zu einem Ausfall des Geräts führen können und somit eine Gefahr
darstellen.
2.7.2
Elektronische Gefährdungen
Beim Umgang mit elektrisch betriebenen Einschienenfahrwerken können verschiedene elektronische Gefahren
auftreten. Hier sind einige Beispiele:
Gefahr eines Stromschlags: Wenn elektrische Einschienenfahrwerke nicht ordnungsgemäß isoliert sind oder
•
beschädigte Drähte oder Stecker aufweisen, besteht die Gefahr eines Stromschlags für alle Personen, die das
Gerät bedienen oder sich in der Nähe des Geräts befinden.
Kurzschlussgefahr: Beschädigte Kabel oder Stecker können zu einem Kurzschluss führen, der nicht nur das
•
Hebezeug selbst beschädigen, sondern auch Brände oder andere elektrische Störungen verursachen kann.
Gefahr der Überhitzung: Wenn elektrische Einschienenfahrwerke überlastet sind oder über einen längeren
•
Zeitraum ohne ausreichende Kühlung laufen, besteht die Gefahr einer Überhitzung der Geräte, was zu Ausfällen
oder sogar Bränden führen kann.
Mangelnde Erdung: Wenn ein elektrisches Einschienenfahrwerke nicht richtig geerdet ist, kann es zu
•
elektrostatischen Entladungen kommen, die sowohl für die Ausrüstung selbst als auch für Personen in der Nähe
gefährlich sein können.
Unsachgemäße Verwendung von Verlängerungskabeln: Werden Verlängerungskabel für den Antrieb des Geräts
•
verwendet, müssen diese den entsprechenden Sicherheitsstandards entsprechen und dürfen nicht überlastet
werden. Andernfalls besteht die Gefahr von Kurzschlüssen oder Bränden.
Mangelnde Wartung: Elektrische Einschienenfahrwerke müssen regelmäßig gewartet und inspiziert werden, um
•
sicherzustellen, dass alle elektrischen Komponenten ordnungsgemäß funktionieren und keine Gefahr elektrischer
Störungen besteht.
Sicherheit
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