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WEG MVW3000 Serie Betriebsanleitung
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WEG MVW3000 Serie Betriebsanleitung

Mittelspannungs-frequenzumrichter
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Inhaltsverzeichnis
Driving efficiency and sustainability
Mittelspannungs-Frequenzumrichter
MVW3000
Betriebsanleitung
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Inhaltszusammenfassung für WEG MVW3000 Serie

  • Seite 1 Driving efficiency and sustainability Mittelspannungs-Frequenzumrichter MVW3000 Betriebsanleitung...
  • Seite 3 Betriebsanleitung MVW3000 Sprache: Deutsch Dokument: 10012020792 Überarbeitung: 00 Bau 2246* Datum: 04/2024...
  • Seite 4: Verzeichnis Der Überarbeitungen

    VERZEICHNIS DER ÜBERARBEITUNGEN Die folgenden Informationen beschreiben die in diesem Handbuch vorgenommenen Änderungen. Version Überarbeitung Beschreibung Erste Auflage...
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Zusammenfassung 1 SICHERHEITSANWEISUNGEN ............1-1 1.1 SICHERHEITSBEZOGENE WARNHINWEISE IM HANDBUCH .....1-1 1.2 SICHERHEITSBEZOGENE WARNHINWEISE AM PRODUKT .......1-1 1.3 EINLEITENDE EMPFEHLUNGEN ..............1-2 2 ALLGEMEINE ANGABEN ..............2-1 2.1 ÜBER DIESES HANDBUCH ................2-1 2.2 MVW3000 - TYPENSHILD ...................2-2 2.3 EMPFANG UND LAGERUNG ................2-2 2.4 WIE DAS MVW3000-MODELL SPEZIFIZIERT WERDEN SOLLTE ....2-2 2.4.1 Verfügbare Modelle ..................2-6 3 PRODUKTEIGENSCHAFTEN ..............
  • Seite 6 Zusammenfassung 6.2.1 Leistungsteil ....................6-16 6.2.2 Eingangsschaltgerät ..................6-19 6.2.3 Niederspannungs-Hilfsversorgung ............6-21 6.3 EINSCHALTEN IM BETRIEB ................6-22 6.3.1 Prüfungen vor dem Einschalten ...............6-22 6.3.2 Erstmaliges Einschalten (Parametereinstellungen) ........6-23 6.3.3 Einschalten ....................6-23 6.3.3.1 Inbetriebnahme mit HMI-Betrieb und U/f-60-Hz- Steuerungsmodus ..................6-24 6.4 WENDEN SIE SICH AN DAS AUTORISIERTE SERVICECENTER ....6-25 6.5 VORBEUGENDE WARTUNG ................6-25 6.5.1 Vorbeugende Wartung im Betrieb ............6-26 6.5.2 Vorbeugende Wartung mit Stopp und Freischaltung ......6-27...
  • Seite 7 Zusammenfassung 9.1.4.7 Abschlusswiderstand ................9-9 9.1.4.8 Konfigurationsdatei (GSD-Datei) ............9-10 9.1.4.9 Profibus DP-V1 – Zugriff auf Parameter ........9-10 9.1.5 DeviceNet ....................9-10 9.1.5.1 Baudraten und Adresse ..............9-10 9.1.5.2 Anzeige-LEDs ...................9-11 9.1.5.3 Stecker und Kabel ................9-12 9.1.5.4 Bus-Spannungversorgung ..............9-12 9.1.5.5 Abschlusswiderstände ..............9-13 9.1.5.6 Datentypen ..................9-13 9.1.5.7 Konfigurationsdatei (EDS-Datei) ............9-14 9.1.5.8 Parametrierung über azyklische Daten ..........9-14 9.1.6 Ethernet .......................9-14...
  • Seite 8 Zusammenfassung 9.2.3.2 RS-485 ....................9-35 9.2.4 Zugängliche Daten ..................9-36 9.2.4.1 Parameter ..................9-36 9.2.4.2 Grundlegende Variablen ..............9-36 9.2.5 Modbus-RTU ....................9-41 9.2.5.1 Übertragungsmodi ................9-41 9.2.5.2 Nachrichtenstruktur im RTU-Modus ..........9-41 9.2.6 Betrieb ......................9-43 9.2.7 Detaillierte Beschreibung der Funktionen ..........9-46 9.2.7.1 Funktion 01 – Spulen lesen .............9-47 9.2.7.2 Funktion 03 –...
  • Seite 9: Sicherheitsanweisungen

    Bedienung dieser Art von Geräten geschrieben. Dieses Handbuch beschreibt alle Funktionen und einen Teil der Parameter des MVW3000, es ist jedoch nicht beabsichtigt, alle möglichen Anwendungen des MVW3000 darzustellen. WEG übernimmt keine Haftung für Anwendungen, die nicht in diesem Handbuch beschrieben sind.
  • Seite 10: Einleitende Empfehlungen

    Entladungen. Berühren Sie Komponenten oder Anschlüsse nicht direkt. Berühren Sie gegebenenfalls vorher den geerdeten Metallrahmen oder verwenden Sie ein geeignetes geerdetes Armband. Führen Sie am Umrichter keine Spannungsfestigkeitsprüfung durch! Wenden Sie sich gegebenenfalls an WEG. HINWEIS! Frequenzumrichter können andere elektronische Geräte stören. Um diese Auswirkungen zu verringern, treffen Sie die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen.
  • Seite 11 SICHERHEITSANWEISUNGEN GEFAHR! Dieses Produkt ist nicht als Sicherheitsgerät konzipiert.Es müssen zusätzliche Maßnahmen getroffen werden, um Sach- und Personenschäden zu vermeiden. Das Produkt wurde unter strenger Qualitätskontrolle hergestellt; Bei der Installation in Systemen, in denen bei einem Ausfall die Gefahr von Sachschäden oder Personenschäden besteht, müssen jedoch zusätzliche externe Sicherheitsvorrichtungen installiert werden, um die Sicherheit im Falle eines Produktausfalls zu gewährleisten und Unfälle zu verhindern.
  • Seite 12: Allgemeine Angaben

    Der MVW3000 sowie andere WEG-Produkte unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung sowohl in Bezug auf seine internen Teile (Hardware) als auch auf seine Programmierung (Software/Firmware). Alle Fragen zu den Geräten und deren Dokumentation können über die von WEG angebotenen Kommunikationskanäle beantwortet werden.
  • Seite 13: Mvw3000 - Typenshild

    Ud : 20 kV Steuerspannung: 220 Vca Ik: 2,3 kA Ip: 5,98 kA WEG, CP420 - 89256-900 Jaraguá do Sul - Brasil Abbildung 2.1: MVW3000 - Typenschild (Beispiel) 2.3 EMPFANG UND LAGERUNG Der MVW3000 wird mit vom Bedienfeld getrennten Energiezellen geliefert und in einem Satz von drei Zellen pro Paket verpackt.
  • Seite 14 ALLGEMEINE ANGABEN MVW3000 | 2-3...
  • Seite 15 ALLGEMEINE ANGABEN Tabelle 2.2: Allgemeine Spezifikation 1150 - 13800 V (±10 %, -20 % mit Leistungsreduzierung) (Standardwerte in Spannung Tabelle 2.1 auf Seite 2-2 und auf Anfrage) Frequenz 50 oder 60 Hz ±5 % (andere Werte auf Anfrage) Spannungsversorgung Spannungsungleichgewicht <...
  • Seite 16 Profibus DP oder DeviceNet über zusätzliche KFB-Kits Ethernet und Profinet Schutzfunktionen (Aufzeichnung der letzten 100 Siehe Fehler im Programmierhandbuch, das auf der Sicherheit Fehler/Alarme mit Datum und Website www.weg.net zum Download zur Verfügung steht Uhrzeit) 2014/30/EU – EMV-Richtlinie Compliance/ Elektromagnetische Standards Verträglichkeit Norm EN 61800-3 (EMV –...
  • Seite 17: Verfügbare Modelle

    ALLGEMEINE ANGABEN Zertifizierungen UKCA (1) Für Modelle mit Zertifizierungen wenden Sie sich bitte an WEG. 2.4.1 Verfügbare Modelle Die MVW3000-Reihe von Mittelspannungs-Frequenzumrichtern bietet verschiedene Modelle, die nach Spannungsniveau und Nennstrom der Leistungszellen klassifiziert sind. Verschiedene Modelle des MVW3000 können unterschiedliche Rahmen haben, die in den Tabelle 2.3 auf Seite 2-6...
  • Seite 18 ALLGEMEINE ANGABEN Tabelle 2.4: 2300 V Modelle Motor Nennleistung Nennspannung Nennstrom Verlustleistung Verlustleistung Durchfluss Modelle [kW] [kW] MVW3000 A0040 V023 4.87 4.15 MVW3000 A0050 V023 6.18 5.27 MVW3000 A0060 V023 7.49 6,38 MVW3000 A0070 V023 8,80 7,50 MVW3000 A0080 V023 9.92 8.46 4000 CFM...
  • Seite 19 ALLGEMEINE ANGABEN Tabelle 2.5: 3300 V Modelle Motor Nennleistung Nennspannung Nennstrom Verlustleistung Verlustleistung Durchfluss Modelle [kW] [kW] MVW3000 A0040 V033 7.11 6.06 MVW3000 A0050 V033 8.98 7.66 MVW3000 A0060 V033 10.67 9.10 MVW3000 A0070 V033 12,54 10.69 MVW3000 A0080 V033 14.41 12,29 MVW3000 A0090 V033...
  • Seite 20 ALLGEMEINE ANGABEN Tabelle 2.6: 4160 V Modelle Motor Nennleistung Nennspannung Nennstrom Verlustleistung Verlustleistung Durchfluss Modelle [kW] [kW] MVW3000 A0040 V041 8.98 7.66 MVW3000 A0050 V041 11.23 9.57 MVW3000 A0060 V041 13.47 11.49 MVW3000 A0070 V041 15.91 13.56 8000 MVW3000 A0080 V041 18.15 15.48 13595...
  • Seite 21 ALLGEMEINE ANGABEN Tabelle 2.7: 5500 V Modelle Motor Nennleistung Nennspannung Nennstrom Verlustleistung Verlustleistung Durchfluss Modelle [kW] [kW] MVW3000 A0040 V055 11.98 10.21 MVW3000 A0050 V055 14.97 12.77 MVW3000 A0060 V055 17.97 15.32 MVW3000 A0070 V055 20.96 17.87 12000 MVW3000 A0080 V055 23.95 20.43 20395...
  • Seite 22 ALLGEMEINE ANGABEN Tabelle 2.8: 6300 V Modelle Motor Nennleistung Nennspannung Nennstrom Verlustleistung Verlustleistung Durchfluss Modelle [kW] [kW] MVW3000 A0040 V063 13.66 11.65 MVW3000 A0050 V063 17.22 14,68 MVW3000 A0060 V063 20.59 17,55 MVW3000 A0070 V063 23.95 20.43 12000 MVW3000 A0080 V063 27.51 23.46 20395...
  • Seite 23 ALLGEMEINE ANGABEN Tabelle 2.9: 6900 V Modelle Motor Nennleistung Nennspannung Nennstrom Verlustleistung Verlustleistung Durchfluss Modelle [kW] [kW] MVW3000 A0040 V069 14.97 12.77 MVW3000 A0050 V069 18.71 15.96 MVW3000 A0060 V069 22.64 19.31 MVW3000 A0070 V069 26.39 22.50 12000 MVW3000 A0080 V069 1070 30.13 25.69...
  • Seite 24 ALLGEMEINE ANGABEN Tabelle 2.10: 7200 V Modelle Motor Nennleistung Nennspannung Nennstrom Verlustleistung Verlustleistung Durchfluss Modelle [kW] [kW] MVW3000 A0040 V072 15.72 13.40 MVW3000 A0050 V072 19.65 16.76 MVW3000 A0060 V072 23.39 19.95 MVW3000 A0070 V072 27.51 23.46 MVW3000 A0080 V072 1120 31.44 26.81...
  • Seite 25 ALLGEMEINE ANGABEN Tabelle 2.11: 8000 V Modelle Motor Nennleistung Nennspannung Nennstrom Verlustleistung Verlustleistung Durchfluss Modelle [kW] [kW] MVW3000 A0040 V080 17.40 14,84 MVW3000 A0050 V080 21.71 18.51 MVW3000 A0060 V080 26.20 22.34 MVW3000 A0070 V080 1090 30.50 26.01 14000 MVW3000 A0080 V080 1240 35.00 29.84...
  • Seite 26 ALLGEMEINE ANGABEN Tabelle 2.12: 9000 V Modelle Motor Nennleistung Nennspannung Nennstrom Verlustleistung Verlustleistung Durchfluss Modelle [kW] [kW] MVW3000 A0040 V090 19.65 16.76 MVW3000 A0050 V090 24.52 20.90 MVW3000 A0060 V090 1050 29.38 25.05 MVW3000 A0070 V090 1220 34.43 29.36 16000 MVW3000 A0080 V090 1400 1040...
  • Seite 27 ALLGEMEINE ANGABEN Tabelle 2.13: 10000 V Modelle Motor Nennleistung Nennspannung Nennstrom Verlustleistung Verlustleistung Durchfluss Modelle [kW] [kW] MVW3000 A0040 V100 21.71 18.51 MVW3000 A0050 V100 27.32 23.30 MVW3000 A0060 V100 1170 32.75 27.93 MVW3000 A0070 V100 1360 1010 38.18 32.55 18000 MVW3000 A0080 V100 1550...
  • Seite 28 ALLGEMEINE ANGABEN Tabelle 2.14: 11000 V Modelle Motor Nennleistung Nennspannung Nennstrom Verlustleistung Verlustleistung Durchfluss Modelle [kW] [kW] MVW3000 A0040 V110 23.95 20.43 MVW3000 A0050 V110 1070 29.94 25.53 MVW3000 A0060 V110 1280 35.93 30.64 MVW3000 A0070 V110 1500 1110 42.11 35.91 18000 MVW3000 A0080 V110...
  • Seite 29 ALLGEMEINE ANGABEN Tabelle 2.15: 12000 V Modelle Motor Nennleistung Nennspannung Nennstrom Verlustleistung Verlustleistung Durchfluss Modelle [kW] [kW] MVW3000 A0040 V120 26.20 22.34 MVW3000 A0050 V120 1170 32.75 27.93 MVW3000 A0060 V120 1400 1040 39.30 33.51 MVW3000 A0070 V120 1630 1220 45.85 39.10 20000...
  • Seite 30 ALLGEMEINE ANGABEN Tabelle 2.16: 13200 V Modelle Motor Nennleistung Nennspannung Nennstrom Verlustleistung Verlustleistung Durchfluss Modelle [kW] [kW] MVW3000 A0040 V132 1030 28.82 24.58 MVW3000 A0050 V132 1280 35.93 30.64 MVW3000 A0060 V132 1540 1150 43.23 36.86 MVW3000 A0070 V132 1790 1340 50.34 42.93...
  • Seite 31 ALLGEMEINE ANGABEN Tabelle 2.17: 13800 V Modelle Motor Nennleistung Nennspannung Nennstrom Verlustleistung Verlustleistung Durchfluss Modelle [kW] [kW] MVW3000 A0040 V138 1070 30.13 25.69 MVW3000 A0050 V138 1340 1000 37.62 32.08 MVW3000 A0060 V138 1610 1200 45.29 38.62 MVW3000 A0070 V138 1880 1400 52.77...
  • Seite 32: Produkteigenschaften

    1,15 kV bis 13,8 kV und für einen Leistungsbereich von 85 PS bis 16215 PS (weitere Modelle siehe www. weg.net). Basierend auf einer Topologie, bei der Niederspannungszellen (< 1000 V) in Reihe geschaltet sind, um jede Umrichterphase zu bilden, ermöglicht der modulare Aufbau verschiedene Konfigurationen, wenn Hochleistungsmotoren angetrieben werden müssen.
  • Seite 33 PRODUKTEIGENSCHAFTEN Die Transformatorkonfiguration ist eine erweiterte Stern-Dreieck-Konfiguration mit Phasenverschiebungswinkeln φ° zwischen den Sekundärwicklungen derselben Phase. Die Hauptprimärwicklungen (Sternschaltung) und die Hilfseingangswicklungen (auch Sternschaltung) weisen untereinander keine Phasenverschiebung auf. Der Transformator wird entsprechend der Anzahl der verwendeten Zellen des Umrichters ausgelegt. 3x3xn Wicklungen (Anzahl der Motorphasen x Anzahl der Zelleneingangsphasen x Anzahl der Zellen pro Phase) bilden n isolierte Sekundärwicklungen, die 1/(3n) der Nennleistung des Wandlers verarbeiten, also insgesamt eine Sekundärwicklung pro Zelle.
  • Seite 34: Auf Seite

    PRODUKTEIGENSCHAFTEN Abbildung 3.2 auf Seite 3-3 zeigt die Verbindungspunkte für die Leistungszelleneingänge, in diesem Fall die Phasen R, S und T. Die Wicklungen mit einer Nennspannung von 690 bzw. 710 Vrms verarbeiten beim 18-zelligen MVW3000 1/18 der Nennleistung des Umrichters 18-cell MVW3000. Abbildung 3.2: Eingangstransformator des 18-Zellen MVW3000 (Baugröße B6) Die Zellen, die die U-, V- und W-Phasen bilden, sind physisch mit dem Haupttransformator verbunden, wie Abbildung 3.3 auf Seite 3-3...
  • Seite 35: Kraftzellen

    PRODUKTEIGENSCHAFTEN 3.2 KRAFTZELLEN Die in den Armen des MVW3000 verwendeten Leistungszellen sind einphasige NiederspannungsUmrichter (Ausgangsspannung 690 oder 710 Vrms) in einer Topologie, die als H-Brücke oder Vollbrücke bekannt ist. Ein grundlegendes Diagramm der Leistungszellenschaltung ist in Abbildung 3.4 auf Seite 3-4 zu sehen.
  • Seite 36: Zellverbindung

    PRODUKTEIGENSCHAFTEN Zu den überwachten Größen gehören unter anderem die Netzspannungen der Leistungszelle, die Temperatur der Diodenmodule und IGBTs, die Spannung der Zwischenkreiskondensatoren und die Spannung der Zellenstromversorgungen. Die lokale Steuerung ist auch für lokale Antriebe verantwortlich, wie zum Beispiel das Schalten der IGBTs und die Ansteuerung des Bypass-Systems.
  • Seite 37 PRODUKTEIGENSCHAFTEN Befehl der Hauptschaltanlage Lichtwellenleiter x° x° x° Mittelspannungseingang y° y° Ströme (S und T) y° Spannungen (R, S und T) z° z° 220 V 380 V 400 V System zum z° Niederspannungsleitung 415 V Vorladen system 220 V ... 480 V 440 V 460 V 220 V...
  • Seite 38: Steuerung

    PRODUKTEIGENSCHAFTEN +3 V +2 V -2 V -3 V Abbildung 3.7: Wellenform der Phasenspannung für einen CHB mit 3 Zellen pro Phase 3.4 STEUERUNG Der MVW3000 verfügt über Schutzfunktionen gegen Überlast, Kurzschluss, Strombegrenzung, Unter- und Überspannung, Übertemperatur, Erdschluss und eine Überwachung der einzelnen Fehler jeder Leistungszelle. Der Steuerungstyp kann vom Benutzer ausgewählt werden zwischen: Skalarsteuerung (konstantes V/f-Verhältnis) oder Vektorsteuerung (sensorlos oder mit Rückmeldung durch Geschwindigkeitssensor).
  • Seite 39 PRODUKTEIGENSCHAFTEN Niedrige Eingangsspannung (220 V 1~ oder 3~) PSS24 24 V MVC4 Lichtwellenleiter Lichtwellenleiter Schnittstellenplatine des Lichtwellenleiters MVC3 Abbildung 3.8: Vereinfachtes Diagramm der Zentralsteuerung Die Ausgangsströme der drei Phasen (Motorströme) werden mit Hall-Effekt-Stromwandlern gemessen. Diese Stromsignale werden an die zentrale Steuerplatine gesendet. Die Messung erfolgt zur Anzeige auf dem HMI und zur Implementierung der Steuerungs- und Schutzfunktionen des Umrichters.
  • Seite 40: Technische Daten

    TECHNISCHE DATEN 4 TECHNISCHE DATEN Dieses Kapitel enthält technische Informationen zum MVW3000, Details zum Bedienfeld, Eingangstransformator, Leistungs- und Steuerzellen. Darüber hinaus werden weitere Informationen zu den für den MVW3000 verfügbaren Ausgangsfiltern bereitgestellt. Der MVW3000 entspricht den internationalen Standards, wie z. B. Grenzwerten für Oberwellen, die in den Standards IEEE-519 und G5/4-1 enthalten sind, sowie Grenzwerten für elektromagnetische Emissionen (EMV), die im Standard IEC61800-3 enthalten sind.
  • Seite 41: Konstruktive Aspekte Des Bedienfelds

    Das Paneel besteht aus lackierten und bearbeiteten Stahlblechen (geschnitten, gebohrt, gebogen, chemisch behandelt, lackiert und fertiggestellt) von WEG oder akkreditierten Herstellern, um die Qualität in jedem Schritt des Herstellungsprozesses sicherzustellen. Die nicht lackierten Teile des Umrichters sind verzinkt oder haben eine andere geeignete Behandlung, um ihre Korrosionsbeständigkeit zu gewährleisten.
  • Seite 42 TECHNISCHE DATEN Abbildung 4.3 auf Seite 4-3 zeigt ein Beispiel des MVW3000-Designs mit den in den Tabelle 4.2 auf Seite Tabelle 4.16 auf Seite 4-7 aufgeführten Abmessungen. Falls die Türen entriegelt sind, verhindert der Umrichter den Betrieb und schaltet den Eingangsschutzschalter aus.
  • Seite 43 TECHNISCHE DATEN Tabelle 4.3: Verfügbare Baugrößen für den MVW3000 von 2300 V und entsprechende Bedienfeldwerte Baugröße [mm] [mm] [mm] Gewicht [kg] 1900 2400 1220 2500 2405 3150 3800 2600 1320 4500 3900 6450 2640 1620 4100 7750 2xF2 Auf Anfrage Auf Anfrage Auf Anfrage Auf Anfrage...
  • Seite 44 TECHNISCHE DATEN Tabelle 4.7: Verfügbare Baugrößen für den MVW3000 von 5500 V und entsprechende Bedienfeldwerte Baugröße [mm] [mm] [mm] Gewicht [kg] 3900 3900 1220 5700 2405 7350 4600 9350 1320 4800 2625 11300 6300 14550 2665 1620 6600 18350 2xF6 Auf Anfrage Auf Anfrage Auf Anfrage...
  • Seite 45 TECHNISCHE DATEN Tabelle 4.11: Verfügbare Baugrößen für den MVW3000 von 9000 V und entsprechende Bedienfeldwerte Baugröße [mm] [mm] [mm] Gewicht [kg] 5600 6000 5800 1220 8600 2405 6000 10900 13850 6900 1320 2625 16550 21150 10850 2640 1620 26550 Tabelle 4.12: Verfügbare Baugrößen für den MVW3000 von 10.000 V und entsprechende Bedienfeldwerte Baugröße [mm] [mm]...
  • Seite 46: Kraftzellen

    2750 30650 1620 14500 38900 ( *) Standardwerte für Baugrößen mit Eingangsnennspannung gleich Ausgangsnennspannung. Weitere Informationen wenden Sie im WEG. HINWEIS! Die in den Tabelle 4.2 auf Seite 4-3 Tabelle 4.16 auf Seite 4-7 dargestellten Werte sind Richtwerte, sie können sich jedoch aufgrund der besonderen Eigenschaften des Produkts ändern: Eingangsschaltanlage.
  • Seite 47 TECHNISCHE DATEN Tabelle 4.17: Abmessungen in verschiedenen Baugrößen erhältlich Baugröße Strom [A] H = Höhe [mm] B = Breite [mm] L = Länge [mm] Masse [kg] Die Energiezellen können nach Wahl des Kunden auch ein Bypass-System enthalten, das für mehr Sicherheit und Robustheit bei den Anwendungen sorgt.
  • Seite 48: Anschluss, Stromversorgung Und Vorbeugende Wartung Auf Seite

    TECHNISCHE DATEN Die mechanische Struktur jeder Zelle besteht im Wesentlichen aus verzinkten Stahlplatten und ist dank des Verbindungsklemmensystems und des im Set enthaltenen Ein- und Ausziehmechanismus einfach zu installieren. Da für den Anschluss und die Montage der Zelle am MVW3000 nur ein Werkzeug (im Lieferumfang des Produkts enthalten) erforderlich ist, kann eine Zelle in wenigen Minuten ausgetauscht werden, was die Ausfallzeit reduziert.
  • Seite 49: Steuergerät

    TECHNISCHE DATEN 4.3 STEUERGERÄT Für die Steuerstromversorgung muss die Hilfsspannung (220 - 480 VAC) verfügbar sein und an die entsprechende Klemmleiste im Schaltschrank angeschlossen werden. Der mitgelieferte Transformator verfügt über Anzapfungen für unterschiedliche Spannungen in der Primärwicklung und liefert 220 VAC in der Sekundärwicklung, um alle im Produkt vorhandenen Niederspannungskreise und Abluftventilatoren zu versorgen.
  • Seite 50: Ausgangsfilter

    Typ 1 zu verwenden. Für Antriebe mit langen Kabeln (über 1000 m) oder für Motoren, die nicht mit PWM- Modulation arbeiten können (Nachrüstanwendungen), wird die Verwendung eines Filters vom Typ 2 oder 3 empfohlen (wenden Sie an WEG). Abbildung 4.8 auf Seite 4-12 (a) und (b) veranschaulichen Filter vom Typ I bzw.
  • Seite 51 TECHNISCHE DATEN Kabelschirmung Umrichter Motor (c) Filtertyp III Abbildung 4.8: (a) bis (c) Ausgangsfilter für MVW3000 Umrichter Tabelle 4.18 auf Seite 4-12 zeigt den Filtertyp entsprechend der Spannung und Länge der Kabel zwischen Umrichter und Motor. Tabelle 4.18: Empfohlener Filtertyp Länge des Ausgangskabels.
  • Seite 52: Unterstützte Motoren

    „ Vektorregelung ohne Geber („sensorlos“). „ Ausführlichere Informationen zu den Steuerungen finden Sie im Programmierhandbuch unter www.weg.net. 5.2 SYNCHRONMOTOR Um den Antrieb von Synchronmotoren zu ermöglichen, führt der MVW3000 eine Reihe von Softwarefunktionen und neue Hardwareelemente zur Steuerung und Steuerung dieser Motoren ein.
  • Seite 53: Absolutwertgeber Mit Rssi-Karte

    UNTERSTÜTZTE MOTOREN 5.2.1 Absolutwertgeber mit RSSI-Karte Bei Synchronmaschinenantriebsanwendungen ist es notwendig, einen Absolutwertgeber zu verwenden, um die genaue Rotorposition im Verhältnis zum Stator zu erhalten, da der Inkrementalgeber diese Informationen nicht liefern kann. 5.2.1.1 Absolutwertgeber Die Ansteuerung von Synchronmotoren erfordert den Einsatz eines Absolutwertgebers (verfügbar für die in Tabelle 5.1 auf Seite 5-2 aufgeführten Modelle mit 13 und 14 Bit), der folgende Spezifikationen beachten muss: Datum...
  • Seite 54 UNTERSTÜTZTE MOTOREN Signal Farbe Signal Beschreibung CLK + CLK + CLK - CLK - Blau Gelb Signal Geber Grün DATEN + DATEN + Grau DATEN - DATEN - Rosa Spannungsversorgung Weiß DGND Sollwert 0 V DGND Braun Erdung Schleife RSSI-Platine XC9-Stecker (DB9-Stecker) Abbildung 5.3: RSSI - Verbindungskabel des Gebers Die Verbindungen zum Geber und zu den MVC3-Karten und der Glasfaserschnittstellenkarte sowie Komponenten...
  • Seite 55: Feldsatz (Dc Mit Pinseln)

    Die Informationen in Kapitel 5 UNTERSTÜTZTE MOTOREN auf Seite 5-1 dieses Handbuchs beziehen sich auf den Betrieb von Synchronmaschinen mit Gleichstromerregung und mit Bürsten. Für den Antrieb von Synchronmaschinen mit anderen Erregungsarten wenden Sie sich bitte an WEG. 5-4 | MVW3000...
  • Seite 56: Installation, Anschluss, Stromversorgung Und Vorbeugende Wartung

    Betrieb des Umrichters sicherzustellen. ACHTUNG! Die Handhabung des MVW3000 sowie dessen mechanische und elektrische Installation dürfen nur durch von WEG geschultes und qualifiziertes Personal erfolgen. Lagerung des MVW3000-Bedienfelds und der Kraftzellen: Entfernen Sie nach Erhalt des Geräts die Kunststofffolie, um Feuchtigkeitskondensation zu verhindern.
  • Seite 57: Handhabungsempfehlungen

    INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Zulässige Umgebungsbedingungen: Temperatur: von 0 ºC bis 40 ºC - Nennbedingungen. „ Von 40 ºC bis 50 ºC Stromreduzierung um 2,5 % für jedes Grad Celsius über 40 ºC. „ Relative Luftfeuchtigkeit: von 5 % bis 90 % nicht kondensierend. „...
  • Seite 58 INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Masse des Masse des Baugröße UmrichterBedienfelds + Bedienfeldes + Bedienfeld [kg] Gesamtmasse [kg] Zellen [kg] Transformator [kg] 1300 6000 7750 1500 2850 2450 3800 1000 3200 4650 1250 4050 5800 1300 5050 6850 1550 6450 8500 1600...
  • Seite 59 INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Masse des Masse des Baugröße UmrichterBedienfelds + Bedienfeldes + Bedienfeld [kg] Gesamtmasse [kg] Zellen [kg] Transformator [kg] 3350 15250 19100 3450 20000 23950 2000 3650 6450 2000 6150 8600 2200 8250 10900 2800 10550 13850 2850 13200...
  • Seite 60: Verschieben

    INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Beachten Sie den Schwerpunkt und stellen Sie sicher, dass der Hebemechanismus ausreichend und sicher ist. Verwenden Sie die in Tabelle 6.1 auf Seite 6-2 gezeigte Konfiguration. Die zum Heben verwendeten Seile oder Ketten müssen einen Winkel von mindestens 45° zur horizontalen Ebene aufweisen.
  • Seite 61 INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG - Gabelstapler. - Hebezeug mit Wippe. Das Heben und Bewegen unterhalb der Box ist verboten. - Einzeln zwei (2) Punkte - Einzeln vier (4) Punkte - Gekoppelt in vier (4) Punkten - An mehreren Punkten gekoppelt A -Min.
  • Seite 62: Auspacken

    Sie bei diesem Vorgang sicher, dass alle in der dem Produkt beiliegenden Dokumentation aufgeführten Artikel vorhanden und in einwandfreiem Zustand sind. Bei Unregelmäßigkeiten wenden Sie sich an Ihren örtlichen WEG-Vertreter. Entfernt die Zellverpackung vorsichtig, da sie zerbrechliche Komponenten enthält (Elektronikplatinen, Glasfaseranschlüsse, Stromschienen, Verkabelung usw.).
  • Seite 63 INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Für den Lufttransport wurden zusätzliche Verstärkungen angebracht, die beim Auspacken des Produkts nach folgendem Verfahren entfernt werden müssen: 1. Entfernen Sie die beiden oberen Verschlüsse von der Zellenplatte, um an die Schrauben der oberen Halterung zu gelangen: Abbildung 6.4 auf Seite 6-8 - Bild 1.
  • Seite 64: Kopplung Des Bedienfeldes

    INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG 6.1.6 Kopplung des Bedienfeldes Die Kopplung des MVW3000 muss nach der beschriebenen Vorgehensweise erfolgen: 1. Positionieren Sie die Säulen nebeneinander, sodass sie in Tiefenrichtung ausgerichtet sind, gemäß Abbildung 6.5 auf Seite 6-9 - Bild 1. 2.
  • Seite 65: Die Tabelle

    INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Abbildung 6.6 auf Seite 6-10 zeigt die Befestigung der Paneele am Boden. Eine Orientierungshilfe finden Sie im konkreten Projekt des Kunden. Tabelle 4.2 auf Seite 4-3 Tabelle 4.16 auf Seite 4-7 geben die Abmessungen der verfügbaren Paneele an.
  • Seite 66: Einsetzen Der Kraftzellen

    9. Entfernen Sie die beiden Hebel und befestigen Sie die Zelle mit den beiden Sicherungsschrauben am Bedienfeldträger. Drehmoment: 8 Nm - Bild 9. 10. Heben Sie den Wagenträger an, bis er sich von der Zellenhalterung löst, und bewegen Sie den Wagen vom Bedienfeld weg. MVW3000 | 6-11...
  • Seite 67 INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Abbildung 6.8: Details zu den Einfügeschritten der Zelle 6-12 | MVW3000...
  • Seite 68: Elektrische Und Glasfaserverbindungen An Den Kraftzellen

    INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG ACHTUNG! Der Transport der Energiezelle muss in Bodennähe erfolgen, wie in Abbildung 6.8 auf Seite 6-12 - Bild 1 dargestellt. 6.1.9 Elektrische und Glasfaserverbindungen an den Kraftzellen Nach dem Einsetzen der Stromzellen (Phasen U, V und W) schließen Sie diese gemäß den Etiketten auf den Zellen und Kabeln an die Glasfaserkabel an.
  • Seite 69 INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Tabelle 6.2: Kennzeichnung von Glasfaserkabeln – Umrichter mit 3, 6, 9 und 12 Zellen Anschluss an das Kraftzelle Stromnetz Funktion Anschluss Steuerung N5_UA N1_UA N6_UA N2_UA N7_UA N3_UA N8_UA N4_UA N5_VA N1_VA N6_VA N2_VA N7_VA N3_VA N8_VA...
  • Seite 70 INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Tabelle 6.3: Kennzeichnung von Glasfaserkabeln – Umrichter mit 15, 18, 21, 24, 27, 30, 33 und 36 Zellen Anschluss an das Kraftzell Stromnetz Funktion Anschluss Steuerung CIB U: NR1 CIB U: NT1 CIB U: NR2 CIB U: NT2 CIB U: NR3 CIB U: NT3...
  • Seite 71: Elektrische Installation

    INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Anschluss an das Kraftzell Stromnetz Funktion Anschluss Steuerung CIB V: NR12 CIB V: NT12 CIB W: NR1 CIB W: NT1 CIB W: NR2 CIB W: NT2 CIB W: NR3 CIB W: NT3 CIB W: NR4 CIB W: NT4 CIB W: NR5 CIB W: NT5...
  • Seite 72 INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Tabelle 6.4: Empfohlener Stromkabelquerschnitt (Kupfer) [AWG] Stromkabel [mm Höchstwert R, S, T, U, V, W Strom [A] 2x50 2x70 2x95 2x120 2x150 2x185 2x240 3x95 3x120 3x150 3x185 3x240 1079 4x120 4x150 4x185 1139 4x240 1336 5x185...
  • Seite 73 INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG MVW3000 Mittelspannungseingang Umrichter W PE Abschirmung Abbildung 6.10: Strom- und Erdungsanschlüsse Die Anschlusskabel des MVW3000 müssen den in Tabelle 6.6 auf Seite 6-18 angegebenen Spitzenspannungen Phase-Erde und Phase-Phase für den Standard- und Sonderbetrieb standhalten (gültig für Modelle mit und ohne Redundanz).
  • Seite 74: Eingangsschaltgerät

    INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Verwenden Sie geeignete Steckverbinder für die Stromanschlüsse und die Schirmverbindungen zur Erdungsschiene. Ziehen Sie die Verbindungen mit dem richtigen Drehmoment an, wie in Tabelle 6.7 auf Seite 6-19 angegeben. Tabelle 6.7: Stromanschlüsse Kabelschuhe und Anzugsmomente Kabelschuh Drehmoment [Nm] ±20 % GEFAHR!
  • Seite 75: Abschaltung Auf Seite

    INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG GEFAHR! Obwohl der Umrichter das Öffnen des Leistungsschalters anweist, gibt es keine Garantie für dessen Öffnung. Um die Mittelspannungsschränke zu Wartungszwecken zu öffnen, befolgen Sie alle Verfahren zur sicheren Freischaltung (siehe Abschnitt 6.6 ANWEISUNGEN ZUR SICHEREN ABSCHALTUNG auf Seite 6-29).
  • Seite 76: Niederspannungs-Hilfsversorgung

    INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Netz Schütz des EingangsBedienfelds Schaltschütz Eingabeschaltgerät - Bedienfeld MVW3000 1 2 4 6 8 X10: X12:1 220 Vca Umrichter +24 V bereit Transformator ready PSS24 Fehler Anmachen Ausschalten umrichter Notfall Ready Rückmeldung 220 Vca (3) Befehle Hinweis: (1) 24-V-DC-Verkabelung: Verwenden Sie abgeschirmte Kabel und halten Sie sich vom Strom- und Befehlsstromkreis fern.
  • Seite 77: Einschalten Im Betrieb

    Abbildung 6.13: Beispiel einer Hilfsstromversorgung (3000-VA-Transformator) HINWEIS! Die in Abbildung 6.13 auf Seite 6-22 angegebenen Werte sind Standardwerte. Weitere Werte siehe WEG. 6.3 EINSCHALTEN IM BETRIEB Dieses Kapitel enthält die folgenden Informationen: So überprüfen und bereiten Sie den Umrichter vor dem Einschalten vor. „...
  • Seite 78: Erstmaliges Einschalten (Parametereinstellungen)

    INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG GEFAHR! Trennen Sie immer alle Stromversorgungen, bevor Sie irgendwelche Verbindungen herstellen. „ Obwohl der Umrichter die Öffnung des Eingangsschranks anweist, gibt es keine Garantie dafür, „ dass er geöffnet wird und auch keine Spannung anliegt. Um die Mittelspannungsschränke zu öffnen, befolgen Sie alle sicheren Abschaltverfahren.
  • Seite 79: Inbetriebnahme Mit Hmi-Betrieb Und U/F-60-Hz-Steuerungsmodus

    F0014 – Fehler beim Schließen der Eingangsschaltanlage. F0017 – Eingangsschaltgerät nicht bereit. F0020 – Zeitüberschreitung beim Vorladevorgang. Beachten Sie diese Fehlerbeschreibungen (Alarm/Fehler) im Programmierhandbuch, das auf der Website www.weg.netzum Download zur Verfügung steht. HINWEIS! Der letzte mit den Tasten eingestellte Geschwindigkeitssollwert wird gespeichert (P0120 = 1).
  • Seite 80: Wenden Sie Sich An Das Autorisierte Servicecenter

    „ Produkts angegeben (siehe Abschnitt 2.2 MVW3000 - TYPENSHILD auf Seite 2-2). Für Erläuterungen, Schulungen oder Dienstleistungen wenden Sie sich bitte an ein von WEG autorisiertes Servicecenter. 6.5 VORBEUGENDE WARTUNG GEFAHR! Nur ordnungsgemäß qualifizierte und mit dem MVW3000-Umrichter und den zugehörigen „...
  • Seite 81: Vorbeugende Wartung Im Betrieb

    INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Das Intervall hängt von Faktoren wie Arbeitszyklus (Betriebsbedingungen) und Umgebungsbedingungen (Umgebungstemperatur, Belüftung, Staubanwesenheit usw.) ab. Es wird empfohlen, häufiger mit der Durchführung der vorbeugenden Wartung zu beginnen und die Intervalle dann zu verlängern, wenn die erzielten Ergebnisse auf eine solche Möglichkeit hinweisen. Empfehlenswert ist auch eine detaillierte Aufzeichnung der vorbeugenden Wartung.
  • Seite 82: Vorbeugende Wartung Mit Stopp Und Freischaltung

    INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Tabelle 6.8: Intervalle und Ablauf der vorbeugenden Wartung im Betrieb Intervall Artikel Vorgehensweise Überprüfen Sie, ob der Umrichter innerhalb der Projektspezifikationen „ 1 Monat nach arbeitet: Sekundärspannung des Eingangstransformators (VSEC = Überwachung von Parameter Inbetriebnahme VLINK / 1,35 in jeder Leistungszelle) und Ausgangsstrom (P0003).
  • Seite 83: Vorgehensweise

    INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG Um den Umrichter spannungsfrei zu schalten und das Mittelspannungs-Bedienfeld zu reinigen, müssen die Anweisungen in Abschnitt 6.6 ANWEISUNGEN ZUR SICHEREN ABSCHALTUNG auf Seite 6-29 befolgt werden. Die Häufigkeit kann geringer sein als die der vorbeugenden Wartung im Betrieb. Vorgehensweise: 1.
  • Seite 84: Anweisungen Zur Sicheren Abschaltung

    INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE WARTUNG 6.6 ANWEISUNGEN ZUR SICHEREN ABSCHALTUNG GEFAHR! Obwohl der Umrichter das Öffnen des Eingangsschranks steuert, gibt es keine Garantie für „ dessen Öffnung und auch nicht dafür, dass keine Spannung anliegt, da die Kondensatoren lange Zeit geladen bleiben und auch über die Hilfsversorgung aufgeladen werden können (Vorladung).
  • Seite 85: Installation, Anschluss, Stromversorgung Und Vorbeugende Artung

    INSTALLATION, ANSCHLUSS, STROMVERSORGUNG UND VORBEUGENDE ARTUNG GEFAHR! Auch wenn die DC-Link-Spannungsanzeigeparameter auf dem HMI 0 V anzeigen, können an den DC-Links der Leistungszellen noch 250 V anliegen. Warten Sie zehn Minuten, dann können die Türen des Bedienfelds geöffnet werden. In Fällen, in denen es aufgrund einer Fehlfunktion oder einer vorläufigen Abschaltung nicht möglich ist, die Entladung der Zwischenkreiskondensatoren über das HMI und die auf der HVM2-Platine montierten Neonlampen zu überwachen, befolgen Sie die Anweisungen 5 bis 8 oben und warten Sie 10 Minuten.
  • Seite 86: Optionales Zubehör Und Platinen

    OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN 7 OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN 7.1 MVC4-SIGNAL- UND STEUERANSCHLÜSSE "Die Signal- (analoge Ein-/Ausgänge) und Steueranschlüsse (digitale Ein-/Ausgänge und Relaisausgänge) werden an den folgenden Klemmenleisten auf der MVC4-Steuerplatine hergestellt (siehe Abbildung 7.1 auf Seite 7-1)." XC1A: digitale Signale. XC1B: Analoge Signale.
  • Seite 87: Digitaleingänge

    OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN 7.1.1 Digitaleingänge Tabelle 7.1: Beschreibung des XC1A-Steckers: digitale Eingänge Anschluss Signal Funktion (Werkseinstellung) Spezifikation 24 Vdc Spannungsversorgung für digitale Eingänge 24 VDC ±8 %, 90 mA P0263 = Start/Stopp Isolierter digitaler Eingang P0264 = Vorwärts/Rückwärts Isolierter digitaler Eingang P0265 = Nicht verwendet Isolierter digitaler Eingang P0266 = Nicht verwendet...
  • Seite 88: Analoge Ein- Und Ausgänge

    OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN 7.1.2 Analoge Ein- und Ausgänge Tabelle 7.2: Beschreibung des Steckers XC1B: analoge Ein- und Ausgänge Anschluss Signal Funktion (Werkseinstellung) Spezifikation +Ref Positive Referenz für Potentiometer + 5,4 V ± 5 %, 2 mA AI1+ Geschwindigkeitsreferenz(fern) Auflösung: 10 Bits AI1- -Sollwert Negativ Referenz für Potentiometer...
  • Seite 89: Relaisausgang

    OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN 7.1.3 Relaisausgang Tabelle 7.4: Beschreibung der XC1A-Klemmenleiste: Relaisausgänge Funktion Anschluss Relais Spezifikation (Werkseinstellung) P0277 = Kein Fehler 240 Vac, 1 A P0279 = N > Nx 240 Vac, 1 A P0280 = N* > Nx 240 Vac, 1 A P0281 = Nicht verwendet 240 Vac, 1 A P0282 = Nicht verwendet...
  • Seite 90: Funktion Der Erweiterungsplatinen

    6. Wenn eine externe Tastatur (HMI) verwendet wird (weitere Informationen finden Sie im Programmierhandbuch, das auf www.weg.net zum Download zur Verfügung steht), trennen Sie das Kabel, das die Tastatur mit dem Umrichter verbindet, von anderen Kabeln der Installation und halten Sie dabei ein Minimum an Abstand ein Abstand von 10 cm (4 Zoll) zwischen ihnen.
  • Seite 91 OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN Tabelle 7.6: Beschreibung des XC4-Steckers (vollständiges EBA-Platine) Anschluss Signal Funktion (Werkseinstellung) Spezifikation Wirkweise: 3,9 kΩ Eingang 1 für den Motorthermistor – PTC1 Freigabe: 1,6 kΩ (siehe P0270) Mindestwiderstand: 100 Ω Eingang 2 für Motorthermistor – PTC 2. Über einen 249-Ω-Widerstand auf DGND (DI8) DGND (DI8) (Siehe P0270)
  • Seite 92: Installierung

    OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN Geber-Anschluss: siehe Abschnitt 7.3 INKREMENTALGEBER auf Seite 7-15. Installierung Die EBA-Platine wird direkt auf der MVC4-Steuerplatine montiert, mit Abstandshaltern befestigt und über die Klemmenblöcke XC11 (24 V) und XC3 angeschlossen. Montageanleitung: 1. Schalten Sie das Steuerrack spannungsfrei. 2.
  • Seite 93 OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN EBA-Platine MVC4-Platine XC11 Schraube M3 x 8 Drehmoment 1 Nm Abbildung 7.7: Verfahren zur Installation des EBA-Boards Tabelle 7.7: EBA-Board-Konfiguration der Einstellelemente Schalter Signal – Werkseinstellung AUS (Werkseinstellung) S2.1 Al4 – Geschwindigkeitsreferenz (0 bis 10) V (0 bis 20) mA oder (4 bis 20) mA S3.1 S-485 B - LINIE (+)
  • Seite 94: Ebb (Erweiterungsplatine B - I/O)

    OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN 7.2.2 EBB (Erweiterungsplatine B – I/O) Die EBB-Karte kann in verschiedenen Konfigurationen geliefert werden, die aus der Kombination spezifischer Funktionen entstehen. Die verfügbaren Funktionen sind in Tabelle 7.9 auf Seite 7-9 dargestellt. Tabelle 7.9: EBB-Platinen-Versionen und verfügbare Funktionen Funktionen EBB.01-B1 EBB.02-B2...
  • Seite 95 OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN Tabelle 7.10: Beschreibung des XC5-Steckers (vollständiges EBB-Platine) Anschluss Signal Funktion (Werkseinstellung) Spezifikation Wirkweise: 3,9 kΩ Eingang 1 für den Motorthermistor – PTC1 (siehe Freigabe: 1,6 kΩ P0270) Mindestwiderstand: 100 Ω Eingang 2 für Motorthermistor – PTC 2 (siehe Über einen 249-Ω-Widerstand auf DGND (DI8) DGND (DI8) P0270)
  • Seite 96 OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN Geber-Anschluss: siehe Abschnitt 7.3 INKREMENTALGEBER auf Seite 7-15. Installierung Die EBB-Platine wird direkt auf der MVC4-Steuerplatine montiert, mit Abstandshaltern befestigt und über die Klemmenblöcke XC11 (24 V) und XC3 angeschlossen. Montageanleitung 1. Schalten Sie das Steuerrack spannungsfrei. 2.
  • Seite 97 OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN EBB-Platine MVC4-Platine Abbildung 7.10: Verfahren zur Installation der EBB-Platine XC11 XC11 Schraube M3 x 8 - Drehmoment 1Nm Abbildung 7.11: Verfahren zur Installation der EBB-Platine Tabelle 7.11: Konfigurationen der Einstellelemente – EBB-Platine Einstellung Funktion (Werkseinstellung) S4.1 AI3 - P0241 = P0221/P0222 (0 bis 10) V (0 bis 20) mA oder (4 bis 20) mA...
  • Seite 98: Plc2

    OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN 7.2.3 PLC2 HINWEIS! Weitere Informationen finden Sie im spezifischen Handbuch der PLC2-Platine. XC82 XC81 XC11 XC10 Abbildung 7.12: PLC2-Platinenanschlüsse Im Folgenden werden die Anschlüsse auf der Platine und die Funktion ihrer Anschlüsse beschrieben. XC21-Stecker: Relaisausgänge und digitale Eingänge Tabelle 7.13: Beschreibung des XC21-Steckers Anschluss Funktion...
  • Seite 99 OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN Tabelle 7.14: Beschreibung des XC22-Steckers Anschluss Funktion Beschreibung Spezifikation PTC1 Motor-Thermistoreingang Wirkweise: 3900 Ω, Freigabe: 1600 K Mindestwiderstand: 100 Ω PTC2 Spannungsversorgungsreferenz für die GND ENC Gebereingänge +ENC Spannungsversorgung für die Gebereingänge 5 VDC-Regler oder (8 bis 24) VDC, 50 mA (**) Analogausgang 2, 12 Bit Analogausgang 1, 12 Bit...
  • Seite 100: Inkrementalgeber

    Beim Start muss der Parameter P0202 (Steuerungstyp) = 4 (Vektor mit Geber) programmiert werden, um mit Geschwindigkeitsrückmeldung durch Inkrementalgeber zu arbeiten. Weitere Einzelheiten zur Vektorsteuerung finden Sie im Programmierhandbuch, das Sie auf www.weg.net herunterladen können. Die Funktionserweiterungskarten EBA und EBB verfügen über einen Gebersignalverstärker, isoliert und extern versorgt.
  • Seite 101 OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN Geber Signal Farbe Signal Beschreibung Blau Gelb Signal des Gebers Grün Grau Rosa Weiß Quelle Braun Sollwert 0 V Erdung Erdung Erdung EBA-Platine oder EBB-Platine Geber XC9-Stecker (DB9-Stecker). Maximal empfohlene Länge: 100 m (300 ft). Geber-Netzteil 12 Vdc 200 mA. Bezogen auf Masse mit 1 uF parallel zu 1 kOhm.
  • Seite 102: Ebc1 Platine

    OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN HINWEIS! Optional kann die externe Stromversorgung über XC4:19 und XC4:20 (EBA) oder XC5:19 und „ XC5:20 (EBB) angeschlossen werden. Signale des Gebers - Line-Driver-Differential (88C30). Durchschnittlicher Stromwert: 50 mA „ Hoher Pegel. 7.3.2 EBC1 Platine Bei Verwendung der Platine EBC1 sollte der ausgewählte Geber folgende Eigenschaften aufweisen: Stromversorgungsspannung: 5 V bis 15 V.
  • Seite 103 OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN EBC1 MVC4 Abbildung 7.17: Vorgehensweise zur Installation der EBC1 Platine Weltraummaterial 10191668 XC10 Schraube M3 x 8 - Drehmoment 1 Nm Abbildung 7.18: Vorgehensweise zur Installation der EBC1 Platine Konfigurationen: Tabelle 7.16: Konfigurationen der Einstellelemente – EBB-Platine Spannung des Erweiterungsplatine Spannungsversorgung...
  • Seite 104 Beim Start muss der Parameter P0202 (Steuerungstyp) = 4 (Vektor mit Geber) programmiert werden, um mit Geschwindigkeitsrückmeldung durch Inkrementalgeber zu arbeite with speed feedback by incremental encoder. Weitere Einzelheiten zur Vektorregelung finden Sie im Programmierhandbuch, das Sie auf www.weg.net herunterladen können.
  • Seite 105: Kurz-Usv-Modul

    OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN Signalfolge des Gebers. Zeit Zeit Im Uhrzeigersinn drehender Motor. Abbildung 7.20: EBC1-Gebersignale 7.4 KURZ-USV-MODUL Das Kurz-USV-Modul ist ein Zubehörteil, das bei Ausfall der Hilfsstromversorgung des MVW3000-Umrichters eine Autonomie von ca. 500 ms bietet. Nach Auftreten des Hilfsspannungsausfalls bleibt der Umrichter für 500 ms störungsfrei betriebsbereit.
  • Seite 106: Mvc3 - Anschlüsse Der Steuerplatine

    OPTIONALES ZUBEHÖR UND PLATINEN 7.5 MVC3 - ANSCHLÜSSE DER STEUERPLATINE XCP1 XCP2 Abbildung 7.21: MVC3 – Platine-Verbindungen Tabelle 7.17: XC9 – Klemmleistenanschlüsse Anschluss Signal Funktion Werkseinstellung Spezifikation +5,4 V Positive Referenz für Potentiometer +5,4 V +-5 %, 2 mA AI1- P0740 (Funktion des Analogeingangs AI1 Differential, 11-Bit-Auflösung MVC3): 0 (Nicht verwendet)
  • Seite 107: Sonderfunktion Ausw

    SONDERFUNKTION AUSW 8 SONDERFUNKTION AUSW 8.1 FUNKTION – LASTVERTEILUNG – "HAUPT/ASSISTENT" Förderbänder und Brückenkräne sind klassische Beispiele für Anwendungen, bei denen die Drehmoment- oder Positionssteuerung dazu dient, die Förderbandspannung während des Betriebs, bei Start- und Stoppvorgängen oder sogar beim Transport von Materialien an einem ansteigenden oder abfallenden Hang innerhalb der Grenzen zu halten.
  • Seite 108 SONDERFUNKTION AUSW Hierzu müssen die Umrichter wie folgt parametriert werden: Haupt: Parametrieren Sie einen der Analogausgänge der MVC3-Steuerung Platine, um den Drehmomentsollwert an den/die Hilfsumrichter zu senden. Im folgenden Beispiel wird der Analogausgang AO1 parametriert. P0652 (Funktion Analogausgang 1) = 188 (Umrichter-Drehmomentreferenz). Assistent(en): Bei den Hilfsumrichtern muss ein Analogeingang des MVC3 Platine parametriert werden, um den vom Hauptumrichter gesendeten Drehmomentsollwert zu empfangen.
  • Seite 109 SONDERFUNKTION AUSW Hierzu müssen die Umrichter wie folgt parametriert werden: Haupt: Parametrieren Sie einen der Analogausgänge des MVC3 Platine, um die Drehmomentstrombegrenzung an den/die Hilfsumrichter zu senden. Das folgende Beispiel zeigt die Parametrierung des Analogausgangs AO1 des MVC4 Platine zum Senden des Geschwindigkeitssollwerts. P0652 (Funktion Analogausgang 1 –...
  • Seite 110: Synchrone Übertragungsfunktion

    Möglichkeiten der Implementierung abzudecken, noch alle beteiligten Aspekte im Detail darzustellen. Die Definition des besten Implementierungsmodus für eine bestimmte Anwendung sowie die optimale Anpassung jedes Modus müssen von den WEG-Entwicklungs- und Anwendungsteams definiert werden. 8.2 SYNCHRONE ÜBERTRAGUNGSFUNKTION Für Anwendungen, bei denen während des Betriebs keine Drehzahländerung erforderlich ist, ermöglicht die synchrone Übertragungsfunktion, dass der Motor durch den Umrichter auf die Nennbetriebsfrequenz beschleunigt...
  • Seite 111 SONDERFUNKTION AUSW Wählen Sie einen der auf der MVC4 Platine verfügbaren DIs (DI3 bis DI10) und konfigurieren Sie ihn zum „ Starten der synchronen Übertragung (P0265 bis P0272 = 23 oder 25). Konfigurieren Sie einen DO (RL1 bis RL5), um anzuzeigen, dass der Gleichlauf mit dem Netzwerk "OK" ist „...
  • Seite 112: Zell-Bypass

    SONDERFUNKTION AUSW MVW3000 – Synchrone Übertragung Allgemeine Suche nach Freigabe von Zeitangaben Run/Stop Motorfrequenz (P0005) = 26 in sync. 7 = in 5 = Ramp Umrichterstatus = 24 sync. 2 = Umrichter Sollwert acres. (P0008) vorbereitet DI (MVC4) – 25 oder 23 startet die synchrone Übertragung...
  • Seite 113: Einstellung Der Amplitude

    SONDERFUNKTION AUSW Abbildung 8.6: Kraftzelle mit aktivem Bypass-System Abbildung 8.6 auf Seite 8-7 zeigt den Betrieb der Kraftzelle mit aktivem Bypass-System. Der Strom der jeweiligen Phase fließt durch das Bypass-System, um die Stromkapazität des Umrichters nicht zu verringern. Dies ist eine Folge der Reihenschaltung der Kraftzellen. 8.4 EINSTELLUNG DER AMPLITUDE Während des Betriebs des MVW3000 im Bypass-Modus bleibt die Stromkapazität des Umrichters erhalten, da die Kraftzellen in Reihe geschaltet sind.
  • Seite 114 SONDERFUNKTION AUSW Normale Operation Keine Anpassung Mit Anpassung -2/3 -2/3 -2/3 -2/3 -2/3 -2/3 Abbildung 8.7: Phasen- (Mitte) und Leitungsspannungsdiagramme (unten) während eines Bypasses Mit der in Abbildung 8.7 auf Seite 8-8 dargestellten Amplitudenanpassung lässt sich beobachten, dass die Netzspannungen ausgeglichen bleiben. Die Phasenspannungsamplituden werden gesteuert, um das Gleichgewicht zwischen den Leitungsspannungen sicherzustellen.
  • Seite 115 SONDERFUNKTION AUSW Zellen pro Phase Abbildung 8.8: Spannung nach Bypass einer Zelle HINWEIS! Für andere mögliche Konfigurationen im Bypass wenden Sie sich bitte an den technischen Support von WEG. MVW3000 | 8-9...
  • Seite 116: Daten Des Kommunikationsnetzes

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9 DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Der MVW3000 kann an Kommunikationsnetzwerke angeschlossen werden, die eine Steuerung und Parametereinstellung ermöglichen. Damit der MVW3000 im Profibus DP-, DeviceNet-, Ethernet/IP- oder PROFINET-Netzwerk kommunizieren kann, ist die Verwendung einer Kommunikationsplatine erforderlich, die über ein optionales Kit mit dem gewünschten Feldbusstandard bereitgestellt wird.
  • Seite 117: Einleitung

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES HINWEIS! Für die Kommunikation mit dem Modbus-TCP/IP-Protokoll verwenden Sie das Ethernet/IP- „ Feldbus-Kit. Die gewählte Feldbus-Option kann im entsprechenden Feld der MVW3000-Codierung „ angegeben werden. In diesem Fall erhält der Anwender den MVW3000 mit allen notwendigen Komponenten, die bereits am Produkt installiert sind. Beim nachträglichen Kauf des optionalen Feldbus-Kits muss die Installation durch den Anwender selbst erfolgen.
  • Seite 118: Installierung

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.1.2 Installierung Die Kommunikationsplatine, die das Feldbus-Kit bildet, wird direkt auf der MVC4-Steuerungsplatine installiert, mit dem XC140-Stecker verbunden und durch Abstandshalter fixiert. HINWEIS! Beachten Sie die Sicherheitshinweise Kapitel 1 SICHERHEITSANWEISUNGEN auf Seite 1-1. Sollte bereits eine Funktionserweiterungsplatine (EBA/EBB) verbaut sein, muss diese vorübergehend entfernt werden.
  • Seite 119: Feldbus-Kommunikationsparameter

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.1.3 Feldbus-Kommunikationsparameter Der MVW3000 verfügt über eine Reihe von Parametern, die im Folgenden beschrieben werden, um das Gerät im Feldbus-Netzwerk einzustellen. Vor Beginn des Netzwerkbetriebs müssen diese Parameter konfiguriert werden, damit der Umrichter wie gewünscht arbeitet. P0309 – Feldbus Einstellbarer 0 bis 13 Werkseinstellung:...
  • Seite 120: Lokal-Einstellung

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Tabelle 9.7: Aktion bei Kommunikationsfehler P0313 Funktion Stopp über Rampe Allgemeine deaktivierung Keine Aktion Gehe zu LOK Reserviert Fehler (Feldbusverbindung inaktiv) und Fehler 130 (Feldbusplatine inaktiv) als Kommunikationsfehler. 0 – Deaktivierung über Run/Stop: Deaktiviert den Motor über die Verzögerungsrampe im Falle eines Kommunikationsfehlers.
  • Seite 121: Profibus Dp

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Diese Parameter definieren die Quelle von Befehlen und Referenzen für den Umrichter im Lokal- und REMOTE- Modus. Für die Befehle, die über das Netzwerk gesteuert werden sollen, stellen Sie dies in der Option "Feldbus" ein. P0275 – DO1-Funktion P0276 –...
  • Seite 122: Adressierung

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Tabelle 9.8: Baudrate und Kabellänge Baudrate Maximale Kabellänge [kbps] 1200 19,2 1200 45.45 1200 93,75 1200 187,5 1000 1500 3000 60000 12000 Die Kommunikationsplatine MVW3000 verfügt über eine automatische Baudratenerkennung entsprechend den Einstellungen des Netzwerkmasters, eine Einstellung dieser Option ist nicht erforderlich. 9.1.4.2 Adressierung Das Profibus DP-Protokoll ermöglicht den Anschluss von bis zu 126 Geräten an das Netzwerk, darunter Master und Slaves, mit Adressen von 0 (Null) bis 125 (Adressen 126 und 127 sind reserviert).
  • Seite 123: Anschluss

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Tabelle 9.9: LED-Anzeigen für den Netzwerkstatus Farbe Funktion Aus: Laufwerk ist nicht online Online Grün Ein: Laufwerk ist online Aus: Laufwerk ist nicht online Offline Ein: Laufwerk ist online Aus: ohne Diagnose Blinkt 1 Hz: Fehler bei der Einstellung der Anzahl der mit dem Master kommunizierten Eingangs- und/oder Ausgangswörter Netzwerkdiagnose.
  • Seite 124: Verbindung Des Laufwerks Mit Dem Netzwerk

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.1.4.6 Verbindung des Laufwerks mit dem Netzwerk Das Profibus DP-Protokoll, das das physische RS485-Medium verwendet, ermöglicht den Anschluss von bis zu 32 Geräten pro Segment ohne Repeater. Mit Repeatern können bis zu 126 adressierbare Geräte an das Netzwerk angeschlossen werden.
  • Seite 125: Konfigurationsdatei (Gsd-Datei)

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.1.4.8 Konfigurationsdatei (GSD-Datei) Jedem Element des Profibus DP-Netzwerks ist eine Konfigurationsdatei mit der GSD-Erweiterung zugeordnet. Diese Datei beschreibt die Funktionen jedes Geräts und wird vom Konfigurationstool des Profibus DP- Netzwerkmasters verwendet. Bei der Master-Konfiguration muss die mit dem Gerät gelieferte GSD- Konfigurationsdatei verwendet werden.
  • Seite 126: Anzeige-Leds

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Baudrate [kbit/s] DIPs 1...2 Reserviert Adresse DIPs 3...8 000000 Baudrate Adresse 000001 111110 111111 Abbildung 9.5: Konfiguration von Baudrate und Adresse für DeviceNet Das DeviceNet-Protokoll definiert drei verwendbare Baudraten: 125, 250 und 500 kbit/s. Diese Baudrate muss für alle an das Netzwerk angeschlossenen Geräte gleich sein.
  • Seite 127: Stecker Und Kabel

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES LED 3 liefert nur Informationen über die Kommunikationsplatine und sollte im Normalzustand durchgehend grün leuchten. LED 2 gibt Auskunft über die Verbindung zum Netzwerk und ob das Gerät mit dem Master kommuniziert oder nicht. Im Normalzustand sollte es durchgehend grün sein. Abweichungen dieser LED können auf Probleme in der Verbindung mit dem Bus oder in den Einstellungen des Netzwerkmasters hinweisen.
  • Seite 128: Abschlusswiderstände

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 1 2 3 4 5 Master: PC, PLC, etc. Spannungsversorgung Ableitung Abbildung 9.8: MVW3000 im DeviceNet-Netzwerk Das DeviceNet-Netzwerkkabel muss getrennt (und möglichst entfernt) von den Stromversorgungskabeln verlegt werden. Alle Antriebe müssen ordnungsgemäß geerdet sein, vorzugsweise über denselben Erdungsanschluss. Die Abschirmung des DeviceNet-Kabels muss an einem einzigen Punkt in der Nähe der Quelle geerdet werden, die den Bus mit Strom versorgt.
  • Seite 129: Konfigurationsdatei (Eds-Datei)

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.1.5.7 Konfigurationsdatei (EDS-Datei) Jedem Element des Profibus DP-Netzwerks ist eine Konfigurationsdatei mit der Erweiterung EDS zugeordnet. Diese Datei beschreibt die Funktionen jedes Geräts und wird vom Konfigurationstool des Profibus DP- Netzwerkmasters verwendet. Bei der Einstellung des Masters muss die dem Gerät beiliegende EDS-Konfigurationsdatei verwendet werden. Die zu verwendende EDS-Datei hängt auch vom verwendeten Kommunikationskit ab: DeviceNet-Feldbus-Kit: Sie müssen die EDS-Datei verwenden, die sich im Verzeichnis "DeviceNet"...
  • Seite 130: Anschluss

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 192.168.0.4 192.168.0.1 192.168.0.2 192.168.0.5 E/A - Remote 192.168.0.3 Abbildung 9.9: Beispiel eines Ethernet-Netzwerks 9.1.6.1 Anschluss Anschluss: Buchse für 8-fach RJ-45-Stecker. Pinbelegung: Es gibt zwei Muster für Straight-Through-Ethernet-Kabel: T-568A und T-568B. Das zu verwendende Kabel muss einem dieser beiden Standards entsprechen. must follow one of these two standards.
  • Seite 131: Leitungsabschluss

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES RJ-45-Stecker mit T-568A-Standard Kontakt Drahtfarbe Signal Weiß/Grün Grün Weiß/Orange Blau Weiß/Blau Orange Weiß/Braun Braun RJ-45-Stecker mit T-568B-Standard Kontakt Drahtfarbe Signal Weiß/Orange Orange Weiß/Grün Blau Weiß/Blau Grün Weiß/Braun Braun Abbildung 9.10: Standards für Ethernet-Durchgangskabel (Straight-Through) 9.1.6.2 Leitungsabschluss Bei Ethernet 10BASE-T (10 Mbit/s) oder 100BASE-TX (100 Mbit/s) erfolgt die Terminierung bereits in der Kommunikationsplatine und auch in jedem anderen Gerät, das Peer-to-Peer-Twisted-Pair verwendet.
  • Seite 132: Anzeige-Leds

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Datenmenge: programmierbar über P0309, die 2, 4 oder 6 Wörter mit 16 Bits (4, 8 oder 12 Bytes) sein kann. „ Die Ethernet/IP-Platine wird im Netzwerk als generisches Ethernet-Modul bezeichnet. Mithilfe dieser „ Einstellungen ist es möglich, den Master des Netzwerks so einzustellen, dass er mit dem MVW3000 kommuniziert.
  • Seite 133 DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES HINWEIS! Für den ersten Zugriff über WEB verwenden Sie den werkseitig voreingestellten Benutzernamen und das Passwort. Benutzername: web Passwort: web. Abbildung 9.12: WEB-Eingabebildschirm Abbildung 9.13: WEB-Eingabebildschirm 9-18 | MVW3000...
  • Seite 134: Einstellungen

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES HINWEIS! Erforderlich sind ein PC mit einer Ethernet-Platine, der mit dem gleichen Netzwerk wie der MVW3000 verbunden ist, und ein Internetbrowser (MS Internet Explorer oder Mozilla/Firefox). Für eine bessere Kompatibilität wird die Verwendung des Internet Explorer-Browsers Version 8 oder früher empfohlen.
  • Seite 135: Zugang Zur Kommunikationsplatine

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES c) Damit die Online-/Offline-Statusänderung erfolgt, wenn für eine bestimmte Zeit keine Telegramme im MVW3000 mit dem Modbus-Master ausgetauscht werden, wählen Sie die Option „Modbus“ und stellen Sie den Timeout entsprechend der Anwendung ein. d) Klicken Sie auf die Schaltfläche „STORECONFIGURATION“, um die Einstellungen zu speichern. Starten Sie den MVW3000 neu.
  • Seite 136: Sicherheits- Und Zugangskennwörter

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.1.6.10 Sicherheits- und Zugangskennwörter Das Platine-Kommunikationsdateisystem verfügt über zwei Sicherheitsstufen für die Benutzer: Admin und Normal. Es ist nur erlaubt, eine Verbindung im Normalmodus herzustellen. In diesem Fall sind Benutzer auf das Verzeichnis „Benutzer\“ beschränkt und dürfen Dateien und/oder Verzeichnisse erstellen oder löschen. Benutzerkonten auf dieser Ebene werden in der Datei „sys_pswd.cfg“...
  • Seite 137: Modbus/Tcp

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Neben der Kontrolle für den Zugriff auf das Dateisystem gibt es auch ein Passwort für den Zugriff auf die HTML- Seiten der Kommunikationsplatine. Die Zugangspasswortdatei befindet sich im Verzeichnis „user\pswd“ und heißt „web_accs.cfg“. Wie bei anderen Passwörtern stellt jede Zeile in der Datei ein Konto für den Zugriff dar. Um es zu ändern, erstellen Sie eine Textdatei mit demselben Namen, die in jeder Zeile ein „Login: Passwort“- Paar enthält.
  • Seite 138 DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Tabelle 9.15: Adressierungskarte Bereich Verzeichnis E/A-Wort 1. Wort 2. Wort 3. Wort Eingabedaten 4. Wort 5. Wort 6. Wort 1025 1. Wort 1026 2. Wort 1027 3. Wort Ausgabedaten 1028 4. Wort 1029 5. Wort 1030 6. Wort HINWEIS! Die obige Tabelle gilt für alle Funktionscodes.
  • Seite 139: Profinet

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.1.8 Profinet 9.1.8.1 Anschluss Anschluss: Buchse für 8-fach RJ-45-Stecker. Pinbelegung: Es gibt zwei Muster für Straight-Through-Ethernet-Kabel: T-568A und T-568B. Das zu verwendende Kabel muss einem dieser beiden Standards entsprechen. Darüber hinaus sollte für die Herstellung des Kabels ein einziger Standard verwendet werden.
  • Seite 140: Dateneinstellungen

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.1.8.5 Dateneinstellungen Zur Einstellung des Masters ist neben dem von der PROFINET Platine verwendeten Stationsnamen auch die Angabe der mit dem Master ausgetauschten Datenmenge erforderlich. Für den MVW3000 mit Anybus-S PROFINET Platine müssen folgende Werte eingestellt werden: Anzahl der Daten: programmierbar über P0309, was 2, 4 oder 6 Wörter mit 16 Bits (4, 8 oder 12 Bytes) „...
  • Seite 141: Eingabe - 1 . Wort: Logischer Status Des Umrichters

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Eingang (Antrieb → Master): Eingang Beschreibung Wort Logischer Status des Umrichters Wort Motordrehzahl Wort Status der Digitaleingänge DI1 bis DI10 Wort Inhalt des Leseparameters Wort Motordrehmoment Wort Motorstrom Ausgang (Master → Antrieb): Ausgang Beschreibung Wort Logischer Befehl Wort Motorgeschwindigkeitsreferenz Wort...
  • Seite 142: Eingabe - 2 . Wort: Motordrehzahl

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.1.9.2 Eingabe - 2 Wort: Motordrehzahl Diese Variable wird mit 13-Bit-Auflösung plus Signal angezeigt. Daher beträgt der Nennwert 8191 (1FFFh) (Vorwärtslauf) oder -8191 (E001h) (Rückwärtslauf), wenn der Motor mit synchroner Drehzahl (oder Grunddrehzahl, zum Beispiel 1800 U/min für einen 4-poligen Motor) läuft. 60 Hz). 9.1.9.3 Eingabe - 3 Wort: Status der digitalen Eingänge Zeigt den Inhalt des Parameters P0012 (Status der Digitaleingänge DI1 bis DI10) an.
  • Seite 143: Ausgabe - 1 . Wort: Logischer Befehl

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.1.9.6 Eingabe - 6 Wort: Motorstrom Zeigt den Inhalt des Parameters P0003 an, ohne Berücksichtigung des Dezimalpunkts. Diese Größe wird durch einen Tiefpassfilter mit einer Zeitkonstante von 0,3 s gefiltert. 9.1.9.7 Ausgabe - 1 Wort: Logischer Befehl Dieses Wort wird vom Netzwerkmaster an der ersten Stelle der Ausgangsdaten an den MVW3000 übertragen und ermöglicht die Steuerung der Hauptfunktionen des Geräts.
  • Seite 144: Ausgabe - 2 . Wort: Motorgeschwindigkeitsreferenz

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES HINWEIS! Logischer Befehl Bit 13: Die Funktion zum Speichern von Änderungen im Inhalt der Parameter im EEPROM erfolgt normalerweise bei Verwendung des HMI. Das EEPROM unterstützt eine begrenzte Anzahl von Schreibvorgängen (100.000). In Anwendungen, in denen der Drehzahlregler gesättigt ist und Sie das Drehmoment steuern möchten, müssen Sie auf den Strombegrenzungswert P0169/P0170 einwirken (gültig für P0202 >...
  • Seite 145: Ausgabe - 5 . Wort: Nummer Des Zu Ändernden Parameters

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.1.9.11 Ausgabe - 5 Wort: Nummer des zu ändernden Parameters Diese Position arbeitet mit dem Ausgang – 6. Wort zusammen. Wenn Sie keine Parameter ändern möchten, muss an dieser Stelle der Code 999 platziert werden. Während des Änderungsprozesses müssen Sie: Code 999 in Position 5 belassen.
  • Seite 146: Numerische Darstellung

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Verwendete Begriffe Parameter: sind diejenigen, die auf dem Antrieb vorhanden sind und über die Mensch-Maschine-Schnittstelle „ (HMI) angezeigt und geändert werden können. Basisvariablen: interne Werte des MVW3000, auf die nur über die serielle Schnittstelle zugegriffen werden „ kann und die zur Überwachung des Gerätestatus, der Befehle und der Identifizierung verwendet werden.
  • Seite 147: Parameter Der Seriellen Kommunikation

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Über diese Schnittstelle kann der Netzwerkmaster von jedem an das Netzwerk angeschlossenen Slave mehrere Dienste anfordern, wie zum Beispiel: such as: Kennzeichnung „ - Gerätetyp (Frequenzumrichter, Servoantrieb, Sanftanlasser). - Statusüberwachung. - Lesen von Fehlern. Parametereinstellung: „ - Auslesen von Parametern (Strom, Spannung usw.). - Schreiben von Parametern für die Gerätekonfiguration.
  • Seite 148 DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES P0312 Funktion Ohne Funktion Modbus-RTU, 9600 bps, keine Parität Modbus-RTU, 9600 bps, ungerade Parität Modbus-RTU, 9600 bps, gerade Parität Modbus-RTU, 19200 bps, keine Parität Modbus-RTU, 19200 bps, ungerade Parität Modbus-RTU, 19200 bps, gerade Parität Modbus-RTU, 38400 bps, keine Parität Modbus-RTU, 38400 bps, ungerade Parität Modbus-RTU, 38400 bps, gerade Parität Es ist notwendig, dass alle Geräte, die im selben Netzwerk betrieben werden, über dieselben...
  • Seite 149 DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES P0314 – Watchdog Einstellbarer Werkseinstellung: 0,0 bis 999,0 s Bereich: Es ermöglicht die Einstellung der Zeit für die Timeout-Erkennung beim Empfang von Telegrammen. Der Wert 0,0 schaltet diese Funktion aus. Wenn der Antrieb seriell gesteuert wird und ein Kommunikationsproblem mit dem Master auftritt (Kabelbruch, Stromausfall usw.), ist es nicht möglich, über die serielle Schnittstelle einen Befehl zum Deaktivieren des Geräts zu senden.
  • Seite 150: Schnittstellen

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.2.3 Schnittstellen Die MVW3000-Frequenzumrichter arbeiten als Slaves des Modbus-RTU-Netzwerks und jede Kommunikation beginnt damit, dass der Master des Modbus-RTU-Netzwerks einen Dienst von einer Adresse im Netzwerk anfordert. Wenn der Umrichter für die entsprechende Adresse konfiguriert ist, verarbeitet er die Anfrage und antwortet dem Master mit der angeforderten Antwort.
  • Seite 151: Zugängliche Daten

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Tx-Anzeige- 3 - Referenz 2 - B 1 - A Aktivierung des Abschlusswiderstands Abbildung 9.18: CSI2-Platine Über die RS-485-Schnittstelle kann der Master mehrere an den gleichen Bus angeschlossene Antriebe steuern. Das Modbus-RTU-Protokoll ermöglicht den Anschluss von bis zu 247 Slaves (1 pro Adresse), sofern entlang des Busses auch Signalverstärker eingesetzt werden.
  • Seite 152 DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Jede Basisvariable stellt ein Register (16 Bit) dar. Für den MVW3000 wurden folgende Basisvariablen bereitgestellt: V00 (Adresse: 5000): Anzeige des Umrichtermodells (Variable lesen). Das Auslesen dieser Variablen ermöglicht die Identifizierung des Umrichtertyps. Für den MVW3000 beträgt dieser Wert 8, wie unten dargestellt: Code Grundlegende Variable oder Parameternummer...
  • Seite 153 DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES V03 (Adresse: 5003): Auswahl des logischen Befehls. Schreibvariable, deren Bits folgende Bedeutung haben: Obere Bits: Maske der gewünschten Aktion. Damit die Aktion ausgeführt wird, muss das entsprechende Bit auf 1 gesetzt sein. Logischer Befehl Bit 8: 1 = Rampe freigeben (Run/Stop). „...
  • Seite 154 DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES V04 (Adresse: 5004): Geschwindigkeitsreferenz durch die Seriennummer (Lese-/Schreibvariable). Es ermöglicht das Senden der Referenz an den Umrichter, sofern P0221 = 9 für „Lokal“ oder P0222 = 9 für „Remote“ ist; Diese Variable hat eine 13-Bit-Auflösung. V06 (Adresse: 5006): Status der Betriebsarten (Lesevariable).
  • Seite 155 DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Bit 6: nicht verwendet. „ Bit 7: nicht verwendet. „ V08 (Adresse: 5008): Motorgeschwindigkeit in 13 Bit (Lesevariable). V09 (Adresse: 5009). Wird gelesen: Bit 0: 1 = DOR (Richtung der Rotation) invertieren. „ Bit 1: 1 = Alarm aktiv. „...
  • Seite 156: Modbus-Rtu

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.2.5 Modbus-RTU Das Modbus-Protokoll wurde erstmals 1979 entwickelt. Derzeit handelt es sich um ein offenes Protokoll, das von mehreren Herstellern in verschiedenen Gerätetypen weit verbreitet ist. Die Modbus-RTU-Kommunikation des MVW3000 wurde auf Basis zweier Dokumente entwickelt: 1. MODBUS protocol reference guide rev. J, MODICON, June 1996. 2.
  • Seite 157 DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Funktionscode: Dieses Feld enthält auch ein einzelnes Byte, in dem der Master die Art des vom Slave angeforderten Dienstes oder der Funktion angibt (Lesen, Schreiben usw.). Gemäß dem Protokoll wird jede Funktion verwendet, um auf einen bestimmten Datentyp zuzugreifen. Im MVW3000 stehen Daten zu Grundparametern und Variablen als Bestandsregister zur Verfügung (referenziert ab Adresse 40000 oder "4x").
  • Seite 158: Betrieb

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Wenn bei der Übertragung eines Telegramms die Zeit zwischen den Bytes länger als dieser Mindestzeitraum ist, wird das Telegramm als ungültig betrachtet, da der Umrichter die bereits empfangenen Bytes verwirft und ein neues Telegramm mit den übertragenen Bytes aufbaut. Die folgende Tabelle zeigt die Zeiten für drei verschiedene Baudraten.
  • Seite 159: Geräteidentifizierung Lesen

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Funktionscode: 03. Übertragung: nicht unterstützt. Reaktionszeit: 5 bis 10 ms. Eine einzelne Spule schreiben Beschreibung: Schreiben auf ein einzelnes internes Bit oder eine einzelne Spule. Funktionscode: 05. Übertragung: unterstützt. Reaktionszeit: 5 bis 10 ms. Ein einzelnes Register schreiben Beschreibung: Schreiben in ein einzelnes Bestandsregister.
  • Seite 160 DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Datenadressierung und Offset: Die Datenadressierung im MVW3000 erfolgt mit einem Offset gleich Null, was bedeutet, dass die Adressnummer der angegebenen Nummer entspricht. Die Parameter stehen ab Adresse 0 (Null) zur Verfügung, die grundlegende Variablen ab Adresse 5000. Ebenso werden die Statusbits ab Adresse 0 (Null) und die Befehlsbits ab Adresse 100 bereitgestellt.
  • Seite 161: Detaillierte Beschreibung Der Funktionen

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Tabelle 9.29: Statusbits Bitnummer Funktion 0 = Freigabe durch Rampe inaktiv 1 = Freigabe durch Rampe aktiv 0 = Allgemeine Freigabe inaktiv. 1 = Allgemeine Freigabe aktiv. 0 = Rückwärtsbetrieb 1 = Vorwärtsbetrieb 0 = JOG inaktiv 1 = JOG aktiv 0 = Lokal Modus 1 = Remote Modus...
  • Seite 162: Funktion 01 - Spulen Lesen

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.2.7.1 Funktion 01 – Spulen lesen Liest den Inhalt einer Gruppe interner Bits, die in numerischer Reihenfolge vorliegen müssen. Diese Funktion hat für die Lese- und Antworttelegramme folgenden Aufbau (die Werte sind immer hexadezimal und jedes Feld stellt ein Byte dar): Tabelle 9.31: Telegrammstruktur Anfrage (Master)
  • Seite 163: Funktion 03 - Halteregister Lesen

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.2.7.2 Funktion 03 – Halteregister lesen Liest den Inhalt einer Gruppe von Registern, die in numerischer Reihenfolge vorliegen müssen. Diese Funktion hat für die Lese- und Antworttelegramme folgenden Aufbau (die Werte sind immer hexadezimal und jedes Feld stellt ein Byte dar): Tabelle 9.33: Telegrammstruktur Anfrage (Master)
  • Seite 164: Funktion 05 - Ein Einzelne Spulen Schreiben

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.2.7.3 Funktion 05 – Ein einzelne Spulen schreiben Mit dieser Funktion wird ein Wert für ein einzelnes Bit geschrieben. Der Wert für das Bit wird durch zwei Bytes dargestellt, wobei der Wert FF00h das Bit gleich 1 und der Wert 0000h das Bit gleich 0 (Null) darstellt. Es hat die folgende Struktur (Werte sind immer hexadezimal und jedes Feld stellt ein Byte dar): Tabelle 9.35: Telegrammstruktur Anfrage (Master)
  • Seite 165: Funktion 15 - Mehrere Spulen Schreiben

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Tabelle 9.38: Beispiel für eine Telegrammstruktur Anfrage vom Master Slave-Antwort Feldwert Value Feldwert Value Adresse 0x01 Adresse 0x01 Funktion 0x06 Funktion 0x06 Register (High) 0x13 Register (High) 0x13 Register (Low) 0x8C Register (Low) 0x8C Wert (High) 0x10 Wert (High) 0x10 Wert (Low)
  • Seite 166: Funktion 16 - Mehrere Register Schreiben

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Beispiel: Schreiben der Befehle zur Freigabe Rampe (Bit 100 = 1), Allgemeinfreigabe (Bit 101 = 1) und Rückwärtslauf (Bit 102 = 0), für einen MVW3000 an Adresse 1: Tabelle 9.40: Beispiel für eine Telegrammstruktur Anfrage vom Master. Slave-Antwort.
  • Seite 167: Funktion 43 - Geräteidentifikation Lesen

    Kategorie wird durch eine Gruppe von Objekten gebildet. Jedes Objekt besteht aus einer Folge von ASCII-Zeichen. Für den MVW3000 stehen nur Basisinformationen zur Verfügung, bestehend aus drei Objekten: Objekt 00 – Anbietername: 'WEG'. „ Objekt 01 – Produktcode: Wird aus dem Produktcode und dem Nennstrom des Umrichters gebildet.
  • Seite 168: Plc2-Platine

    In diesem Beispiel wurde der Wert der Objekte nicht hexadezimal, sondern mit den entsprechenden ASCII- Zeichen dargestellt. Beispielsweise wurde für Objekt 00 der Wert „WEG“ als drei ASCII-Zeichen übertragen, die hexadezimal die Werte 57h (W), 45h (E) und 47h (G) haben.
  • Seite 169: Modbus-Rtu

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.3.1 Modbus-RTU 9.3.1.1 Anschluss Kontakt Signal Funktion +5 V Spannungsversorgung Bereit zum Senden Referenz zur Stromversorgung RS-232, Datenempfang Referenz zur Stromversorgung RS-232, Datenübertragung Abbildung 9.20: XC7-Steckverbinder Modbus-RTU 9.3.1.2 Parametereinstellung P0764 – SPS-Adresse Definiert die serielle Adresse der PLC2 Platine. P0765 - RS232 Baudrate Definiert die Baudrate der seriellen Kommunikation.
  • Seite 170: Einstellung Der Umrichterparameter

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.3.2.3 Einstellung der Umrichterparameter P0770 – CAN-Protokoll Es ermöglicht die Auswahl des gewünschten Protokolls für die CAN-Schnittstelle. 9.3.2.4 Knotenadresse P0771 – CAN-Adresse Es ermöglicht die Auswahl der PLC2-Adresse im CAN-Netzwerk; Die Knotenadresse kann von 1 bis 127 eingestellt werden.
  • Seite 171: Baudrate

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES 9.3.3.3 Baudrate P0772 – CAN-Baudrate Es legt die CAN-Baudrate fest. Tabelle 9.46: Baudraten des DeviceNet-Netzwerks P0772 Beschreibung Auto-Baud Auto-Baud 500 Kbps 250 Kbps 125 Kbps Auto-Baud Auto-Baud Auto-Baud Auto-Baud 9.3.4 Fieldbus Es ermöglicht dem Benutzer, mehr als sechs Eingangs- und Ausgangsvariablen zu definieren, die vom Feldbus- Netzwerk verwendet werden.
  • Seite 172: Gelesene/Geschriebene Variablen

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES P0282 – RL5-Funktion Diese Parameter legen die Funktion der digitalen Ausgänge des Umrichters fest. Für die digitalen Ausgänge, die Sie über Feldbus mit PLC2 Platine betreiben möchten, ist es notwendig, diese Parameter für die Option "PLC" einzustellen. Lokal Einstellung: P0220 –...
  • Seite 173: Anwendungsbeispiel

    DATEN DES KOMMUNIKATIONSNETZES Die maximale Anzahl konfigurierbarer Wörter erhöht sich von 6 auf 32. HINWEIS! Für den Einsatz der PLC2 Platine und der Anybus Platine muss der Parameter P0309 auf "inaktiv" gesetzt werden, damit die auf der PLC2 konfigurierte Anzahl der Anybus IO's korrekt funktioniert. 9.3.4.3 Anwendungsbeispiel Abbildung 9.22: Anybus-S-Wortzuordnung 9-58 | MVW3000...
  • Seite 174: Leistung

    LEISTUNG 10 LEISTUNG HINWEIS! Die in den Tabelle 10.1 auf Seite 10-1 Tabelle 10.16 auf Seite 10-7 dargestellten Werte sind typische Werte. Sie können sich jedoch aufgrund der besonderen Eigenschaften des Produkts ändern: Die akustischen Geräusche des MVW3000 können je nach Anzahl der verwendeten Lüfter „...
  • Seite 175 LEISTUNG Technische Daten Einheit Überlastfähigkeit (Normalbetrieb) 115 % für 60 s alle 10 Minuten > 96,50 (Al-Transformator) Wirkungsgrad (typische Werte für den Betrieb unter > 96,25 (Al-Transformator) + Filter Nennbedingungen). > 97,00 (Cu-Transformator) > 96,75 (Cu-Transformator) + Filter Ausgangsfilter Tabelle 4.18 auf Seite 4-12 dV/dt ohne Ausgangsfilter <...
  • Seite 176 LEISTUNG Tabelle 10.2: Allgemeine Informationen zu den Modellen MVW3000 Technische Daten: 1150 V Modelle Nennspannung 1150 Ausgangs-Nennspannung Anzahl der Phasenschiebertransformatoren Anzahl der Leistungszellen pro Phase: Standard – redundant (N+1) 1 - 2 Standard-Ausgangsschaltfrequenz – redundant N+1 1000 - 2000 Spannungsspitze (Phase-Erde) 1553 Spannungsspitze (Phase-Phase) 1863...
  • Seite 177 LEISTUNG Tabelle 10.5: Modell mit 4160 V und 40–600 A Technische Daten: 4160 V Modelle Nennspannung 4160 Ausgangs-Nennspannung Anzahl der Phasenschiebertransformatoren Anzahl der Leistungszellen pro Phase: Standard – redundant (N+1). 4 - 5 Ausgangsschaltfrequenz: Standard – redundant N+1 4000 - 5000 Spannungsspitze (Phase-Erde) 4347 Spannungsspitze (Phase-Phase)
  • Seite 178 LEISTUNG Tabelle 10.8: Modell mit 6600–6900 V und 40–600 A Technische Daten: 6900 V Modelle Nennspannung 6900 Ausgangs-Nennspannung Anzahl der Phasenschiebertransformatoren Anzahl der Leistungszellen pro Phase: Standard – redundant (N+1) 6 - 7 Ausgangsschaltfrequenz: Standard – redundant N+1 6000 - 7000 Spannungsspitze (Phase-Erde) 6210 Spannungsspitze (Phase-Phase)
  • Seite 179 LEISTUNG Tabelle 10.11: Modell mit 9000 V und 40–600 A Technische Daten: 9000 V Modelle Nennspannung 9000 Ausgangs-Nennspannung < 400 A: 1 Anzahl der Phasenschiebertransformatoren ≥ 400 A: 2 Anzahl der Leistungszellen pro Phase: Standard – redundant (N+1) 8 - 9 Ausgangsschaltfrequenz: Standard –...
  • Seite 180 LEISTUNG Tabelle 10.14: Modell mit 12000 V und 40–600 A Technische Daten: 12000 V Modelle Nennspannung 12000 Ausgangs-Nennspannung 17.5 < 225 A: 1 Anzahl der Phasenschiebertransformatoren ≥ 225 A: 2 Anzahl der Leistungszellen pro Phase: Standard – redundant (N+1) 11 - 12 Ausgangsschaltfrequenz: Standard –...
  • Seite 181 Brazil WEG Drives & Controls - Automação LTDA. Av. Prefeito Waldemar Grubba, 3.000 89256-900 - Jaraguá do Sul - SC Phone: 55 (47) 3276-4000 Fax: 55 (47) 3276-4060 www.weg.net/br...

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