FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH
Modbus IN
Modbus OUT
Abb. 25: Wechselplatte Modbus
BA_DE_DD90
3.4.4 Geräte mit Modbus (ohne Schaltausgänge)
GEFAHR
Hilfsenergie für ATEX Geräte
Bei der Wahl der Stromversorgung ist zu berücksichtigen, dass diese eine po-
tentielle Zündquelle darstellen kann.
Ergreifen Sie geeignete Schutzmaßnahmen um diese Gefahr abzuwenden.
Diese Geräte mit einer Modbus Schnittstelle besitzen keine Analog- und Schalt-
Ausgänge. Die Wechselplatte ist mit einem 5-poligen M12 Flanschstecker für
den Modbus-Eingang und mit einer 5 poligen M12 Flanschbuchse für den Mod-
1
bus-Ausgang bestückt.
Der DD90 kann als sogenannter Slave an ein Modbus RTU Netzwerk ange-
2
schlossen werden. Es können bis zu 247 Geräte in einem Liniennetz adressiert
werden.
HINWEIS! Ein sternförmiger Aufbau des Netzes ist nicht zulässig.
MASTER
M
Abb. 26: Modbus RTU Netzwerk
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich mit dem Modbus-Master. Die ange-
schlossenen Slaves reagieren nur auf direkte Kommandos des Masters, wes-
halb eine Kommunikation zwischen den einzelnen Slaves nicht möglich ist.
Um eine fehlerfreie Datenübertragung zu gewährleisten, wird empfohlen den
Endpunkt des Modbus RTU Netzwerks mit einem 120 Ω Widerstand zu termi-
nieren. Dieser Busabschlusswiderstand ist als Zubehörteil erhältlich.
3.4.4.1 Anschluss an ein bestehendes Modbus RTU Netzwerk
Der Anschluss an ein bestehende Modbus Netzwerk kann über ein handelsübli-
ches T-Stück (Passive TAP) erfolgen.
MASTER
M
LT
TAP
Abb. 27: Modbus Anschluss
Adresse 1
Einspeisung
1
E
2
Modbus
5
AC/DC
AC
Einspeisung
1
E
TAP
M
AC/DC
Slave
AC
Adresse 2
DD90
DD90
1
2
1
2
DD90
2
1
2
Montage | 3
Adresse 247
DD90
1
2
Busabschluss
LT
TAP
M
Slave
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