Hinweise zur Therapiedurchführung
WARNHINWEISE:
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Folgen Sie den Infektionsschutzprotokollen Ihrer Einrichtung.
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Führen Sie keine IPV-Behandlung® ohne Kochsalzlösung oder andere
Flüssigkeiten im Phasitron® Vernebler durch, um die Hydratation der
Atemwege sicherzustellen.
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Die Exspirationsöffnung nicht verschließen.
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Wenn der Patient Anzeichen von Atemnot (Keuchen, Farbveränderungen im
Mund-, Lippen- oder Fingernagelbereich, Abfall der Sauerstoffsättigung
usw.) zeigt, muss die IPV®-Therapie sofort eingestellt werden. Den Zustand
des Patienten erneut beurteilen und bei ausbleibender Besserung ärztliche
Hilfe hinzuziehen.
•
Das geschulte medizinische Fachpersonal muss den Patienten anweisen, ihn zu
benachrichtigen, wenn er vermehrt Kurzatmigkeit, Veränderung der
Herzfrequenz oder Müdigkeit verspürt.
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Der Phasitron® Beatmungsschlauch ist für den Einzelgebrauch bestimmt, nicht
zwischen Patienten wiederverwenden.
Allgemeine Hinweise:
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Schnellere/höhere Frequenzen fördern insbesondere die Sekretmobilisierung
und verbessern schnell den Gasaustausch.
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Langsamere/niedrigere Frequenzen lösen zähes Sekret und helfen bei der
Rekrutierung der Lunge.
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Wechseln Sie alle paar Minuten zwischen schnelleren und langsameren
Frequenzen oder je nach Ansprechen des Patienten auf die Therapie, dem
Zustand der Lunge oder der Art der abzusaugenden Sekrete.
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Es wird empfohlen, die Therapie für 15 bis 20 Minuten alle 6 oder 8 Stunden
bzw. nach Verordnung des Anbieters durchzuführen.
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Der Patient muss während der gesamten Therapie von geschultem
medizinischem Fachpersonal überwacht werden.
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Beurteilen Sie während der gesamten Behandlung wie der Patient die
Therapie toleriert und passen Sie die Einstellungen an, um die Brustbewegung
(Chest Wiggle) aufrechtzuerhalten.
VORSICHT: Es ist darauf zu achten, dass die Sekrete bei der Mobilisierung in
den oberen Atemwegen angemessen abgesaugt werden.
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IPV® 1-System Bedienungsanleitung
Dokument-Nr. P20220-DE / Rev.C| 2025-06