Verwendungszweck und
Kontraindikationen
Die IPV®-Therapie kann bei vielen Atemwegserkrankungen eingesetzt werden, für die
folgender klinischer und/oder physiologischer Nutzen erzielt werden soll:
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Lungenrekrutierung
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Verbesserter Gasaustausch
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Verringerte Atemarbeit
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Verringerte Eskalation der
Beatmungsunterstützung
Kontraindikationen
Absolute Kontraindikationen:
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Unbehandelter Spannungspneumothorax
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Nicht geschulter oder nicht qualifizierter Anwender
Relative Kontraindikationen:
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Anamnese eines rezidivierenden oder spontanen Pneumothorax
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Persistierendes pulmonales Luftleck
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Kürzlich durchgeführte Pneumonektomie
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Radiographischer Nachweis kleiner, mit Luft oder Flüssigkeit, gefüllter
Bläschen (Blebs) oder anderen Ursachen einer schweren Lungenfragilität
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Pulmonale Hämorrhagie innerhalb der letzten 24 Stunden
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Aktives Erbrechen (Emesis)
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Implantation eines Zephyr-Ventils innerhalb der letzten 30 Tage
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Offene transösophageale Fistel
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Frühgeborene unter besonderem Behandlungsprotokoll (Intraventrikuläre
Blutung/Neuroprotektion)
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Neue Tracheotomie (vor Entfernung der Nähte)
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Lungentransplantation innerhalb der letzten 5 Tage
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Trachealer oder ösophagealer chirurgischer Eingriff (vor Entfernung der
Nähte)
WARNUNG: Der Anwender muss den Patienten weiterhin auf ein Fortschreiten der
Symptome überwachen. Wenn es während der Therapie zu einer Kontraindikation
kommt, ist die Behandlung sofort abzubrechen.
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IPV® 1-System Bedienungsanleitung
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Verbesserte Lungenfunktion
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Erhöhte Sekretmobilisation
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Verkürzter Krankenhausaufenthalt
Dokument-Nr. P20220-DE / Rev.C| 2025-06