DE
4.5
Stagnationsmanagement
Wird innerhalb von 72 Stunden die Kapazität nicht
erschöpft, löst die Steuerung eine Regeneration
aus.
4.6
Spannungsausfall
Bei einem Spannungsausfall während des Betrie-
bes kann weiter Weichwasser entnommen werden,
der Wasserzähler registriert jedoch keine Entnah-
me. Wird jetzt Wasser entnommen, kann es zu
einem Anstieg der Wasserhärte kommen.
Bei einem Spannungsausfall während der Rege-
neration verharrt die Anlage in ihrer Position. Das
Spülwasser fliesst bis zur Spannungswiederkehr
in den Kanal.
Bei einem Spannungsausfall von mehr als 8 Stun-
den wird bei Spannungswiederkehr eine automati-
sche Regeneration ausgelöst.
Die programmierten Parameter sind dauerhaft
gespeichert und werden durch Spannungsausfall
nicht beeinflusst.
10
5
Einbauvorbedingungen
5.1
Allgemein
Die Einrichtung der Anlage muss entsprechend
der Einbauanleitung lt. der AVB Wasser V, §12.2
durch das Wasserversorgungsunternehmen oder
ein in ein Installateurverzeichnis eines Wasserver-
sorgungsunternehmen eingetragenes Installations-
unternehmen erfolgen.
Örtliche Installationsvorschriften, allgemeine
Richtlinien, allgemeine Hygienebedingungen und
technische Daten müssen beachten werden.
5.2
Einbauort und Umgebung
In Installationen, in denen Wasser für Feuerlösch-
zwecke bereitgestellt wird, dürfen Weichwasseran-
lagen nicht eingebaut werden.
Der Einbauort muss frostsicher sein, den Schutz der
Anlage vor Chemikalien, Farbstoffen, Lösungsmit-
teln, Dämpfen gewährleisten, eine Bauwerksabdich-
tung gem. DIN 18195-5 besitzen und ein einfaches
Anschliessen an das Wassernetz ermöglichen.
Ein Kanalanschluss, ein Bodenablauf und ein
separater Netzanschluss (230 V/50 Hz) müssen in
unmittelbarer Nähe vorhanden sein.
Wenn kein Bodenablauf vorhanden ist, kann die
Schutzfunktion des in der Weichwasseranlage inte-
grierten Aquastops (je nach Modell vorhanden) oder
der internen Aquastopfunktion ausreichend sein.
Dies liegt jedoch im Ermessensspielraum des
Sachversicherers. Die Klärung obliegt dem Anla-
genbetreiber.
Wenn kein Bodenablauf vorhanden ist und die
Weichwasseranlage keine integrierte Aquastop-
funktion besitzt, muss eine bauseitige Sicherheits-
einrichtung in Fliessrichtung vor der Weichwasser-
anlage eingebaut werden.
Die Sicherheitseinrichtung (z. B. BWT AQA stop
extern) muss die Wasserzufuhr stromlos absperren,
um einen nicht bestimmungsgemässen Wasser-
austritt aus der Weichwasseranlage im Falle eines
Anlageschadens zu verhindern.
Die Spannungsversorgung (230 V/50 Hz) und der
erforderliche Betriebsdruck müssen permanent
gewährleistet sein. Ein separater Schutz vor Was-
sermangel ist nicht vorhanden und müsste – wenn
erwünscht – örtlich angebracht werden.