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Einbau Der Rollenhalter; Einstellen Des Gewindedurchmessers - Wagner Rr45 Bedienungsanleitung

Gewinderollköpfe bauart umlaufend
Inhaltsverzeichnis
Vorbereitung zum Gewinderollen
Abbildung 6: Einbau der Rollenhalter
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Bedienungsanleitung RR45

7.1.2. Einbau der Rollenhalter

Der Ein- bzw. Ausbau der Rollenhalter ist nur bei Kopfstellung »geschlossen« möglich.
Dazu muss der Kurvenring [3000] abgezogen werden, dies ist nach Ausschrauben
der Zylinderschrauben [3050] und Lösen eines der Gewindestifte [3010] möglich.
Wenn bereits Rollenhalter im Kopf eingebaut sind, muss vor Abziehen des Kurven-
rings, die Spannscheibe [2500] in die in den Rollenhaltern vorhandenen Bohrungen
gesetzt werden (Abbildung 6).
Die Rollenhalter werden mittels einer Bajonetthalterung im Grundkörper axial fixiert.
Zum Ein- und Ausbau werden sie aus dieser Halterung in ausgeschwenkter Lage aus-
bzw. eingebaut. Beim Einsatz ist auf die richtige Reihenfolge der Rollenhalter bzw.
Gewinderollen zu achten, und zwar
bei Rechtsgewinden 1-2-3 im Uhrzeigersinn
bei Linksgewinden 1-2-3 gegen Uhrzeigersinn.
Wir empfehlen, die Gleitflächen der Rollenhalter ebenfalls mit Molykote-D-Paste
dünn zu bestreichen.
Prüfen Sie die Funktion der Rollenhalter vor dem weiteren Zusammenbau, d. h. nach
Einschwenken der Rollenhalter müssen diese durch die Federkraft der Druckbuchsen
[160] wieder nach außen schwenken.
Halten Sie danach die Rollenhalter mittels der Spannscheibe [2500] zusammen und
setzen den Kurvenring [3000] auf.
Achten Sie dabei auf die richtige Lage der Gewindestifte [3010] zu ihren Anschlagflä-
chen und befestigen dann den Kurvenring mit den Zylinderschrauben [3050].
Ziehen Sie diese Schrauben erst nach Einstellung des Gewindedurchmessers fest.

7.1.3. Einstellen des Gewindedurchmessers

Die Einstellung des Kopfes erfolgt am einfachs-
ten durch ein Mustergewinde. Man braucht den
Kopf in geschlossenem Zustand nur so lange
zuzustellen, bis sich das Musterstück nicht mehr
drehen lässt.
Die Verstellung des Kopfes erfolgt mit den bei-
den Gewindestiften [3010], nachdem man die
Zylinderschrauben [3050], und damit die Klem-
mung des Kurvenrings [3000] gelöst hat. Am
Kurvenring ist eine Stricheinteilung angebracht.
Ein Verdrehen in »+«-Richtung ergibt eine Ver-
größerung des einzustellenden Gewindedurch-
messers, in »–«-Richtung eine Verkleinerung.
Nach Festziehen der gelösten Schrauben kann
ein Probegewinde gerollt werden, dessen Kont-
rolle mit Aggralehre, Flankenmikrometer, Lehr-
ring oder anderen Meßmethoden zeigt, ob eine
Nachstellung erforderlich ist.
Ist kein Mustergewinde vorhanden, so kann man
behelfsmäßig auch mit einem Bolzen arbeiten,
dessen Durchmesser dem Kerndurchmesser des
Gewindes entspricht.
Die beiden Gewindestifte [3010] dürfen nicht zu
stramm angezogen werden, da sonst ein Ver-
spannen des Führungsringes eintreten kann,
was seine Beweglichkeit behindert.
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