7.
Vorbereitung zum Gewinderollen
7.1. Gewinderollkopf
7.1.1. Einbau der Gewinderollen
Beim Einbau ist darauf zu achten, dass die Satzbezeichnung der 3 Gewinderollen
übereinstimmt.
Die Gewinderollen werden so in die Rollenhalter eingebaut, dass entweder die Num-
merierung1-2-3 nach vorne in den jeweiligen Rollenhalter oder mit der Bezeichnung
A-B-C nach vorne in die Rollenhalter 1-2-3 eingebaut wird.
Die Rollenbezeichnung 1-2-3 ist nicht identisch mit der Gegenseite A-B-C.
Vielmehr ist die Rolle 1 auf der Rückseite mit A, die Rolle 2 mit C und die Rolle 3 mit
B bezeichnet.
Darauf ist besonders zu achten wenn die Rollen mit der 2. Seite eingesetzt werden.
Einbau mit Lagernadeln:
Dazu wird ein Montagebolzen benötigt. Dieser wird in die Rollenbohrung auf eine
ebene Unterlage gestellt und die Lagernadeln einzeln eingesteckt. Die Bohrung der
Rolle wird vorher mit Molykote-D-Paste eingestrichen. Es ist auf die richtige Anzahl
Nadeln zu achten. Die Angaben finden Sie in den Rollenhalter-Tafel RA45 auf Seite
29. Die so präparierte Rolle wird dann wie bereits oben beschrieben, in den Halter
eingebaut. Dabei wird der Montagebolzen durch den Rollenbolzen nach vorne her-
ausgedrückt.
Wir empfehlen beim Wechsel der Gewinderollen nach Standzeitende auch neue La-
gernadeln einzubauen.
Keinesfalls dürfen gebrauchte und neue Lagernadeln zusammen in einer La-
gerung verwendet werden, dies würde durch ungleiche Nadeldurchmesser mit
Sicherheit zum Rollenbruch führen.
In besonderen Fällen werden 2-reihige Nadellagerungen eingesetzt.
Dabei kommt zwischen die beiden Nadellagerreihen eine Bronze-Zwischenscheibe.
Zur Montageerleichterung dient eine Buchse, die beim Einsetzen der ersten Nadel-
reihe auf die Unterlage gesetzt und darauf die Zwischenscheibe aufgelegt wird. Zum
Einbau der zweiten Nadelreihe wird dann die Rolle umgedreht und ebenfalls auf der
Unterlage die Nadeln eingesetzt.
Vorbereitung zum Gewinderollen
Rollenhalter-Tafel:
Seite 29
Abbildung 5:
Einbau der Gewinderollen mit
Lagernadeln
Bedienungsanleitung RR45
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