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REMKO RBW Pro-PV Serie Bedienungs- Und Installationsanleitung Seite 25

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Es darf nur ein baumustergeprüftes Membran-
Sicherheitsventil eingebaut werden, das so ein-
gestellt sein muss, dass es eine Überschrei-
tung des für den Wärmepumpenspeicher
zulässigen, höchsten Betriebsüberdruckes von
6 bar um mehr als 1 bar sicher verhindert. Der
Anschlussdurchmesser des Sicherheitsventils
muss mindestens 1/2" betragen. Zwischen
Sicherheitsventil und Speicher darf kein
Absperrventil eingebaut werden.
Während des Aufheizens muss das Ausdehnungs-
wasser aus dem Sicherheitsventilablauf sichtbar
abtropfen (Aufheizzeit ca. 10 Stunden).
Abblaseleitung des Sicherheitsventils
Durch austretendes heißes Wasser und Dampf
dürfen keine Menschen gefährdet werden.
Abblaseleitungen von zwei oder mehreren Sicher-
heitsventilen müssen einzeln und offen über einer
Ablaufstelle ausmünden.
Die Abblaseleitung muss in Größe des Austrittsqu-
erschnittes des Sicherheitsventils ausgeführt sein,
darf nicht mehr als zwei Bögen aufweisen und
höchstens 2 m lang sein. Werden aus zwingenden
Gründen mehr Bögen oder eine größere Länge
erforderlich, so muss die gesamte Abblaseleitung
eine Dimension größer ausgeführt werden. Mehr
als drei Bögen sowie eine Länge über 4 m sind
unzulässig. Das Ende der Abblaseleitung muss
20-40 mm über einem Entwässerungsgegenstand
oder Ablauftrichter münden und sichtbar ange-
ordnet sein. Die Ausmündung der Abblaseleitung
muss im frostsicheren Bereich liegen.
Ladung mit zweitem Wärmeerzeuger (Solar,
Brennwertgerät (nur RBW 302 Pro-PV-S)
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Vor- und Rücklaufleitungen sind wärmege-
dämmt auszuführen und so anzuschließen,
dass bei abgestellter Ladepumpe und bei
elektrischer Aufheizung keine Rück- oder Ein-
rohr-Schwerkraftzirkulation auftreten kann.
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Die Ausdehnung des Heizungswassers muss
immer (auch bei elektrischer Aufheizung)
gewährleistet sein.
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Entlüfter an oberster Stelle der Heizwasserlei-
tung montieren.
Die Warmwasserwärmepumpe RBW 302 Pro-PV-S
ist mit einem 1,5 m
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Heizregister ausgerüstet.
Dadurch ist die Anbindung an ein bestehendes
Heizungssystem möglich. Es besteht somit die
Option, die Aufheizung des Warmwassers auch mit
dem bestehenden Heizkessel vorzunehmen. Zu
diesem Zweck wird der Heizregister Vor- und
Rücklauf mit der Heizungsanlage verbunden.
HINWEIS!
Bei der Verbindung der Warmwasserwärme-
pumpe mit einem Heizkessel:
Bei Betrieb der Ladepumpe kann es durch die
starke Kesselzirkulation zu einem Wärmetrans-
port von der Warmwasserwärmepumpe in den
Kessel kommen. Um dies zu verhindern, ist
nach der Ladepumpe des Wärmeerzeugers
eine Rückschlagklappe/Ventil vorzusehen!
Kondenswasserablauf
Durch die Abkühlung der Luft im Verdampfer ent-
steht Kondenswasser. Der Kondensatablauf der
Warmwasserwärmepumpe ist mit Kunststoffrohren
von der Wärmepumpe wegzuführen und ein ein-
wandfreier Abfluss des Kondensates sicherzu-
stellen. Je nach Luftfeuchte kann bis zu ca. 0,25
l/h Kondensat anfallen. Der Kondensatablauf darf
nicht fest mit einem Kanalanschluss verbunden
sein, und muss frei auslaufend ausgeführt werden.
Brauchwasserseitiger Anschluss (druckfest)
Warmwasserbereiter sind druckfeste Speicher und
können druckfest angeschlossen werden. Ist der
Leitungsdruck höher als der zulässige Betriebs-
druck muss in der Kaltwasserzuleitung ein Druck-
minderventil eingebaut werden, welches bauseits
beigestellt werden muss. Es dürfen nur druckfeste
Armaturen verwendet werden.
In der Kaltwasserleitung sind die bauteilgeprüften
Sicherheitseinrichtungen vorzusehen (siehe nach-
stehendes Schema).
Es ist unbedingt eine baumustergeprüfte Sicher-
heitsgruppe nach DIN 1988 für geschlossene
Warmwasserbereiter im Wasseranschluss der Kalt-
wasserleitung (Kaltwasserzulauf) einzubauen.
Der Wasseranschluss darf nur über ein geprüftes
Membransicherheitsventil oder eine Membransi-
cherheitsventilkombination- Anschlussarmatur
(kein Kolbenventil) für druckfeste Speicher
erfolgen! Eine Sicherheitsventilkombination
besteht aus Absperr-, Prüf-, Rücklauf-, Entlee-
rungs- und Sicherheitsventil mit Dehnwasserablauf
und wird zwischen Kaltwasserzuleitung und Kalt-
wasserzulauf des Speichers in der auf der nach-
stehenden Abbildung dargestellten Reihenfolge
eingebaut:
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