Betriebsanleitung/ Operating instructions
Diesellokomotive/Diesel locomotive BR 119
Ab 1977 beschaffte die Deutsche Reichsbahn
zur Ablösung zahlreicher Dampflokomotiven 200
Dieselloks der Baureihe 119. Lieferant war die
rumänische "Lokomotivfabrik 23.August". Die
sechsachsigen Maschinen hatten zwei getrennte
Maschinenanlagen mit hydraulischer Kraftübertra-
gung. Wohl wegen der jeweils sechs "Bullaugen"
an den Seitenwänden erhielt die119 bald den
Spitznamen "UBoot". Bereits kurz nach der
Wende, l990, erhielt die Werkstätte Viechtach der
Regentalbahn AG den Auftrag zur Aufarbeitung von
zwei Lokomotiven. Die Regentalbahnloks wurden,
wie die komplette Baureihe, in 219 umnumme-
riert. Neben einer Motoraufarbeitung und einer
Getrieberevision wurde auch die Schalldämmung
verbessert. Mittlerweile präsentiert sich die 219 in
ihrer fünften Farbvariante. Ursprünglich waren die
in Rumänien gefertigten Lokomotiven der Baureihe
119/219 wenig zuverlässig und hatten regelmäßig
einen hohen Schadbestand. Im Laufe der Dienst-
zeit gelang es der Deutschen Reichsbahn, diesen
Zustand zu verbessern. Nach der Wende wurden
die überarbeiteten Fahrzeuge für den Dienst bei
der DB angepasst. Einige Exemplare haben bereits
die neue Lackierung der DB AG erhalten.
From 1977 the German Reichsbahn purchased a
large number of series 119 diesel locomotives to
replace the steam locomotive 200. These were
supplied by the Rumanian "Locomotive factory
23
August". The sixaxle machines had two
rd
separate machine systems with hydraulic power
transmission. Probably due to the six "bull eyes"
on the side walls, the 119 was soon given the
nickname "Uboat". Shortly after the fall of the
Berlin wall in 1990, the workshop Viechtach of
the Regentalbahn AG was awarded an order to
rework two locomotives. The Regental locomotives
and the whole construction series were renamed
in 219. In addition to the reworking of the motor
and the transmission, the soundproofing was
also improved. The 219 is now available in its fifth
colour version. Originally, the 119/219 locomotives
which were manufactured in Rumania were not
very reliable and regularly caused costly repairs.
However, during their time in service, the German
Reichsbahn was able to improve this situation. Af-
ter the fall of the Berlin wall, the reworked vehicles
were adapted for service at DB.
Some examples have already been repainted in
the DB AG colours.
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