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Gsdml-Datei - Leuze Rsl 450P Originalbetriebsanleitung

Sicherheits-laserscanner mit profisafe-schnittstelle
Inhaltsverzeichnis
PROFIsafe und PROFINET
11.2

GSDML-Datei

Die Funktionalität des Sicherheits-Laserscanners über die PROFINET-Schnittstelle wird mit Ein-/Aus-
gangsdaten definiert, die in den Modulen der GSDML-Datei festgelegt sind (siehe Kapitel 11.5 "PROFINET
Projektierungsmodule").
Mit einem anwenderspezifischen Projektierungstool werden bei der SPS-Programmerstellung die jeweils
benötigten Module eingebunden und entsprechend der Verwendung konfiguriert.
Beim Betrieb des Geräts am PROFINET sind alle Ein-/Ausgangsdaten mit Default-Werten belegt. Werden
diese Ein-/Ausgangsdaten vom Anwender nicht geändert, so arbeitet das Gerät mit den von Leuze ausge-
lieferten Default-Einstellungen. Die Default-Einstellungen des Geräts finden Sie in den Modulbeschreibun-
gen.
HINWEIS
Bei Konfiguration von PROFINET-Geräten beachten!
Ä Nehmen Sie die Basiskonfiguration grundsätzlich über die GSDML-Datei vor (GSDML=Ge-
neric Station Description Markup Language).
Ä Laden Sie die passende GSDML-Datei aus dem Internet herunter: www.leuze.com.
Ä Im Prozess-Betrieb werden die Ein-/Ausgangsdaten der jeweils aktivierten GSDML-Module
mit der Steuerung ausgetauscht.
Ä Die über die Konfigurations- und Diagnosesoftware Sensor Studio konfigurierten Einstellun-
gen werden beim Einbinden in PROFINET vom PROFINET-Master mit den über die GSD-
ML-Datei gemachten Einstellungen überschrieben.
Allgemeine Informationen zur GSDML-Datei
Der Begriff GSD (Generic Station Description) steht für die textuelle Beschreibung eines PROFINET-Gerä-
temodells. Für die Beschreibung des komplexen PROFINET-Gerätemodells, wurde die XML-basierte GSD-
ML (Generic Station Description Markup Language) eingeführt.
• In der GSDML-Datei sind alle Daten in Modulen beschrieben, die für den Betrieb des Geräts nötig sind:
• Ein- und Ausgangsdaten
• Definition der Steuer- bzw. Statusbits.
• Über Device Access Points (DAPs), die in der GSDML-Datei angelegt sind, können bei der Projektie-
rung unterschiedliche Modulstrukturen mit ihren Eigenschaften ausgewählt werden.
• Die GSDML-Datei kann beliebig viele Sprachen in einer Datei unterstützen. Jede GSDML-Datei enthält
eine Version des RSL 400 PROFIsafe-Gerätemodells. Dies wird auch über den Dateinamen reflektiert.
• Die GSDML-Datei ist ein zertifizierter Bestandteil des Geräts und darf nicht verändert werden. Die Da-
tei wird auch vom System nicht verändert. Werden z. B. im Projekt-Tool Parameter geändert, werden
diese Änderungen von der Steuerung im Projekt und nicht in der GSDML-Datei gespeichert.
HINWEIS
Aufbau des GSDML-Dateinamens
Der Dateiname der GSDML-Datei wird nach folgender Regel aufgebaut:
GSDML-[GSDML-Schemaversion]-Leuze-RSL400P [Anschlusseinheit]-[Datum].xml
[GSDML-Schemaversion] = Versionskennung der verwendeten GSDML-Schemaversion, z. B.
V2.34
[Datum] = Datum der Freigabe der GSDML-Datei im Format yyyymmdd
Dieses Datum steht gleichzeitig auch für den Ausgabestand der Datei.
Beispiel: GSDML-V2.34-LEUZE-RSL400P CU M12-20190608.xml
für RSL 400 PROFIsafe-Geräte mit M12-Anschlusseinheit
Für die GSDML-Dateien sind folgende Anschlusseinheiten definiert:
Ä CU M12: Anschlusseinheit mit M12-Steckern/Buchsen
Ä CU 4M12: Anschlusseinheit mit L-kodierten M12-Steckern/Buchsen für die Spannungsver-
sorgung
Ä CU AIDA: Anschlusseinheit mit Push/Pull-Stecker/Buchsen für Kupferleitungen
Ä CU AIDA OF: Anschlusseinheit mit Push/Pull-Stecker/Buchsen für Lichtwellenleiter
Leuze electronic GmbH + Co. KG
RSL 450P
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Diese Anleitung auch für:

Rsl 455pRsl450p-s/cu400p-3m1253800312

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