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Bedienungsanleitung Digital-Multimeter Multitester ST 21 Artikel-Nr. 041640 ELV Elektronik AG Maiburger Straße 29–36 · 26789 Leer ·Germany Telefon 0491/6008-88 · Telefax 0491/7016 www.elv.com...
Das Digitalmultimeter ST 21 ist ein batteriebetriebenes, mobiles Handmultimeter mit umfangreichen Messmög- lichkeiten (insgesamt 11 Funktionen). Es zeichnet sich durch folgende Gebrauchseigenschaften aus: Messung von Gleichspannungen- und strömen, Wechselspannungen, Widerstandsmessung Durchgangsprüfer mit akustischer Ausgabe für das Prüfen von Sicherungen, Verbindungen usw.
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LC-Display Luftfeuchte- sensor Lichtsensor Mikrofon Drehschalter Transistor- Fassung V/Ω/mA/°C- Messbuchse 10A-Messbuchse COM-Buchse (Masse) Schließen Sie nie Spannungen an, die die in den technischen Daten der einzelnen Bereiche aufgeführten Werte übersteigen. Maximalwerte sind dabei 600 V zwischen den einzelnen Messbuchsen und dem Masse-(COM-) Anschluss. Höhere Spannungen führen zur Zerstörung des Messgerätes und zur Unfallgefahr für Sie.
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Funktion Messbuchsen Maximale Werte V/Ω/mA/˚C-COM 600 V DC/AC DC/AC Ω V/Ω/mA/˚C-COM 250 V DC/AC V/Ω/mA/˚C-COM 200 mA DC/AC 10A - COM 10 A DC/AC ˚C V/Ω/mA/˚C-COM 60 V /24 V * 200 mV-Bereich: 220 V DC/AC Halten Sie die in den technischen Daten ange- gebenen Arbeitsbedingungen wie z. B. Umge- bungstemperaturen, ein.
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Setzen Sie nie unisolierte Messleitungen und Mess- klemmen ein! Beachten Sie bei allen Messungen , besonders unter Netzspannung, die einschlägigen VDE-Bestimmungen zum Umgang mit Spannungen oberhalb der o.g. Schutzkleinspannungen! Fehlbedienungen und Nicht- beachtung der in dieser Anleitung gegebenen Hinweise führen außerdem zu Gewährleistungsverlust.
Besondere Vorsicht bei Messungen an höheren Spannungen! Nicht die Messbuchsen und Messspitzen berühren! Lesen Sie zuerst die zugehörige Anleitung! Gerät entspricht Schutzklasse II (doppelt isoliert) CAT II Gerät entspricht Überspannungsklasse II 2. Vorbereitung zum Betrieb 2.1. Batterie einlegen/wechseln Das Gerät benötigt eine 9-V-Blockbatterie. Bei erschöpfter Batterie erscheint im Display „BAT”.
Verbrauchte Batterien gehören nicht in den Hausmüll! Entsorgen Sie diese in Ihrer örtlichen Batteriesammelstelle! 2.2. Verwendung von Messleitungen Verwenden Sie nur die mitgelieferten Messleitungen für den Betrieb des Messgerätes. Diese weisen eine Spannungsfestigkeit bis 1000 V auf. Achtung! Auch wenn die Messleitungen eine Span- nungsfestigkeit von 1000 V aufweisen, dürfen an den Messbuchsen keinesfalls mehr als max.
3.2.2. V/Ω/mA/°C-Buchse Anschluss für alle Messarten außer Strommessung im 10-A-Bereich. Zusätzlich bildet diese Messbuchse den Anschluss für den miteglieferten Temperturfühler. Dazu ist der Drehschalter in die entsprechende Stellung zu schalten. 3.2.3. COM-Buchse Massebezugspunkt für alle Messarten. Hier wird die Messleitung zum Massepunkt des Messobjekts ange- schlossen.
4. Messungen 4.1. Undefinierte Anzeigen Bei offenen Messeingängen bzw. bei Berühren der Messeingänge mit der Hand kann es zu undefinierten Anzeigen kommen. Dies ist keine Betriebsstörung, sondern eine Reaktion des empfindlichen Messeingangs auf vorhandene Störspannungen. Im Normalfall ohne hohen Störpegel am Arbeitsplatz sowie bei einem Kurzschluss des Messeingangs erfolgt sofort die Anzeige 000 bzw. bei Anschluss des Messob- jekts die exakte Messwertanzeige.
5. Spannungsmessungen DC/AC Beachten Sie die Maximalgrenzen der anzuschließenden Spannungen von 600 V DC/AC Zeigt das Gerät sofort nach dem Anschließen an das Messobjekt Überlauf (1) an, so entfernen Sie sofort die Messleitungen vom Messobjekt, nachdem Sie dieses abgeschaltet haben und beginnen die Messung erneut, nachdem Sie in einen höheren Spannungsbereich geschaltet haben.
Wenn Sie den zu erwartenden Strom nicht abschätzen können, beginnen Sie die Messung stets im 10- A-Be- reich (10-A-Messbuchse verwenden!). 1. Schalten Sie den Drehschalter je nach erwartetem Messstrom auf einen Strommessbereich. 2. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse V/Ω/mA/°C bzw. 10 A und die schwarze Messleitung in die Messbuchse COM.
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Schalten Sie alle Versorgungsspannungen am zu messenden Bauelement aus und achten Sie auch darauf, dass mit dem Bauelement verbundene Kon- densatoren entladen sind, damit keine Messwert- verfälschungen auftreten. 1. Schalten Sie den Drehschalter in den erwarteten OHM-Messbereich. 2. Stecken Sie die rote Messleitung in die Messbuchse V/Ω/mA/°C und die schwarze Messleitung in die Messbuchse COM.
8. Durchgangsprüfung Die Durchgangsprüfung ermöglicht den Test von Strom- kreisen, Leitungen, Bauelementen usw. auf elektrischen Durchgang (d. h., Widerstandswerte unter ca. 100 Ω). 1. Schalten Sie den Drehschalter in den Bereich 200 Ω/ . Vermeiden Sie auf jeden Fall ein Verbin- den der Messleitungen mit einer Spannungsquelle. Dies kann zu Schäden am Messgerät führen. Daher messen Sie nur an ausgeschalteten Messobjekten.
3. Verbinden Sie die Messleitungen mit dem Mess- objekt, z. B. einer Diode. Zeigt das Display dabei sofort Overload (1) an, tauschen Sie die Anschlüsse der Messleitungen am Messobjekt. 4. Zeigt das Display nun einen Wert an, ist das Bauele- ment in Ordnung, es wird die Durchlass spannung des Bauelements angezeigt (max.
3. Das Messgerät zeigt bei exakt positioniertem und intaktem Transistor den Verstärkungswert bei einem Basisstrom von 10 µA und VCE = 2,8 V an. 11. Schallpegelmessung Das Gerät misst mit einem integrierten Mikrofon den Schallpegel in der Umgebung des Messgerätes und zeigt diesen direkt in dB an. Halten Sie dabei einen Abstand von mindestens 1 m zum Messobjekt ein.
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Bitte beachten: Die spektrale Empfindlichkeit des Lichtempfängers inkl. Filter ist nach der folgenden Kurve entsprechend der Empfehlung der C.I.E. (International Commission of Illumination) verteilt. Empfehlungen für Beleuchtungen: 1. Büro: Konferenz-, Empfangsraum ....200–500 Lux Büroarbeiten ........... 700–1500 Lux Schreibarbeiten ........1000–2000 Lux 2. Betrieb: Verpackung, Eingang ........150–300 Lux Normale Produktion .........
Bitte beachten: Solange der Temperaturfühler nicht angeschlossen ist, zeigt das Messgerät die Umgebungstemperatur unmittelbar am Gerät an. Schliessen Sie, solange der Temperaturmessbereich gewählt ist, keine Spannung an die Messbuchsen an, dies zerstört das Messgerät. 15. Allgemeiner Umgang, Wartung und Pflege Ihr Digitalmultimeter ist ein hochwertiges Präzisions- instrument, das entsprechend behandelt werden sollte.
16. Sicherungswechsel Achtung! Schalten Sie das Gerät ab und entfernen Sie alle Messleitungen aus den Gerätebuchsen, bevor Sie die Rückwand des Gerätes öffnen! Ersetzen Sie die interne Sicherung stets nur durch eine Sicherung gleichen Typs (Glasrohrsicherung F 200 mA/250 V), nie einer höheren Stromstärke oder gar durch ein Provisorium –...
17. Allg. Technische Daten Anzeigeumfang: ......3,5 Stellen (1999) mit automatischer Polaritätserkennung Maximaler Messstrom: ........10 A Messzyklus: ......1,5 Messungen/Sekunde Arbeitstemperatur: ....0 bis 70 °C (max. 70 % RH) Lagerungstemperatur: ..-10 °C bis 60 °C (max. 80 % RH) Optimale Arbeitstemperatur: ....23 ±5 °C (≤70 % RH) Batterie: ..........6F22, 9-V-Block Abm. (H x B x T, ohne Holster): ..121,5 x 60,6 x 40 mm Gewicht: ..........