Inhaltszusammenfassung für ProMinent Ultromat ULDa
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Montage- und Betriebsanleitung Ultromat ULDa ® Doppelstockanlage A0888 Betriebsanleitung bitte zuerst vollständig durchlesen! · Nicht wegwerfen! Bei Schäden durch Installations- oder Bedienfehler haftet der Betreiber! Technische Änderungen vorbehalten! Teile-Nr. 985882 Originalbetriebsanleitung (2006/42/EG) BA UL 041 11/13 DE...
Ergänzende Anweisungen Allgemeine Gleichbehandlung Dieses Dokument verwendet die nach der Grammatik männliche Form in einem neutralen Sinn, um den Text leichter lesbar zu halten. Es spricht immer Frauen und Männer in gleicher Weise an. Die Leserinnen bitten wir um Verständnis für diese Vereinfachung im Text. Ergänzende Anweisungen Lesen Sie bitte die ergänzenden Anweisungen durch.
Sicherheit und Verantwortung Über dieses Produkt Der Ultromat ® von ProMinent ist eine automatische Polyelektrolyt-Aufbe‐ reitungsanlage. Er kann überall dort zum Einsatz kommen, wo syntheti‐ sche Polymere automatisch zu Polymerlösungen als Flockungshilfsmittel zubereitet werden sollen. Als eine solche Lösestation eignet sich die Anlage für eine Vielzahl von verfahrenstechnischen Anwendungsmöglich‐...
Polymerlösung als Flockungshilfsmittel aus Pulverpol‐ ymer oder Flüssigkonzentrat mit Trinkwasser zu erzeugen. – Alle anderen Verwendungen oder ein Umbau nur nach schriftlicher Genehmigung von ProMinent Dosiertechnik GmbH, Heidelberg! – Die Anlage ist nicht für den Betrieb in explosionsgefähr‐ deten Bereichen bestimmt! –...
Die Elektrofachkraft muss die Bestimmungen der geltenden gesetzlichen Vorschriften zur Unfallverhütung erfüllen. Kundendienst Als Kundendienst gelten Servicetechniker, die von ProMinent für die Arbeiten an der Anlage nachweislich geschult und autorisiert wurden. Anmerkung für den Betreiber Die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften sowie die...
Sicherheit und Verantwortung 2.4 Sicherheitshinweise Ultromat ® WARNUNG! Qualifikation des Personals Gefahr durch Fehlbedienung der Anlage Das Bedienpersonal muss von einem ProMinent-Service‐ techniker unterwiesen werden! (Geschieht bei der Erstinbe‐ triebnahme) Eine Betriebsanleitung muss an der Anlage bereit liegen! WARNUNG! Gefahr eines Stromschlags! Mögliche Folge: Tod oder schwerste Verletzungen...
Sicherheit und Verantwortung 2.5 Beschreibung und Test der Sicherheitseinrichtungen Sicherheitseinrichtungen A0871 Abb. 1: Sicherheitseinrichtungen Warnaufkleber „Warnung vor heißer Oberfläche“ Hauptschalter Warnaufkleber "Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung" Deckel der Inspektionsöffnungen mit Warnaufkleber „Warnung vor Handverletzungen“ Hauptschalter Der rot-gelbe Hauptschalter, rechts am Steuerschrank, schaltet die Anlage und angeschlossene Aggregate spannungslos.
Sicherheit und Verantwortung Warnaufkleber A0428 Abb. 2: Warnaufkleber Warnung vor Handverletzungen Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung III. Warnung vor heißer Oberfläche Test: Überprüfen Sie, ob die Aufkleber noch vorhanden und lesbar sind. 2.6 Schalldruckpegel Der Schalldruckpegel ist < 70 dB (A) mit Pulverpolymer, gemäß EN ISO 11202:1997 (Akustik - Geräuschabstrahlung von Maschinen und Geräten)
Transportieren und Lagern der Anlage Transportieren und Lagern der Anlage Ä Kapitel 2.3 Benutzer Qualifikation: unterwiesene Person, siehe „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 10 WARNUNG! Hohes Gewicht der Anlage Mögliche Folge: Tod oder schwerste Verletzungen, wenn der Boden die Anlage nicht tragen kann und durchbricht. Maßnahme: Stellen Sie sicher, dass der Boden des Aufstell‐...
Angaben zur Anlage Angaben zur Anlage Der Ultromat ® von ProMinent ist eine automatische Polyelektrolyt-Aufbe‐ reitungsanlage. Er kann überall dort zum Einsatz kommen, wo synthetische Polymere automatisch zu Polymerlösungen z.B. als Flockungshilfsmittel zubereitet werden sollen. Als eine solche Lösestation eignet sich die Anlage für eine Vielzahl von verfahrenstechnischen Anwendungsmöglichkeiten z.
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Angaben zur Anlage 1000 2000 Ultromat ULDa ® Schutzart IP 65 IP 65 IP 65 Spectra Typ Spectra 12 / 33 F 12 / 33 F 12 / 100 F Dosierleistung 33 l/h 33 l/h 100 l/h Schutzart IP 55 IP 55 IP 55 A0872...
Aufbau und Funktion Aufbau und Funktion 5.1 Aufbau der Anlage Alle Anlagenteile für die Pulverbevorratung, Pulverdosierung, Benetzung, Lösung und Reifung der Pulverpolymere sind zu einer Kompakteinheit zusammengefasst. Ein Ultromat wird mit Hilfe des Identcodes aus folgenden Funktionsein‐ ® heiten zusammengesetzt: Wasserapparatur (1) Konzentratpumpe (2) Rührwerk (3)
Aufbau und Funktion 5.2.1 Doppelstockbehälter A0874 Abb. 5: Entnahmeöffnungen Entnahmehahn des gereiften Polymers (Kammer unten) Entleerungshahn Der PP-Doppelstockbehälter in geschlossener Ausführung mit Rühr‐ werkstraversen, den Konsolen für Pulverdosierer und Schaltschrank, sowie Entleerungs- und Entnahmeanschlüssen ist in zwei separate Kam‐ mern unterteilt. Somit wird eine ausreichende Reifezeit der Polymerlösung sichergestellt.
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Aufbau und Funktion Beim Einspültrichter ist der Einspülvorgang komplizierter, als oben beschrieben: Das Pulverpolymer fällt in den Einspültrichter, wo es mit einem Teilstrom des Ansetzwassers gleichmäßig benetzt wird. Dadurch wird eine Klum‐ penbildung des Dosiermittels ausgeschlossen. Der Hauptstrom des Ansetzwassers erzeugt mittels einer Mischeinrichtung einen leichten Unterdruck am Ablauf des Trichters.
Aufbau und Funktion A0432 Abb. 7: Wasserapparatur mit Einspültrichter Absperrarmatur Druckminderer Magnetventil Durchflussmesser Regulierventile Einspültrichter Überlaufsensor Überlauf 5.2.4 Pulverdosierer Nähere Informationen über den Aufbau und die Funktion des Geräts sind der separaten Betriebsanleitung „Trockengutdosierer“ zu entnehmen. Die Heizung des Dosierrohrs sowie der Min.-Füllstandssensor für den Tro‐ ckenguttrichter sind bei den Ultromat Aufbereitungsanlagen Standard.
Aufbau und Funktion Der Ultromat ® ist serienmäßig mit einem Elektrorührwerk ausgestattet. Das Rührwerk sorgt für eine schonende Umwälzung der Lösung. 5.2.7 Schaltschrank Im Schaltschrank sind neben dem Netzteil und den Sicherungen alle für den Betrieb der Anlage erforderlichen elektrischen Steuer- und Befehlsge‐ räte untergebracht, insbesondere die Ultromat ®...
Aufbau und Funktion 5.2.11 Leermeldung für Konzentratbehälter „Leermeldung Konzentratbehälter“ beinhaltet einen Schwimm‐ Die Option schalter, der von oben in das Liefergebinde eingebracht wird. 5.2.12 Dosierüberwachung für Flüssigkonzentrat Der Ultromat ® kann mit Flüssigpolymer betrieben werden. Die Konzentrat‐ pumpe dosiert das Konzentrat in die Kammer 1. Die Dosierüberwachung kann nur bei Verwenden von Exzenterschneckenpumpen eingesetzt werden.
Montieren und Installieren Montieren und Installieren Benutzer Qualifikation, mechanische Montage: ausgebildete Fachkraft, Ä Kapitel 2.3 „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 10 siehe Benutzer Qualifikation, elektrische Installation: Elektrofachkraft , siehe Ä Kapitel 2.3 „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 10 Die Anlage wird werkseitig komplett montiert. Die Verkabelung zwischen Schaltschrank und den elektrischen Aggregaten ist bereits vollständig vor‐...
Montieren und Installieren HINWEIS! – Verlegen Sie den Überlauf und die Entleerungsleitungen mit Gefälle. Diese müssen ohne Gegendruck betrieben werden – Installieren Sie zum Entleeren der Anlage ein T-Stück mit einem Absperrhahn als Entleerungsmöglichkeit zwi‐ schen die Absperrarmatur der Kammer 3 und die För‐ derpumpe Schließen Sie die Leitung für das Ansetzwasser an die Wasserap‐...
Montieren und Installieren 6.3.2 Einstellung der kapazitiven Sensoren Die kapazitiven Sensoren zum Melden von Pulvermangel im Pulverdosierer oder Überlauf im Einspültrichter müssen überprüft und eventuell eingestellt werden. Der Sensor hat an seinem kabelseitigen Ende eine gelbe LED zum Anzeigen des Schaltzustandes und daneben eine versenkte Einstellschraube zum Einstellen der Empfindlich‐...
Bedienung des Frequenzumrichters Sinamics G110 Bedienung des Frequenzumrichters Sinamics G110 Frequenzumrichter = FU 7.1 Funktion der Bedienelemente Die Parameter des Frequenzumrichters werden im Werk auf die im Ultro‐ maten verwendeten Trockengutdosierer und Flüssigkonzentratpumpen eingestellt. Wird die Flüssigkonzentratpumpe angeschlossen (nicht im Lie‐ ferumfang enthalten), sind vor Ort die Parameter zu überprüfen und an die verwendete Flüssigkonzentratpumpe anzupassen.
Bedienung des Frequenzumrichters Sinamics G110 7.2 Einstellung des Frequenzumrichters Die Parameter des Frequenzumrichters werden ab Werk auf den Trocken‐ gutdosierer und die Flüssigkonzentratpumpe eingestellt. Folgende Parameter weichen dabei von den Standardeinstellung des Fre‐ quenzumrichters (FU) ab: Einstellungen für den Trockengutdosierer: Parameter G110 Werte für den Trockengutdosierer 0003...
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Bedienung des Frequenzumrichters Sinamics G110 Einstellungen für die Flüssigkonzentratpumpe Spectra: Parameter G110 Werte für die Spectra 0003 0305 1,9 A 0307 0,37 kW 0311 1380 1/min 0700 0731 1000 1082 83 Hz 1120 0,1 s 1121 0,1 s 1210 2000 83 Hz 2010 2011...
Einstellen der Zusatzbauteile Einstellen der Zusatzbauteile 8.1 Einstellung des kapazitiven Sensors Der kapazitive Sensor zum Melden von Pulvermangel im Trockengutdo‐ sierer muss überprüft und eventuell eingestellt werden. Der Sensor hat an seinem kabelseitigen Ende eine gelbe LED zum Anzeigen des Schaltzustandes und daneben eine versenkte Einstell‐ schraube zum Einstellen der Empfindlichkeit.
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Einstellen der Zusatzbauteile Analog - ANALOG Manual - MANUAL Analog Manual Contact Batch Contact - CONTACT Batch - BATCH Dauer- anzeige B0085 Abb. 10: Betriebsart wählen (MODE-Menü) A1796 Abb. 11: Einstellungen zur Betriebsart [Analog] [P] -Taste solange gedrückt, bis die Anzeige blinkt. Betriebsart „Analog“...
Allgemeines zur Bedienung Allgemeines zur Bedienung Der Ultromat ist zur Visualisierung des Steuerungsprozesses mit der Bedieneinheit KTP 400 ausgestattet. Über das Touchdisplay und die 4 Funktionstasten können Sie die Steuerung bedienen. Die Bedieneinheit kommuniziert über die PROFINET/Ethernet-Schnittstelle mit der Steue‐ rung S7-1200.
Allgemeines zur Bedienung 9.1 Bedienmenü Tasten Level 1 Level 2 Eingabe [F1] Modus STOPP / AUTO / [Ändere Pulver/Flüssig] HAND [F2] Modus PARAMETER Wasser Vorlaufzeit; Nachlaufzeit; Durchfluss Min. Rührwerk RW Ein / Aus Niveau oben Max-Max; Max; Start Polymer; Min Niveau unten Max-Max;...
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Allgemeines zur Bedienung Tasten Level 1 Level 2 Eingabe Version Version Touchpanel Erstellungsdatum Version S7 Projekt Erstellungsdatum Projekt Service Wassermesser Modus Messung: Auto / Manuel Manueller Wert [DFM] Impulsrate Leerfahren Stopp / Ein Drucksensor Sensor Messwert Gemessener Wert Offset Werkeinstellung Werkseinstellung Reset Identcode: Ändern [F3] Archiv...
Allgemeines zur Bedienung 9.3 Wechsel des Betriebsmodus [F1] umschalten. Wechsel des Betriebsmodus Sie können den Betriebsmodus über die Funktionstaste [F1] betätigen, Wenn Sie die ð dann öffnet sich ein Fenster mit den Schaltflächen für die [STOPP] , [AUTO] , [HAND] und der Schaltfläche Betriebsmodis [ZURÜCK] .
Allgemeines zur Bedienung 9.4 Benutzerverwaltung 9.4.1 Benutzergruppen Die Bedienung am Touchpanel ist in 3 Gruppen unterteilt: Allgemeine Bedienung Erweiterte Bedienung (User + 5050) Service (Service + 5555) Benutzerrechte der Benutzergruppen Tätigkeit Allgemeine Erweiterte Service Bedienung Bedienung Anlage Stopp – Anlage Auto Umschaltung Umschaltung Trockengut/Flüssigkonzentrat Ändern Konzentration Ändern Wirksubstanz Flüssigkonzentrat...
Allgemeines zur Bedienung 9.4.2 Anmeldung Anlage Auto Menü Parameter Konzentration Anmeldung Benutzer Kennwort Kalibrierung Info Abbrechen System Service Modus Menü Archiv Reset A0799 Abb. 14: Benutzerverwaltung Abb. 15: Bildschirmtastatur Anmeldung Wenn Sie auf dem Touchpanel eine Funktion aufrufen, die erhöhte Benut‐ zerrechte erfordert, erscheint automatisch das Anmeldefenster zur Ein‐...
Allgemeines zur Bedienung 9.5 Werteeingabe am Touchpanel A0791 Abb. 16: Werteeingabe am Touchpanel Berühren Sie ein Eingabefeld auf dem Touchpanel ð Es erscheint die virtuelle Tastatur zur Werteeingabe. Die MIN und MAX Grenzen werden oben links im Touch‐ panel angezeigt. Geben Sie den gewünschten Wert ein und betätigen Sie die ↲- Taste ð...
Allgemeines zur Bedienung 9.6 Auswahl des Dosiergutes Anlage Stopp Modus Pulver kg/h Ändere Pulver/Flüssig Modus Menü Archiv Reset A0882 Abb. 17: Auswahl des Dosiergutes Anzeige des aktuelle verwendeten Dosiergutes Anzeige der Konzentration Anzeige der Fördermenge [Ändere Pulver / Flüssig] Schaltfläche Sie können das Dosiergut nur bei ausgeschalteter Anlage, Modus [STOPP], ändern.
Allgemeines zur Bedienung 9.7 Fernbedienung Anlage Pause Modus Pulver kg/h Ändere Pulver/Flüssig Modus Menü Archiv Reset A0883 Abb. 18: Anlage im Betriebsmodus [PAUSE] Der Ultromat kann über einen externen Schalter in den Betriebsmodus [PAUSE] gesetzt werden. [PAUSE] kann kein neuer Ansatz gestartet Während des Betriebsmodus werden.
Allgemeines zur Bedienung 9.9 Niveauanzeige Anlage Auto Modus Pulver kg/h Reifezeit aktiv Modus Menü Archiv Reset A0884 Abb. 19: Niveaumessung Balkenanzeige des aktuellen Niveaus [mm] Aktuelles Niveau in HINWEIS! Fehlmessung durch Verunreinigung des Drucksensors Um Fehlmessungen zu vermeiden, muss der Drucksensor bei einer Wartung der Anlage gereinigt werden.
Allgemeines zur Bedienung 9.10 Wasserzulauf Anlage Auto Modus Pulver kg/h Reifezeit aktiv Modus Menü Archiv Reset A0885 Abb. 20: Wasserzulauf Anzeige des Magnetventils Prozesswasser (weiß = aus // schwarz = ein) [l/h] Durchflussmenge des Prozesswassers in Die Durchflussmenge wird über einen Impulsgeber in der Wasserappa‐ ratur gemessen.
Allgemeines zur Bedienung Handmodus Modus Sollwert %: Pulver kg/h Modus Menü Archiv Reset A0886 Abb. 21: Betriebsmodus [HAND] [HAND] ist es möglich die einzelnen Antriebe unab‐ Im Betriebsmodus hängig ein- und auszuschalten. Zur Umschaltung in den Betriebsmodus [HAND] im Startbildschirm die Taste [MODUS] und danach die Taste [HAND] betätigen.
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Allgemeines zur Bedienung Anlage Auto Modus Pulver kg/h Reifezeit aktiv Modus Menü Archiv Reset A0887 Abb. 22: Reifezeit Reifezeit aktiv (blinkendes Textfeld) Gesamtzeit Reifezeit Abgelaufen Reifezeit Je nach Dosiergut kann eine Reifezeit notwendig sein, die das Polymer benötigt um gebrauchsfähig zu sein. Die Reifezeit wird in der oberen Kammer abgewartet, bevor diese Kammer in die untere Kammer umgefüllt wird.
Das Bedienmenü [F2] Das Bedienmenü [F2] [F2] erfolgt der Sprung in das [Menü] . Im Menü Mit der Funktionstaste können weitere Einstellungen vorgenommen werden. Anlage Auto Menü Parameter Konzentration Kalibrierung Info System Service Modus Home Archiv Reset A0792 Abb. 23: Sprung in das Menü Parameter siehe Ä...
Das Bedienmenü [F2] 10.1.2 Parameter [Rührwerk] Anlage Stopp Parameter Rührwerk Wasser Rührwerk Niveau Pulver Flüssig Rührwerk ein: Rührwerk aus: Modus Menü Archiv Reset A0875 Abb. 25: Parameter [Rührwerk] [Puls-/Pausen-Modus] Nach dem Ansetzbetrieb kann das Rührwerk im weiterlaufen. Die Parameter für die Ein- und Ausschaltzeit können Sie wie folgt einstellen: Parameter Werkseinstellung...
Das Bedienmenü [F2] 10.1.5 Parameter [Niveau] Anlage Stopp Parameter Drucksensor oben Wasser Rührwerk Niveau Pulver Flüssig Niveau Max Max: Niveau Max: Start Polymer: Niveau Min: Sensor Oben Modus Menü Archiv Reset A0878 Abb. 28: Parameter [Niveau], Sensor Oben Anlage Stopp Parameter Drucksensor unten Wasser Rührwerk...
Das Bedienmenü [F2] Parameter Bemerkung Niveau Min Wird das [Niveau Min] unterschritten, wird der Behälter oben nach unten umgefüllt. [unten] [Niveau Min Min] unterschritten, erscheint eine Alarmmeldung und die Freigabe zur Niveau Min Min Wird das Entnahme wird nicht mehr gegeben. [unten] Schaltpegel der Doppelstockanlage oben: ULDa...
Das Bedienmenü [F2] 10.2.3 Kalibrierung Strömungswächter (nur bei "Spectra") Vor dem ersten Einschalten der Anlage in den Automatik- Modus müssen Sie die Flüssigkonzentratpumpe kalibrieren und dann den Strömungswächter. Bei der Kalibrierung muss die Anlage ausgeschaltet sein. Anlage [Stopp]. Wenn Sie die Anlage länger als 20 Sekunden unterhalb des Schaltpunktes für die minimale Dosiermenge betreiben, dann erscheint auf dem Display die Meldung [Störung: Strömungssensor Flüssigkonzentrat prüfen] und...
Das Bedienmenü [F2] Wenn die Flüssigkonzentratpumpe mit Soll-Frequenz läuft, können Sie mit dem Potenziometer am Strömungssensor den Schaltpunkt des Strömungssensor einstellen ð Der Strömungssensor ist korrekt eingestellt, wenn sich der Schaltpunkt knapp unterhalb der minimalen Dosiermenge im [Strömungssensor] Standardbetrieb liegt. Anzeige des Signals (3) wechselt von grau zu weiß.
Das Bedienmenü [F2] [STOPP] Stoppen Sie die Kalibrierung mit der Schaltfläche ð Das Magnetventil Wasser wird geschlossen. 10.3 System Das Menü "System" bietet die Einstellung der folgenden Bereiche: Sprache Datum und Uhrzeit Touchpanel 10.3.1 Sprache wechseln Anlage Stopp System Sprache Sprache Zeit Touch...
Das Bedienmenü [F2] 10.3.2 Einstellen Datum und Uhrzeit Anlage Stopp System Datum/Uhrzeit Sprache Zeit Touch Datum/Uhrzeit einstellen Modus Menü Archiv Reset A0802 Abb. 35: Einstellen Datum und Uhrzeit Datum und Uhrzeit werden wie folgt ein‐ Tippen Sie die Schaltfläche mit der angezeigten Zeit an gestellt: ð...
Das Bedienmenü [F2] 10.3.3 Touchpanel Anlage Stopp System Touchpanel Sprache Zeit Touch Kontrast: Putzbild: Aktiviere Aktiviere Kalibriere Touch: Modus Menü Archiv Reset A0803 Abb. 36: Anzeige [System] [+] und [-] können Sie den Kontrast des Touchpa‐ Kontrast: Über die Schaltflächen nels einstellen.
Das Bedienmenü [F2] 10.4 Konzentration Ist der PROFIBUS oder PROFINET im Lieferumfang ent‐ ® ® halten, erscheint im Display [Konzentration] die Schaltflä‐ chen [Intern] / [Extern]. Im Modus [Intern] werden die Soll‐ werte für die Konzentration (Pulver und Flüssig) vom Bedienpanel vorgegeben.
Das Bedienmenü [F2] Mit den Parametern [Konzentration Pulver/Flüssig] kann die Konzentration der angesetzten Polymerlösung im Ultromaten eingestellt werden. Der Parameter [Wirksubstanz Flüssig] gibt an, wie hoch der Gehalt an Wirksubstanz im Flüssigpol‐ ymer ist. Wirksubstanz Flüssig Die Flüssigpolymere sind mit unterschiedlichen Wirksubs‐ tanzen ausgestattet.
Das Bedienmenü [F2] Merkmal Anmerkung Schwimmerschalter Nur in Ausführung „Flüssig“ . Überwacht den Füllstand des Behälters für das Flüssigkon‐ zentrat. Profibus Schnittstelle zum Austausch von Daten. 10.5.2 Softwareversion Anlage Stopp Software Version Ultromat Identcode Version Version Touchpanel: Erstellungsdatum: Version S7 Projekt: Erstellungsdatum: Projekt: Modus...
Das Bedienmenü [F2] 10.6 Service 10.6.1 Service Anlage Stopp Service Wassermesser Leerfahren Drucksensor Werkseinstellung Wassermesser Modus Messung: Auto Manuel Auto Imp/l Durchflussmesser: Modus Menü Archiv Reset A0804 Abb. 40: Service Schaltflächen zum Springen in die verschiedenen Servicegruppen Überschrift der aktuellen Servicegruppe 10.6.1.1 Service - Wassermesser Manuelle Durchflusseingabe:...
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Das Bedienmenü [F2] Durchflussmesser: Die Durchflussmenge wird über einen Impulsgeber erfasst. Dieser Geber gibt eine Zahl von [Impulsen pro Liter] Wasser an. In diesem Feld, kann bei Verwendung unterschiedlicher Impulsgeber die korrekte Impulszahl eingegeben werden. 10.6.1.2 Service – Leerfahren Leerfahren: Die Anlage kann nicht in [Anlage Auto] leergefahren werden.
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Das Bedienmenü [F2] 10.6.1.3 Service – Drucksensor Anlage Stopp Service Drucksensor Leerfahren Drucksensor Werkseinstellung Wassermesser Niveau Sensor oben Sensor Messwert: Gemessener Wert: Setzen Offset: Niveau Sensor unten Sensor Messwert: Gemessener Wert: Setzen Offset: Modus Menü Archiv Reset A0880 Abb. 43: Service – Drucksensor [Sensor Messwert] beinhaltet die gemessene Füllhöhe des Behälters.
Das Bedienmenü [F2] 10.6.1.4 Service – Rücksetzen Anlage Stopp Service Werkseinstellung Leerfahren Drucksensor Werkseinstellung Wassermesser Werkseinstellung: Reset Identcode: Ändern Modus Menü Archiv Reset A0808 Abb. 44: Service – Rücksetzen [Reset] können Sie die Parameter des Ultromaten Werkseinstellung: Über die Schaltfläche auf die Werkseinstellung zurücksetzen.
Betrieb der Anlage Betrieb der Anlage Benutzer Qualifikation, Betrieb der Anlage: unterwiesene Person, siehe Ä Kapitel 2.3 „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 10 WARNUNG! Rutschgefahr Gefahr durch Austritt von Wasser oder Polymer. Mischungen von Polymer mit Wasser sind rutschig – Achten Sie beim Befüllen des Trockenguttrichters auf einen sicheren Stand –...
Betrieb der Anlage 11.2 Netzeinschalten und Netzausfallverhalten WARNUNG! Automatischer Anlauf Bei jedem Netzeinschalten beginnen die Rührwerke ohne Rücksicht auf die gemessenen Anlagenzustände zu laufen. Bei jedem Netzeinschalten kann der Ansetzbetrieb erfolgen. Halten Sie deswegen alle Deckel der Inspektionsöffnungen geschlossen. Falls Arbeiten an der Anlage notwendig sind: trennen Sie die Anlage vom Netz und sichern Sie sie gegen Wiederein‐...
Benutzer Qualifikation: unterwiesene Person, siehe „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 10 HINWEIS! Vorschriften Altteileentsorgung – Beachten Sie die zurzeit für Sie gültigen nationalen Vor‐ schriften und Rechtsnormen ProMinent Dosiertechnik GmbH, Heidelberg nimmt die dekontaminierten Altgeräte bei ausreichender Frankierung der Sendung zurück.
Fehlbedienungen der Anlage Fehlbedienungen der Anlage Die falsche Stellung der Entleerungshähne führt zu Störungen Die falsche Stellung der Absperrarmatur in der Wasserzuleitung führt zu Störungen Es darf keinen unbefugten Personen möglich sein, Betriebsparameter einzugeben oder zu verändern. Setzen Sie die Zugangscodes ein Sie dürfen die voreingestellten Parameterwerte für den Frequenzum‐...
Inbetriebnahme Inbetriebnahme Bei der Inbetriebnahme ist nach folgendem Schema vorzugehen: Schritt Tätigkeit Ä Kapitel 6 „Montieren und Installieren“ auf Seite 24 Montieren und Installieren, siehe Ä Kapitel 6.3.2 „Einstellung der kapazitiven Sensoren“ Einstellung der kapazitiven Sensoren, siehe auf Seite 26 Ä...
Wartung Wartung 14.1 Pulverdosierer und Einspülapparatur inspizieren Pulverdosierer Überprüfen Sie den Pulverdosierer während des Betriebs regel‐ mäßig auf einwandfreie Funktion Prüfen Sie, dass das Pulverpolymer richtig dosiert wird Einspüleinrichtung Prüfen Sie, ob der konische Einspülbereich des Einspültrichters vollständig von Wasser überspült wird und sich keine Pulverablage‐ rungen bilden 14.2 Siebeinsatz im Druckminderer reinigen...
Wartung HINWEIS! Weitere Informationen Nähere Angaben und die entsprechende Zeichnung finden Sie in der Betriebsanleitung des Magnetventils; im Anhang dieser Dokumentation. Schließen Sie die vorgeschaltete Absperrarmatur vollständig Lösen Sie die vier Zylinderschrauben am Gehäuse und nehmen Sie den Ventildeckel mitsamt dem Spulenaufsatz ab ð...
Wartung 14.6 Oberseite des Behälters reinigen Reinigen Sie von Zeit zu Zeit die Oberseite des Behälters, da sich mit der Zeit ein rutschiger Film bilden kann. Beachten Sie hierbei auch die Hin‐ weise auf dem Sicherheitsdatenblatt des eingesetzten Polymers.
Unspezifizierte Störungen Sollte ein Problem auftreten, das in diese Liste keinen Eingang gefunden hat, oder sollte sich eine genannte Störung nicht mithilfe der vorgeschla‐ genen Pannenhilfe beheben lassen, so setzen Sie sich diesbezüglich bitte mit dem ProMinent ® -ProMaqua ®...
Störungsmeldungen 15.2 Allgemeines zur Störungsmeldungen Störungsmeldungen quittieren Störungsmeldungen müssen von Ihnen quittiert werden. Wenn das System eine Störungsmeldung generiert, wird eine optische und akustische Signalisierung der Störung ausgelöst. Gleichzeitig wird bei Generierung der Störungs‐ meldung auf dem Display des Bedienpanels eine Meldung über Art und Zeitpunkt der Störung angezeigt.
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Störungsmeldungen Störungsmeldung Ursache Behebung Ansatz Entnahme Stopp gesperrt Parameter Konzentration zu Parameter Konzentra‐ hoch tion verringern Flüssigkonzentratpumpe ist Flüssigkonzentratpumpe noch Flüssigkonzentratpumpe nicht kalibriert nicht kalibriert kalibrieren Flüssigkonzentratpumpe Pumpe ist defekt Pumpe überprüfen NEIN Sigma prüfen Frequenzumrichter Flüssig‐ Frequenzumrichter defekt Frequenzumrichter NEIN konzentratpumpe prüfen überprüfen...
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Störungsmeldungen Störungsmeldung Ursache Behebung Ansatz Entnahme Stopp gesperrt Filter verstopft Filter reinigen Druckminderer falsch einge‐ Druckminderer korrekt stellt einstellen Wassermesser defekt Wassermesser über‐ prüfen Digitaler Eingang defekt Digitalen Eingang über‐ prüfen Einspültrichter zu voll Nadelventile zu Einspültrichter Nadelventile einstellen NEIN nicht korrekt eingestellt Einspültrichter verstopft Einspültrichter reinigen...
Anlagen / Datenblätter Anlagen / Datenblätter 16.1 Logische Zustände Logische Zustände der digitalen Eingänge: Eingang Signal-Bezeichnung Beschreibung Zustand logischer Zustand ✻ DI A.0 Turbodos DI A.1 Fehler Spannung 230 V Spannung in Ordnung Fehler DI A.2 Fehler Spannung 24 V Spannung in Ordnung Fehler DI A.3...
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Anlagen / Datenblätter Logische Zustände der digitalen Ausgänge: Eingang Signal-Bezeichnung Beschreibung Zustand logischer Zustand ✻ DQ A.0 Betriebsbereit Ultromat nicht betriebsbereit Ultromat betriebsbereit DQ A.1 Trockenlauf Trockenlauf (Kammer 3 ist leer) Kammer 3 ist befüllt DQ A.2 Sammelalarm Kein Sammelalarm Sammelalarm aktiv DQ A.3 Hupe...
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Anlagen / Datenblätter 16.2 Bedienmenü Tasten Level 1 Level 2 Eingabe [F1] Modus STOPP / AUTO / [Ändere Pulver/Flüssig] HAND [F2] Modus PARAMETER Wasser Vorlaufzeit; Nachlaufzeit; Durchfluss Min. Rührwerk RW Ein / Aus Niveau oben Max-Max; Max; Start Polymer; Min Niveau unten Max-Max;...
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Anlagen / Datenblätter Tasten Level 1 Level 2 Eingabe Version Version Touchpanel Erstellungsdatum Version S7 Projekt Erstellungsdatum Projekt Service Wassermesser Modus Messung: Auto / Manuel Manueller Wert [DFM] Impulsrate Leerfahren Stopp / Ein Drucksensor Sensor Messwert Gemessener Wert Offset Werkeinstellung Werkseinstellung Reset Identcode: Ändern [F3] Archiv...
Anlagen / Datenblätter 16.4 Schmierplan Bis auf die Spectra-Pumpe sind alle Antriebe des Ultromaten wartungsfrei. Aggregate Getriebe Intervall Öl Menge Rührwerke Sigma Spectra SK01-71L/4 10.000 h / 2 Jahre ISO VG 220 250 ml Trockengutdosierer SK1 SD wartungsfrei 16.5 Steuerungsablauf Max-Max Max-Max Min-Min...
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Anlagen / Datenblätter Hiermit erklären wir, ProMinent Systems s.r.o. Fügnernova ul. 567 CZ - 33601 Blovice dass das nachfolgend bezeichnete Produkt aufgrund seiner Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EG-Richtlinie entspricht.
Index Index Allgemeine Gleichbehandlung........2 Maßblatt................ 15 Angewandte harmonisierte Normen......86 Profibus..............60, 79 Benutzer Qualifikation........... 10 Pumpe................31 Beschädigung der Anlage beim Transport....14 Bezeichnung des Produktes......... 86 Rührerwellen..............18 Deckel der Inspektionsöffnungen........12 schwebende Lasten............14 Die Sigma einstellen (Werkseinstellungen)....31 Sensor................