Inhaltszusammenfassung für Siemens Innomotics XP 1MB Serie
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Betriebsanleitung | Ausgabe 06/2024 Innomotics Moves! Niederspannungsmotoren XP 1MB..5/6 Achshöhe 71 ... 355 innomotics.com/low-voltage-motors...
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Einleitung Sicherheitshinweise Beschreibung Niederspannungsmotoren Einsatzvorbereitung Innomotics XP 1MB..5/6 Achshöhe 71 ... 355 Montage Elektrischer Anschluss Betriebsanleitung Inbetriebnahme Betrieb Instandhaltung Ersatzteile Entsorgung Technische Daten Qualitätsdokumente Für Anwendung in Zone 1 (IEC/EN/GOST 60079-10-1, GB 3836.14) Für Anwendung in Zone 21 und Zone 22 (IEC/EN/ GOST 60079-10-2, GB/T 3836.35) Originalbetriebsanleitung 06/2024...
Rechtliche Hinweise Warnhinweiskonzept Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndreieck hervorgehoben, Hinweise zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach Gefährdungsstufe werden die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt.
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Inhaltsverzeichnis Maschinen ohne Decklackierung ..................41 Lieferung ........................... 42 Transport und Einlagerung ....................42 4.5.1 Sicherheitshinweise für den Transport ................42 4.5.2 Einlagern ........................... 45 4.5.3 Temperaturgrenzen bei der Einlagerung ................46 4.5.4 Läufer sichern ........................47 4.5.5 Inbetriebnahme nach der Einlagerung................49 4.5.5.1 Isolationswiderstand und Polarisationsindex...............
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Inhaltsverzeichnis 5.5.2 Maschine zur Arbeitsmaschine ausrichten und befestigen........... 70 5.5.2.1 Horizontale Bauform mit Füßen..................70 5.5.2.2 Horizontale Bauform mit Flansch..................70 5.5.2.3 Vertikale Bauform mit Flansch .................... 71 5.5.2.4 Bauform ohne Flansch ....................... 71 5.5.3 Läuferhaltevorrichtung entfernen..................72 5.5.4 Empfohlene Ausrichtgenauigkeit..................72 5.5.5 Abtriebselemente montieren....................
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Inhaltsverzeichnis Betrieb ............................... 101 Sicherheitshinweise für den Betrieb.................. 101 8.1.1 Sicherheitshinweis für die Belüftung ................105 8.1.1.1 Fremdbelüftung (optional): Kühlart IC 416 nach EN / IEC 60034-6 ........105 8.1.2 Einschalten bei aktiver Stillstandsheizung................. 106 Maschine einschalten....................... 107 Fremdlüfter ausschalten....................107 Wiedereinschalten nach NOT-AUS ..................
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Inhaltsverzeichnis 10.2 Bezug von Ersatzteilen im freien Handel ................131 10.3 Ersatzteilermittlung über das Internet................132 10.4 Ersatz von Wälzlagern ...................... 132 10.5 Wälzlager ........................132 10.6 Stillstandsheizung......................132 10.7 Teilegruppen........................132 10.8 Bestellbeispiel........................134 10.9 Maschinenteile ........................ 134 10.10 Normteile ........................
Hinweis Die Siemens Businesses Large Drives Applications und Low Voltage Motors sind auf Innomotics übertragen worden. Der Markenwechsel von Siemens zu Innomotics dauert an. Die in produktbezogenen Dokumenten enthaltenen rechtlichen Informationen, Warenzeichen oder Logos von Siemens oder Innomotics stellen nicht notwendigerweise die tatsächlich für die jeweiligen Produkte verwendete Marke dar.
Einleitung 1.1 Über dieses Handbuch 1.1.1.1 Warenkaufrecht Zur Veranschaulichung möglicher Einsatzgebiete unserer Produkte werden in dieser Produktdokumentation und in der Onlinehilfe typische Anwendungsfälle aufgeführt. Diese gelten rein exemplarisch und beinhalten keine Aussage zu der Eignung des jeweiligen Produkts für eine Anwendung im konkreten Einzelfall. Soweit nicht explizit vertraglich vereinbart, übernimmt Innomotics für eine solche Eignung keine Haftung.
Webseiten und ist auch nicht für die dort bereitgehaltenen Inhalte und Informationen verantwortlich. Das Risiko für deren Nutzung trägt der Nutzer. Dokumentation Eine umfangreiche Dokumentation finden Sie im Internet (https:// support.industry.siemens.com/cs/ww/de/ps/13309). Sie haben die Möglichkeit, die Dokumente anzuzeigen oder im PDF-Format herunterzuladen. 1MB..5/6 Achshöhe 71 ... 355 Betriebsanleitung, 06/2024, A5E41926185A...
1.3.1 Online Support im Web Wichtige Informationen zum Produkt finden Sie unter Verwendung vom Online Support über folgende Möglichkeiten: • Online Portal (https://support.industry.siemens.com/cs/ww/de/) • App Online Support (für Apple iOS und Android) 1MB..5/6 Achshöhe 71 ... 355 Betriebsanleitung, 06/2024, A5E41926185A...
• Newsletter mit Produktauswahl • Kataloge/Broschüren • Zertifikate Bei Produkten mit aufgedrucktem QR-Code sind Handbuch und Zertifikat direkt aufrufbar. 1.3.2 Ersatzteil-Services Der Online-Ersatzteil-Service "Spares on Web (https://www.sow.siemens.com/)" bietet bestimmte Ersatzteile zu dem Produkt an. 1MB..5/6 Achshöhe 71 ... 355 Betriebsanleitung, 06/2024, A5E41926185A...
Einleitung 1.4 Wichtige Produktinformationen Wichtige Produktinformationen Bestimmungsgemäße Verwendung der Maschinen Diese Maschinen sind für gewerbliche Anlagen bestimmt. Sie entsprechen den harmonisierten Normen der Reihe EN / IEC 60034 (VDE 0530). Der Einsatz im Ex-Bereich ist verboten, sofern die Kennzeichnung auf der Maschine einen Netz- bzw. Umrichterbetrieb nicht ausdrücklich zulässt. Falls im Sonderfall z. B.
Sicherheitshinweise Informationen für die Anlagenverantwortlichen Dieser Motor ist eine unvollständige Maschine im Sinne der Richtlinie 2006/42/EG ("Maschinenrichtlinie") und ist in Übereinstimmung mit den zutreffenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen dieser Richtlinie, einschließlich den Schutzzielen der Richtlinie 2014/35/EU ("Niederspannungsrichtlinie") betreffend die elektrischen Gefährdungen, konzipiert und gebaut. Er ist für den Einsatz in Industrieanlagen vorgesehen.
Sicherheitshinweise 2.1 Die 5 Sicherheitsregeln Die 5 Sicherheitsregeln 5 Sicherheitsregeln Für Ihre persönliche Sicherheit sowie zur Vermeidung von Sachschäden halten Sie bei allen Arbeiten stets die sicherheitsrelevanten Hinweise ein. Befolgen Sie auch die 5 Sicherheitsregeln nach EN 50110‑1 "Arbeiten im spannungsfreien Zustand" in der genannten Reihenfolge. 1.
Sicherheitshinweise 2.1 Die 5 Sicherheitsregeln Gefahr durch unter Spannung stehende Teile Unter Spannung stehende Teile stellen eine Gefahr dar. Durch das Entfernen von Abdeckungen ist der Berührungsschutz von aktiven Teilen nicht mehr gewährleistet. Durch Annähern an aktive Teile können die Mindestluft- und -kriechstrecken unterschritten werden. Berühren oder Annähern kann Tod, schwere Körperverletzung oder Sachschäden zur Folge haben.
Sicherheitshinweise 2.1 Die 5 Sicherheitsregeln Siehe auch Wartung (Seite 120) Geräuschemissionen Die Maschine kann im Betrieb Geräuschemissionspegel aufweisen, die für Arbeitsstätten unzulässig sind. Gehörschäden können die Folge sein. • Stellen Sie sicher, dass sich während des Betriebs der Maschine keine Personen im Bereich der erhöhten Schallemission aufhalten.
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Sicherheitshinweise 2.1 Die 5 Sicherheitsregeln Zündgefahren Die Bewertung der betrieblichen Risiken, der örtlichen Betriebsbedingungen und die erforderlichen Überwachungsmethoden müssen vom Betreiber in Abstimmung mit der zuständigen Aufsichtsbehörde verbindlich geklärt werden. Die notwendigen Maßnahmen müssen eingehalten werden. Der Maschinenhersteller kann hierzu keine allgemein gültigen Empfehlungen geben.
Sicherheitshinweise 2.1 Die 5 Sicherheitsregeln Sachschäden durch elektrostatische Entladung Elektronische Baugruppen enthalten elektrostatisch gefährdete Bauelemente. Diese Bauelemente können bei unsachgemäßer Handhabung beschädigt oder zerstört werden. Um Sachschäden zu vermeiden, befolgen Sie die nachstehenden Anweisungen. • Berühren Sie elektronische Baugruppen nur, wenn Sie unbedingt an diesen Baugruppen arbeiten müssen.
Sicherheitshinweise 2.1 Die 5 Sicherheitsregeln In explosionsfähiger Atmosphäre kann es zu einer Explosion kommen. Tod, schwere Körperverletzung und Sachschäden können die Folge sein. • Sorgen Sie dafür, dass beim Reinigen keine explosionsfähige Atmosphäre vorhanden ist. • Halten Sie sich an die EGB–Schutzmaßnahmen. •...
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Sicherheitshinweise 2.1 Die 5 Sicherheitsregeln Falls Abweichungen und Unklarheiten auftreten, fragen Sie unter Angabe vom Maschinentyp und der Seriennummer (siehe Leistungsschild) bei der Herstellfirma nach, oder wenden Sie sich an das Servicecenter (Seite 12). Auszug aus den EU-Baumusterprüfbescheinigungen, Punkt 17 bzw. den IECEx Certificates of Conformity.
Sicherheitshinweise 2.2 Zertifikat mit den besonderen Bedingungen Die Produkte und Lösungen von Innomotics werden ständig weiterentwickelt, um sie noch sicherer zu machen. Innomotics empfiehlt ausdrücklich, Produkt-Updates anzuwenden, sobald sie zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden. Die Verwendung veralteter oder nicht mehr unterstützter Versionen kann das Risiko von Cyber-Bedrohungen erhöhen.
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Sicherheitshinweise 2.2 Zertifikat mit den besonderen Bedingungen • Die Klemmenkästen für die Motoren müssen: – Geeignete ATEX-zertifizierte Klemmenkästen in der Zündschutzart druckfeste Kapselung "db" oder in der Zündschutzart Erhöhte Sicherheit ''eb'' sein, oder – Geeignete Anschlusskästen in der Zündschutzart Erhöhte Sicherheit ''eb'' sein, deren Eignung mithilfe von routinemäßigen Temperaturmessungen in Verbindung mit dem vorgesehenen Motortyp durch von Prüfstellen ausgestellte Prüfberichte nachweisen und –...
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Sicherheitshinweise 2.2 Zertifikat mit den besonderen Bedingungen • Eine direkte Temperaturüberwachung durch Kaltleiter oder Widerstandsthermometer ist in folgenden Fällen erforderlich: – Andere Betriebsarten als S1 – Fremdkühlung (Fremdlüfter, Wasserkühlung), es sei denn, die Kühlung wird durch gesonderte Maßnahmen (Überwachung, Auflage im Zertifikat/Betriebsanleitung/ Typschild) sichergestellt –...
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Sicherheitshinweise 2.2 Zertifikat mit den besonderen Bedingungen 1MB..5/6 Achshöhe 71 ... 355 Betriebsanleitung, 06/2024, A5E41926185A...
Beschreibung Anwendungsbereich Die drehenden elektrischen Maschinen dieser Reihe werden als Industrieantriebe eingesetzt. Sie sind für breite Anwendungsgebiete der Antriebstechnik, sowohl für Netzbetrieb als auch in Verbindung mit Frequenzumrichtern konzipiert. Sie zeichnen sich durch hohe Leistungsdichte, große Robustheit, lange Lebensdauer und große Zuverlässigkeit aus.
Beschreibung 3.2 Leistungsschilder Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen Explosionsgeschützte elektrische Maschinen entsprechen den Normen der Reihen IEC / EN 60034 und IEC / EN 60079. Betreiben Sie die Maschine in explosionsgefährdeten Bereichen nur nach Maßgabe der zuständigen Aufsichtsbehörde. Der Aufsichtsbehörde obliegt die Feststellung der Explosionsgefährdung und Zoneneinteilung.
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Beschreibung 3.2 Leistungsschilder Position Beschreibung Position Beschreibung Zusatzangaben (optional) Bemessungsleistung kW Kundendaten (optional) Bemessungsstrom A Herstellungsland Leistungsfaktor cosφ Herstellerangabe Bemessungsdrehzahl min Kennnummer von Prüfstelle (optional) Wirkungsgradklasse Vorschriften (optional) Wirkungsgrad Firmenlogo Drehmoment Nm (optional) Schiffsvorschrift Anlaufstromverhältnis (optional) Motortyp Betriebsart (optional) Daten explosionsgeschützte Maschinen Stillstandsheizung (optional) ...
Beschreibung 3.3 Aufbau Aufbau Maschinenausführung Die der Auslegung und Prüfung dieser Maschine zu Grunde liegenden Vorschriften und Normen finden Sie auf dem Leistungsschild. Die Maschinenausführung entspricht grundsätzlich den nachfolgenden Normen. Die Stände der referenzierten harmonisierten Normen entnehmen Sie der bzw. den EU- Konformitätserklärungen.
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Beschreibung 3.3 Aufbau Merkmal Norm Wirkungsgrad-Klassifizierung von Dreh‐ EN/IEC 60034-30-1 GOST IEC 60034-30-1 GB 18613 BS EN 60034-30-1 strommotoren mit Käfigläufern IEC-Normspannungen IEC 60038 GOST R IEC 61800-1 GB/T 156 BS EN 60038 Schwingungsgrenzwerte ISO 10816-3 GOST ISO 10816-1 GB/T 6075.3 BS ISO 10816-3 Tabelle 3-2 Angewendete Vorschriften für explosionsgeschützte Maschinen Merkmal Norm Elektrische Betriebsmittel für explosions‐ EN/IEC 60079-0 GOST 31610.0 GB/T 3836.1...
Beschreibung 3.3 Aufbau 3.3.2 Kühlung, Belüftung Bei den Maschinen dieser Baureihe handelt es sich um Asynchron-Drehstrommaschinen mit einem geschlossenen primären (inneren) Kühlkreislauf und einem offenen sekundären Kühlluftkreislauf (Oberflächenkühlung). Die Oberflächenkühlung variiert je nach Ausführung. 3.3.2.1 Maschinen mit Lüfter Eigenbelüftung (Standard): Kühlart IC 411 nach EN / IEC 60034-6 An der NDE-Seite des Ständergehäuses ist eine Lüfterhaube für die Führung der Außenluft angeordnet.
Beschreibung 3.3 Aufbau 3.3.3 Lagerung Zur Abstützung und Lageführung der Maschinenwelle im feststehenden Maschinenteil finden DE sowie NDE angeordnete Wälzlager Verwendung. Eine Seite hat dabei die Funktion des Festlagers, das axiale und radiale Kräfte von der drehbaren Maschinenwelle auf den feststehenden Maschinenteil überträgt. Die gegenüberliegende Seite ist als Los- und Stützlager ausgeführt, um thermische Dehnungen innerhalb der Maschine zuzulassen und radiale Kräfte zu übertragen.
Beschreibung 3.3 Aufbau 3.3.6 Bauformen/Aufstellungsart Bauformen/Aufstellungsart für explosionsgeschützte Maschinen Die auf die Maschine zutreffende Bauform ist auf dem Leistungsschild angegeben. Bei explosionsgeschützten Maschinen mit Bauformen Wellenende nach unten IM V5, IM V1 oder IM V18 ist eine Ausführung mit Schutzdach vorgeschrieben. Werksseitig werden explosionsgeschützte Maschinen bei den Bauformen IM V5, IM V1 oder IM V18 mit Schutzdach ausgeführt.
Beschreibung 3.3 Aufbau 3.3.8 Umgebungsbedingungen Grenzwerte für Standardausführung Relative Luftfeuchtigkeit bei Umgebungstempera‐ max. 55 % tur T 40 °C Umgebungstemperatur -20 °C bis +40 °C Aufstellungshöhe ≤ 1000 m Luft mit normalem Sauerstoffgehalt, üblicherweise 21 % ( V / V ) Die Maschine ist in der Standardausführung weder für den Betrieb in salzhaltiger oder aggressiver Atmosphäre noch für die Aufstellung im Freien geeignet.
Beschreibung 3.3 Aufbau GEFAHR Explosionsgefahr bei Einsatz durch zu hohe Oberflächentemperatur Tod, schwere Körperverletzung und Sachschäden sind die Folge. • Verhindern Sie ein Überschreiten der maximalen Oberflächentemperatur durch Einhaltung der vorgeschriebenen Betriebsbedingungen. • Überwachen Sie die Wicklungstemperatur. Verwenden Sie hierfür die in der Ständerwicklung eingebauten Temperaturfühler, wie auf dem Leistungsschild oder Zusatzschild angegeben.
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Beschreibung 3.3 Aufbau 8507 II 2G Ex db eb IIA T. Gb EPS 21 UKEX 1 235 X ... 249 X 8507 II 2G Ex db eb IIB T. Gb 8507 II 2G Ex db IIA T. Gb 8507 II 2G Ex db IIB T. Gb 8507 II 2G Ex db eb IIC T.
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Beschreibung 3.3 Aufbau Ex tb IIIA T... °C Db IECEx BVS 20.0040X, ...0050X, ...0054X, ...0055X, ...0057X, ...005 Ex tb IIIB T... °C Db 8X, ...0059X, ...0060X, ...0068X, ...0069X, ...0071X, ...0 Ex tb IIIC T... °C Db 074X, ...0075X, ...0080X, IECEx CNEX 17.0004, P508995/1 .../14 8705 II 2D Ex tb IIIA T...
Beschreibung 3.3 Aufbau Ex tc IIIA T... °C Dc 2020312301002066 ... 076, 2020312301002079 ... 089, Ex tc IIIB T... °C Dc 2022312301004023 … 029 Ex tc IIIC T... °C Dc Hinweis Endet die Nummer des Zertifikats oder die Ex-Kennzeichnung mit einem „X“, befolgen Sie das Kapitel Besondere Bedingungen für die Verwendung (Seite 16) 3.3.11 Anschlusskasten...
Einsatzvorbereitung Gute Planung und Vorbereitung des Einsatzes der Maschine sind wichtige Voraussetzungen für eine einfache und korrekte Installation, den sicheren Betrieb und die Zugänglichkeit der Maschine für Wartung und Instandsetzung. In diesem Kapitel erfahren Sie, was Sie bei der Projektierung Ihrer Anlage für diese Maschine befolgen und vor der Anlieferung der Maschine vorbereiten müssen.
Einsatzvorbereitung 4.5 Transport und Einlagerung Lieferung Prüfung der Lieferung auf Vollständigkeit Die Antriebssysteme sind individuell zusammengestellt. Prüfen Sie nach Erhalt der Lieferung sofort, ob der Lieferumfang mit den Warenbegleitpapieren übereinstimmt. Für nachträglich reklamierte Mängel wird keine Gewährleistung übernommen. • Reklamieren Sie erkennbare Transportschäden sofort beim Anlieferer. •...
Einsatzvorbereitung 4.5 Transport und Einlagerung • Befolgen Sie bei allen Transportarbeiten sowie beim Einlagern die auf dem Kollo aufgebrachten Handhabungsmarkierungen nach ISO 780. • Verwenden Sie nur korrekt dimensionierte Hebemittel, Fördermittel und Flurförderzeuge. Gefahr durch unsachgemäßes Anschlagen und Heben • Stellen Sie sicher, dass eine geeignete Hebeausrüstung zur Verfügung steht. •...
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Einsatzvorbereitung 4.5 Transport und Einlagerung • Halten Sie die zulässigen Belastungen der Ringschrauben ein. • Wenn notwendig, verwenden Sie geeignete ausreichend bemessene Tragmittel z. B. Hebebänder (EN1492-1) und Zurrgurte (EN12195-2). • Halten Sie sich nicht unter der angehobenen Maschine oder in deren Umkreis auf. WARNUNG Lebensgefahr durch abstürzende Maschine Wenn die Hebe- oder Lastaufnahmemittel versagen, dann kann die Maschine...
Einsatzvorbereitung 4.5 Transport und Einlagerung 4.5.2 Einlagern Einlagern im Freien ACHTUNG Beschädigung der Maschine Durch die unsachgemäße Lagerung kann Sachschaden entstehen. Treffen Sie bei extremen klimatischen Bedingungen, z. B. salzhaltige und/oder staubige, feuchte Atmosphäre, Vorkehrungen zum Schutz der Maschine. Wählen Sie einen hochwassersicheren, erschütterungsfreien und trockenen Lagerplatz. Reparieren Sie Schäden an der Verpackung vor der Einlagerung, soweit es für die ordnungsgemäße Lagerung notwendig ist.
Einsatzvorbereitung 4.5 Transport und Einlagerung 4.5.3 Temperaturgrenzen bei der Einlagerung Die eingesetzten Materialien sind für den bestellten Temperaturbereich optimiert. Die spezifizierten Temperaturgrenzen finden Sie auf dem Leistungsschild. WARNUNG Explosionsgefahr bei beschädigten Dichtmaterialien Wenn Sie die Maschine außerhalb der spezifizierten Temperaturgrenze einlagern, können die Dichtmaterialien Schaden nehmen und ihre Dichtfunktion versagen.
Einsatzvorbereitung 4.5 Transport und Einlagerung ACHTUNG Einlagerung Wenn Sie die Maschine ungeschützt im Freien einsetzen oder lagern, kann die Maschine beschädigt werden. • Schützen Sie die Maschine vor intensiver Sonneneinstrahlung, Regen, Schnee, Eis oder Staub. Verwenden Sie z. B. einen Überbau oder eine zusätzliche Abdeckung. •...
Einsatzvorbereitung 4.5 Transport und Einlagerung Alternative Läufersicherung • Wenn die Maschine nach dem Aufziehen des Abtriebselements transportiert wird, dann fixieren Sie den Läufer axial durch andere geeignete Maßnahmen. ① Hülse ② Wellenschraube und Scheibe Gewinde im Wellenende Anziehdrehmoment 40 Nm 80 Nm 150 Nm 230 Nm Anziehdrehmomente für andere Arten der Läufersicherung •...
Einsatzvorbereitung 4.5 Transport und Einlagerung 4.5.5 Inbetriebnahme nach der Einlagerung 4.5.5.1 Isolationswiderstand und Polarisationsindex Durch Messung des Isolationswiderstands und des Polarisationsindex (PI) erhalten Sie Informationen über den Zustand der Maschine. Prüfen Sie deshalb den Isolationswiderstand und den Polarisationsindex zu folgenden Zeitpunkten: •...
Einsatzvorbereitung 4.6 Kühlung sicherstellen Kühlung sicherstellen WARNUNG Überhitzung und Ausfall der Maschine Wenn Sie folgende Punkte nicht befolgen, können Sachschäden, schwere Körperverletzung oder Tod eintreten, bei explosionsgeschützten Maschinen kann es zur Explosion kommen. • Behindern Sie die Belüftung nicht. • Verhindern Sie ein direktes Ansaugen der Abluft benachbarter Aggregate. •...
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Einsatzvorbereitung 4.6 Kühlung sicherstellen Falsch Richtig Mindestmaß "x" für den Abstand benachbarter Baugruppen zum Lufteintritt der Maschine Tabelle 4-2 Mindestmaß "x" für den Abstand benachbarter Baugruppen zum Lufteintritt der Maschine Achshöhe 63 ... 71 80 ... 100 180 ... 200 225 ... 250 280 ...
Einsatzvorbereitung 4.10 Spannungs- und Frequenzschwankungen bei Netzbetrieb Thermischer Schutz Die Maschine ist optional mit Kaltleitern, Pt100, Pt1000 bestückt. Wenn eine Bescheinigung vorliegt und die Prüfdaten auf dem Leistungsschild angegeben sind, ist ein thermischer Maschinenschutz durch direkte Temperaturüberwachung der Wicklung zulässig. Kaltleiter für eine direkte Temperaturüberwachung (Alleinschutz) gewährleisten den Explosionsschutz in Verbindung mit funktionsgeprüften Auslösegeräten entsprechend lokaler Vorgaben.
Einsatzvorbereitung 4.12 Systemeigenfrequenzen Jede Maschine muss gegen unzulässige Erwärmung geschützt sein. Befolgen Sie dazu folgende Hinweise: • Schützen Sie jede Maschine gemäß IEC / EN 60079–14 durch einen stromabhängig verzögerten Schutzschalter mit Phasenausfallschutz entsprechend IEC / EN 60947 oder einer gleichwertigen Einrichtung in allen Phasen. •...
Einsatzvorbereitung 4.13 Elektromagnetische Verträglichkeit 4.13 Elektromagnetische Verträglichkeit Hinweis Bei stark ungleichen Drehmomenten (z. B. Antrieb eines Kolbenkompressors) wird ein nicht sinusförmiger Maschinenstrom erzwungen, dessen Oberschwingungen eine unzulässige Netzbeeinflussung und damit unzulässige Störaussendungen bewirken können. Hinweis Umrichter • Bei Betrieb am Frequenzumrichter treten je nach Umrichterausführung (Typ, Entstörmaßnahmen, Hersteller) unterschiedlich starke Störaussendungen auf.
Einsatzvorbereitung 4.14 Betrieb am Umrichter 4.14 Betrieb am Umrichter 4.14.1 Parametrierung des Umrichters • Wenn die Motorauslegung eine spezielle Umrichterzuordnung erfordert, dann sind entsprechende Zusatzangaben auf dem Leistungsschild enthalten. • Parametrieren Sie den Umrichter korrekt. Die Parametrierungen entnehmen Sie den Leistungsschildern der Maschine. Angaben zu den Parametern finden Sie: –...
Einsatzvorbereitung 4.14 Betrieb am Umrichter ACHTUNG Sachschaden durch zu hohe Anschluss-Spannung Wenn die Anschluss-Spannung für das Isoliersystem zu hoch ist, dann wird das Isoliersystem beschädigt. Totalschaden der Maschine kann die Folge sein. • Halten Sie die Spitzenspannungen ein, die in den oben genannten Richtlinien gefordert werden.
Einsatzvorbereitung 4.14 Betrieb am Umrichter • Keine Potenzialdifferenz zwischen Motor, Umrichter und Arbeitsmaschine – Verwenden Sie Potenzialausgleichsleitungen zwischen dem Anschlusskasten und der Hochfrequenzerdungsstelle am Motorgehäuse. – Verwenden Sie eine separate Hochfrequenz‑Potenzialausgleichsleitung zwischen dem Motorgehäuse und der Schutzerde‑Schiene des Umrichters. – Verwenden Sie eine separate Hochfrequenz‑Potenzialausgleichsleitung zwischen Motorgehäuse und Arbeitsmaschine.
Einsatzvorbereitung 4.14 Betrieb am Umrichter ACHTUNG Lagerschäden Die Lagerisolierung darf nicht überbrückt werden. Durch Stromfluss können Lagerschäden entstehen. • Überbrücken Sie die Lagerisolierung nicht bei nachträglichen Montagearbeiten, z. B. den Einbau eines automatischen Schmiersystems oder eines nicht isolierten Schwingungsaufnehmers. • Bei Fragen wenden Sie sich an das Servicecenter (Seite 12). Wenn Sie 2 Motoren als so genannten "Tandemantrieb"...
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Einsatzvorbereitung 4.14 Betrieb am Umrichter Siehe auch Parametrierung des Umrichters (Seite 55) 1MB..5/6 Achshöhe 71 ... 355 Betriebsanleitung, 06/2024, A5E41926185A...
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Einsatzvorbereitung 4.14 Betrieb am Umrichter 1MB..5/6 Achshöhe 71 ... 355 Betriebsanleitung, 06/2024, A5E41926185A...
Montage Befolgen Sie bei allen Arbeiten an der Maschine Folgendes: • Befolgen Sie die allgemeinen Sicherheitshinweise (Seite 15). • Halten Sie die nationalen und branchenspezifischen Vorschriften ein. • Beim Einsatz der Maschine innerhalb der Europäischen Union halten Sie die Forderungen der EN 50110‑1 zum sicheren Betrieb elektrischer Anlagen ein.
Montage 5.2 Montage vorbereiten Verlust der Konformität zu den angewandten Richtlinien Im Auslieferungszustand entspricht die Maschine den Anforderungen gemäß dem auf dem Typenschild oder in den mitgelieferten Dokumentationspapieren genannten Richtlinien. Eigenmächtige Änderungen oder Umbauten an der Maschine führen zum Verlust der Konformität zu den Richtlinien und zum Verlust der entsprechenden Gewährleistung.
Montage 5.2 Montage vorbereiten Schäden an Anbauteilen durch hohe Temperaturen Während des Betriebs werden die Maschinenbauteile heiß. Kundenseitige Anbauteile, z. B. Leitungen aus nicht hitzebeständigem Material, können durch die hohen Temperaturen beschädigt werden. • Temperaturempfindliche Teile dürfen nicht an Maschinenbauteilen anliegen oder befestigt werden.
Montage 5.2 Montage vorbereiten 5.2.2.2 Isolationswiderstand und Polarisationsindex der Wicklung prüfen Isolationswiderstand messen 1. Befolgen Sie die Vorgaben in der Bedienungsanleitung des verwendeten Isolationsmessgeräts. 2. Erden Sie andere Wicklungen, eingebaute Wicklungstemperaturfühler und gegebenenfalls weitere An- und Einbaukomponenten. WARNUNG Gefährliche Spannung an den Klemmen Bei und unmittelbar nach der Messung des Isolationswiderstands oder des Polarisationsindex der Wicklung haben die Klemmen teilweise gefährliche Spannungen.
Montage 5.2 Montage vorbereiten Grenzwerte für den Isolationswiderstand der Wicklung Die folgende Tabelle gibt die Mess-Spannung sowie die Grenzwerte für den Isolationswiderstand R an. Diese Werte entsprechen den Empfehlungen der IEC 60034-27-4. Tabelle 5-1 Isolationswiderstand der Wicklung bis 40 °C MΩ ...
Montage 5.2 Montage vorbereiten Hinweis Anmerkung zur IEEE 43 Nach IEEE 43 rechnen Sie den R bei Wicklungstemperaturen von < 40 °C auf die Referenztemperatur von 40 °C um. Da die Mindestwerte für den R für 40 °C gelten, werden die erforderlichen R -Werte bei Wicklungstemperaturen unter 40 °C etwas höher. Polarisationsindex messen 1.
Montage 5.3 Maschine aufstellen Maschine aufstellen 5.3.1 Montageplatz vorbereiten 1. Bereiten Sie einen geeigneten Montageplatz, z. B. Montageböcke, vor. Achten Sie darauf, dass der Montageplatz genügend Bodenfreiheit für das Wellenende DE bietet. Die notwendigen Angaben finden Sie im Maschinenmaßbild. 2. Prüfen Sie anhand der Versandpapiere, ob alle Komponenten des Motors für die Montage bereitstehen.
Montage 5.4 Ausrichtung und Befestigung Ausrichtung und Befestigung Beachten Sie Folgendes bei der Ausrichtung und Befestigung: • Achten Sie bei Fuß- und Flanschbefestigung auf eine gleichmäßige Auflage. • Stützen Sie bei einer Wandmontage die Maschine z. B. durch eine Leiste nach unten ab oder verstiften Sie die Maschine.
Montage 5.5 Maschine montieren • Laufruhe Voraussetzungen für einen ruhigen schwingungsarmen Lauf sind: – Stabile erschütterungsfreie Fundamentgestaltung. – Ein genaues Ausrichten der Kupplung. – Ein gut ausgewuchtetes Abtriebselement (Kupplung, Riemenscheiben, Lüfter, ...) Halten Sie die max. zulässigen Schwingwerte im Betrieb gem. ISO 20816-3 ein. Vermeiden Sie im gesamten Drehzahlbereich unzulässige Schwingungen durch z. B.
Montage 5.5 Maschine montieren 5.5.2 Maschine zur Arbeitsmaschine ausrichten und befestigen 5.5.2.1 Horizontale Bauform mit Füßen 1. Berücksichtigen Sie eventuelle Vorschriften für das Ausrichten der Arbeitsmaschine und des Kupplungsherstellers. 2. Richten Sie Maschinen mit Kupplungsabtrieb so zur Arbeitsmaschine aus, dass die Mittellinien der Wellen parallel und ohne Versatz verlaufen.
Montage 5.5 Maschine montieren 3. Positionieren Sie die Maschine achsengleich zur Arbeitsmaschine, so dass sie gerade noch nicht anliegt. Setzen Sie die Maschine langsam an, Schäden an der Zentrierung können sonst die Folge sein. 4. Drehen Sie die Maschine bei Bedarf in die richtige Position, so dass die Flanschbohrungen mittig über den Gewindebohrungen liegen.
Montage 5.5 Maschine montieren 5.5.3 Läuferhaltevorrichtung entfernen Wenn eine Läuferhaltevorrichtung an der Maschine vorhanden ist, dann entfernen Sie sie zum spätestmöglichen Zeitpunkt, z. B. erst vor dem Aufziehen des Ab- bzw. Antriebselements. Läuferhaltevorrichtung aufbewahren Bewahren Sie die Läuferhaltevorrichtung auf. Sie muss bei einer eventuellen Demontage und erneutem Transport der Maschine wieder montiert werden.
Montage 5.5 Maschine montieren WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Montage bzw. Demontage Bei Betrieb ohne aufgezogene Abtriebselemente wie Kupplung etc. kann die Passfeder herausgeschleudert werden. Befolgen Sie die erforderlichen Maßnahmen. Tod oder schwere Körperverletzung sowie Sachschäden kann die Folge sein. • Befolgen Sie die allgemein erforderlichen Maßnahmen für den Berührungsschutz der Abtriebselemente.
Montage 5.5 Maschine montieren 5.5.5.2 Darstellung Auf- und Abziehen der Abtriebselemente Abziehen der Abtriebselemente Aufziehen der Abtriebselemente Übertragen Sie nur die laut Katalog zulässigen radialen oder axialen Kräfte über das Wellenende auf das Maschinenlager. Die zulässigen Werte für Axial- und Radialkräfte können Sie beim Servicecenter (Seite 12) erfragen oder im Katalog für die Maschine nachschlagen.
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Montage 5.5 Maschine montieren stellen Sie bei kürzerem oder längerem Abtriebselement sicher, dass sich die Passfedervereinbarungen von Nabe und Maschinenwelle ergänzen: • Wenn das Abtriebselement bei Wuchtart "H" kürzer ist als die Passfeder, dann arbeiten Sie den aus Wellenkontur und Abtriebselement herausragenden Teil der Passfeder ab oder sorgen Sie für Massenausgleich.
Elektrischer Anschluss Befolgen Sie bei allen Arbeiten an der Maschine Folgendes: • Befolgen Sie die allgemeinen Sicherheitshinweise (Seite 15). • Halten Sie die nationalen und branchenspezifischen Vorschriften ein. • Beim Einsatz der Maschine innerhalb der Europäischen Union halten Sie die Forderungen der EN 50110‑1 zum sicheren Betrieb elektrischer Anlagen ein.
Elektrischer Anschluss 6.1 Maschine anschließen Explosionsgefahr durch sich lockernde Anschlussteile Wenn Sie Befestigungselemente aus falschem Material verwenden oder mit dem falschen Anziehdrehmoment befestigen, dann kann der Stromübergang behindert werden oder Anschlussteile können sich lockern. Befestigungselemente können sich drehen, dadurch können die Mindestluftstrecken unterschritten werden. Es kann zur Funkenbildung kommen, in explosionsfähiger Atmosphäre kann es zur Explosion kommen.
Elektrischer Anschluss 6.1 Maschine anschließen 6.1.2 Anschlusskasten GEFAHR Gefährliche Spannung An elektrischen Maschinen liegen hohe Spannungen an. Dies kann bei unsachgemäßem Umgang zu Tod oder schweren Körperverletzungen führen. Schalten Sie die Maschine spannungsfrei, wenn Sie am Anschlusskasten arbeiten. ACHTUNG Schäden am Anschlusskasten Wenn Sie Arbeiten im Anschlusskasten unsachgemäß...
Elektrischer Anschluss 6.1 Maschine anschließen 1 Bezeichnung x Kennziffer für Wicklungsanfang (1) oder Wicklungsende (2) bzw. bei mehr als einem Anschluss je Wicklung x Zusatzkennziffer, falls bei mehreren Klemmen mit sonst gleicher Bezeichnung ein Anschluss paralleler Netzzuleitungen obligatorisch ist 6.1.2.2 Schaltbild im Anschlusskastendeckel...
Elektrischer Anschluss 6.1 Maschine anschließen Bescheinigte Leitungseinführungen, Gewindeadapter und Verschlussstopfen Verwenden Sie nur Verschlussstopfen, Kabel- und Leitungseinführungen oder Gewindeadapter, die für den Einsatz in der jeweiligen Zündschutzart und Schutzart geeignet, bescheinigt und gekennzeichnet sind (IEC / EN 60079-14) bzw. entsprechenden Landesvorschriften. Anschlusskasten Die Anzahl und Größe der Einführungsgewinde ersehen Sie aus dem Maschinenmaßzeichnung. Leitungen in den Anschlusskasten einführen 1.
Elektrischer Anschluss 6.3 Erdungsleiter anschließen 6.1.3 Mindestluftabstände Kontrollieren Sie nach fachgerechter Montage, ob die Mindestluftabstände zwischen nicht isolierten Teilen eingehalten werden. Achten Sie dabei auf abstehende Drahtenden. Tabelle 6-2 Mindestluftabstand in Abhängigkeit vom Effektivwert der Wechselspannung U Effektivwert der Wechselspan‐ Mindestluftabstand nung U Ex d/Ex t Ex e...
Elektrischer Anschluss 6.3 Erdungsleiter anschließen Grundsätzlich bestehen zwei Möglichkeiten, einen Erdungsleiter an die Maschine anzuschließen: • Innere Erdung mit Anschluss im Anschlusskasten an der dafür vorgesehenen und entsprechend gekennzeichneten Stelle. • Äußere Erdung mit Anschluss am Ständergehäuse an den dafür vorgesehenen und entsprechend gekennzeichneten Stellen.
Elektrischer Anschluss 6.3 Erdungsleiter anschließen Achshöhe Art der Gehäuserdung 132 ... 355 Leitungsanschluss mit freier Leitung Leitungsanschluss mit Erdungsband Leitungsanschluss mit Kabelschuh (DIN 46234; JB/T2436.1) Die zusätzliche Gewindebohrung am Erdungssockel steht optional für einen zusätzlichen Potenzialausgleich hochfrequenter Spannungen und Ströme bei Umrichterbetrieb zur Verfügung.
Elektrischer Anschluss 6.4 Anschluss Temperaturfühler / Stillstandsheizung • Ordnen Sie Federring und Unterlegscheibe unter dem Schraubenkopf an. • Verwenden Sie die gekennzeichnete Anschlussstelle für den Erdungsleiter am Ständergehäuse. • Halten Sie das Anziehdrehmoment für die Klemmschraube ein. Tabelle 6-4 Schraubengröße des Erdungsleiters äußere Erdung Achshöhe Gewindegröße für den Erdungsleiter 71 ...
Elektrischer Anschluss 6.5 Leiteranschluss 6.4.2 Anschluss Hilfsstromkreise Der Anschluss von Hilfsstromkreisen erfolgt im Anschlusskasten. Leiteranschluss Anschließbare Querschnitte je nach Klemmengröße gegebenenfalls reduziert durch die Größe der Leitungseinführungen. 6.5.1 Leiteranschluss Anschlussart Anschlussbolzen Leiterquerschnitt mm² Anschluss mit Kabelschuh DIN 46234 1 ... 4 1 ...
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Elektrischer Anschluss 6.5 Leiteranschluss Anschlussart Anschlussbolzen Leiterquerschnitt mm² Anschluss von 2 gleich dicken Leitern mit Nicht erlaubt Klemmbügel Nicht erlaubt 4 ... 35 Anschlussart Anschlussbolzen Leiterquerschnitt Anschlusskasten Ex db mm² Anschluss mit Kabelschuh DIN 46234 1 ... 6 1 ... 10 4 ... 25 Anschluss eines einzelnen Leiters 1 ...
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Elektrischer Anschluss 6.5 Leiteranschluss Anschlussbolzen Klemmdicke Klemmdicke montierte Schrauben längere Schrauben 0 ... 1,5 > 1,5 ... 3,5 0 ... 1,5 > 1,5 ... 3,5 0 ... 2 > 2 ... 4 Längere Schrauben sind im Anschlusskasten beigepackt. Klemmdicken (Dicke der Kabelschuhe oder Leiterdurchmesser und / oder Verbindungsschienen für Y/D Motorschaltung) sind für den Motoranschluss in der Spalte A gelistet.
Elektrischer Anschluss 6.5 Leiteranschluss Montage Klemmvorrichtung M8, M10, M12, M16 Montieren Sie die Klemmvorrichtungen am Klemmenbrett mit einem Abstand von 0,1 mm ... 1 mm zu den Kontermuttern. 6.5.2 Kabelende mit Aderendhülse 1. Ziehen Sie die Verwendung von Aderendhülsen dem Verlöten am Kabelende vor. 2.
Elektrischer Anschluss 6.6 Umrichter anschließen WARNUNG Kurzschlussgefahr Vom Klemmenbrett gelöste unter Spannung stehende Leiter können zum Kurzschluss führen. Tod oder schwere Körperverletzung kann die Folge sein. • Um eine einseitige Übertragung der Kontaktkraft zu verhindern, müssen Sie eindrähtige Netzleiter u-förmig biegen. •...
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Elektrischer Anschluss 6.6 Umrichter anschließen Das Isoliersystem der Innomotics-Maschinen entspricht den Vorgaben der IEC 60034-18-41 gemäß Beanspruchungskategorie C (IVIC C = stark). Tabelle 6-5 Maximale Spannungsspitzen an den Motorklemmen für Netzmotoren, Umrichterbetrieb möglich Motorbemessungsspannung / Maximale Spitzenspannung an den Motorklemmen Umrichtereingangsspannung Û...
Elektrischer Anschluss 6.7 Abschlussmaßnahmen entsprechend dieser Norm aus. Sofern die Temperatur der Leitungseinführungen nicht auf dem Leistungsschild angegeben ist, beträgt diese max. 70 °C. Setzen Sie für diese Temperatur geeignete Leitungen ein. Überschreiten Sie nicht die von der Polzahl abhängige Maximalfrequenz, die auf dem Leistungsschild gestempelt ist. System Umrichter - Kabel - elektrische Maschine Beachten Sie die Angaben nach EN / IEC 60034-17 und EN / IEC 60034-25 hinsichtlich der Wicklungsbeanspruchung.
Inbetriebnahme Befolgen Sie bei allen Arbeiten an der Maschine Folgendes: • Befolgen Sie die allgemeinen Sicherheitshinweise (Seite 15). • Halten Sie die nationalen und branchenspezifischen Vorschriften ein. • Beim Einsatz der Maschine innerhalb der Europäischen Union halten Sie die Forderungen der EN 50110‑1 zum sicheren Betrieb elektrischer Anlagen ein.
Inbetriebnahme 7.1 Maßnahmen vor Inbetriebnahme Siehe auch Anziehdrehmomente von Schraubenverbindungen (Seite 155) Zweites Wellenende Wenn das zweite Wellenende nicht benutzt wird: • Sichern Sie die Passfeder ist gegen Herausschleudern und achten Sie darauf, dass sie bei Läuferauswuchtart "H" (Normalausführung) etwa auf 60 % der Masse reduziert ist. •...
Inbetriebnahme 7.1 Maßnahmen vor Inbetriebnahme Betrieb am Umrichter • Sofern die Motorauslegung eine spezielle Umrichterzuordnung erfordert, prüfen Sie die Zusatzangaben auf dem Leistungsschild/Zusatzschild. • Stellen Sie sicher, dass der Umrichter korrekt parametriert ist. Je nach Ausführung finden Sie einige Parametrierungsdaten auf dem Leistungsschild der Maschine. Weitere Informationen finden Sie in der Umrichterdokumentation.
Inbetriebnahme 7.1 Maßnahmen vor Inbetriebnahme 7.1.3 Fremdlüfter in Betrieb nehmen Der Fremdlüfter gewährleistet die Kühlung unabhängig von der Drehzahl und Drehrichtung der Hauptmaschine. Der Fremdlüfter ist nur für eine Drehrichtung geeignet. Kontrollen vor dem ersten Probelauf Führen Sie vor dem ersten Probelauf folgende Kontrollen durch: •...
Inbetriebnahme 7.1 Maßnahmen vor Inbetriebnahme 7.1.4 Einstellwerte für die Überwachung der Lagertemperatur Vor der Inbetriebnahme Wenn die Maschine mit Lagerthermometern ausgerüstet ist, dann stellen Sie vor dem ersten Maschinenlauf den Temperaturwert für das Abschalten an der Überwachungseinrichtung ein. Tabelle 7-1 Einstellwerte für die Überwachung der Lagertemperaturen vor der Inbetriebnahme Einstellwert Temperatur Warnung...
Inbetriebnahme 7.2 Einschalten Einschalten Maßnahmen bei Inbetriebnahme Nach Montage oder Revisionen werden zur normalen Inbetriebnahme von Maschinen folgende Maßnahmen empfohlen: • Fahren Sie die Maschine ohne Last an. Schließen Sie dazu den Leistungsschalter und schalten Sie nicht vorzeitig ab. Beschränken Sie die Anlaufabschaltungen bei noch geringer Drehzahl, zur Drehrichtungskontrolle oder zur Überprüfung auf das notwendige Maß.
Inbetriebnahme 7.2 Einschalten 7.2.1 Probelauf Führen Sie nach der Montage oder nach Revisionen einen Probelauf durch: 1. Fahren Sie die Maschine ohne Last an. Schließen Sie dazu den Leistungsschalter und schalten Sie nicht vorzeitig ab. Kontrollieren Sie die Laufruhe. Beschränken Sie Anlaufabschaltungen bei noch geringer Drehzahl, zur Drehrichtungskontrolle oder zur Überprüfung auf das notwendige Maß.
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Inbetriebnahme 7.2 Einschalten 4. Kontrollieren und protokollieren Sie während des Probelaufs Folgendes: – Kontrollieren Sie die Laufruhe. – Protokollieren Sie die Werte für Spannung, Strom und Leistung. Soweit möglich, protokollieren Sie auch die entsprechenden Werte der Arbeitsmaschine. – Kontrollieren Sie die Temperaturen der Lager und der Ständerwicklung bis zum Erreichen des Beharrungspunkts, soweit dies mit vorhandenen Messeinrichtungen möglich ist.
Betrieb Befolgen Sie bei allen Arbeiten an der Maschine Folgendes: • Befolgen Sie die allgemeinen Sicherheitshinweise (Seite 15). • Halten Sie die nationalen und branchenspezifischen Vorschriften ein. • Beim Einsatz der Maschine innerhalb der Europäischen Union halten Sie die Forderungen der EN 50110‑1 zum sicheren Betrieb elektrischer Anlagen ein.
Betrieb 8.1 Sicherheitshinweise für den Betrieb Gefahr durch unter Spannung stehende Teile Unter Spannung stehende Teile stellen eine Gefahr dar. Durch das Entfernen von Abdeckungen ist der Berührungsschutz von aktiven Teilen nicht mehr gewährleistet. Durch Annähern an aktive Teile können die Mindestluft- und -kriechstrecken möglicherweise unterschritten werden. Berühren oder Annähern kann Tod, schwere Körperverletzung oder Sachschäden zur Folge haben.
Betrieb 8.1 Sicherheitshinweise für den Betrieb Gesundheitsgefährdende Substanzen Chemische Substanzen, die für Errichtung, Betrieb und Instandhaltung der Maschine benötigt werden, können gesundheitsschädigend sein. Vergiftungen, Hautschädigungen, Verätzungen der Atmungsorgane und andere Gesundheitsschäden können die Folge sein. • Befolgen Sie die Hinweise in dieser Betriebsanleitung und die Produktinformationen der Hersteller.
Betrieb 8.1 Sicherheitshinweise für den Betrieb Überhitzung durch Stillstandsheizung Wenn die Stillstandsheizung bei laufender Maschine betrieben wird, kann es zu erhöhten Temperaturen in der Maschine kommen und Sachschaden eintreten. • Setzen Sie eine Verriegelungsschaltung ein, die beim Einschalten der Maschine die Stillstandsheizung ausschaltet.
Betrieb 8.1 Sicherheitshinweise für den Betrieb Explosionsgefahr durch zu hohe Lagertemperatur Die Einhaltung der maximalen Oberflächentemperatur ist bei zu hoher Lagertemperatur nicht gewährleistet. Es kann zur Zündung von Staub und zur Explosion kommen. Tod, schwere Körperverletzung und Sachschäden können die Folge sein. •...
Betrieb 8.1 Sicherheitshinweise für den Betrieb VORSICHT Verletzungsgefahr beim Berühren des Lüfters Es kann Verletzungsgefahr an Maschinen mit Lüfterhaube (z. B. bei Maschinen für Textilindustrie) entstehen, da der Lüfter nicht vollständig gegen Berührung geschützt ist. • Berühren Sie nicht den rotierenden Lüfter. •...
Betrieb 8.5 Betriebspausen Maschine einschalten 1. Fahren Sie die Maschine ohne Last an und kontrollieren Sie die Laufruhe. 2. Belasten Sie die Maschine bei einwandfreiem Lauf. ACHTUNG Thermische Überlastung bei am Netz betriebenen Motoren Die Hochlaufzeit wird neben dem Gegenmoment auch maßgeblich von dem zu beschleunigenden Trägheitsmoment beeinflusst.
Betrieb 8.5 Betriebspausen Längere Stillstandszeiten • Nehmen Sie bei längeren Betriebspausen (> 1 Monat) die Maschine regelmäßig, etwa einmal monatlich, in Betrieb oder drehen Sie zumindest den Läufer. • Entfernen Sie die evtl. vorhandene Läuferhaltevorrichtung bei der Maschine, bevor Sie den Läufer drehen.
Betrieb 8.5 Betriebspausen WARNUNG Explosionsgefahr Wenn die Stillstandsheizung direkt nach dem Ausschalten der Maschine eingeschaltet wird, kann die Temperaturklasse oder die maximale Oberflächentemperatur der Maschine überschritten werden. In explosionsfähiger Atmosphäre kann es zu einer Explosion kommen. Tod, schwere Körperverletzung und Sachschäden können die Folge sein. •...
Betrieb 8.6 Störungen Störungen 8.6.1 Inspektion bei Störungen Naturkatastrophen oder außergewöhnliche Betriebsbedingungen wie z. B. Überlastung oder Kurzschluss stellen Störungen dar und können die Maschine elektrisch oder mechanisch überbeanspruchen. Führen Sie nach solchen Störungen sofort eine Inspektion durch. Beseitigen Sie die Störungsursache gemäß den genannten Abhilfemaßnahmen. Beseitigen Sie auch die an der Maschine aufgetretenen Beschädigungen.
Betrieb 8.6 Störungen ↓ Motor läuft nicht an ↓ Motor läuft schwer hoch ↓ Brummendes Geräusch beim Anlauf ↓ Brummendes Geräusch im Betrieb ↓ Hohe Erwärmung im Leerlauf ↓ Hohe Erwärmung bei Belastung ↓ Hohe Erwärmung einzelner Wicklungsabschnitte ...
Betrieb 8.6 Störungen 8.6.4 Störungen am Wälzlager Beschädigungen an Wälzlagern sind zum Teil schwer zu erkennen. Tauschen Sie das Wälzlager im Zweifelsfall aus. Verwenden Sie andere Lagerausführungen nur nach Rücksprache mit dem Hersteller. Tabelle 8-3 Störungen am Wälzlager ↓ Lager ist zu warm ...
Instandhaltung Allgemein Durch sorgfältige und regelmäßige Wartung, Inspektionen und Revisionen erkennen und beseitigen Sie Störungen frühzeitig. Damit vermeiden Sie Folgeschäden. Da die Betriebsverhältnisse sehr unterschiedlich sind, können nur allgemeine Fristen bei störungsfreiem Betrieb angegeben werden. Passen Sie daher die Wartungsintervalle an die örtlichen Gegebenheiten (Schmutz, Einschalthäufigkeit, Belastung usw.) an.
Instandhaltung 9.2 Inspektion und Wartung Inspektion und Wartung 9.2.1 Sicherheitshinweise für Inspektion und Wartung Explosionsgefahr durch Überhitzung der Maschine durch Staubschicht Staubablagerungen können durch ihre wärmeisolierende Wirkung zur Überhitzung der Maschine führen. Die maximale Oberflächentemperatur der Maschine kann nicht eingehalten werden. Es kann zur Zündung von Staub und zur Explosion kommen. Tod, schwere Körperverletzung und Sachschäden können die Folge sein.
Instandhaltung 9.2 Inspektion und Wartung Explosionsgefahr durch statische Aufladung Beim Reinigen können sich die Kunststoffteile statisch aufladen und eine explosionsfähige Atmosphäre zünden. Es kann zu einer Explosion kommen. Tod, schwere Körperverletzung und Sachschäden können die Folge sein. • Sorgen Sie dafür, dass beim Reinigen keine explosionsfähige Atmosphäre vorhanden ist. •...
Instandhaltung 9.2 Inspektion und Wartung Verbrennungsgefahr durch heiße Oberflächen Einzelne Maschinenteile können im Betrieb heiß werden. Bei Berührung können Verbrennungen die Folge sein. • Berühren Sie keine Maschinenteile während des Betriebs. • Lassen Sie die Maschine erst abkühlen, bevor Sie mit Arbeiten an der Maschine beginnen. •...
Instandhaltung 9.2 Inspektion und Wartung 9.2.3 Erste Inspektion nach Montage oder Instandsetzung Führen Sie nach ca. 500 Betriebsstunden, spätestens 6 Monate nach Inbetriebnahme folgende Kontrollen durch: Tabelle 9-1 Kontrollen nach Montage oder Instandsetzung Kontrolle Im Lauf Im Still‐ stand Die elektrischen Kenngrößen werden eingehalten. ...
Instandhaltung 9.2 Inspektion und Wartung Kontrolle Im Lauf Im Still‐ stand Eine evtl. vorhandene Lagerisolierung ist gemäß der Beschilderung ausge‐ führt. Leitungen und Isolierteile sind in ordnungsgemäßem Zustand und weisen keine Verfärbungen auf. (*) diese Kontrollen können Sie im Stillstand oder gegebenenfalls im Lauf durchführen. ACHTUNG Maschinenschäden Wenn Sie bei der Inspektion unzulässige Abweichungen vom Normalzustand feststellen, dann...
Instandhaltung 9.2 Inspektion und Wartung 9.2.6 Mechanischer Explosionsschutz Wälzlager Alle Maschinen, die gemäß der Richtlinie 2014/34/EU ("Explosionsschutzrichtlinie") gekennzeichnet sind, müssen regelmäßig bezüglich mechanischer Schäden, die ein Zündrisiko darstellen können, nach IEC / EN 60079‑17 inspiziert werden. • Halten Sie folgende Intervalle ein: – Lageraustauschintervalle –...
Instandhaltung 9.2 Inspektion und Wartung 9.2.8 Wartung 9.2.8.1 Explosionsschutz bei Maschinen der Zündschutzart druckfeste Kapselung Befolgen Sie bei explosionsgeschützten Maschinen in Zündschutzart druckfeste Kapselung nach IEC/EN 60079–0 und IEC/EN 60079–1 nachstehende Hinweise: • Die bearbeiteten Auflage– und Passflächen folgender Teile dürfen nicht nachträglich bearbeitet oder mit Farbe bestrichen werden: –...
Instandhaltung 9.2 Inspektion und Wartung 9.2.8.3 Nachschmierintervalle und Fettarten für den Betrieb von Wälzlagern Nachschmierintervalle Die Nachschmierintervalle für die Wälzlager in Betriebsstunden und die Fettart sind auf dem Schmierschild der Maschine festgelegt. Schmieren Sie unabhängig von den Betriebsstunden die Maschine mindestens einmal jährlich nach. Die Schmierangaben finden Sie auf dem Schmierschild.
Instandhaltung 9.2 Inspektion und Wartung Fettarten Für den Standardeinsatzbereich wird für die Erstschmierung der Wälzlager normalerweise ein Fett für Temperaturen bis ‑20 °C verwendet. Wenn die Maschine für den erweiterten Einsatztemperaturbereich unter ‑20 °C bestellt wurde, dann ist die zulässige Fettsorte auf dem Schmierschild angegeben.
Instandhaltung 9.2 Inspektion und Wartung Lassen Sie Arbeiten die den Explosionsschutz beeinflussen ausschließlich beim Hersteller oder einer durch den Hersteller autorisierten Fachwerkstatt für elektrische Maschinen ausführen. Darunter fallen z. B. folgende Arbeiten: • Reparaturen an der Ständer- bzw. Läuferwicklung und an den Klemmen •...
Instandhaltung 9.2 Inspektion und Wartung Wartung des Fremdlüfters Der Fremdlüfter ist wartungsfrei. Lediglich Schmutz- und Staubablagerungen auf Laufrad und Motor, insbesondere im Spalt zwischen Laufrad und Einströmdüse können die Funktion des Fremdlüfters stören. • Entfernen Sie die Schmutz- und Staubablagerungen, je nach örtlicher Verschmutzung. •...
Instandhaltung 9.2 Inspektion und Wartung • Leitungseinführungen im Inneren des Anschlusskastens sind Teil der regelmäßigen Inspektion gemäß IEC / EN 60079-17. • Tauschen Sie gegebenenfalls die beschädigten Komponenten aus. WARNUNG Kurzschlussgefahr Durch beschädigte Komponenten kann es zu Kurzschlüssen kommen. Tod, schwere Körperverletzung und Sachschäden können die Folge sein.
Instandhaltung 9.3 Instandsetzung Für die standardmäßig bestellbaren Lacksysteme liegen Nachweise für die elektrostatische Eignung an explosionsgeschützten Maschinen vor. Nicht standardmäßige oder kundenspezifisch aufgebrachte Lacksysteme, sowie Nachlackierungen erfordern kundenseitig eine Eignungsprüfung hinsichtlich elektrostatischer Aufladung nach EN/IEC 60079-0. Instandsetzung Befolgen Sie bei allen Arbeiten an der Maschine Folgendes: •...
Instandhaltung 9.3 Instandsetzung 9.3.2 Wälzlager Entnehmen Sie die Bezeichnungen der verwendeten Lager dem Leistungsschild oder dem Katalog. Hinweis Lagerabdichtungen Ex-Maschinen Verwenden Sie bei Ex-Maschinen nur originale Ersatz- und Reparaturteile. Gefahr durch herausfallenden Läufer In senkrechter Maschinenlage kann der Läufer bei Arbeiten am Führungslager herausfallen. Tod, schwere Körperverletzung und Sachschäden können die Folge sein.
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Instandhaltung 9.3 Instandsetzung Hinweis Weitere Informationen zur Montage des Wälzlagers finden Sie im Katalog oder den Herstellerinformationen des Wälzlagerherstellers. Vorgehensweise 1. Tauschen Sie beschädigte Bauteile. 2. Entfernen Sie Verschmutzungen an den Bauteilen. Entfernen Sie Fettrückstände und Reste von Dichtmittel oder flüssiger Schraubensicherung. 3.
Instandhaltung 9.3 Instandsetzung 9.3.4 O-Ringdichtung Wenn O–Ringdichtungen vorhanden sind, dann überprüfen Sie die einwandfreie Beschaffenheit und den ordnungsgemäßen Sitz der O–Ringdichtungen in den Nuten zwischen den Bauteilen. Tauschen Sie beschädigte O-Ringdichtungen aus. O-Ringdichtungen können z. B. an folgenden Bauteilen vorhanden sein: • Adapter, Reduktionen •...
• Maschinentyp und Seriennummer der Maschine Maschinentyp und Seriennummer finden Sie auf dem Leistungsschild. Siehe auch Spares On Web (https://www.sow.siemens.com/) Hinweis Die grafischen Darstellungen in diesem Kapitel sind Prinzipdarstellungen der Grundausführungen. Sie dienen der Definition der Ersatzteile. Die gelieferte Ausführung kann im Detail von diesen Darstellungen abweichen.
Ersatzteilermittlung über das Internet Mit "Spares on Web" haben Sie die Möglichkeit, die Bestellnummern von Standardersatzteilen für Motoren schnell und unkompliziert selbst zu ermit‐ teln. Spares on Web (https://www.sow.siemens.com) 10.4 Ersatz von Wälzlagern Wälzlager Für die Bestellung von Wälzlagern ist zusätzlich zum Lagerkennzeichen auch das Nachsetzkennzeichen für die Lagerausführung erforderlich.
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Ersatzteile 10.7 Teilegruppen Ersatzteile Ersatzteile sind Maschinenteile, die während der Produktionszeit und bis zu weiteren 5 Jahren nach Auslauf der Produktion bestellbar sind. Lassen Sie diese Teile nur von autorisiertem Service- oder Modifikationspartner tauschen. Reparaturteile Reparaturteile sind Maschinenteile, die nur während der aktiven Produktion der Maschine bis Produktabkündigung geliefert werden.
Ersatzteile 10.9 Maschinenteile 10.8 Bestellbeispiel Tabelle 10-1 Bestellbeispiel Lagerschild DE-Seite 1.40 Lagerschild Maschinentyp * 1MB1553-1EB43-4AB4 Seriennummer (inkl. Herstelldatum JJ.MM) * UD 1504/156750601 * entsprechend Leistungsschild Entnehmen Sie Typ und Fertigungsnummer aus den Schildangaben sowie der Maschinendokumentation. Bei Ersatz von Wälzlagern ist außer dem Lagerkennzeichen auch das Nachsetzkennzeichen für die Lagerausführung erforderlich.
Ersatzteile 10.10 Normteile 10.10 Normteile Tabelle 10-2 Beziehen Sie Normteile nach Abmessung, Werkstoff und Oberfläche im freien Handel Norm Bild Norm Bild 3.02 DIN 471 5.26 EN ISO 4032 6.02 5.55 7.12 1.59 DIN 472 4.04 DIN 580 1.28...
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Ersatzteile 10.10 Normteile Norm Bild Norm Bild 4.39 EN ISO 4017 5.65 4.15 DIN EN ISO 5.79 8752 5.89 6.63 7.86 8.01 8.10 1MB..5/6 Achshöhe 71 ... 355 Betriebsanleitung, 06/2024, A5E41926185A...
Entsorgung 11.1 Einleitung Der Schutz der Umwelt und die Schonung ihrer Ressourcen sind für uns Unternehmensziele von hoher Priorität. Ein weltweites Umweltmanagement gemäß ISO 14001 sorgt für die Einhaltung der Gesetze und setzt dafür hohe Standards. Bereits bei der Entwicklung unserer Produkte sind umweltfreundliche Gestaltung, technische Sicherheit und Gesundheitsschutz feste Zielgrößen.
Entsorgung 11.6 Komponenten entsorgen 11.4 Demontage vorbereiten Die Demontage der Maschine muss von qualifiziertem Personal mit angemessenem Fachwissen durchgeführt bzw. beaufsichtigt werden. 1. Nehmen Sie Kontakt mit einem Entsorgungsfachbetrieb in Ihrer Nähe auf. Klären Sie, in welcher Qualität die Zerlegung der Maschine bzw. die Bereitstellung der Komponenten erfolgen soll.
Entsorgung 11.6 Komponenten entsorgen Hilfsstoffe und Chemikalien Trennen Sie die Hilfsstoffe und Chemikalien zur Entsorgung z. B. nach folgenden Kategorien: • Öl • Fett • Reinigungs- und Lösungsmittel • Lackrückstände • Antikorrosionsmittel • Kühlmittelzusätze wie Inhibitoren, Frostschutzmittel oder Biozide Entsorgen Sie die getrennten Komponenten entsprechend den lokalen Vorschriften oder über einen Entsorgungsfachbetrieb.
Antriebstechnik für eine große Zahl von Applikationen – angefangen von Getrieben, Motoren, Umrichtern sowie zugehörigen Optionen und Komponenten bis hin zu Steuerungen, Softwarelizenzen und Verbindungstechnik. Der Produkt-Konfigurator ist ohne Installation im Internet nutzbar. Unter folgender Adresse ist der Produkt-Konfigurator zu finden: Produkt-Konfigurator (www.siemens.com/spc) Anziehdrehmomente A.1.1 Anziehdrehmomente von Schraubenverbindungen Schraubensicherungen •...
Technische Daten A.1 Anziehdrehmomente Abweichende Anziehdrehmomente Hiervon abweichende Anziehdrehmomente für elektrische Anschlüsse und für Schraubverbindungen von Bauteilen mit beigelegten Flachdichtungen oder Isolierteilen sind in den entsprechenden Abschnitten und Zeichnungen angegeben. A.1.2 Bolzendurchführungen Tabelle A-2 Anziehdrehmomente für Bolzendurchführungen Gewinde ∅ min. max. 15,5 A.1.3 Klemmenbrett und Erdung...
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Technische Daten A.1 Anziehdrehmomente Ex d Tabelle A-5 Anziehdrehmomente der Ex d-Verschluss-Stopfen Gewindegröße Anziehdrehmoment min. max. M16x1,5 M20x1,5 M25x1,5 M32x1,5 M40x1,5 M50x1,5 M63x1,5 M75x1,5 M80x2,0 1MB..5/6 Achshöhe 71 ... 355 Betriebsanleitung, 06/2024, A5E41926185A...