Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
JUMO eTRON M 100 Betriebsanleitung

JUMO eTRON M 100 Betriebsanleitung

Elektronischer 2-kanal microstat
Vorschau ausblenden Andere Handbücher für eTRON M 100:
Verfügbare Sprachen

Verfügbare Sprachen

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für JUMO eTRON M 100

  • Seite 2: Bedienübersicht

    Bedienübersicht...
  • Seite 4: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Bedienübersicht ............2 Geräteausführung identifizieren .
  • Seite 5 Inhalt Beispiele ............. . 24 Schaltfunktionen mit festen Sollwerten (absolut) .
  • Seite 6: Geräteausführung Identifizieren

    Telefon: +41 44 928 24 44 Telefon: +49 661 6003-300 oder -653 oder -899 Telefax: +43 1 6106140 Telefax: +41 44 928 24 48 Telefax: +49 661 6003-881729 E-Mail: info@jumo.at E-Mail: info@jumo.ch E-Mail: service@jumo.net Lieferumfang 1 Frontrahmendichtung, 1 Befestigungsrahmen und 1 Betriebsanleitung 70.1061.5.1...
  • Seite 7 701061 Grundausführung mit 2 Analogeingängen und 3 Relaisausgängen Grundtypergänzung werkseitig eingestellt, konfigurierbar nach Kundenangaben konfiguriert Option 1 nicht vorhanden Alarm-Summer Alarmkontakt (Wechselkontakt 16A/250V) Option 2 nicht vorhanden Spannungsversorgung AC/DC 12 ... 24V +15/-15%, 48...63Hz Typenzusatz 2-Kanal Microstat mit maximal 4 Relaisausgängen 701061 / 8 2 0 - 32 / 237 Bestellbeispiel 2009-11-01...
  • Seite 8: Montage

    2009-11-01 2 Montage Montage Befestigungsrahmen vom Gerät abziehen. Gerät von vorne in den Schalttafelausschnitt einsetzen und auf korrekten Sitz der Frontrahmendichtung achten. Befestigungsrahmen von hinten auf Gehäuse aufschieben, bis die Federbügel unter Spannung stehen und die Rastnasen oben und unten gleichmäßig eingerastet sind.
  • Seite 9: Elektrischer Anschluss

    Elektrischer Anschluss 3.1 Installationshinweise Bei der Wahl des Leitungsmaterials, bei der Installation, bei der Absicherung und beim elektrischen Anschluss des Gerä- tes sind die Vorschriften der VDE 0100 „Bestimmungen über das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen unter 1000 V“ oder die jeweiligen Landesvorschriften zu beachten. Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden.
  • Seite 10: Anschlussplan

    2009-11-01 3 Elektrischer Anschluss 3.2 Anschlussplan 1. Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden! 2. Das Gerät darf aus Gründen des Berührungsschutzes nur an Kleinspannungen angeschlossen werden, die der SELV oder PELV-Definition entsprechen, weil Spannungsversorgung und Analogeingänge nicht galvanisch getrennt sind !
  • Seite 11: Gerät In Betrieb Nehmen

    Gerät in Betrieb nehmen 4.1 Anzeige- und Bedienelemente LC-Display 13 mm hohe dreistellige Neunsegmentanzeige und Symbole für Tempe- ratureinheit, h, min, und s mit roter Hintergrundbeleuchtung. Nach dem Einschalten der Spannungsversorgung leuchten alle Seg- mente 5s lang dauerhaft. LED K1 LED K2 LED leuchtet, wenn das entsprechende Relais angezogen ist.
  • Seite 12: Istwertanzeige (Nach Dem Einschalten Oder Nach Timeout)

    2009-11-01 4 Gerät in Betrieb nehmen Spannungsversorgung anlegen, alle Segmente leuchten 5s lang dauerhaft (Segmenttest). Ist am Gerät alles korrekt angeschlossen, zeigt es die aktuelle Temperatur am Analogeingang 1 an. Erscheint eine Alarm- oder Fehlermeldung, siehe Kapitel 8 „Fehlermeldungen“. 4.2 Istwertanzeige (nach dem Einschalten oder nach Timeout) Welcher Istwert angezeigt werden soll, wird mit dem Parameter di.P eingestellt.
  • Seite 13: Editieren Abbrechen

    quittieren , der Wert blinkt und fordert zur Eingabe auf. Mit den Tasten Wert im angegebenen Wertebereich einstellen. Je länger die Taste gedrückt wird, desto schneller verändert sich der Wert. Einstellung mit quittieren, der neue Wert wird gespeichert und Parameter und Wert erscheinen wieder abwechselnd. Der nächste Parameter wird nach dem gleichen Navigationsprinzip eingestellt.
  • Seite 14: Parameterebene

    2009-11-01 5 Parameterebene Parameterebene In der folgenden Tabelle sind alle Parameter für die maximale Geräteausbaustufe aufgeführt. Je nach Geräteausführung (siehe Typenschild) werden nicht benötigte Parameter ausgeblendet. Ihre Ein- 5.1 Schaltverhalten Relais K1 einstellen stellung Wertebereich Parameter Bedeutung von...werkseitig...bis CoL: Kühlen CoL, Hot Beim Überschreiten des Sollwertes und der Hysterese zieht das Relais K1 an.
  • Seite 15 Sollwert für die Funktion -200...0...500°C oder -328...32...932°F Hysterese 0,0...1,0...500 in °C oder Die Hysterese liegt beim Kühlen (CoL) oberhalb des eingestellten Sollwertes. 0,0...1,8...900 in °F Beim Heizen (Hot) liegt sie unterhalb des eingestellten Sollwertes. Hinweis: Parameter in.1 steht in dieser Auswahl nicht zur Verfügung, weil An.1, An.2 An.2 werkseitig abgeschaltet ist.
  • Seite 16: Schaltverhalten Relais K2 Einstellen

    2009-11-01 5 Parameterebene 5.2 Schaltverhalten Relais K2 einstellen Ihre Ein- stellung Wertebereich Parameter Bedeutung von...werkseitig...bis CoL: Kühlen CoL, Hot Beim Überschreiten des Sollwertes und der Hysterese zieht das Relais K1 an. Beim Unterschreiten des Sollwertes fällt das Relais K1 ab. Hot:: Heizen Beim Überschreiten des Sollwertes fällt das Relais K1 ab.
  • Seite 17 Hinweis: Dieser Parameter steht in dieser Auswahl nicht zur Verfügung, An.1, An.2 weil An.2 werkseitig abgeschaltet ist. An.2 aktivieren siehe Kapitel 5.6 „Analogeingänge“ Mit diesem Parameter wird der Istwert für das Relais K2 eingestellt. An.1: Analogeingang1 An.2: Analogeingang2 Hier wird eingestellt, wie sich das Relais verhalten soll, wenn ein Fehler am oFF, on eingestellten Analogeingang auftritt (Fühlerbruch oder -kurzschluss).
  • Seite 18: Schaltverhalten Relais K3 Einstellen

    2009-11-01 5 Parameterebene 5.3 Schaltverhalten Relais K3 einstellen Ihre Ein- stellung Wertebereich Parameter Bedeutung von...werkseitig...bis CoL: Kühlen CoL, Hot Beim Überschreiten des Sollwertes und der Hysterese zieht das Relais K1 an. Beim Unterschreiten des Sollwertes fällt das Relais K1 ab. Hot:: Heizen Beim Überschreiten des Sollwertes fällt das Relais K1 ab.
  • Seite 19 Hinweis: Dieser Parameter steht in dieser Auswahl nicht zur Verfügung, An.1, An.2 weil An.2 werkseitig abgeschaltet ist. An.2 aktivieren siehe Kapitel 5.6 „Analogeingänge“ Mit diesem Parameter wird der Istwert für das Relais K3 eingestellt. An.1: Analogeingang1 An.2: Analogeingang2 Hier wird eingestellt, wie sich das Relais verhalten soll, wenn ein Fehler am oFF, on eingestellten Analogeingang auftritt (Fühlerbruch oder -kurzschluss).
  • Seite 20: Schaltverhalten Relais K4 Einstellen

    2009-11-01 5 Parameterebene 5.4 Schaltverhalten Relais K4 einstellen Ihre Ein- stellung Wertebereich Parameter Bedeutung von...werkseitig...bis CoL: Kühlen CoL, Hot Beim Überschreiten des Sollwertes und der Hysterese zieht das Relais K1 an. Beim Unterschreiten des Sollwertes fällt das Relais K1 ab. Hot:: Heizen Beim Überschreiten des Sollwertes fällt das Relais K1 ab.
  • Seite 21 Hinweis: Dieser Parameter steht in dieser Auswahl nicht zur Verfügung, An.1, An.2 weil An.2 werkseitig abgeschaltet ist. An.2 aktivieren siehe Kapitel 5.6 „Analogeingänge“ Mit diesem Parameter wird der Istwert für das Relais K4 oder der Summer eingestellt An.1: Analogeingang1 An.2: Analogeingang2 Hier wird eingestellt, wie sich das Relais oder Summer verhalten soll, wenn ein oFF, on Fehler am eingestellten Analogeingang auftritt (Fühlerbruch oder -kurz-...
  • Seite 22: Temperatureinheit Einstellen

    2009-11-01 5 Parameterebene 5.5 Temperatureinheit einstellen Wertebereich Ihre Ein- Parameter Bedeutung von...werkseitig...bis stellung Temperatureinheit (Unit) °C oder °F für die angezeigten Temperaturen Bei Umstellung der Temperatureinheit werden alle Temperaturwerte, wie z.B die Istwerte (in.1), (in.2) und der Sollwert (SP) entsprechend umgerechnet.
  • Seite 23 Wertebereich Ihre Ein- Parameter Bedeutung von...werkseitig...bis stellung Ω Leitungsabgleichwiderstand Analogeingang 1 0,0 ... 0,0 ... 99,9 Dieser Wert dient zur Kompensation des Widerstands der Fühlerleitung und ist abhängig von der Leitungslänge. Für eine bestmögliche Temperaturmessung muss hier der ohmsche Wider- stand der Fühlerleitung eingegeben werden.
  • Seite 24: Binäreingang

    2009-11-01 5 Parameterebene Wertebereich Ihre Ein- Parameter Bedeutung von...werkseitig...bis stellung Ω Leitungsabgleichwiderstand Analogeingang 2 0,0 ... 0,0 ... 99,9 Dieser Wert dient zur Kompensation des Widerstands der Fühlerleitung und ist abhängig von der Leitungslänge. Für eine bestmögliche Temperaturmessung muss hier der ohmsche Wider- stand der Fühlerleitung eingegeben werden.
  • Seite 25: Lc-Display

    5.8 LC-Display Ihre Ein- stellung Wertebereich Parameter Bedeutung von...werkseitig...bis Kommastelle der Temperaturanzeige 0, 1 0: keine Nachkommastelle 1: eine Nachkommastelle Istwertanzeige (display Process value) in.1, in.2 Dieser Wert wird nach dem Einschalten dargestellt oder nach einem Timeout aus einer anderen Ebene heraus. in.1: Istwert Analogeingang1 in.2: Istwert Analogeingang2 2009-11-01...
  • Seite 26: Beispiele

    2009-11-01 6 Beispiele Beispiele 6.1 Schaltfunktionen mit festen Sollwerten (absolut)
  • Seite 27: Schaltfunktionen Mit Dynamischen Sollwerten (Relativ)

    6.2 Schaltfunktionen mit dynamischen Sollwerten (relativ) 2009-11-01 6 Beispiele...
  • Seite 28: Technische Daten

    2009-11-01 7 Technische Daten Technische Daten Analogeingang 1 Bezeichnung Messbereich Genauigkeit Erkennung von ... und 2 in % vom Messbereichsum- Fühler- Fühler- fang, Temperatureinfluss kurz- bruch schluss Widerstands- Pt 100 DIN EN 60751 -200 … +600°C 0,05% (±0,4°C),100ppm/K thermometer Pt 1000 DIN EN 60751 -200 …...
  • Seite 29: Umwelteinflüsse

    Umwelteinflüsse Umgebungsstemperaturbereich 0 ... +55°C Lagertemperaturbereich -40 ... +70°C ≤ 85% rel. Feuchte ohne Betauung Klimafestigkeit Schock und Vibration DIN EN 60068-2-6 Tabelle C.2, Frequenzbereich: 10-55 Hz Beschleunigung: 20 m/s (2g) Reinigung und Pflege Die Frontplatte kann mit handelsüblichem Wasch-, Spül- und Reinigungsmitteln gesäubert der Frontplatte werden.
  • Seite 30: Elektrische Daten

    Gold Cap Kondensator puffert die Uhrzeit ohne Spannungsversorgung für ca. 20 Tage. Technische und funktionale Eigen- Nach DIN EN 12830 und DIN EN 13485 erfüllt. schaften von Temperaturregistrier- geräten bzw. Thermometern Zulassungen UL nur gültig für Seriengeräte mit dem JUMO Zeichen...
  • Seite 31: Fehlermeldungen

    Fehlermeldungen Anzeige Ursache Abhilfe Messwertüberschreitung Fühler und Anschlussleitung auf Beschädi- Der Messwert ist zu groß,liegt außerhalb des gung oder Kurzschluss überprüfen Messbereichs oder der Fühler ist gebrochen. Überprüfen, ob der richtige Fühler eingestellt oder angeschlossen ist Kapitel 4 „Gerät in Betrieb nehmen“ Messwertunterschreitung Der Messwert ist zu klein ,liegt außerhalb des Diese Meldungen werden nur in der...
  • Seite 32: Was Tun, Wenn

    2009-11-01 8 Fehlermeldungen 8.1 Was tun, wenn ... Was passiert ? Ursache/Abhilfe Info Parameter in.1 ... in.4 erscheinen Einstellung für An.2 steht auf off. Kapitel 5.6 „Analogeingänge“ nicht in Parameterebene In der Parameterebene An.2 wieder auf Pth oder auf denjenigen Sensor einstellen, der angeschlossen werden soll.
  • Seite 33 2009-11-01 8 Fehlermeldungen...
  • Seite 34 2009-11-01 8 Fehlermeldungen...
  • Seite 36 JUMO GmbH & Co. KG JUMO Mess- und Regelgeräte JUMO Mess- und Regeltechnik AG Ges.m.b.H. Hausadresse: Pfarrgasse 48 Laubisrütistrasse 70 Moritz-Juchheim-Straße 1 1232 Wien, Austria 8712 Stäfa, Switzerland 36039 Fulda, Germany Telefon: +43 1 610610 Telefon: +41 44 928 24 44...

Diese Anleitung auch für:

B 70.1061.5.1

Inhaltsverzeichnis