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Lauda ECO SILVER E 10 S Betriebsanleitung

Lauda ECO SILVER E 10 S Betriebsanleitung

Wärme- und kältethermostate mit kontrollkopf
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Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
ECO SILVER
Wärme- und Kältethermostate mit Kontrollkopf SILVER
Einhängethermostat
ECO SILVER
Wärmthermostate
E 4 S, E 10 S, E 20 S, E 25 S, E 40 S,
ET 6 S, ET 12 S, ET 15 S, ET 20 S
Kältethermostate
RE 415 S, RE 415 SW, RE 420 S, RE 630 S,
RE 1050 S, RE 1225 S, RE 2025 S
Ausgabe 09/2021 l
Vor Beginn aller Arbeiten Anleitung lesen!
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Lauda ECO SILVER E 10 S

  • Seite 1 Betriebsanleitung ECO SILVER Wärme- und Kältethermostate mit Kontrollkopf SILVER Einhängethermostat ECO SILVER Wärmthermostate E 4 S, E 10 S, E 20 S, E 25 S, E 40 S, ET 6 S, ET 12 S, ET 15 S, ET 20 S Kältethermostate RE 415 S, RE 415 SW, RE 420 S, RE 630 S, RE 1050 S, RE 1225 S, RE 2025 S...
  • Seite 2 Hersteller LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Laudaplatz 1 97922 Lauda-Königshofen Deutschland Telefon: +49 (0)9343 503-0 Fax : +49 (0)9343 503-222 E-Mail info@lauda.de Internet http://www.lauda.de Originalbetriebsanleitung YACD0087 ersetzt Ausgabe 10/2019 k, 05/2019 j; 11/2018 i; 01/2018 h; 05/2017 g; 04/2017 f; 11/2016 e;...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis SICHERHEIT ....................................6 ................................6 ICHERHEITSHINWEISE ............................... 7 LLGEMEINE ICHERHEIT ............................8 PEZIELLE ICHERHEITSHINWEISE ALLGEMEIN ....................................10 .............................. 10 ESCHREIBUNG DES ERÄTS ..........................10 ESTIMMUNGSGEMÄßE ERWENDUNG ........................10 ICHTBESTIMMUNGSGEMÄßE ERWENDUNG ..................10 ERANTWORTUNG DES ETREIBERS ICHERHEITSHINWEISE ............................10 ERKSTOFFE UND ATERIALIEN GERÄTEBESCHREIBUNG ..............................
  • Seite 4 8.5.1 Entsorgung des Kältemittels ............................. 57 8.5.2 Entsorgung der Verpackung ............................. 57 ..........................57 UßERBETRIEBNAHME DES ERÄTS / LAUDA S ........................58 RSATZTEILBESTELLUNG ERVICE ZUBEHÖR ....................................59 10 TECHNISCHE DATEN UND DIAGRAMME ........................61 11 KONFORMITÄTSERKLÄRUNG ............................70 12 INDEX ......................................72 WEITERE EINSTELLUNGEN ..............................
  • Seite 5 ................................88 ROGRAMMBEISPIEL ..........................89 ROGRAMM ANLEGEN UND EDITIEREN ................................91 ROGRAMM STARTEN ..................92 ROGRAMM UNTERBRECHEN FORTSETZEN ODER BEENDEN ) ................92 NZAHL DER ROGRAMMDURCHLÄUFE FESTLEGEN URCHLÄUFE REGELPARAMETER ................................93 ) ....................93 NTERNE EGELGRÖßE INTERNER EMPERATURFÜHLER ............................... 94 XTERNE EGELGRÖßE E.2.1...
  • Seite 6: Sicherheit

    Sicherheit Sicherheitshinweise Art und Quelle Folgen bei Nichtbeachtung Maßnahme 1  Maßnahme …  Gefahr ! „GEFAHR“ weist auf eine unmittelbar gefährliche Situation hin, die – wenn die Sicherheits- bestimmungen missachtet werden – den Tod oder schwere, irreversible Verletzungen zur Folge haben kann.
  • Seite 7: Allgemeine Sicherheit

    Allgemeine Sicherheit Lesen Sie diese Betriebsanleitung bitte aufmerksam durch. Sie enthält wichtige Informationen für den Umgang mit diesem Gerät. Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unseren Service ( 8.6). Befolgen Sie alle Anweisungen in dieser Betriebsanleitung. Nur so können Sie einen sachgemäßen Umgang mit dem Gerät sicherstellen.
  • Seite 8: Spezielle Sicherheitshinweise

    Spezielle Sicherheitshinweise Die Verwendung des Thermostaten ist nur unter folgenden Bedingungen zulässig:  Die Aufstellfläche muss dicht, eben, rutschfest und nicht brennbar sein. Stellen Sie den Thermostaten nicht an Tischkanten auf.  Halten Sie den vorgegebenen Wandabstand ein ( 6.1). ...
  • Seite 9 Gültig für wassergekühlte Geräte:  Fixieren Sie den Rücklaufschlauch der Wasserkühlung im Ausgussbereich, um ein unkontrolliertes Abgleiten des Schlauches, auch bei Druckstößen, zu verhindern.  Fixieren Sie den Rücklaufschlauch der Wasserkühlung im Ausgussbereich so, dass ein Herausspritzen von heißem Kühlwasser nicht möglich ist. ...
  • Seite 10: Allgemein

    Abkühlen und Erhitzen von Flüssigkeiten eingesetzt. Bestimmungsgemäße Verwendung Dieser LAUDA Thermostat ist ausschließlich zum Abkühlen/Erhitzen von Flüssigkeitsbädern gebaut. Im Falle des Ein- hängethermostaten müssen die verwendeten Bäder sichere Befestigungsmöglichkeiten aufweisen. Die Inbetriebnahme darf nur in geeigneten Innenräumen erfolgen.
  • Seite 11: Gerätebeschreibung

    Gerätetypen Wärmethermostate Die Typenbezeichnung der LAUDA Wärmethermostate setzt sich aus dem vorangestellten E für ECO, dem ungefähren Badvolumen in Litern und einem S für die Gerätevariante SILVER zusammen. Beispiel: E 10 S ist ein Wärmethermostat mit einem maximalen Badvolumen von 10 Litern in der Gerätevariante SILVER.
  • Seite 12: Schnittstellenmodule (Zubehör)

    Folgende Module sind zur Zeit verfügbar: 1. Analogmodul (LAUDA Best. Nr. LRZ 912) mit 2 Eingängen und 2 Ausgängen auf 6-polige DIN Buchse. Die Ein- und Ausgänge sind voneinander unabhängig als 0 – 20 mA, 4 – 20 mA oder 0 – 10 V Schnitt- stelle einstellbar.
  • Seite 13: Bedien- Und Funktionselemente

    Bedien- und Funktionselemente Auf den folgenden Seiten werden der Kontrollkopf ECO SILVER, das Bedienfeld und die Gerätetypen Wärme- /Kältethermostat dargestellt. Kontrollkopf ECO SILVER (mit Schraubklemme als Einhängethermostat verwendbar) Lichtsensor zur automatischen Regulierung der Displayhelligkeit Monochromes LCD-Display Bedienfeld (siehe folgende Seite) Netzschalter Umschalter zur Aufteilung des externen und internen Pumpenförderstroms Pumpenausgang für interne Badumwälzung...
  • Seite 14: Anzeigemenü

    Bedienfeld und Displayanzeige ECO SILVER 30,00 °C T 73 °C ANZEIGE  MENÜ STOP Display Bedienfeld Statusanzeige Softkeys links und rechts Anzeige des internen oder externen Eingabetaste Temperaturwertes (T oder T Softkeyleiste Pfeiltasten (Cursortasten) für Auf, Ab, Links und Rechts Taste T Anzeige und Einstellung des Übertemperaturabschaltpunktes...
  • Seite 15 Rückansicht Kontrollkopf ECO SILVER USB-Schnittstelle Oberer Modulschacht ca. 51 mm x 27 mm für Analog-, RS 232/485-, Profibusmodul und Kontaktmodule Unterer Modulschacht ca. 51 mm x 17 mm für Pt100/LiBus-Modul Anschlussbuchse 75S für Regelungskabel des Kälteunterteils für RE 1050 Typenschild Anschlussbuchse 51H für Spannungsversorgung zwischen Kontrollkopf und Kälteunterteil Netzanschlusskabel 09/2021...
  • Seite 16 Wärmethermostate ECO SILVER Kühlschlangenanschlüsse Pumpenanschluss: Vorlauf und Rücklauf (serienmäßig nur bei E 4 S und ET 15 S) Vier Standfüße Netzanschlusskabel Typenschild Badentleerungshahn Badentleerungsstutzen 16 / 121 ECO Silver 09/2021...
  • Seite 17 Kältethermostate ECO SILVER Pumpenanschluss: Vorlauf und Rücklauf mit Oliven, Durchmesser 13 mm (Kunststoff) Baddeckel Griffmulde vorne Lüftungsgitter (beidseitig) Frontblende (ohne Werkzeug abnehmbar) Vier Standfüße 09/2021 ECO Silver 17 / 121...
  • Seite 18 Typenschild Verbindungskabel zwischen Kontrollkopf und Kälteunterteil Griffmulde hinten Regelungskabel des Kälteunterteils (nur bei RE 1050 S) Badentleerungshahn Badentleerungsstutzen Lüftungsgitter Anschlüsse für Wasserkühlung 18 / 121 ECO Silver 09/2021...
  • Seite 19: Transport Und Auspacken

    Überprüfen Sie das Gerät und das Zubehör nach der Auslieferung umgehend auf Vollständigkeit und Transportschäden. Sollten das Gerät oder das Zubehör wider Erwarten beschädigt sein, informieren Sie unverzüglich den Spediteur, damit ein Schadensprotokoll erstellt und eine Überprüfung des Transportschadens erfolgen kann. Bitte verständigen Sie unverzüglich den LAUDA Service ( 8.7). 09/2021 ECO Silver...
  • Seite 20 Alle Thermostate Warnaufkleber „HEISS“ Hinweis: Bringen Sie den Warnaufkleber bei Anwendungen über 70 °C an gut sichtbarer EZB 260 Stelle an. YACD0087 Betriebsanleitung Alle Thermostate Senden Sie die Garantiekarte bitte ausgefüllt an Garantiekarte LAUDA zurück! 20 / 121 ECO Silver 09/2021...
  • Seite 21: Vor Der Inbetriebnahme

    Vor der Inbetriebnahme Bitte beachten Sie: Das Gerät kann bis zu einer Umgebungstemperatur von 40 °C betrieben werden.  Eine höhere Umgebungstemperatur kann sich negativ auf die Kälteleistung verwendeter Thermostate auswirken.   Bei Inbetriebnahme des Kälteaggregates nach einer längeren Stillstandsphase können je nach Raumtemperatur und Ge- rätetyp bis zu 30 Minuten vergehen, bis die Nennkälteleistung zur Verfügung steht.
  • Seite 22 Kontrollkopf fällt ins Bad Stromschlag Stellen Sie sicher, dass die Halterung des Kontrollkopfes  Warnung ! sicher mit dem Bad verbunden ist. Betrieb mit Kühlschlange Für den optionalen Betrieb mit Kühlschlange (LCZ 0720 und LCZ 0721) befestigen Sie die Kühlschlange wie folgt: Gewinde mit beiliegender Schraube einschneiden Schneiden Sie die Gewinde am Lochflansch bereits vor der Montage ...
  • Seite 23 Zusammenbau als Wärme- und Umwälzthermostat Stellen Sie das Badgefäß auf einer ebenen Fläche auf.  Der Kontrollkopf ist bereits auf der Badbrücke angeschraubt.  Im hinteren Teil des Bades sind am Badrand zwei Schlitze vorhanden. Führen Sie von der Rückseite des Bades aus, die Hacken der Badbrücke in die Schlitze rechts und links ein.
  • Seite 24 Zusammenbau als Kältethermostat Hinweis Herabfallen / Umstürzen des Geräts Sachschaden Kippen Sie das Kältegerät während des Transports nicht und  stellen Sie es niemals kopfüber! Stellen Sie das Gerät nach dem Transport möglichst 2 Stunden vor Inbe-  triebnahme auf, damit sich ggf. Ölverlagerungen zurückbilden und der Kompressor seine maximale Leistung entwickeln kann.
  • Seite 25 Anschluss des Kühlwassers Beachten Sie für den Anschluss der Kühlwasserversorgung folgende Bedingungen: Kühlwasserdruck (Zulauf - Auslauf) maximal 10 bar Überdruck Differenzdruck (Zulauf - Auslauf) mindestens 3,0 bar Kühlwassertemperatur 10 bis 15 °C empfohlen, 10 bis 30 °C zulässig (mit Leistungseinschränkungen) Kühlwassermenge siehe Technische Daten (...
  • Seite 26: Anschluss Externer Verbraucher

    Anschluss externer Verbraucher Zum Anschluss externer Verbraucher ist für Wärmethermostate ein Pumpenanschlussset als Zubehör ( 9) erhältlich. Bei Kältethermostaten und bei Wärmethermostaten E 4 S und ET 15 S ist das Pumpenanschlussset serienmäßig ent- halten. Verwechslung von Pumpenstutzen und Kühlschlange Hinweis Umweltgefährdung durch Ausfluss von Temperierflüssigkeit Beachten Sie die Abbildungen in diesem Kapitel!
  • Seite 27 Drehen Sie den Pumpenausgang für die externe Badumwälzung nach  unten. Stecken Sie das Schlauchstück des Pumpenanschlusssets auf den Aus-  flusskrümmer und setzen Sie die Pumpenanschlüsse in die Position des entfernten Blindflansches. Schieben den Lochflansch unter die Pumpenanschlüsse und befestigen Sie ...
  • Seite 28 Betrieb als Umwälzthermostat Zur Gewährleistung des größten Volumenstroms achten Sie beim Betrieb als Umwälzthermostat auf möglichst kurze Schlauchverbin- dungen mit dem größtmöglichen Schlauchinnendurchmesser.  Verbinden Sie je einen Schlauch mit 11 – 12 mm lichter Weite ( 6.4) mit den Pumpenanschlüssen. Pumpenanschluss (...
  • Seite 29: Füllen Und Entleeren

    Füllen und Entleeren LAUDA übernimmt keine Haftung bei Schäden, die durch Verwendung einer ungeeigneten Temperierflüssigkeit entstehen (freigegebene Temperierflüssigkeiten ( 6.4)). Kontakt mit Temperierflüssigkeit beim Befüllen / Entleeren Gesundheitliche Gefährdung beim Einatmen, Schäden an Augen und Haut  Beachten Sie das Sicherheitsdatenblatt der Temperierflüssig-...
  • Seite 30 Entleeren und Wechsel der Temperierflüssigkeit Schalten Sie den Thermostaten aus und ziehen Sie den Netzste-  cker! Gerät und Temperierflüssigkeit auf Raumtemperatur abküh-  len/erwärmen lassen. Stecken Sie einen Schlauch auf den Badentleerungsstutzen.  Lassen Sie die Temperierflüssigkeit durch Öffnen des Entleerungs- ...
  • Seite 31: Temperierflüssigkeiten , Kühlwasser Und Schläuche

    Ungeeignet sind eisenhaltiges Wasser (Rostbildung), chlorhaltiges Wasser (Lochkorrosion) und unbehandeltes Fluss-  wasser („Algenbildung“). Die Badkessel der LAUDA ECO Thermostate sind aus Edelstahl 1.4301 gefertigt und dementsprechend resistent  gegen mechanische und chemische Beanspruchungen. Metalle haben unterschiedliche elektrochemische Potentiale. Daher kann es im Falle eines direkten Kontaktes zwischen ...
  • Seite 32 Beachten Sie bei der Auswahl der Temperierflüssigkeit, dass an der unteren Grenze des Arbeitstemperaturbe-  reichs durch die steigende Viskosität mit einer Verschlechterung der Temperiereigenschaften zu rechnen ist. Nutzen Sie deshalb den Arbeitstemperaturbereich nur bei Bedarf ganz aus.  Einsatzbereiche der Temperierflüssigkeiten und Schläuche sind allgemeine Angaben, die durch den Betriebstem- peraturbereich der Geräte eingeengt werden können.
  • Seite 33 Geeignete Kühlwasserqualität Angabe Wert und Einheit pH-Wert 7,5 – 9,0 Hydrogencarbonat [HCO 70 – 300 mg/L Chloride (Cl < 50 mg/L Sulfate [SO < 70 mg/L Verhältnis Hydrogencarbonat [HCO -] / Sulfate [SO > 1,0 Gesamthärte 4,0 – 8,5 °dH elektrische Leitfähigkeit 30 –...
  • Seite 34 Freigegebene Elastomerschläuche lichte Weite Temperaturbereich Schlauchart Einsatzbereich Bestellnummer Ø mm °C EPDM-Schlauch für alle LAUDA Temperierflüs- 10 – 90 RKJ 111 unisoliert sigkeiten außer Mineralöle EPDM-Schlauch für alle LAUDA Temperierflüs- 10 – 90 RKJ 112 unisoliert sigkeiten außer Mineralöle EPDM-Schlauch für alle LAUDA Temperierflüs-...
  • Seite 35: Kühlung Von Wärmethermostaten

    Kühlung von Wärmethermostaten Bei Badtemperaturen dicht oberhalb der Raumtemperatur (ca. 2 – 5 K) kann bei niedriger Pumpenstufe (1 oder 2) ohne Kühlung gearbeitet werden. Für Temperaturen unterhalb der Raumtemperatur muss eine Kühlung benutzt werden. Verwenden Sie beim Einhängethermostat eine Kühlschlange ( 6.1). Bei Bad- und Umwälzthermostaten ist die Kühlschlange bereits serienmäßig eingebaut.
  • Seite 36: Einbau Von Modulen

    Menüsprache Beim erstmaligen Einschalten des Geräts können Sie mit den Pfeiltasten Ihre gewünschte Menüsprache wäh- len. Bestätigen Sie mit der Eingabetaste English  Deutsch Français Español Italiano  OK STOP Die Menüsprache lässt sich jederzeit ändern ( 7.4.6). Einbau von Modulen Beachten Sie beim Einbau von Modulen grundsätzlich diesen Sicherheitshinweis: Spannungsführende Teile beim Einbau von Modulen Stromschlag...
  • Seite 37 Der Plastikdeckel hat an jeder Seite eine Aussparung zum Ab-  hebeln. Stecken Sie einen Schraubendreher nacheinander in die rechte und dann in die linke Aussparung des Plastikdeckels und hebeln diesen vorsichtig ab. Ziehen Sie das Busverbindungskabel aus der Plastikabdeckung. ...
  • Seite 38: Betrieb

    Betrieb Befolgen Sie grundsätzlich diese Sicherheitshinweise: Kontrollkopf fällt ins Bad Stromschlag Stellen Sie sicher, dass die Halterung des  Kontrollkopfes sicher mit dem Bad verbunden ist. Warnung ! Einbringen niedrig siedender Flüssigkeit (z.B. Wasser in heißes Öl), Eigenschaftsänderung der Flüssigkeit (Reduzierung des Flammpunkts) Verpuffung, Verbrennung, Verbrühung, Feuer Stellen Sie das Gerät in geeigneten Räumen auf!
  • Seite 39 Kontakt mit Dämpfen der Temperierflüssigkeit Schädigung der Gesundheit bei Einatmen Verwenden Sie einen Dunstabzug!  Benutzen Sie wenn möglich Baddeckel!  Vorsicht ! Überlaufen vom Bad durch Wärmeausdehnung oder Eintauchen von Gegenständen Verbrennung, Verbrühung, Erfrierung Berücksichtigen Sie das Volumen externer Verbraucher! ...
  • Seite 40: Einschalten

    Einschalten  Schalten Sie das Gerät mit dem Netzschalter an der Front ein. Es ertönt ein Signalton.  Angezeigt werden die aktuelle Badtemperatur T , die Pumpenstufe neben 30,00 °C T dem Pumpensymbol, die Solltemperatur T sowie die Softkeyleiste am unteren Rand des Displays.
  • Seite 41: Menüstruktur

    Menüstruktur Mit den Softkeytasten können Sie beim Kontrollkopf ECO SILVER folgende Menüpunkte anwählen: Stufe 6 intern Pt100 Stufe 5 extern Pt100 Stufe 4 extern USB Tv manuel/auto Stufe 3 Stufe 2 intern Pt100 Stufe 1 extern Pt100 Regelgröße Offsetquelle Regelparameter Differenz Soll-/Istwert Sollwertoffset Tv manuel/auto...
  • Seite 42: Displaydarstellungen

    Displaydarstellungen Die ECO Thermostate bieten Ihnen eine intuitive Menüführung an. Im Folgenden werden die möglichen Fensteransichten und die darin vorkommenden Symbole erläutert. 7.3.1 Grundfenster Grundfenster in der normalen Darstellung Folgende Informationen werden, je nach Betriebszustand, angezeigt: Pumpe läuft mit angezeigter Pumpenstufe; Heizung ist aktiv;...
  • Seite 43: Menüfenster

    7.3.2 Menüfenster Das Menü der ECO SILVER Thermostate besteht aus mehreren Menüebenen. Mit den Pfeiltasten können Sie die Menüpunkte aufrufen und diese mit der Eingabetaste auswählen.  Symbolisiert die Eingabetaste bzw. deren hinterlegte Funktion.  Zeigt die momentan gewählte Funktion an. Zeigt an, dass weitere Menüebenen (Untermenüs) vorhanden sind.
  • Seite 44: Übertemperaturabschaltpunkt T Max Einstellen

    7.3.3 Eingabefenster Die Eingabe von Werten erfolgt über das Eingabefenster. Im Eingabefenster werden folgende Informationen angezeigt: In der ersten Zeile steht der Eingabeparameter in Kurzform (vgl. Beispiel soll Min. und Max. geben die Grenzen für die Werteingabe an. Der einzugebende Wert ist groß dargestellt. Der Cursor unter dem Wert Tsoll blinkt.
  • Seite 45: Temperatursollwert Einstellen

    Drücken Sie die Eingabetaste  Tmax Das Eingabefenster erscheint. Der Cursor unter dem T -Wert blinkt. Min: 0 Max: 152 Die maximal und minimal einstellbaren Temperaturwerte werden ange- zeigt. Ändern des Wertes mit oder .  Hinweis: Bei längerem Drücken erhöht sich die Durchlaufgeschwindigkeit ...
  • Seite 46: Pumpenstufe Einstellen

    7.4.3 Pumpenstufe einstellen Bei der ECO Variopumpe stehen Ihnen sechs Pumpenstufen zur Verfügung, mit denen Sie die Badumwälzung, Förder- menge, Druck, und den mechanischen Wärmeeintrag optimieren können. Bei kleinen Thermostaten (z. B. E 4 S, RE 415 S, RE 420 S) ohne externe Verbraucher ist Leistungsstufe 1 bis 3 sinnvoll und ausreichend. Aktivieren Sie die Softkeyleiste durch Drücken einer beliebigen Taste.
  • Seite 47: Temperaturgrenzwerte Festlegen

    7.4.5 Temperaturgrenzwerte festlegen Mit dieser Funktion werden die Temperaturgrenzwerte Til und Tih festgelegt. Wenn Sie beispielsweise Wasser als Tempe- rierflüssigkeit verwenden, sind +5 °C als Minimaltemperatur und +95 °C als Maximaltemperatur sinnvoll. Aktivieren Sie die Softkeyleiste durch Drücken einer beliebigen Taste. ...
  • Seite 48: Instandhaltung

    Fehler: Falls ein Fehler auftritt, schalten Sie das Gerät am Netzschalter aus. Tritt nach Einschalten des Geräts der Fehler erneut auf, kontaktieren Sie bitte den LAUDA Service Temperiergeräte ( 8.6) oder Ihren lokalen Service! Alle ggf. am ECO Thermostat ausgelösten Alarme, Warnungen oder Fehlermeldungen werden im Display als Text ange- zeigt.
  • Seite 49: Unterniveau: Alarm Und Überprüfung

    Der eingestellte Übertemperaturabschaltpunkt wird beim Drücken von  im Display angezeigt. 85 °C 29,76 °C  TMAX - - - - - - Wenn die Badtemperatur über dem Übertemperaturabschaltpunkt liegt,  ertönt ein Alarm Doppelsignal Im Display erscheint „Übertemperatur“, die ...
  • Seite 50: Gerätestatus

    Schalten Sie das Gerät sofort ab und ziehen den Netzstecker, falls Unregelmäßigkeiten bei der Überprüfung der Sicher- heitseinrichtungen auftreten. Kontaktieren Sie den LAUDA Service Temperiergeräte ( 8.7) oder Ihren lokalen Service! Gerätestatus Hier können aufgelaufene Fehlermeldungen sowie Geräte- und Softwaredaten abgerufen werden.
  • Seite 51: Gerätedaten

    8.2.2 Gerätedaten  Gerätedaten T_int 29.73 °C bestätigen.  T_lp 30.31 °C T_b_s 22.64 °C Unter dem Menüpunkt Gerätedaten werden Geräteparameter angezeigt. 20.31 °C T max_s 60 °C  OK STOP 8.2.3 Softwareversion SW Version Regel 1.53.00 bestätigen.  Schutz 1.43 Kälte 1.37...
  • Seite 52: Wartung

    Wartung Beachten Sie alle Sicherheitshinweise bei der Reinigung oder Wartung des Geräts. Kritische Temperatur von Geräteteilen, Temperierflüssigkeit oder Zubehör (Schläuche) Verbrennung, Verbrühung, Erfrierung Bringen Sie Geräteteile, Zubehör und Temperierflüssigkeit  vor Berühren auf Raumtemperatur! Vorsicht ! Lassen Sie Reparaturen nur durch eine Fachkraft durchfüh- ...
  • Seite 53: Wartungsintervalle

    8.3.2 Wartungsintervalle Geräteteil Bei Inbetriebnahme und vor je- Kapitel Bemerkung dem längeren unbeaufsichtigtem Betrieb verpflichtend, danach empfohlene Häufigkeit Gesamtgerät äußerer Zustand des Geräts monatlich Temperierflüssigkeit Prüfung der Temperierflüssigkeit halbjährlich ( 8.3.3) Badkessel mit Entleerungshahn Dichtheit täglich Besichtigung von außen externe Schläuche Materialermüdung monatlich Besichtigung von außen...
  • Seite 54: Reinigung Des Verflüssigers

    8.3.4 Reinigung des Verflüssigers 8.3.4.1 Luftgekühlter Verflüssiger Der Kältekreislauf ist weitgehend wartungsfrei. Entfernen Sie regelmäßig (entsprechend Betriebszeit und Expositi- onsbedingungen) Stäube und Verschmutzungen vom Verflüssiger.  Nehmen Sie dabei das Frontgitter ab, indem Sie mit beiden Händen unten anfassen und das Gitter nach vorne ziehen. Um Schäden zu vermeiden, nehmen Sie das Frontgitter langsam und vorsichtig ab.
  • Seite 55 Pumpvorgang solange fortsetzen bis, meist anfänglich, schäumende Reaktion abgeklungen ist. In der Regel wird das nach ca. 20 bis 30 Minuten erreicht. Entkalker LAUDA Artikelnummer: LZB 126 (á 5 kg) Zur Handhabung der Chemikalie sind die Sicherheitshinweise und die Gebrauchshinweise auf der Pa- ckung zu beachtet werden! Spülen...
  • Seite 56: Fehlersuche

    Fehlersuche Bevor Sie den LAUDA Service Temperiergeräte ( 8.7) verständigen, prüfen Sie bitte, ob Sie Störungen mit den im Weiteren beschriebenen Hinweisen selbst beseitigen können. Beachten Sie dabei alle diese Sicherheitshinweise: Spannungsführende Teile bei Fehlersuche Stromschlag  Trennen Sie das Gerät vor der Reparatur vom Netz (z.B.
  • Seite 57: Entsorgungshinweise

    Entsorgungshinweise Für die EU gilt: Die Entsorgung des Geräts muss gemäß der Richtlinie 2012/19/EU (WEEE Waste of Electrical and Electronic Equipment) erfolgen. 8.5.1 Entsorgung des Kältemittels Typ und Füllmenge des Kältemittels sind auf dem Typenschild ersichtlich. Reparatur und Entsorgung nur durch eine Fachkraft.
  • Seite 58: Ersatzteilbestellung / Lauda Service

    Telefon: +49 (0)9343 503-350 (Englisch und Deutsch) Fax: +49 (0)9343 503-283 E-Mail service@lauda.de Für Rückfragen und Anregungen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung! LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Laudaplatz 1 97922 Lauda-Königshofen Deutschland Telefon: +49 (0)9343 503-0...
  • Seite 59: Zubehör

    Zubehör Bestellnummern für Zubehör entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Tabellen. Einhängethermostat Zubehör geeignet für Bestellnummer ECO SILVER, Kühlschlangen-Set (klein) LCZ 0720 Badgefäße bis 6 Liter ECO SILVER, Kühlschlangen-Set (groß) LCZ 0721 Badgefäße ab 6 Liter Pumpenanschlussset (Vorlauf- und Rücklaufstutzen) mit Olive 13 ECO SILVER LCZ 0716 mm (Kunststoff)
  • Seite 60 Kältethermostate Zubehör geeignet für Bestellnummer Pumpenanschlussset (Vor- und Rücklaufstutzen) mit Ge- alle Kältethermostate LCZ 0717 winde M16 x 1 (Edelstahl) Für alle Geräte Zubehör Bestellnummer USB 2.0 Kabel (Stecker: USB-A zu Mini-B) EKS 089 oberer Modulschacht ca. 57 mm x 27 mm Analogmodul LRZ 912 RS 232/485-Schnittstellenmodul...
  • Seite 61: Technische Daten Und Diagramme

    Technische Daten und Diagramme Die Angaben wurden nach DIN 12876 ermittelt. Typenübergreifende Daten der ECO SILVER Thermostate Umgebungstemperaturbereich °C 5 – 40 Luftfeuchte höchste relative Luftfeuchte 80 % bei 31 °C und bis 40 °C auf 50 % linear abnehmend Verschmutzungsgrad Einstellauflösung ±0,01...
  • Seite 62 Einhängethermostate ECO SILVER 230 V 220 V 115 V 100 V Arbeitstemperaturbereich  °C 20 – 200 Arbeitstemperaturbereich mit Wasserkühlung °C 20 – 200 Betriebstemperaturbereich  °C -20 – 200 Temperaturkonstanz ±0,01 Heizleistung Heizung Oberflächenbelastung W/cm² Leistungsaufnahme Badtiefe mindestens 150 Gesamtabmessungen (B x T x H) 130 x 135 x 325 Gewicht...
  • Seite 63 Wärmethermostate mit Edelstahlbad E 4 S E 10 S E 20 S E 25 S E 40 S Arbeitstemperaturbereich  °C 20 – 200 Arbeitstemperaturbereich mit Wasser- °C 20 – 200 kühlung Betriebstemperaturbereich  °C -20 – 200 Temperaturkonstanz ±0,01 Badvolumen Liter 3 –...
  • Seite 64 Wärmethermostate mit Transparentbad ET 6 S ET 12 S ET 15 S ET 20 S Arbeitstemperaturbereich  °C 20 – 100 Arbeitstemperaturbereich mit Wasserkühlung °C 20 – 100 Betriebstemperaturbereich  °C -20 – 100 Temperaturkonstanz ±0,01 Badvolumen Liter 5 – 6 9,5 –...
  • Seite 65 Kältethermostate (1) RE 415 S RE 415 SW RE 420 S RE 630 S Arbeitstemperatur- ACC* °C -15 – 200 -15 – 200 -20 – 200 -30 – 200 Umgebungstemperaturbereich °C 5 – 40 Temperaturkonstanz ±0,02 maximale Lagertemperatur °C bei wassergekühlten Geräten muss der Verflüssiger restlos entleert sein Kühlung Luft Wasser...
  • Seite 66 Kältethermostate (2) RE 1225 S RE 2025 S RE 1050 S Arbeitstemperatur- ACC* °C -25 – 200 -25 – 200 -50 – 200 Umgebungstemperaturbereich °C 5 – 40 Temperaturkonstanz ±0,02 maximale Lagertemperatur °C Kühlung Luft Luft Luft 20 °C 10 °C 0 °C Kälteleistung bei -10 °C...
  • Seite 67: Kältemittel Und Füllmenge

    Kältemittel und Füllmenge Das Gerät enthält fluorierte Treibhausgase. RE 415 S Einheit RE 420 S RE 630 S RE 415 SW Kältemittel R-134a R-134a R-134a maximales Füllgewicht 0,065 0,063 0,075 1430 1430 1430 (100a) -Äquivalent Einheit RE 1225 S RE 2025 S RE 1050 S Kältemittel R-134a...
  • Seite 68 Pumpenkennlinie ECO SILVER Pumpenkennlinien Stufe 6 Pumpenkennlinien gemessen mit Wasser gemessen mit Wasser Stufe 5 Stufe 4 Stufe 3 Stufe 2 Stufe 1 Förderstrom [L/min] Aufheizkurven ECO SILVER Wärmethermostate (230 V; 50/60 Hz) mit Transparentbad ET 6 S ET 12 S ET 15 S ET 20 S Temperierflüssigkeit:...
  • Seite 69 Aufheizkurven ECO SILVER Wärmethermostate (230 V; 50/60 Hz) mit Edelstahlbad E 4 S E 10 S E 20 S E 25 S Temperierflüssigkeit: Therm 240, Bad geschlossen Abkühlkurven ECO Kältethermostate Temperierflüssigkeit: RE 415 Ethanol, Bad geschlossen RE 420 RE 2025 RE 1225 RE 630 RE 1050...
  • Seite 70: Konformitätserklärung

    Konformitätserklärung 70 / 121 ECO Silver 09/2021...
  • Seite 71 09/2021 ECO Silver 71 / 121...
  • Seite 72: Index

    Index Gerätestatus ..............50 Gerätetyp ................51 Abkühlkurven ..............69 Grundfenster ..............42 Alarme ..............48, 49, 82 Analogmodul ............... 12, 99 Aufheizkurven ............. 68, 69 Instandhaltung ..............48 Auspacken................19 INT ..................25 Autostart ................78 Kalibrierung ............... 79 Bedienelemente ..............
  • Seite 73 Pumpenkennlinie ............... 68 Entleeren ................ 30 Pumpenstufe ..............46 Wechsel ................30 Tn 93 Tne..................94 Regelparameter ..............93 Tv 93 Reinigung ................52 Tve ..................94 Reparatur ................52 Typ ..................51 RS 232/485-Schnittstellenmodul ....... 12, 100 Übertemperaturabschaltpunkt ........14, 44 Schläuche ................
  • Seite 74 74 / 121 ECO Silver 09/2021...
  • Seite 75: Anhang Mit Einstellungen

    Anhang mit Einstellungen 09/2021 ECO Silver 75 / 121...
  • Seite 76: Weitere Einstellungen

    Die in diesem Anhang beschriebenen Einstellmöglichkeiten sind besonders qualifiziertem Fachpersonal vorbehalten. Weitere Einstellungen Rücksetzen auf Werkseinstellung Aktivieren Sie die Softkeyleiste durch Drücken einer beliebigen Taste.   Durch Drücken der Eingabetaste gelangen Sie in die Hauptme- nüebene. Auswählen und Bestätigen von  Einstellungen ...
  • Seite 77: A.2 Lautstärke Der Signaltöne Einstellen

    Lautstärke der Signaltöne einstellen Die ECO SILVER Thermostate signalisieren Alarme und Fehler als Zweiklang-Signalton. Warnungen werden als Dau- erton signalisiert. Aktivieren Sie die Softkeyleiste durch Drücken einer beliebigen Taste.  Durch Drücken der Eingabetaste gelangen Sie in die Hauptme-  nüebene.
  • Seite 78: A.4 Displayhelligkeit Einstellen

    Displayhelligkeit einstellen Die Thermostate der ECO Gerätelinie verfügen über einen Sensor der die Displayhelligkeit automatisch an die Umge- bungshelligkeit anpasst. Diese automatische Anpassung können Sie aber auch deaktivieren und die Helligkeit manuell einstellen. Aktivieren Sie die Softkeyleiste durch Drücken einer beliebigen Taste. ...
  • Seite 79: A.6 Stromaufnahme Aus Dem Netz Begrenzen

    (ESC) gelangen Sie ohne Änderung in die Menüebene zurück.  Offset der angezeigten Temperatur eingeben (Kalibrierung) Abweichungen zu kalibrierten Referenzthermometern (z.B. LAUDA DigiCal) können intern durch die Funktion „Off- set“ korrigiert werden. Aktivieren Sie die Softkeyleiste durch Drücken einer beliebigen Taste.
  • Seite 80: A.8 Werkseinstellung Des Internen Temperaturfühlers Wieder Herstellen (Werkskalibrierung)

    Werkseinstellung des internen Temperaturfühlers wieder herstellen (Werkskalibrierung) Wenn der Offset verstellt wurde, kann die Werkseinstellung (Werkskalibrierung) wieder hergestellt werden. Aktivieren Sie die Softkeyleiste durch Drücken einer beliebigen Taste.  Durch Drücken der Eingabetaste gelangen Sie in die Hauptme-  nüebene. Kalibrierung Werkskalibrierung Auswählen und Bestätigen von ...
  • Seite 81: A.9 Tastensperre

    Tastensperre Die Eingabetaste und die Pfeiltasten im Bedienfeld des Geräts können gesperrt werden. Dies ist möglich direkt über die Bedientasten am Gerät oder über Schreibbefehle eines Schnittstellenmoduls (zum Beispiel RS 232/485-Modul, Ethernet-USB-Modul, Kontaktmodul, ...). Wenn das Gerät über ein Prozessleitsystem gesteuert wird, ist es wichtig die Bedientasten des Geräts sperren zu können. Aktivieren der Tastensperre über die Bedientasten: Das Sperren ist im Betriebszustand „Stand-by“...
  • Seite 82: Liste „Alarm- Und Warnungs-Codes

    Liste „Alarm- und Warnungs-Codes“ Alarme Alarmcode Bedeutung Low Level Pump Pumpe läuft zu schnell (Unterniveau) Low Level Pump Unterniveau im Schwimmer Overtemperature Übertemperatur (T > Tmax) Pump blocked Pumpe blockiert (Stillstand) Connection Command Fernbedieneinheit Command wurde im laufenden Betrieb abgezogen. T ext Pt100 Externer Istwert Pt100 ist nicht vorhanden.
  • Seite 83 wrong net voltage falsche Netzspannungseinstellung valve sm1 break Kabel vom Einspritzventil 1 defekt no eco type Gerätetyp ist nicht konfiguriert valve sm2 break Kabel vom Einspritzventil 2 defekt no eco voltage Netzspannung ist nicht konfiguriert valve sm3 break Kabel vom Einspritzventil 3 defekt chiller missing Kälteaggregat läuft nicht output sm0...
  • Seite 84 Code 4XX Analogmodul Bedeutung Code 5XX Serial Bedeutung (RS 232/485) CAN receive overf Überlauf beim CAN-Empfang CAN receive overf Überlauf beim CAN-Empfang Watchdog Reset Watchdog-Reset Watchdog Reset Watchdog-Reset Unknown Modul unbekanntes Modul angeschlossen Unknown Modul unbekanntes Modul angeschlossen SW Control too old Softwareversion vom Bedien zu alt SW Contr.
  • Seite 85 Code 6XX Schaltkontakte Bedeutung Code 7, 8, 9, 10, 11, Bedeutung 16XX Magnetventil CAN receive overf Überlauf beim CAN-Empfang CAN receive overf Überlauf beim CAN-Empfang Watchdog Reset Watchdog-Reset Watchdog Reset Watchdog-Reset Unknown Modul unbekanntes Modul angeschlossen No cooling liquid keine Kühlflüssigkeit vorhanden (HTC) SW Contr.
  • Seite 86: Externregelung

    Externregelung Die Geräte können optional auch über einen externen Pt100-Temperaturfühler geregelt werden, der an der Rückseite des Kontrollkopfes anschließbar ist. Für die Externregelung ist der Einbau eines externen Pt100/LiBus-Moduls ( F) erforderlich. Das Modul ist als Zubehör erhältlich ( 9). Weiterhin kann auch auf das Signal, das von einem analogen oder seriellen Modul kommt, geregelt werden.
  • Seite 87: C.3 Sollwertoffset Betriebsart (Diff. Soll-/Istw)

    Sollwertoffset Betriebsart (Diff. Soll-/Istw) Es ist möglich die Temperatur, die vom externen Temperaturfühler vorgegeben wird, mit einem Offsetwert zu beaufschla- gen und dann als Sollwert zu verarbeiten. Die Badtemperatur kann also z.B. -15 °C unter der Temperatur eines Reaktors, die der externe Temperaturfühler misst, gefahren werden.
  • Seite 88: Programmgeber

    Programmgeber Die Programmgeberfunktion erlaubt Ihnen das Speichern eines Temperatur-Zeit-Programms. Das Programm besteht aus mehreren Temperatur-Zeit-Segmenten sowie Angaben zu deren Wiederholung (Durchläufe). Die Gesamtzahl frei programmierbarer Segmente ist 20. Möglich sind Temperatursprünge, (Zeit ist Null) oder auch Temperaturhaltephasen bei gleicher Start- und Endtemperatur im Segment. Beim Start wird der aktuelle Sollwert als Anfangswert des ersten Segments übernommen.
  • Seite 89: D.2 Programm Anlegen Und Editieren

    Die Toleranzeingabe kann großen Einfluss bei externer Bad- regelung besitzen. Nebenstehende Grafik des editierten Verlaufs verdeutlicht den möglichen Nachlauf der Isttempe- ratur im Badgefäß (durchgezogene Linie) zur Solltemperatur des Programmgebers (grau hinterlegt). Beachten Sie:  Das Feld Toleranz ermöglicht eine genaue Einhaltung der Verweilzeit bei einer bestimmten Temperatur.
  • Seite 90 Erstellen und Editieren eines Programms: Vergleiche Programmbeispiel ( D.1)  Durch Auswählen und Bestätigen von  Programmgeber Editieren  Tend hh:mm Tol. gelangen Sie in die Editieransicht des Programmgebers. Um die gesam- 35.00 --:-- te Fensterinformation zu sehen gehen Sie mit nach rechts.
  • Seite 91: D.3 Programm Starten

    Einfügen eines neuen Segments  Gehen Sie mit oder auf die Segmentnummer unter der das neue Tend hh:mm Tol. Segment eingefügt werden soll. 35.00 --:-- Durch Drücken von (neu) wird das neue Segment eingefügt. Dieses  40.00 0:10 können Sie wie oben beschrieben editieren. 50.00 0:20 70.00...
  • Seite 92: D.4 Programm Unterbrechen, Fortsetzen Oder Beenden

    Programm unterbrechen, fortsetzen oder beenden Nach Programmstart werden die Menüpunkte Pause Stop  angezeigt. Pause Stop oder können die Optionen ausgewählt werden  Pause Programm unterbrechen Stop Programm beenden.  OK STOP Bestätigen Sie mit der Eingabetaste  Zur Fortsetzung seines durch Pause angehaltenen Programms Weiter...
  • Seite 93: Regelparameter

    Regelparameter Die Regelparameter sind ab Werk für den Betrieb als Badthermostat (mit Wasser als Temperierflüssigkeit) mit Intern- regelung optimiert. Für die Temperierung externer Applikationen mit Externregelung sind die Standard-Parameter bereits voreingestellt. Abhängig von der Applikation können von Fall zu Fall Anpassungen der Konfiguration notwendig werden. Auch die Wärmekapazität und die Viskosität der Temperierflüssigkeit beeinflussen das Regelverhalten.
  • Seite 94: E.2 Externe Regelgröße

    Parameter mit oder auswählen und bestätigen.  Es erscheint das entsprechende Editierfenster mit Min- und Max- Min: 0,1 Max: 50,0 Angaben der Parameterwerte Xp, Tn, Tv und Td. 12,0 Ändern des Wertes mit oder .  Durch drücken von oder können dabei einzelne Ziffern ausge- ...
  • Seite 95 Am Folgeregler (P-Regler): können diese Parameter eingestellt werden: Bezeichnung Abkürzung Einheit Proportionalbereich Wenn „Tv man/auto“ auf automatisch steht, können Tve, Tde und Prop_E nicht geändert werden. Tve und Tde werden in diesem Fall mit festen Faktoren aus Tne abgeleitet. Aktivieren Sie die Softkeyleiste durch Drücken einer beliebigen Taste. ...
  • Seite 96: E.2.1 Korrekturgrößenbegrenzung Einstellen

    E.2.1 Korrekturgrößenbegrenzung einstellen Aktivieren Sie die Softkeyleiste durch Drücken einer beliebigen Taste.  Durch Drücken von gelangen Sie in die Menüebene.  Regelgröße Auswählen und Bestätigen von  Einstellungen   Regelparameter Regelung. Sollwertoffset Korr.Gr.Bgr. 50,0 Nebenstehendes Menüfenster erscheint.  OK Stand-by Korr.Gr.Bgr.
  • Seite 97: E.2.2 Vorgehensweise Zur Einstellung Der Regelparameter Bei Externregelung

    E.2.2 Vorgehensweise zur Einstellung der Regelparameter bei Externregelung Externregelung aktivieren ( C.1). Folgeregler einstellen: 2.1. Parameter auf auto ; Xpf in Abhängigkeit von:  Gerätetyp überprüfen oder einstellen ( 8.2.4).  Temperierflüssigkeit möglichst dünnflüssig und mit möglichst hoher Wärmekapazität auswählen. Rangliste: Wasser, Wasser-Glykol, Öle, Fluorinert®.
  • Seite 98: Schnittstellenmodule

    Schnittstellenmodule Menüstruktur der Module Es sind alle Menüpunkte dargestellt. Module und Menüpunkte die nicht ausführbar sind, werden ausgeblendet. nein Solltemperatur Kalibrierung externe Isttemperatur Werkskalibrierung Pumpenleistung Status Funktion Spannung 0-10 V Schnittstellen Typ Strom 0-20 mA offen minimaler Wert Strom 4-20 mA Hauptmenü...
  • Seite 99: F.2 Analogmodul

    Analogmodul Das Analogmodul (Best. Nr. LRZ 912) besitzt 2 Ein- und 2 Ausgänge, die auf eine 6-polige DIN Buchse nach Namur-Empfehlung (NE 28) herausgeführt sind. Die Ein- und Ausgänge sind voneinander unabhängig als 0 – 20 mA, 4 – 20 mA oder 0 – 10 V Schnittstelle einstellbar. Für die Ein- und Ausgänge können verschiedene Funktionen gewählt werden.
  • Seite 100: F.3 Rs 232/485-Schnittstellenmodul

    RS 232/485-Schnittstellenmodul RS 232/485-Schnittstellenmodul (Best. Nr.) mit 9-poliger SUB-D Buchse. Durch Optokoppler galvanisch getrennt. Mit LAUDA Befehlssatz weitestge- hend kompatibel zur Ecoline, Proline und Integral Serie. Die RS 232-Schnittstelle ist mit 1:1 kontaktierten Kabel (Best.-Nr. EKS 037, 2 m Kabel und EKS 057, 5 m Kabel) direkt am PC anschließbar.
  • Seite 101: F.3.2 Protokoll Rs 232

    In den Betriebssystemen Windows Vista, Windows 7, Windows 8 und Windows 10 ist „HyperTerminal“ nicht mehr Teil des Betriebssystems.  Mit der LAUDA Steuer- und Programmsoftware Wintherm Plus (Bestellnummer LDSM2002) kann die RS 232-Schnittstelle angesprochen werden. Im Internet gibt es Terminalprogramme als Freeware. Diese Programme bieten ähnliche Funktionen wie ...
  • Seite 102: F.3.3 Verbindungskabel Rs 485

    F.3.3 Verbindungskabel RS 485 Thermostat 9-polige Sub-D-Buchse Kontakt Daten Data A (-) SG (Signal Ground) optional Data B (+) Geschirmte Anschlussleitungen verwenden. Abschirmung mit Steckergehäuse verbinden.  Die Leitungen sind galvanisch von der restlichen Elektronik getrennt.   Nicht belegte Pins sollten nicht angeschlossen werden! Ein RS 485-Bus erfordert unbedingt einen Busabschluss in Form eines Terminierungsnetzwerkes, das in den hochohmigen Phasen des Busbetriebes einen definierten Ruhezustand sicherstellt.
  • Seite 103: F.4 Libus-Modul

    LiBus-Modul Das LiBus-Modul (Best. Nr. LRZ 920) besitzt eine Buchse (70S) zum An- schluss von Komponenten über den LAUDA Gerätebus LiBus (Fernbedien- einheit Command, Absperreinheit/Rücklaufsicherung, Kühlflüssigkeitsventil). LiBus = LAUDA interner BUS (CAN basiert) Verlängerungskabel für LiBus siehe Zubehör ( 9) Pt100/LiBus-Modul Das Pt100-/LiBus-Modul (Best.
  • Seite 104: F.6 Usb-Schnittstelle

    Das Verbindungskabel ist nicht im Lieferumfang enthalten. Achten Sie bitte bei der Verbindung auf einen korrekten Stecker. USB-Schnittstelle LAUDA stellt unter http://www.lauda.de den speziell für die USB-Schnittstelle konzipierten Treiber kostenlos zum Download zur Verfügung. F.6.2 Installation des USB Treibers Der Treiber wird einmal pro PC installiert.
  • Seite 105: F.6.3 Den Thermostaten An Den Pc Anschließen

    2. Taste Weiter 3. Taste Fertigstellen Treiber ist fertig installiert F.6.3 Den Thermostaten an den PC anschließen Wird ein ECO Thermostat über die USB-Schnittstelle angeschlossen, wird diesem automatisch ein freier COM Anschluss zugewiesen. Der PC identifiziert eindeutig den Thermostaten über eine interne Seriennummer und weist diesem Thermostaten immer denselben COM-Anschluss zu.
  • Seite 106 Beim ersten Mal, nach der Installation auf dem PC, öffnet sich ein Assistent für das Suchen neuer Hardware. Dem Assistenten bitte folgen. 3. Taste Weiter 4. Taste Weiter Dieses Fenster wird überdeckt vom folgendem Fenster „Hardwareinstallation“ (siehe unten); 106 / 121 ECO Silver 09/2021...
  • Seite 107: F.6.4 Wo Liegt Der Eco Virtual Com Port

    5. auf Installation fortsetzen klicken. 6. auf Taste Fertig stellen klicken F.6.4 Wo liegt der ECO Virtual COM Port? Der Thermostat kann über die herkömmlichen Kommunikationsprogramme (z. B. Hyperterminal) als COM Port angespro- chen werden. Weitere Einstellungen, wie z. B. Baudrate, sind nicht nötig. 09/2021 ECO Silver 107 / 121...
  • Seite 108 Mit der Maus auf den Reiter Hardware kli- cken und dann auf den Geräte-Manager klicken 108 / 121 ECO Silver 09/2021...
  • Seite 109: F.7 Befehle Und Fehlermeldungen Gültig Für Die Rs 232/485-Schnittstellenmodule Und Für Die

    Befehle und Fehlermeldungen gültig für die RS 232/485-Schnittstellenmodule und für die Ethernet-Schnittstelle F.7.1 Schreibbefehle Schnittstelle (Datenvorgabe an den Thermostaten) Befehl Bedeutung OUT_PV_05_XXX.XX Externe Temperatur über Schnittstelle vorgeben OUT_SP_00_XXX.XX Sollwertübergabe mit max. 3 Stellen vor dem Dezimalpunkt und max. 2 Stellen danach.
  • Seite 110: F.7.2 Lesebefehle Schnittstelle

     Für ”_“ ist auch ” ” (Leerzeichen) zulässig.   Antwort vom Thermostat ”OK“ oder bei Fehler ” ERR_X“ (RS 485-Schnittstelle z.B. “A015_OK” oder bei Fehler ”A015_ERR_X”.). Der Befehl vom Rechner muss mit einem CR, CRLF oder LFCR abgeschlossen sein. ...
  • Seite 111 Befehl Bedeutung IN_DI_01 Zustand vom Kontakteingang 1: 0 = geöffnet / 1 = geschlossen. IN_DI_02 Zustand vom Kontakteingang 2: 0 = geöffnet / 1 = geschlossen. IN_DI_03 Zustand vom Kontakteingang 3: 0 = geöffnet / 1 = geschlossen. IN_DO_01 Zustand vom Kontaktausgang 1: 0 = Schließer geöffnet / 1 = Schließer geschlossen.
  • Seite 112: F.7.3 Fehlermeldungen Schnittstelle

    National Instruments (http://sine.ni.com/apps/we/nioc.vp?cid=1381&lang=US) kann eine komfortable individuelle Steuer- bzw. Automa- tisierungssoftware zum Betrieb von ECO Geräten erstellt werden. Um die hierbei verwendete RS 232/485– Schnittstelle programmtechnisch ansprechen zu können, stellt LAUDA unter http://www.lauda.de die speziell für ® LABVIEW konzipierten Treiber kostenlos zum Download zur Verfügung.
  • Seite 113: F.8 Kontaktmodule

    Kontaktmodule F.8.1 Kontaktmodul LRZ 914 mit je einem Ein- und Ausgang Kontaktmodul (Best. Nr. LRZ 914) mit Steckverbinder nach NAMUR NE28. mit je 1 Ausgang und 1 Eingang auf 2 DIN Buchsen. Folgende Funktionen stellen die Eingänge zur Verfügung: Störung Störung setzen ...
  • Seite 114: F.8.2 Kontaktmodul Lrz 915 Mit Je Drei Ein- Und Ausgängen

    Kontakt Aus- und Eingänge Ausgang Eingang  Ansicht auf Flanschstecker (Front) oder  Ansicht auf Buchse (Front) bzw. Lötseite Kupplungsdose Lötseite Stecker  Max. 30 V; 0,2 A  Signal ca. 5 V, 10 mA Kontakt 3 nicht belegen! Kupplungsstecker Bestell-Nr. EQS 048 Kupplungsdose Bestell-Nr.
  • Seite 115 Leerseite 09/2021 ECO Silver 115 / 121...
  • Seite 116 Leerseite 116 / 121 ECO Silver 09/2021...
  • Seite 117 09/2021 ECO Silver 117 / 121...
  • Seite 118 118 / 121 ECO Silver 09/2021...
  • Seite 120 LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Laudaplatz 1 ◦ 97922 Lauda-Königshofen ◦ Deutschland Tel.: +49 (0)9343 503-0 ◦ Fax: +49 (0)9343 503-222 E-Mail: info@lauda.de ◦ Internet: www.lauda.de...

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