3 Installationsanforderungen
Achtung: Da ein Kamin eine Wärmequelle ist, entsteht Luftzirkulation. Durch die
natürliche Luftzirkulation werden Feuchtigkeit und noch nicht Ausgehärtete flüchtige
Bestandteile aus Farbe, Baustoffen und Bodenbelägen usw. angesaugt. Diese Bestandteile
können sich auf kalten Flächen als Ruß ablagern. Darum ist es wichtig, dass der Kamin
nicht kurz nach einem Umbau benutzt wird.
Wie bei jedem Heizgerät gilt auch hier, dass sich Tapeten, Vinyl und sonstige
temperaturempfindliche Ummantelungen oder Farbe in der Nähe des Gerätes verfärben
können.
3.1
Nische
•
Den Raum in der Nische nach oben hin lüften lassen und das Gerät
immer mit einem Faber Rostensatz versehen. Dadurch bleibt die
Oberflächentemperatur niedrig genug.
•
die Deckschicht an der Außenseite der Einbaunische muss
temperaturbeständig sein (> 100 ºC), um eine Verfärbung zu vermeiden. Wir
empfehlen ein speziell hierfür bestimmtes Verputzmaterial
3.2
Anforderungen für Abzugkanal und Mündungen
•
Der Typ des Gerätes ist C11/C31. Für die Zu- und Abfuhr sind immer vom Hersteller
mitgelieferte Materialien zu verwenden. Sie wurden zusammen mit dem Gerät
geprüft
•
Die kombinierte Zu- und Abfuhr kann sowohl durch die Außenwand mit einer
Wanddurchführung wie auch durch die Dachfläche mit einer Dachdurchführung
angebracht werden.
•
Eine horizontale Verlegung mit Knien ist bis maximal 6 m zulässig (je nach Typ und
Situation).
Bestimmen Sie anhand von Anlagen A und B und der Tabelle, je nach Typ und Mündung, ob
die von Ihnen gewünschte Situation möglich ist.
Berechnen Sie hierfür:
•
den Höhenunterschied (dies ist der tatsächliche Höhenunterschied
zwischen Ofenoberseite und Mündung).
•
Die horizontale Gesamtlänge. Dies ist die Gesamtlänge der Rohre in
der horizontalen Fläche, wobei für:
1. jedes 90°-Knie, das in der horizontalen Fläche liegt, 2 Meter
gerechnet werden;
2. jedes 45°-Knie, das in der horizontalen Fläche liegt, 1 Meter
berechnet wird;
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