Fig. 9 Tonarmlagerung (Unteransicht)
73
65
59
75
220
222
216
238
179
Ausbau des Tonarmes aus dem Lagerrahmen
1. Gerät im Reparaturbock befestigen. Gewicht (59) entfernen.
Spannschraube (65) herausdrehen. Feder hausskala (71) in
Nullstellung bringen.
2. Gerät in Kopflage bringen. Abschirmblech (194) entfernen.
Tonarmleitungen am Kurzschließer (191) ablöten.
3. Gerät in Normallage. Die beiden Befestigungs-Schrauben (67)
— SW 4,5 — und den Kabelhalter (66) entfernen. Tonarm
(58) abnehmen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Ausbau des Tonarmes kpl. mit Tonarmlagerung
Es empfiehlt sich wie folgt vorzugehen:
1. Gerät im Reparaturbock befestigen.
Federhaus-Skala (71) in Null-Stellung bringen. Tonarm (58)
verriegeln. Gewicht (59) entfernen.
2. Gerät in Kopflage bringen. Abschirmblech (194) entfernen.
Tonarmleitungen am Kurzschließer (191) ablöten.
3. Sicherungsscheibe (197) + (236) und Achse (198) entfernen.
Haupthebel (238) abnehmen.
4. Sechskantmuttern (222) entfernen. Tonarm (58) festhalten,
Zylinderschraube (53) entfernen. Tonarm kpl. mit Tonarm-
lagerung abnehmen.
Fig. 10 Tonarmsteuerung
194
198 236 238
216 222 217 220
Beim Montieren des Tonarmes ist in umgekehrter Reihenfolge zu
verfahren. Jedoch ist beim Befestigen des Rahmens (50) darauf
zu achten daß der Gewindestift (49) richtig im Kugellager sitzt.
Austausch des Federhauses
Tonarm (58) aus Lagerrahmen (64) wie oben beschrieben aus-
bauen. Kontermutter (51) und Gewindestift (52) lösen. Lager-
schraube (73) herausdrehen.
Achtung: Linksgewinde!
Lagerrahmen (64) anheben. Scheibe (72) und Feder haus (71)
abnehmen. Beim Einbau darauf achten, daß die Spiralfeder in die
Aussparung des Lagerrahmens (64) einrastet. Scheibe (72) ein-
schieben. Lagerschraube (73) festziehen. Tonarm (58) wieder
montieren. Mit Gewindestift (52) und Kontermutter (51) das
Lagerspiel wie nachstehend beschrieben einstellen.
Einstellen der Tonarrnlager
Der Tonarm ist dazu exakt auszubalancieren. Beide Lager erfor-
dern kleines, gerade noch spürbares Spiel. Das Horizontal-Ton-
armlager ist richtig eingestellt, wenn bei Antiskating- Einstellung
"0,5" der Tonarm ohne Hemmungen von innen nach außen
gleitet. Das Vertikal-Tonarmlager ist richtig eingestellt, wenn
nach Antippen der Tonarm sich frei einpendelt. Das Spiel des
Horizontal-Tonarmlagers wird am Gewindestift (49), das des Ver-
tikal-Tonarmlagers am Gewindestift (52) eingestellt.
Tonarmsteuerung
Die Bewegungen des Tonarmes für das automatische Auf- und
Absetzen werden durch die an der Unterseite des Kurvenrades
(157) vorhandenen Steuerkurven bei einer Drehung des Kurven-
rades um 3600 hervorgerufen.
Als Steuerorgane für das Anheben und Absenken wirken dabei
der Haupthebel (238) und der Heberbolzen (215), für die Hori-
zontalbewegung des Tonarmes der Haupthebel (238) mit dem
Segment (216).
Die Tonarm-Aufsetzautomatik ist für 30 cm- und 17 cm-Schall-
platten ausgelegt und mit der Umschaltung der Plattenteller-
Drehzahlen gekoppelt. Die Aufsetzpunkte des Tonarmes werden
durch Anschlag des Federbolzens des Segments (216) an die
Stellschiene (189) bestimmt. Die Begrenzung der Horizontalbe-
wegung des Tonarmes ergibt sich dabei durch Anschlag des Seg-
mentes an die Stellschiene (189), die nur während des Aufsetz-
vorganges durch den Haupthebel (238) angehoben wird und da-
mit in den Schwenkbereich desam Segment angeordneten Feder-
bolzen gelangt. Mit Beendigung des Aufsetzvorganges (Absenken
des Tonarmes auf die Schallplatte) wird die Stellschiene (189)
wieder freigegeben, die in die Normallage zurückgeht . Dadurch
gelangt diese aus dem Bereich des Federbolzens, so daß für den
Abspielvorgang die Horizontalbewegung des Tonarmes ungehin-
dert möglich ist.
Antiskating-Einrichtung
Das Einstellen der Antiskatingkraft wird durch Drehen der auf
der Abdeckung (75) befindlichen Zeigerscheibe vorgenommen.
Je nach Einstellung wird der Skatinghebel (220) aus dem Tonarm-
drehpunkt ausgelenkt. Die Antiskatingkraft wird durch die Zug-
feder (217) auf das Segment (216) und somit auf den Tonarm
(58) übertragen.
Die Justage erfolgt im Werk optimal für Abtastnadeln mit einer
Spitzenverrundung von 15 /.1m (sphärisch) und 5/6 x 18/22 pro
(elliptisch), sowie für CD 4-Tonabnehmersysteme.
Eine eventuelle Veränderung kann nur unter Zuhilfenahme des
Dual Skate-0-Meters und der Meßschallplatte erfolgen und bleibt
einer autorisierten Dual-Kundendienst-Werkstätte vorbehalten.
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