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4. Gewindestifte (106) lösen und Antriebsrolle (105) abziehen.
Austausch-Antriebsrolle auf Motorachse stecken. Konushülse
herausnehmen. Auf die innenliegende Distanzrolle achten.
Antriebsrolle in der richtigen Höhe — siehe Fig. 5 — über die
Einbauplatte bringen und die Gewindestifte (106) gleichmä-
ßig festziehen. Konushülse in die Antriebsrolle (105) stecken.
5. Gegenlager (104), Riemenrad 2 (112) sowie Stellkurve (101)
aufstecken und mit Sechskantmutter (100) befestigen. Zug-
feder (123) und Zahnriemen (100) einhängen.
Plattenteller (16) montieren. Flachriemen (17) auf Antriebs-
rolle (105) bringen.
6. Einstellen der Nenndrehzahl: Regulierknopf (18) in Mitten-
stellung bringen. Durch Lösen bzw. Festziehen der Sechskant-
mutter (101) die Nenndrehzahl einstellen.
Fig. 6 Motoranschlußschema
1
1
14
Tonhöhenabstimmung
Die
leistungsunabhängige Tonhöhenabstimmung
wirkt
auf
beide Plattenteller-Drehzahlen. Der Regelbereich beträgt bei
33 1/3 U/min max. 6 % (ca. 1/2 Ton).
Durch Drehen des Regulierknopfes (18) Wird das Riemenrad 2
(112) bewegt. Die Drehbewegung wird mit dem Zahnriemen
(100) auf das Riemenrad 1 (103) übertragen (Fig. 7). Dadurch
wird das Gegenlager (104) und die Konushülse der Antriebsrolle
(105) nach oben bzw. unten verschoben. Die Konushülse der
Antriebsrolle (105) bewirkt, daß sich der Durchmesser der An-
triebsrolle verkleinert bzw. vergrößert und somit die Änderung
der Nenndrehzahl im angegebenen Bereich von ± 3 % ermöglicht.
Tonarm und Tonarmlagerung
Der leichte, verwindungssteife Metallrohr-Tonarm ist doppelt
kardanisch gelagert. Die Lagerung erfolgt dabei über vier gehärtete
und feinpolierte Stahlspitzen, die in Präzisions-Kugellagern ruhen.
Die Tonarm-Lagerreibung wird dadurch auf ein Minimum herab-
gesetzt.
Lagerreibung vertikal
< 0,08 mN
(0,008 p)
Lagerreibung horizontal
< 0,16 mN
(0,016 p)
bezogen auf die Nadelspitze.
Das gewährleistet besonders günstige Abtastbedingungen. Vor der
Einstellung der, dem eingebauten Tonabnehmersystem ent-
sprechenden, Auflagekraft wird bei 0-Stellung der Auflagekraft-
skala der Tonarm ausbalanciert. Die Grobeinstellung erfolgt
durch Verschieben des Gewichtes mit Dorn (59), die nachfol-
gende Feinbalance durch Drehen des Gewichtes. Das Ausgleichs-
gewicht ist so bemessen, daß Tonabnehmersysteme mit einem
Eigengewicht (incl. Befestigungsmaterial) von 4,5 bis 10 g balan-
ciert werden können.
Die Auflagekraft wird durch Spannen der im Federhaus (71) be-
festigten Spiralfeder erzeugt. Das Federhaus (71) ist mit einer
Skala versehen, die für den Einstellbereich von 0 bis 50 mN
(0 - 5 p) durch Markierungspunkte eine exakte Einstellung der
Auflagekraft gestattet. .
Fig. 5
Fig. 7 Tonhöhenabstimmung
19
100
18
Fig. 8 Tonarmlagerung
50
52
—
51
61-
70 ------
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neeeeem
101
104
102
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-
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M-
11
1111111U1
I
II
48
49
71
73
---72
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216
222
62
75
36
223