Fig. 14 Kurzschließer
Kurzschließer
Zur Vermeidung von Störgeräuschen während dem automatischen
Auf- und Absetzen des Tonarmes ist das Gerät mit einem Kurz-
schließer ausgerüstet. Die Steuerung der Schaltfedern für beide
Kanäle erfolgt durch das Kurvenrad. Im Ruhezustand des
Gerätes ist der Kurzschluß der Tonabnehmerleitungen aufge-
hoben.
Justagepunkt
In Nullstellung des Kurvenrades soll zwischen Kontaktfedern (F)
und Kurzschlußleisten (L) ein Kontaktabstand von ca. 0,5 mm
vorhanden sein. Erforderlichenfalls Kurzschlußleisten biegen.
Kontaktfeder mit geeignetem Pflegemittel einsprühen.
Fig. 15
A
179
a.)
b.)
Manueller Start
Die mit dem Schaltarm (176) verbundene Klinke (171) rastet
beim Einwärtsschwenken des Tonarmes von Hand an der in der
Platine montierten Vierkantplatte ein und hält den Schaltarm
in dieser Stellung.
Durch den Schaltarm (176) wird der Netzschalter (138) betätigt
und damit der Motor (132) und Plattenteller (16) in Drehung
versetzt.
Nach Erreichen der Auslaufrille der gespielten Schallplatte er-
folgt die Rückführung des Tonarmes und Abschaltung des
Gerätes selbsttätig. Wird dagegen der Tonarm vor Beendigung des
Spieles von der Schallplatte abgehoben und von Hand zur Stütze
geführt, löst der Bolzen des Segmentes (216) die Rastung der
Klinke (171) so, daß der Schaltarm in seine Ausgangsstellung zu-
rückgebracht wird. Dadurch unterbricht der Netzschalter die
Stromzufuhr.
Stoppschaltung
Bei Betätigen des Schalthebels in Stellung "stop" wird der Start-
schieber (35) frei, der mittels der Zugfeder (34) in Richtung Kur-
venrad gezogen wird. Dadurch wird der Abstellhebel in den Be-
reich des Mitnehmers am Plattentellerritzel gebracht und damit
das Kurvenrad (157) angetrieben. Der Umlenkhebel bleibt in
seiner Stoppstellung.
Schallplattenabwurf
Für das Stapeln und Abwerfen der Schallplatten sind je nach
Mittelloch-Durchmesser (7 oder 38 mm) die Wechselachse AW 3
oder die Abwurfsäule AS 12 vorgesehen.
Eingeleitet wird der Abwurfvorgang durch die Drehung des Kur-
venrades (157), dessen Abwurf kurve (AK) die Abwurfwippe
(AW) und den Wechselbozen (167) steuert (Fig. 18).
Die dabei entstehende Abwärtsbewegung löst dann über die
Wechselachse oder Abwurfsäule den Abwurf einer Schallplatte
aus.
Abstell- und Wechselvorgang
Die Einleitung des Wechselvorganges nach Abspielen einer Schall-
platte und die Endausschaltung nach Abtasten der letzten Platte
eines Stapels werden durch den Mitnehmer (M) des Plattenteller-
ritzels (PR) und den Abstellhebel (A) hervorgerufen.
Der Abstellhebel (A) wird dabei durch die Bewegung des Ton-
armes beim Abspielvorgang mit Hilfe der Abstellschiene (179)
proportional der Rillensteigung an den Mitnehmer herangeführt.
Der exzentrische Mitnehmer drängt den Abstellhebel (A) bei
jeder Umdrehung zurück, solange der Vorschub des Tonarmes
nur eine Rillenbreite beträgt (Fig. 15 a).
Erst die Auslaufrille mit ihrer größeren Steigung führt den Ab-
stellhebel (A) mit größerem Hub an den Mitnehmer heran, so
daß der Abstellhebel erfaßt und mitgenommen wird.
Das Kurvenrad (157) wird dadurch aus der 0-Stellung in Eingriff
mit dem Ritzel des Plattentellers gebracht ( Fig. 15 b).
Endabstellung
Die Funktionen Endabstellung und Wechselvorgang sind durch
die Stellung des Umlenkhebels bedingt. Der Umlenkhebel (U)
wird nach jedem Startvorgang oder Plattenabwurf vom Haupt-
hebel (238) in die Stoppstellung gebracht (längeres Ende des
Umlenkhebels zur Kurvenradmitte) (Fig. 18).
Beim nachfolgenden Plattenabwurf wird der Umlenkhebel (U)
von der Abwurfwippe umgelenkt (Startstellung), so daß der
Tonarm nach Abwurf der Platte einschwenken und auf diese auf-
setzen kann. Ist nun keine Schallplatte mehr auf der Achse,
bleibt diese in Ihrer Bewegung nach unten verriegelt und die Ab-
wurfwippe kann den Umlenkhebel nicht umschalten, er bleibt in
seiner Stoppstellung und bewirkt, daß der Tonarm sich auf die
Stütze absenken kann.
Beim Einlaufen des Kurvenrades (157) in die Null-Stellung kann
die Rolle (177) des Schaltarmes (176) in die am Kurvenrad vor-
gesehene Aussparung einlaufen und den Netzschalter (138) be-
tätigen.
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