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Arbeiten Mit Den Eqs (Klangregelung); Vorprogrammierte Eq-Einstellungen - Yamaha O2R96 Bedienungsanleitung

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Inhaltsverzeichnis
Die Abschwächungsparameter für einzelne Eingangs- und Ausgangskanäle können auf den
Seiten „Input Attenuator" und „Output Attenuator" eingestellt werden. Auch gepaarte
Kanäle müssen separat eingestellt werden. Die auf den „Attenuator"-Seiten vorgenomme-
nen Änderungen werden gemeinsam mit dem Lautstärkeverhältnis der Kanäle von den
Einstellungen der SELECTED CHANNEL-Sektion, der EQUALIZER [ATT]-Bedienele-
mente und jenen der „EQ Edit"-Seite übernommen.

Arbeiten mit den EQs (Klangregelung)

Folgende Kanäle und Busse sind mit separaten paramterischen 4-Band-EQs ausgestattet:
Eingangskanäle, Busse, AUX-Wege sowie der Stereo-Bus. Das LOW-MID- und
HIGH-MID-Band dieser EQs sind als Glockenfilter („Peaking") ausgeführt. Das LOW- und
HIGH-Band können wahlweise als Kuhschwanz- oder Glockenfilter bzw. HPF (LOW) oder
LPF (HIGH) verwendet werden. Die EQ-Einstellungen werden zwar in den Szenen gespei-
chert, können aber auch separat in einem EQ-Speicher gesichert werden. Die betreffende
„Library" bietet 40 Preset- und 160 Anwenderspeicher. Siehe „EQ Library" auf Seite 155.

Vorprogrammierte EQ-Einstellungen

Folgende Speicher enthalten Werksvorgaben, die man als Ausgangspunkt für eigene Einstel-
lungen verwenden kann. Alles Weitere zu den Parametern finden Sie ab Seite 292.
#
Preset-Name
1 Bass Drum 1
2 Bass Drum 2
3 Snare Drum 1
4 Snare Drum 2
5 Tom-Tom 1
6 Cymbal
7 High Hat
8 Percussion
9 E. Bass 1
10 E. Bass 2
11 Syn. Bass 1
12 Syn. Bass 2
13 Piano 1
14 Piano 2
15 E. G. Clean
16 E. G. Crunch 1
17 E. G. Crunch 2
18 E. G. Dist. 1
19 E. G. Dist. 2
20 A. G. Stroke 1
21 A. G. Stroke 2
22 A. G. Arpeg. 1
23 A. G. Arpeg. 2
Arbeiten mit den EQs (Klangregelung)
Hebt die tiefen Frequenzen etwas an, unterstreicht aber gleichzeitig den
Anschlag.
Hebt die Frequenzen um 80Hz an, so dass der Klang druckvoller wird.
Hebt vor allem den Knall der Snare sowie Rimshots hervor.
Hebt die für eine Rock-Snare typischen Frequenzen hervor.
Der Anschlag wird hervorgehoben und die Ausklingzeit etwas „ledern" gestal-
tet.
Hebt den Anschlag der Crash-Becken hervor und bewirkt gleichzeitig einen
brillanten Klang.
Ideal für HiHat, weil die Mitten und Höhen hervorgehoben und der Bass abge-
schwächt werden.
Hebt den Einsatz sowie das obere Frequenzspektrum von „hellen" Instrumen-
ten (Shaker, Cabasa und Conga) hervor.
Macht elektrische Bassklänge etwas druckvoller, weil die ganz tiefen Frequen-
zen abgeschwächt werden.
Im Gegensatz zu Programm 9 werden die tiefen Frequenzen eines elektrischen
Basses hervorgehoben.
Ideal für Synthibässe, weil die tiefen Frequenzen angehoben werden.
Hebt den Einsatz von Synthibässen hervor.
Hiermit machen Sie ein Klavier heller.
Hebt den Einsatz und das untere Frequenzspektrum etwas hervor (am besten
auch einen Kompressor verwenden).
Ideal für Direktaufnahmen einer elektrischen oder semi-akustischen Gitarre.
Macht den Klang etwas härter.
Optimiert den Frequenzgang einer leicht verzerrten E-Gitarre.
Abgewandelte Fassung von Programm 16.
Macht eine schwer verzerrte Gitarre etwas transparenter.
Abgewandelte Fassung von Programm 18.
Hebt die Obertöne einer akustischen Gitarre hervor.
Abgewandelte Fassung von Programm 20, die sich auch für elektrische Nylon-
Gitarre eignet.
Eignet sich vor allem zum Entzerren von Gitarren-Arpeggien.
Abgewandelte Fassung von Programm 22.
Beschreibung
02R96 Version 2—Bedienungsanleitung
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Diese Anleitung auch für:

O2r96 version 2

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