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Wilo Rainsystem AF150 Einbau- Und Betriebsanleitung Seite 17

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Inhaltsverzeichnis
4.6.2
Gerätefunktionen im Steuerteil der
Druckerhöhungspumpen
Einbau- und Betriebsanleitung • Wilo-Rainsystem AF150 • Ed.06/2024-01
Menü
2.07 Höhe Überlauf
Montagehöhe des Überlaufs über dem Behälterboden einstel-
len. Zur Berechnung des Füllstands wird nur der Bereich zwi-
schen der Montagehöhe des Sensors (Menü 2.06) und der
Montagehöhe des Überlaufs (Menü 2.07) verwendet. Die Be-
reiche unter dem Sensor und über dem Überlauf können durch
die Anlage nicht genutzt werden. Dieses Niveau wird als abso-
luter Wert zum Behälterboden angegeben.
Funktion der Niveausteuerung mittels Niveausonde (Fig 5)
Alle für die Niveausteuerung notwendigen Niveaupunkte in den Menüs 2.09 – 2.11 ein-
stellen.
Menü
2.09 Pegel Nachspeisung Bei Unterschreiten dieses Niveaus (Menü 2.09) wird in die Be-
triebsart Trinkwassernachspeisung gewechselt und die Nach-
speiseventile werden geöffnet. Das Niveau „Pegel Nachspei-
sung" wird als relativer Wert angegeben, d.h., Bezugspunkt ist
der Montagepunkt des Sensors. Die Anlage verbleibt in dieser
Betriebsart, bis das Niveau „Menge Trinkwassernachspeisung"
(Menü 2.10) überschritten wird. Der Wert im Menü 2.10 wird
als Differenz zum Niveau des Menüs 2.09 eingestellt. Während
der Betriebsart Trinkwassernachspeisung erfolgt die Wasse-
rentnahme aus dem Trinkwasserbehälter der Anlage.
2.11 Alarmniveau
Dieses Niveau überwacht den maximalen Füllstand in der Zis-
terne. Wenn dieses Niveau überschritten wird, erfolgt eine
entsprechende Alarmmeldung (4.06 Fehler Alarmniveau). Die-
se Meldung kann erst ab einem kleineren Niveau (Menü 2.11 –
5 cm Hysterese) quittiert werden. Dieses Niveau wird als abso-
luter Wert zum Behälterboden angegeben.
Der Steuerteil der Druckerhöhungspumpen regelt und überwacht mit Hilfe des Drucksen-
sors die Anlage. Je nach Wasserbedarf des Systems schalten die Pumpen nacheinander zu
oder ab.
Wenn bei stehender Anlage durch Öffnen einer Zapfstelle der Druck im System unter das
Einschaltdruckniveau p
abfällt, schaltet die Grundlastpumpe ein (Fig. 6, Kennliniendia-
min
gramm). Wenn Druck durch steigenden Wasserbedarf wieder auf das Einschaltdruckniveau
fällt, schaltet sich die Spitzenlastpumpe zu (Verzögerung 4 Sekunden). Bei abnehmendem
Wasserbedarf steigt der Druck im System. Bei Erreichen des ersten Ausschaltdruckniveaus
p
schaltet die Spitzenlastpumpe ab (Verzögerung 8 Sekunden). Die Ein- und Ausschalt-
max1
vorgänge der Spitzenlastpumpe erfolgen zeitverzögert, um Flattererscheinungen zu ver-
meiden. Die Grundlastpumpe schaltet erst bei einem höheren Druck, dem 2. Ausschalt-
druckniveau p
ab. Die Nachlaufzeit der Grundlastpumpe ist am Potentiometer "
max2
"(Fig. 4, P 8).
Die Ein- und Ausschaltdruckniveaus sind an den Potentiometern p
P 7, P 6, P 5). Die Einstellwerte für die Ausschaltdruckniveaus sind Differenzwerte, die sich
auf die jeweils unterhalb liegende Druckeinstellung aufaddieren. Wenn z.B. an den
Potentiometern die Drücke p
min
den, so bedeutet das für die Niveaus: Einschaltdruckniveau = 4,0 bar, 1. Ausschaltdruckni-
veau = 5,0 bar und 2. Ausschaltdruckniveau = 5,5 bar.
Interner elektronischer
Zur Absicherung gegen Motorüberlastung muss für jeden Mo-
Motorschutz
tor der Überstromauslöser am Potentiometer (Bild 4, P1, P2)
auf den Nennstrom des Motors lt. Typenschild eingestellt
werden. Die Klemmen WSK sind zu brücken.
Nachlaufzeit
Die Nachlaufzeit für die Grundlastpumpe wird am Potentio-
meter
Sie beginnt mit dem Start der 1. Pumpe.
= 4 bar, p
= 1,0 bar und p
max1
max2
(Fig. 4, P 8) zwischen 0 und 2 min eingestellt.
de
, p
und p
(Fig. 4,
min
max1
max2
= 0,5 bar eingestellte wer-
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