Der pneumatische Druck in der Befeuchterkammer arbeitet gegen den hydrostatischen
Druck zwischen Wasserbehälter und Kammer. Aus diesem Grund kann die automatische
Wasserzufuhr zur Befeuchterkammer teilweise reduziert oder gestoppt werden, sodass die
Kammer nur unzureichend gefüllt wird.
Um diesem Problem entgegenzuwirken, können Sie den Druck zwischen Befeuchterkammer
und Wasserbehälter mithilfe eines Systems zur Druckübertragung ausgleichen.
1. Bringen Sie das T-Stück zwischen dem Verbindungsschlauch und dem Gaseinlass der
Befeuchterkammer an.
2. Führen Sie die Nadel in den Gummistopfen des Wasserbehälters ein.
Dadurch wird sichergestellt, dass der erhöhte Druck in der Befeuchterkammer an den
Wasserbehälter übertragen wird.
WARNUNG
Verwenden Sie nur Beutel/Flaschen, die ausdrücklich für den vorgesehenen Überdruck
ausgelegt und zugelassen sind.
Vermeiden Sie außerdem wie folgt, dass Wasser aus der unter Druck stehenden
Wasserzufuhr spritzt:
•
Wechseln Sie Wasserflaschen nur aus, wenn sie leer sind.
•
Wenn sich noch Wasser im Behälter befindet, müssen Sie diesen umdrehen, bevor Sie
die Anschlüsse des Infusionssets und Entlüftungssets entfernen (die Anschlussenden/-
nadel sollten sich nicht unterhalb der Wasseroberfläche befinden).
•
Entfernen Sie die Nadel des Entlüftungssets, bevor Sie den Anschluss des Infusionssets
entfernen. Verwenden Sie nur Infusionssets mit integrierten Rückschlagventilen.
Regulieren der Befeuchtungsleistung
Wenn der beim Patienten abgegebene Gasdruck in etwa dem Umgebungsdruck entspricht,
sinkt die relative Feuchtigkeit in Abhängigkeit vom Grad des Druckabfalls.
Um dies auszugleichen, kann die Wassertemperatur in der Befeuchterkammer erhöht werden
(siehe unten).
Überdruck in Befeuchterkammer
Anstieg um ca. 50 hPa
Anstieg um ca. 100 hPa
20
Wassertemperatureinstellung
+1 °C
+2 °C