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Anwendungsbereich; Auslegung; Auslegung Reguliereinsatz; Auslegung Bypass - Oventrop Multidis Sfb Einbau- Und Betriebsanleitung Für Den Fachhandwerker

Edelstahl-verteiler für flächenheizung und -kühlung, mit reguliereinsätzen und ventile mit einstellbaren bypass
Inhaltsverzeichnis
Verfügbare Sprachen

Verfügbare Sprachen

1 Vorlaufbalken, vormontiert mit
1.a Reguliereinsatz (Art.-Nr. 1408022)
2 Rücklaufbalken, vormontiert mit:
2.a Ventileinsatz mit Bypass (Art.-Nr. 1404490)
3 Anschlussnippel mit G
(Art.-Nr. 1408026)
4 Füll- und Entleerventil
5 2 x Flachdichtungen in Folienbeutel
6 2 x Verteilerhalterung, schallgedämmt
7 4 x Schraube
8 4 x Dübel
9 Aufkleber mit Kurzanleitung und Tabelle für
Bypasseinstellwerte.
10 Aufkleber Heizkreiskennzeichnung
5.2 Funktion
Der „Multidis SFB-Edelstahlverteiler" besitzt einen
Ventileinsatz mit einem einstellbaren Bypass. Mit
dem Bypass lässt sich eine Grundlast einstellen.
Diese Grundlast ist ein Anteil des Auslegungs-Heiz-
mittelstromes, der auch bei geschlossenem Ventil
durch die Flächenheizung fließt. Mit der Grundlast
soll eine Verringerung der Aufheizzeit erreicht wer-
den.

5.3 Anwendungsbereich

Der „Multidis SFB" Edelstahlverteiler ist vorgese-
hen für den Einsatz in Flächenheizungs- und kühl-
systemen mit Zwangsumwälzung.
Der Anschluss der Vor- und Rücklaufleitung kann
wahlweise von links oder von rechts erfolgen.
Die Verteilerhalterungen ermöglichen die Befesti-
gung des Verteilers im Einbauschrank oder direkt
auf der Wand.

6. Auslegung

Aus der Auslegung der Flächenheizung ergeben
sich für die einzelnen Kreise die entsprechenden
Kreislängen und Heizmittelströme. Um eine gleich-
mäßige Verteilung bei unterschiedlichen Kreisgrö-
ßen und Heizmittelströmen sicherzustellen, sind
die Kreise untereinander hydraulisch abzugleichen.
Die Einstellung der Bypässe erfolgt ebenfalls auf
der Basis der, in der Flächenheizungs-Auslegung,
ermittelten Auslegungs-Heizmittelströme und
Kreislängen. Für die Räume in denen eine Grund-
last gewünscht wird ist der Anteil vom Auslegungs-
heizmittelstrom festzulegen, der bei geschlosse-
nem Ventil über den Bypass fließt. In der Regel
liegt dieser Anteil zwischen 25
Bypässe sind untereinander abzugleichen um eine
gleichmäßige Verteilung sicherzustellen.
3
Eurokonus
4
und 50 . Die

6.1 Auslegung Reguliereinsatz

Die Einstellwerte für die Reguliereinsätze werden
auf Basis der erforderlichen Auslegungs-Heizmit-
telströme (m
) und den Heizkreislängen mit Anbin-
H
deleitungen (L
) ermittelt. Es werden die Leitungs-
R
widerstände ( p
) der einzelnen Kreise, für die
R
entsprechenden m
, mit den Kreislängen (L
H
den Rohrreibungswiderständen (R
Druckverlustdiagramm für OV-Rohre (Diagramm
3), ermittelt. An der „max."-Kennlinie des Druck-
verlustdiagramm Reguliereinsatz (Diagramm 1) ist
der Druckverlust über den Verteiler ( p
teln. Aus p
mit p
V
R
derstand
p
Für den hydraulischen Abgleich
ges.
wird von dem Kreis mit dem höchsten Gesamt-
Druckverlust bei geöffnetem Ventil, ausgegangen.
Bei diesem Kreis bleibt der Reguliereinsatz voll ge-
öffnet. Die restlichen Kreise werden entsprechend
der zu drosselnden Druckdifferenz ( p
des Druckverlustdiagramm Reguliereinsatz (Dia-
gramm 1) eingedrosselt.
Kapitel 6.3 zeigt ein Auslegungsbeispiel (Tabelle 2)
auf Basis einer Auslegungstabelle (Tabelle 5).

6.2 Auslegung Bypass

Die Auslegung des Bypasses erfolgt auf Basis des
ermittelten Nennvolumenstroms des entsprechen-
den Heizkreises.
Die Auslegung des Bypass erfolgt auf der Basis
des Auslegungs-Heizmittelstromes m
Höhe des Bypassstromes m
teil f
vom Auslegungs-Heizmittelstrom festgelegt.
By
Dieser ist in der Regel 25 . Mit dem Druckver-
lustdiagramm Rohr (Diagramm 3) sind die Rohr-
reibungswiderstände R
ermitteln. Mit den Kreislängen (L
dann die Rohr-Druckverluste ∆p
verlusten ∆p
, ermittelt an der „max."-Kurve im
By
Druckverlustdiagramm Bypass (Diagramm 2), er-
geben sich die Gesamt-Druckverluste ∆p
ist der Kreis mit dem größten ∆p
suchen. Bei diesem Kreis wird der Bypass voll-
ständig geöffnet, und er bildet die Basis für die Er-
mittlung der zu drosselnden Druckdifferenzen
∆p
der restlichen Kreise. Die Einstellung der By-
By,D
pässe erfolgt mit Hilfe des Druckverlustdiagramm
Bypass (Diagramm 2).
Kreise, für die keine Grundlast vorgesehen ist (f
= 0 ) sind bei der Berechnung nicht zu berück-
sichtigen. Die Bypässe dieser Kreise werden ge-
schlossen.
Kapitel 6.3 zeigt ein Auslegungsbeispiel (Tabelle 2)
auf Basis einer Auslegungstabelle (Tabelle 5).
) und
R
), aus dem
H
) zu ermit-
V
ergibt sich der Gesamtwi-
) mit Hilfe
D
. Es wird die
H
als prozentualer An-
By
für die m
der Kreise zu
By
By
) ergeben sich
R
. Mit den Druck-
By,R
By,ges.
herauszu-
By,ges
Es
By
3
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