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Redundanter Betrieb; Redundanzverhalten; Systemumgebung Für Redundanten Betrieb - Pepperl+Fuchs Hd2-Gtr-4Pa Handbuch

Profibus power hub segmentkoppler
Inhaltsverzeichnis
Bedienung
6.4

Redundanter Betrieb

6.4.1

Redundanzverhalten

Beim redundanten Betrieb simuliert der Gateway PA-Slaves für den DP-
BUS. Aus Sicht des DP-Busses, hat die Redundanzumschaltung kei-
nen sichtbaren Einfluss auf den Master. Alle Slaves bleiben im Kreis.
Diese transparente Redundanz (TR) unterscheidet sich vom normalen
Flying-Redundancy-Verhalten (FR), bei dem den Slaves gestattet ist,
eine definierte Zeit lang aus dem Zyklus zu fallen.
Der HD2-GTR-4PA unterstützt alle Master, die nach dem Flying Redun-
dancy-Prinzip arbeiten, sowie alle nicht-redundanten Master.
Der BIS erkennt automatisch, ob der DP-Master ein Redundanzkonzept
verwendet. Wenn der DP-Master nach dem Flying Redundancy-Kon-
zept arbeitet, passt sich das Gateway automatisch entsprechend an. Es
müssen keine Einstellungen vorgenommen werden.
Bei der transparenten Redundanz bleibt der Austausch von Benutzer-
daten erhalten. Im schlimmsten Fall fällt nur der unkritische azyklische
Datenaustausch heraus.
6.4.2
Systemumgebung für redundanten Betrieb
Im redundanten Betrieb, sollten sich beide BIS (Primär- und Backup-
Gateway) im zyklischen Datenaustausch befinden. Das Zuweisen von
Busadressen an beide Gateways erleichtert die Überwachung beider
BIS durch den Master, der den Ausfall eines der beiden BIS erkennt und
meldet die entsprechende Slave-Adresse zu überwachen.
Der PROFIBUS Power Hub stellt redundante Kopplung von PA-Seg-
menten in den folgenden Systemumgebungen zur Verfügung:
mit Verwendung eines redundanten Masters und
in einem Flying Redundancy-System.
Nicht redundante Master sehen bei der Redundanzumschaltung keine
Auswirkungen auf PA-Slaves. Der Backup-Gateway übernimmt die
Kommunikation nahtlos. Beide Gateways beteiligen sich am allgemei-
nen Tokenring-Betrieb: Primärer Gateway = PA-Master-Adresse 1, Bak-
kup-Gateway = PA-Master-Adresse 2. Die Teilnahme am Tokenring-Be-
trieb ermöglicht somit den Einsatz von Handhelds für Diagnosezwecke.
Der BIS muss am zyklischen Datenaustausch teilnehmen.
Note
In der FR-Umgebung werden alle PA-Slaves als normale nicht-redun-
dante Slaves konfiguriert. Der BIS kann als FR-Slave konfiguriert wer-
Subject to reasonable modifications due to technical advances.
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