7.6 Erdung
7.6.1 Schutzerde
Warnung:
Wird der Transmitter über die Rohrverschraubung des Kabelkanals geerdet,
werden die an die Sensorerdung gestellten Sicherheitsanforderungen nicht erfüllt.
Es gibt zwei Vorgehensweisen, um einen Schutzleiteranschluss für die Erdung
der Elektronik bereitzustellen. Beide Vorgehensweisen müssen zu einem
Widerstand von weniger als 1 Ω führen.
• Führen Sie die Erdung durch den Kabelkanal, und schließen Sie sie direkt an
den Erdungsanschluss im Gehäuse an.
• Führen Sie die Erdung direkt zum Erdungsanschluss auf der Außenseite
des Gehäuses.
7.6.2 Abschirmung/Masse
Warnung:
Die Abschirmung/Masse erfüllt die Voraussetzungen als Sensorerdung nicht.
Die Sicherheit ist damit nicht gegeben.
Die Immunitätsleistung des Sensors gegen Überspannung, Burst, HF, abgestrahlte
Emissionen und andere Störungen aus externen Quellen hängt von einer
ordnungsgemäßen Erdung der Kommunikationskabelabschirmung ab. Der Schirm
des Kommunikationskabels sollte aus einem Schirmgeflecht bestehen und an den
Erdungsanschluss im Inneren des Sensorgehäuses angeschlossen sein.
Verlegung in einem durchgehenden metallenen Kabelkanal
Bei Installation in einem dedizierten durchgängigen metallenen Kabelkanal
bietet der Kanal einen gewissen Grad von Abschirmung gegen externe
Störeinflüsse und eine Erdung für das Sensorgehäuse. In diesem Fall kann
ein Kabel mit Folienschirmung und einem Beidraht, der mit dem internen
Erdungsanschluss verbunden ist, ausreichend sein. Werden weitere Kabel
in diesem metallenen Kabelkanal verlegt, führt dies zu einem Verlust der
effektiven Abschirmung des Kommunikationskabels und zu einer möglichen
Verschlechterung der Sensorleistung. In diesem Fall empfiehlt es sich,
ein Kabel mit Geflechtschirmung an den internen Erdungsanschluss des
Sensors anzuschließen. In allen Fällen kann die parallele Verlegung des
Kommunikationskabels mit einem Rauschen verursachenden Kabel im
Kabelkanal oder mit Rauschen verursachenden Kabeln in der Nähe des
Kabelkanals zu einer Leistungsverschlechterung des Sensors führen.
Verlegung ohne Kabelkanal
In einigen wenigen Anwendungen oder in Anwendungen, in denen keine
speziellen Sicherheitsvorkehrungen erforderlich sind, wird möglicherweise
kein Kabelkanal aus Metall verwendet. Der Schirm des Kommunikationskabels
sollte aus einem Schirmgeflecht bestehen und an den Erdungsanschluss
im Inneren des Sensorgehäuses angeschlossen sein. Alternativ kann eine
sicherheitsgeprüfte EMV-Kabelverschraubung zur Erdung des Schirms genutzt
werden. Bitte wenden Sie sich an Temposonics, um nähere Informationen zu
erhalten, bevor Sie eine solche Kabelverschraubung verwenden.
NEC
Unerwünschte Ströme (Erdschleifen) sind ein Verstoß gegen NEC und stellen
ein Sicherheitsrisiko dar.
7.7 Sicherheitsbarrieren
Anschlusswertparameter finden Sie in Tabelle 3 und Beispiele für
Sicherheitsbarrieren in Tabelle 4.
Anschlusswertparameter
Digitale Versorgung
(1 pro LT)
Digitale Kommunikation
(2 pro LT)
Analog
(1 pro Schleife)
Tabelle 3: Sicherheitsbarriere – Anschlusswertparameter
Lieferant
STAHL
9001/01-280-
Typ
100-101
Max. Spannung
28 V DC
Max. Strom
100 mA
(jeder Kanal)
Max. Leistung
700 mW
(jeder Kanal)
Anzahl Kanäle
1
Schnittstelle
Modbus/DDA
Tabelle 4: Sicherheitsbarriere – Anschlusswertparameter
I
19
I
Level Plus
®
Betriebsanleitung
Ui = 28 V DC
Ii = 100 mA
Ci = 0,0 µF
Li = O mH
Pi = 700 mW
Ui = 8,6 V DC
Ii = 10 mA
Ci = 0,0 µF
Li = 0,0 mH
Pi = 21,5 mW
Ui = 28 V DC
Ii = 120 mA
Ci = 0 µF
Li = 5 µH
Pi = 840 mW
STAHL
STAHL
9001/51-280-
9001/01-086-
110-141
010-101
28 V DC
8,6 V DC
110 mA
10 mA
770 mW
21,5 mW
1
1
HART
Modbus/DDA
®
Tank SLAYER
®