3 pH oder 150 mV Differenz).
3. Schalten Sie das Dosiergerät bei maximaler Kapazität ein und notieren Sie die
Startzeit, um sie mit der Echtzeituhr des Reglers zu korrelieren, die aus den
täglichen Protokolldateien entnommen wird.
4. Der pH- oder mV-Wert beginnt zu variieren und erreicht anschließend eine
maximale Änderungsrate (Steilheit).
5. In diesem Stadium die Dosierung des Reagenz stoppen.
6. Übertragen Sie die Protokolldatei auf ein USB-Medium.
7. Verbinden Sie sich mit einem PC und laden Sie die Daten vom USB-Medium
herunter und erstellen Sie die Prozessgrafik.
8. Zeichnen Sie auf dem Diagramm eine Tangente an den Punkt der maximalen
Steigung, bis sie sich mit der horizontalen Linie schneidet, die dem anfäng-
lichen pH- oder mV-Wert entspricht. Lesen Sie die Systemzeitverzögerung (Tx)
auf der Zeitachse ab.
9. Die Abweichung, Rückstellzeit und Ratenzeit können wie folgt berechnet
werden:
• Abweichung = Tx * max. Steilheit (pH oder mV)
• Rückstellzeit= Tx / 0,4 (Minuten)
• Ratenzeit= Tx * 0,4 (Minuten)
10. Setzen Sie die oben genannten Parameter und starten Sie das System neu.
Wenn das Ansprechverhalten zu stark überschwingt oder schwankt, kann das
System durch leichtes Erhöhen oder Verringern der PID-Parameter nacheinander
feinjustiert werden
Die Grafik, die hier als Beispiel angegeben ist, wurde durch Dosierung einer alkali-
schen Lösung zu einer schwach sauren Lösung in einem Tank erhalten. Die Grundein-
stellungen hierfür waren:
Maximale Steilheit = 3 pH/5 Minuten = 0,6 pH/Minute
Regelungsperiode = Tx = ca. 7 Minuten
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