Sensebetrieb
SENSEBETRIEB
L
ASTANSCHLUSS OHNE
Fast alle unsere Stromversorgungen besitzen Fühlerleitungsanschlüsse zur Nachregelung der Ausgangsspannung, um
den Spannungsabfall auf den Lastleitungen zu kompensieren. Werden diese nicht benutzt, so müssen sie in jedem Fall
unbedingt polrichtig mit den Lastausgängen direkt an den Ausgangsklemmen kurzgeschlossen werden. In keinem Fall
darf Strom über die Fühleranschlüsse fließen. Bei mehreren Verbrauchern ist für einen zentralen Lastverteilungspunkt
zu sorgen. Zur Reduktion von Lastspitzen und zum HF-Impedanzabschluss, sollte ein Kondensator 1-10 µF an den Aus-
gang geschaltet werden.
L
F
ASTANSCHLUSS MIT
Werden die vorhandenen Fühlerleitungen direkt an die Last bzw. am zentralen Lastverteilungspunkt angeschlossen,
müssen folgende Punkte beachtet werden:
•
vorhandene Fühlerleitungsbrücken am Netzteil entfernen
•
+ Sense und - Sense polrichtig direkt am Lastverteilungspunkt anschließen
•
+ Sense und - Sense Leitungen mit Kondensator 1-47 µF abschließen
•
Fühlerleitung abschirmen, falls keine Abschirmung möglich, zumindest + Sense und - Sense verdrillt führen
•
Lastleitungsquerschnitt so wählen, dass Spannungsabfall < 0,4 V
•
Überlastung der Netzteile vermeiden (Spannungsabfall pro Leitung x Strom)
Sollte es, trotz Beachtung der oben genannten Punkte durch Last- bzw. Leitungsinduktivitäten und komplexen Lastsitu-
ationen zur Schwingneigung kommen, kontaktieren sie bitte die Firma ET System.
L
ASTAUFTEILUNG OHNE
Für den richtigen Betrieb ist eine zentrale Lastverteilungssituation wichtig. Abb. 2 zeigt eine korrekte Lastverteilung.
Abb. 1 zeigt eine unzureichende Versorgung von Last 2, Last 3 etc. über parallel geführte Lastleitungen. In der Praxis
kann es vorkommen, dass eine optimale Aufteilung nicht möglich ist. Abb. 3 zeigt eine Mischaufteilung bei der zumin-
dest die größten Verbraucher zentral versorgt werden.
62
F
ÜHLERLEITUNG
ÜHLERLEITUNG
F
ÜHLERLEITUNG
ET System electronic GmbH