4. Übersicht und Funktionsprinzip
Der Ventilator ist Teil eines mechanischen Ventilations-
systems und zum Absaugen verbrauchter Raumluft
bestimmt. Der Ventilator kann sowohl als Dachven-
tilator mit freier Ansaugung montiert als auch an
Ventilationskanäle angeschlossen werden.
Die Bedienung des Ventilators kann mit Hilfe eines
3-Stufen-Schalters erfolgen.
Bei der Ausführung mit Gleichstrom ist ein Betrieb mit
Hilfe von RF oder 0-10 Volt möglich. Der Ventilator
kann auch mit einer motorlosen Dunstabzugshaube
über der Kochstelle ausgestattet werden. Dank dieser
Einstellmöglichkeiten werden Küchengerüche und
Feuchtigkeit optimal über das zentrale System nach
draußen geleitet.
Bei der Entwicklung des Belüftungssystems wurde von
einem 24-stündigen Betrieb des Systems ausgegan-
gen. Um möglichst sparsam mit Energie umzugehen,
wurde ein Elektromotor mit niedrigem Stromverbrauch
verwendet.
4.1 Hinweise für den Installateur
Der Ventilator besteht aus einem Aluminiumrohr und
einem Kunststoffgehäuse. Dieses Kunststoffgehäuse
wiederum besteht aus einem Kelch, einem Schaufelteil,
einer Motorplatte, einem Deckel und einer Luftkappe.
Außerdem sind darin die elektrische Steuerung und
das Typenschild untergebracht.
4.2
Elektrische Gefahren
Während der Installation oder bei Wartungsarbeiten
besteht die Gefahr von Stromstößen. Beachten Sie vor
Beginn der Installation- oder Wartungsarbeiten unbe-
dingt die folgenden Sicherheitsmaßnahmen:
• Schalten Sie immer erst die Spannung aus oder
ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose, bevor
Wartungsarbeiten an dem Ventilator vorgenommen
werden.
• Schalten Sie die elektrische Spannung erst wieder
ein oder stecken Sie den Stecker erst dann wieder in
die Steckdose, wenn der Ventilator installiert und der
Deckel geschlossen ist.
4.3
Elektrostatische Entladung (ESD)
Wenn bedruckte Verkabelungen (Platinen) mit Kompo-
nenten ausgetauscht werden müssen, besteht die Ge-
fahr von elektrostatischen Entladungen, die die Platinen
beschädigen können. Ergreifen Sie beim Umgang mit
Platinen daher immer Maßnahmen zur Senkung der
Gefahr elektrostatischer Entladungen, wie beispielswei-
se das Tragen eines geerdeten Armbands.
4.4
Mechanische Gefahren
Während der Installation oder bei Wartungsarbeiten
besteht die Gefahr von Verletzungen durch bewegliche
Teile. Daher auf keinen Fall einen laufenden Ventilator
öffnen oder Schläuche lösen.
5. Aufstellung des RPM(e)
Der Röhrenventilator RPM(e) ist für eine Platzierung
auf dem Dach mit einem direkten Anschluss an die
Lüftungskanäle vorgesehen. Für die Dachdurchfuhr
kann bei einem Flachdach eine Klebeplatte verwendet
werden. Für ein Schrägdach muss ein Dachziegelteil
oder ein Bleistreifen verwendet werden. Nach Anbrin-
gen der Klebeplatte oder des Dachziegels wird der
Perilex-Stecker oder das lose Anschlusskabel von oben
her nach innen geführt. Der RPM(e) wird mithilfe des
mitgelieferten Bügels unter dem Dach befestigt.
Achten Sie darauf, dass das Anschlusska-
bel nicht zwischen Kelch und Klebeplatte
eingeklemmt wird. Dadurch könnte das Kabel
beschädigt werden.
Befestigen Sie den RPM(e) niemals mithilfe von
Schrauben an der Klebeplatte.
6. Aufstellung des VPM(e)
Der Dachventilator VPM(e) ist für die Platzierung auf
einem Flachdach konzipiert. In den meisten Fällen wird
der VPM(e) für die freie Absaugung von Innenräumen
eingesetzt. Dazu wird der VPM(e) mit der Grundplatte
auf den dafür bestimmten Flachdachsockel (DOS245)
montiert. Bei der Platzierung des VPM(e) auf dem Flach-
dachsockel wird das Anschlusskabel erst durch den
Flachdachsockel nach innen geführt. Der Flachdachsok-
kel kann auch mit einem Schalldämpfer (GHD245)
versehen werden. Die Grundplatte des VPM(e) ist
außerdem mit einem Anschlusskragen für einen Kanal
mit Flanschanschluss Ø200 mm versehen. Dieser kann
mithilfe von drei M5x10-Schrauben befestigt werden.
Verwenden Sie eine Packung oder Dichtungsband.
Den Ventilator mit nicht mehr als 5° aus dem
Lot montieren.
Sorgen Sie dafür, dass die vier Ecken des
Untergrundes, auf dem der Ventilator montiert
wird, auf einer Ebene liegen.
Das Anschlusskabel darf nicht aus der Zug-
entlastung in der Grundplatte entfernt werden.
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