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Einseitige Lichtunterdrückung; Das „Schweizer Mapping" (Ab Sw-Version 32) - Zimo Mx671 Betriebsanleitung

Funktions-decoder
Inhaltsverzeichnis
Funktions-Decoder MX671, MX673, MX675, MX676,
BESPIEL 1: An den Funktionsausgängen FA1, FA2 sind die roten Rücklichter vorne bzw. hinten
angeschlossen; beide sollen über die Funktionstaste F1 ein- und ausgeschaltet werden, aber auch
mit der Fahrtrichtung wechseln.
Zu dem Zweck wird die
CV # 35 = "12" gesetzt (also für F1; Bit 2 für FA1, und Bit 3 für FA2), weiters die
Effekt-CVs CV # 127 = "1" (für FA1) und CV # 128 = "2" (für FA2)
somit kommt FA1 nur bei Vorwärtsfahrt, FA2 nur rückwärts (und nur wenn Funktion F1 eingeschaltet).
BEISPIEL 2: Es sollen nicht wie im obigen Bespiel die Rücklichter getrennt von den Stirnlampen
richtungsabhängig eingeschaltet werden, sondern es sollen die beiden Stirnseiten (jeweils für weiß
und rot gültig) unabhängig voneinander mit F0 bzw. F1 ein- und ausgeschaltet werden (je nachdem,
ob und auf der betreffenden Seite Wagen angekuppelt sind) - „einseitiger Lichtwechsel".
Dies kann auf folgende Weise gelöst werden:
Anschaltung: Weiße Lampen vorne an Funktionsausgang „Stirn vorne" /
Rote Lampen vorne an Funktionsausgang FA2 /
Weiße Lampen hinten an Funktionsausgang FA1
Rote Lampen hinten an Funktionsausgang „Stirn hinten" (!).
CV # 33 = 1 und CV # 34 = 8 (weiße Lampen vorne „normal", rote Lampen vorne auf F0 rückw!),
CV # 35 = 6 (sowohl weiße als auch rote Lampen hinten auf F1!)
CV # 126 = 1 / CV # 127 = 2
(Richtungsabhängigkeit für weiße, rote Lampen hinten durch Effekt-CVs).
Alternative Möglichkeit: CVs # 107, 108 zur „Einseitigen" Lichtunterdrückung, siehe unten!
„Einseitige Lichtunterdrückung"
3.9
CV
Bezeichnung
Bereich Default Beschreibung
Licht-Ausschalten
(d.h. „Stirn vorne" UND dieser
- laut CV #107 -zusätzlich defi-
#107
0 - 255
nierte Funktions-Ausgang)
auf Seite des
Führerstands 1 (vorne)
#108
Führerstand 2 (hinten)
0 - 255
1 ... 6
#109
Weiterer Fu-Ausg. Seite 1
1 ... 6
#110
Weiterer Fu-Ausg. Seite 2
Dies ist eine weitere Möglichkeit, die Lampen (Stirnlampen und andere) auf einer Seite der Lok mit
einem einzigen Tastendruck zu steuern.
MX681,
/
Der Wert dieser CV wird wie folgt berechnet:
Nummer eines Funktions-Ausgangs (FA1 .. FA6)
+ Nummer einer Funktionstaste (F1, F2, ... F28)
 Wert der CV #107
0
Funktionstaste: Jene Taste, mit welcher ALLE Lichter
auf Seite des Führerstands 1 ausgeschaltet werden
sollen, also Ausgang „Stirn vorne" UND zusätzlicher
Funktions-Ausgang (z.B.: Rücklichter auf dieser Sei-
te).
0
Wie CV#107, aber für andere Seite der Lok.
0
Fu-Ausgang wird zusammen mit CV#107 ausgeschaltet.
0
Fu-Ausgang wird zusammen mit CV#108 ausgeschaltet.
MX685, MX686,
MX687,
Das „Schweizer Mapping"
3.10
Das „Schweizer Mapping" ist ein Funktionsmapping, das speziell für die Anforderungen der Lok-
Beleuchtung des Schweizer Lichtsystems erstellt wurde, es kann allerdings auch für andere Funktio-
nen angewandt werden. Es lohnt sich vor allem für viele voneinander unabhängig geschaltete LEDs.
Der Zweck des „Schweizer Mappings" ist, die verschiedenen Zustände der Lokbeleuchtung (jeweils
einschalten und individuell dimmen) mit mehreren Funktionstasten zu schalten, beispielsweise für
die Fälle „Alleinfahrt", Wagen gekuppelt an Führerstand 1 oder Führerstand 2, Schiebefahrt, Ran-
gierfahrt, etc.
Natürlich „lohnt" sich die relativ aufwändige Methode nur, wenn das Fahrzeug relativ viele unabhän-
gig angeschlossene Lämpchen (LEDs) enthält, und der Decoder ebenso viele Funktions-Ausgänge,
(min. 6 sind zu empfehlen). ZIMO Decoder (abgesehen von einigen Miniatur-Typen) besitzen groß-
teils tatsächlich 6 bis 10 Funktions-Ausgänge, Großbahn-Decoder noch mehr.
Die gewünschten Beleuchtungszustände werden durch insgesamt 17 CV-Gruppen, die aus jeweils
6 CVs bestehen, definiert (CV #430 - #477). Das an sich einfache Prinzip besteht darin, dass die
jeweils erste CV einer Gruppe die Nummer (1 bis 28) einer Funktionstaste F1-F28 enthält; in den
weiteren CVs wird definiert, welche Funktions-Ausgänge bei Betätigung dieser Taste eingeschaltet
werden sollen, jeweils abhängig von der Fahrtrichtung. (Nur Sound-Decoder haben 17 Gruppen)
CV
Bezeichnung
Schweiz.Mapp.-Grup. 1
#430
„F-Taste"
32
x
Schweiz.Mapp.-Grup. 1
„M-Taste"
oder
#431
Spezialeinstellung
"Fernlicht"
Seite 13
MX688, MX689
(ab SW-Version 32)
Bereich
Default Beschreibung
Mit der hier definierten „F-Taste" sollen die unter
0 - 28,
A1 (Vorw bzw. Rückw) und
A2 (Vorw bzw. Rückw) angeführten
29
0
(für F0),
Funktions-Ausgänge eingeschaltet werden.
129 – 157
Bit 7 = 1: Funktion der F-Taste invertieren
Bit 6 = 1: Schweizer Mapping Gruppe gilt für Zweitadr.
Das „normale Function Mapping" der hier definierten „M-
Taste" soll deaktiviert werden (d.h. die betreffenden Aus-
gänge, beispielsweise die Stirnlampen ausgeschaltet),
wenn die „F-Taste" eingeschaltet wird.
Bit 7 = 1: außerdem sollen die unter A1 und A2 angeführ-
ten Ausgänge nur eingeschaltet werden, wenn die Funk-
tionen F- und M-Taste eingeschaltet sind.
Bit 6 = 1: Bei Fahrtrichtung Vorwärts werden die Ausgän-
ge der M-Taste nicht abgeschaltet wenn die F-Taste ein
Bit 0 - 6:
ist. (ab SW-Version 35)
0 - 28,
Bit 5 = 1: Bei Fahrtrichtung Rückwärts werden die Aus-
29
(für F0)
gänge der M-Taste nicht abgeschaltet wenn die F-Taste
0
und Bit 7
ein ist. (ab SW-Version 35)
oder
= 157: ist ein häufiger Wert für die CV #431, weil
meistens F0 (= 29) als „M-Taste" eingetragen wird,
255
und meistens auch Bit 7 = 1. F0 fungiert dann als
General-Ein/Aus-Taste.
= 255 (Spezialeinstellung für Fernlicht!): die in den fol-
genden vier CVs definierten Fu-Ausgänge werden auf
volle Intensität geschaltet, vorausgesetzt, dass sie
über das „normale Function Mapping" eingeschaltet,
und durch CV #60 abgeblendet sind; diese Funktion
wird z.B. gebraucht, um die Stirnlampen einer Schwei-
zer Lok auf Fernlicht umzuschalten, ohne das weiße
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